Niclas Rebbelmund

34 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

Copenhagen Airtaxi, OY-CRJ

Copenhagen Airtaxi, OY-CRJ

Einen immer seltener werdenden Flugzeugtypen konnte man am heutigen Mittag in Fuhlsbüttel zu sehen bekommen. Mit OY-CRJ landete eine Bombardier CRJ-200LR (CL-600-2B19) der dänischen Copenhagen Airtaxi am Hamburger Flughafen. Das zweistrahlige Regionalflugzeug kam vom spanischen Santiago de Compostela Airport (SCQ) und setzt über die Landebahn 23 auf. Nach etwas mehr als einer Stunde Aufenthalt in Hamburg flog die CRJ-200 zurück zu ihrem Heimatflughafen Billund (BLL) in Dänemark.

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OY-CRJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 20 Jahre alte Bombardier CRJ-200LR wurde am 29. März 2000 im kanadischen Montreal (YMX) an die slowenische Adria Airways übergeben. Dort flog das bis dato 48 Passagiere fassende Flugzeug bis in den Sommer 2017. Dann übernahm die Global Reach Aviation die Maschine und fügte der Kabine zwei weitere Sitze hinzu. Unter dem Taufnamen “Diana” und der deutschen Kennung D-AGRA wurde die CRJ bis Anfang diesen Jahres für die deutsche ProAir Aviation betrieben. Im Mai letzten Jahres war die Bombardier beispielsweise unter diesen Voraussetzungen bereits in Fuhlsbüttel zu Gast (hier gehts zum Artikel). Seit Januar diesen Jahres nun betreibt Global Reach Aviation die nun OY-CRJ registrierte CRJ-200 für die ebenfalls dänische Copenhagen AirTaxi.

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Emirates, A6-EPS

Emirates, A6-EPS

Schon einige Monate pausieren nun die Routen von Emirates aus Dubai (DXB) nach Fuhlsbüttel. Vor Beginn des Winterflugplans ist auch – Stand jetzt – nicht mit einer Rückkehr der Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten an den Airport zu rechnen. Umso interessanter mutet das heutige Movement der A6-EPS an. Denn die Boeing 777-31H(ER) landete am Mittag aus Dubai kommend als EK59 ohne Gäste in Fuhlsbüttel. Dies ist die Flugnummer die in der Vergangenheit immer für den Mittagskurs aus Dubai genutzt wurde. Nach einigen Stunden Aufenthalt auf dem Vorfeld 2, flog die Boeing wieder als EK60 ab. Allerdings führte der Weg auch hier nicht mit Passagieren nach Dubai.
Der Grund für den Besuch erscheint ebenso skurril wie dieses einmalige Movement: Auf dem Hinflug transportierte die temporär zu einem Frachter umgebaute 777 (dazu wurden komplett alle Sitze entfernt), Kleidung aus Asien nach Hamburg. Auf dem Rückweg nahm das Langstreckenflugzeug dafür ein Fahrwerk von Airbus mit, welches später weiter nach Neuseeland transportiert wird.

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A6-EPS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die gerade einmal vier Jahre alte Boeing 777 wurde am 29. September 2016 im amerikanischen Everett (PAE) an Emirates ausgeliefert. Seitdem trägt die Maschine auch die Kennung A6-EPS und bot bislang acht Gästen in der First-, 42 Reisenden in der Business- und 310 Passagieren in der Economy-Class Platz. Durch das Entfernen der Bestuhlung bietet der Zweistrahler nun genug Platz für Cargo. Einigen dürfte das Langstreckenflugzeug noch bekannt vorkommen, denn es trug von März bis Juli 2017 im Rahmen des Sponsorings eine Sonderlackierung des Hamburger SV.

