Niclas Rebbelmund

34 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

Emirates, F-WWSZ (A6-EVM)

Emirates, F-WWSZ (A6-EVM)

Viele Airbus A380 sind nicht mehr übrig die noch produziert werden. Mit der Ankündigung im Februar 2019 die Produktion des bis heute größten Passagierflugzeugs der Welt einzustellen, wurde der A380 zum Auslaufmodell in der Produktion. Lediglich die japanische ANA (einen A380) und Emirates (acht A380) erwarten noch neue Flugzeuge dieses Typs in ihren Flotten. Am heutigen Vormittag brach mit der zukünftigen A6-EVM einer letzte bestellten und jemals produzierten Airbus A380-842 zu einem weiteren Testflug von Finkenwerder (XFW) auf. Dieser Flug führte den Vierstrahler über Niedersachsen, die Nordsee und Schleswig-Holstein. Nach etwas mehr als zwei Stunden landete das doppelstöckige Flugzeug wieder auf dem Airbuswerksgelände.

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F-WWSZ at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die aktuell als F-WWSZ testregistrierte Maschine hob erstmals am 2. Dezember 2019 im französischen Toulouse (TLS) ab und wurde auf diesem Flug gleich nach Finkenwerder überführt. Dort erhielt das Flugzeug mit der Baunummer (MSN) 264 seine Lackierung und die Kabinenausstattung. Mittlerweile und bislang eher untypisch, war der A380 bereits zehn Mal testweise in der Luft. Wann A6-EVM final von Emirates übernommen werden soll, steht derweil noch nicht fest.

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Airbus Transport International, F-GXLI

Airbus Transport International, F-GXLI

Erst seit Ende Oktober diesen Jahres ist die bereits dritte Beluga XL von Airbus im Dienst, schaute aber schon einige Male in Finkenwerder (XFW) vorbei. Am heutigen Mittag landete der Airbus A330-734L Beluga XL erneut auf dem Airbuswerksgelände. Gestartet war das Frachtflugzeug mit der Registrierung F-GXLI vom französischen Saint-Nazaire Montoir Airport an der Atlantikküste Frankreichs.

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F-GXLI at Hamburg – Finkenwerder
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Erstmals hob diese Beluga XL am 2. Juli diesen Jahres im französischen Toulouse (TLS) ab. Die Maschine mit dem freundlichen Lächeln auf dem Rumpf (in Anlehnung an die Ähnlichkeit eines Weißwals (oder auch Belugawal)) ist bereits der dritte gefertigte Sondertransporter in Diensten von Airbus. Drei weitere Flugzeuge diesen Typs, die größtenteils auf dem Airbus A330-300 basieren, sollen in Zukunft noch folgen. F-GXLI ist somit nicht allein in der Flotte der Beluga bei Airbus.

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Hi Fly Malta, 9H-SUN

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Nachdem am Mittwochmorgen 9H-SUN wieder Richtung Asien abhob (wir berichteten), landete das Flugzeug am heutigen Morgen erneut in Hamburg. Der Airbus A340-312 der Hi Fly Malta, setzte kurz vor Sonnenaufgang über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel auf und rollte danach auf das Vorfeld 2 zur Parkposition 95C. Zuvor hatte der Vierstrahler erst im südkoreanischen Seoul (ICN) Fracht für das temporär von Sitzplätzen befreite Oberdeck geladen, bevor er nach Shanghai (PVG) flog, wo die Maschine nochmals Cargo für die Container im Unterdeck erhielt und final betankt wurde. Der Inhalt der Fracht ist Schutzausrüstung gegen die Coronapandemie.
Für die mehr als 8.500km lange Strecke benötigte das Langstreckenflugzeug, auf Grund starken Gegenwinds, diesmal weit mehr als elf Stunden.

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9H-SUN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Das im Dezember des Jahres 2000 als Airbus A340-313 ausgelieferte Flugzeug, flog unter dieser Konfiguration bis Oktober 2003 für die französischen Airlines AOM French Airlines und Air Lib. Erst mit dem Wechsel zu SriLankan Airlines wurde der A340 zu einem “-312” modifiziert. Ende Januar 2016 übernahm dann die Tochtergesellschaft der portugiesischen Hi Fly – Hi Fly Malta – den Airbus und versah ihn mit der Kennung 9H-SUN. In der Folge wurde er zweimal über die Sommermonate der Jahre 2017 und 2018 an die französische Corsair vermietet. Bis zu seiner (temporären) Umwandlung in ein Frachtflugzeug, bot die Maschine 24 Gästen in der Business- und 267 Passagieren in der Economy-Class Platz.
Aktuell betreibt die Airline noch drei weitere Airbus A340-300 die allerdings alle in komplett weißer Lackierung gehalten sind. Daneben finden sich in der Flotte vier Airbus A330-300, zwei A330-200, zwei A319, sowie je ein Airbus A321, A330-900 und A380.

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Multinational Multi Role Tanker Transport Fleet, T-055

Multinational Multi Role Tanker Transport Fleet, T-055

Am heutigen Vormittag schaute, nach dem letzten Besuch vor einigen Tagen im dichten Nebel (wir berichteten), wieder T-055 am Hamburger Flughafen vorbei. Der Airbus A330-243MRTT der von der niederländischen Royal Air Force betrieben wird, vollzog gleich zwei Anflüge und folgende “Touch and Go”-Manöver über die Landebahn 23. Danach flog die Maschine der multinationalen MRTT Flotte der NATO weiter zum norwegischen Militärflugplatz Ørland (OLA).

Leider ließ uns auch heute das Wetter im Stich, sodass kein besseres Bild uns möglich war:

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T-055 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der grau lackierte Zweistrahler wurde am 30. Juni diesen Jahres an die Flotte der NATO ausgeliefert und ist seitdem im niederländischen Eindhoven (EIN) stationiert. Von dort finden aktuell vermehrt Trainingsflugzeugen auf den bereits ausgelieferten Airbus A330MRTT durch ganz Europa statt.

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FAI Rent-a-jet, D-AFAG

FAI Rent-a-jet, D-AFAG

Ebenfalls in der vergangenen Nacht landete mit D-AFAG eine Bombardier CL-600-2B16 Challenger 604 der FAI Rent-a-jet in Fuhlsbüttel. Das Flugzeug, welches aktuell als medizinisches Transportflugzeug fungiert, kam von dem armenischen Flughafen Jerewan (EVN) und parkte direkt vor dem Geschäftsfliegerzentrum. Offenbar handelte es sich bei dem Flug um einen medizinischen Notfall, der die Landung mitten in der Nacht mit Sondererlaubnis rechtfertigen dürfte.
Einige Stunde später landete ebenfalls aus der armenischen Hauptstadt kommend mit D-AFBS eine Embraer Legacy 650E von Air Hamburg. Ob beide Flüge miteinander zusammenhängen ist uns bislang noch nicht bekannt.

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D-AFAG at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die im Jahre 2005 gebaute Bombardier Challenger 604 wurde ursprünglich an den türkischen Logistikkonzern Arkas ausgeliefert. Erst im Juli 2019 übernahm FAI Rent-a-jet die Maschine und registrierte sie mit der Kennung D-AFAG.

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