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Algerian Air Force, 7T-WRQ

Algerian Air Force, 7T-WRQ

Der Aufenthalt des Airbus A340 der algerischen Regierung in der Lufthansa Technik am Hamburger Flughafen neigt sich langsam dem Ende. Ein erstes Anzeichen dafür ist mit 7T-WRQ eine Beechcraft 350C Super King Air der Algerian Air Force. Dieses kleine Propellerflugzeug landete am Mittag in Fuhlsbüttel und brachte die Crew für den Vierstrahler, der seit einigen Wochen in den Hallen der LHT zur Wartung steht (wir berichteten). Vor einigen Wochen bereits holte das Geschäftsreiseflugzeug die Crew des A340 aus Fuhlsbüttel ab und flog diese non-stop zum Flughafen Boufarik (QFD) in Algerien. Auch heute kam die Beechcraft von besagtem Airport ohne Zwischenstopp und setzte über die Landebahn 23 auf. Am Nachmittag verließ die Super King Air den Airport wieder.

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7T-WRQ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die bald zehn Jahre alte Beechcraft wurde am 4. Oktober 2010 aus dem USA nach Algerien exportiert und somit an die algerischen Luftstreitkräfte ausgeliefert. Seitdem trägt die Maschine die Kennung 7T-WRQ. Neben eben dieser betreibt die Algerian Air Force noch 17 weitere Flugzeuge diesen Flugmusters.

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Slovenian Air Force, L1-01

Slovenian Air Force, L1-01

Am heutigen Mittag stattete erstmals seit einigen Jahren L1-01 der Regierung aus Slowenien dem Hamburger Flughafen einen Besuch ab. Die Dassault Falcon 2000EX landete bei strahlendem Sonnenschein über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel. Zuvor war das kleine zweistrahlige Geschäftsreiseflugzeug vom Ljubljana Jože Pučnik Airport (LJU) nahe der slowenischen Hauptstadt Ljubljana gestartet. Nach der Landung parkte die Falcon auf dem Vorfeld 2. Ein Grund für den Landung könnte mutmaßlich die morgen beginnende Konferenz einiger EU-Minister in Hamburg sein, die sich mit der ökologischen Umsetzung des “Green Deals” im Rahmen des internationalen Schifffahrtsverkehrs beschäftigen wird.

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L1-01 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die 17 Jahre alte Falcon 2000EX des französischen Flugzeugbauers Dassault flog bereits für drei Betreiber, bevor die slowenischen Luftstreitkräfte die Maschine im März 2013 übernahmen. Zuvor war die Falcon für Aircraft Guaranty Title & Trust LLC, die General Maritime Corporation und die amerikanische TAG Aviation USA im Einsatz. Bevor das Flugzeug die Kennung L1-01 erhielt flog sie bereits seit August 2009 als S5-ABR für die slowenische Regierung.

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Jetstar Japan, D-AYAV (JA26LR)

Jetstar Japan, D-AYAV (JA26LR)

Auch der Ableger der australischen Jetstar Group Jetstar Japan erhält nun neues Fluggerät. Am heutigen Nachmittag hob erstmalig der erste Airbus A321neo für die Airline im silbern-organen Kleid zu seinem Erstflug vom Airbuswerk in Finkenwerder ab. Der Flug führte den Zweistrahler mit der späteren Kennung JA26LR über Mecklenburg-Vorpommern, Schleswig-Holstein und Brandenburg. Zum Ende des nicht mal zwei Stunden dauernden Flugs schaute das aktuell als D-AYAV registrierte Flugzeug auch zum obligatorischen Low Approach in Fuhlsbüttel vorbei.

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D-AYAV at Hamburg – Finkenwerder
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Die seit Mitte des Jahres 2012 operierende Jetstar Japan betreibt aktuell eine reine 24 A320 umfassende Airbus-Flotte. Die zukünftige JA26LR wird nach ihrer Auslieferung der erste Airbus A321-251NX nicht nur bei Jetstar Japan sondern in der gesamten Jetstar Group. Doch die Maschine mit der Baunummer (MSN) 10067 bleibt dabei nicht lange alleine, denn die australische Muttergesellschaft Jetstar Airways hat bereits mindestens 20 weitere Airbus A321neo bestellt. Die nächste A321neo wird wohl die zukünftige VH-OFE mit der Baunummer 9540 die ebenfalls in Finkenwerder gefertigt wird. Angetrieben werden die bestellten Flugzeuge von zwei CFMI LEAP-1A32.

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