Monat: Januar 2021

NASA, N747NA

NASA, N747NA

Seit Ende September des vergangene Jahres ist die Boeing 747SP-21 der NASA nun zur Wartung in den Hallen der hiesigen Lufthansa Technik (wir berichteten). Bereits am vergangenen Donnerstag zeigte sich die Maschine außerhalb der Hallen der Lufthansa Technik und rollte am Freitag sogar bereits einmal über die Runway 05. Dabei prüfen Techniker und die Crew des Flugzeugs alle notwendigen Funktionen des Flugzeugs nach der Wartung.
Am heutigen Morgen hob der Vierstrahler dann zu einem ersten Testflug ab. Dabei startete die Boeing über die Startbahn 33 in Fuhlsbüttel. Nach mehr als sechs Stunden und zahllosen Kreisen über Norddeutschland und der Nordsee, kehrte die 747 dann wieder nach Hamburg zurück. Dazu nutze der kleinste Jumbo die Landebahn 23.

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N747NA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Mit Abschluss des heutigen Testfluges neigt sich offenbar die Zeit der Boeing 747-SP der NASA in Hamburg (wieder einmal) dem Ende zu. Die Wartungen an dem beinahe 44 Jahre alten Flugzeug dürften damit kurz vor dem Abschluss stehen. Explizit wurden in ca. 16.000 Arbeitsstunden diesmal alle vier Triebwerke demontiert und gewartet, sowie die komplette Kabine entkernt, um den Rumpf untersuchen zu können, als auch das Kühlsystem für das Teleskop im hinteren Teil des Rumpfs verbessert. Dennoch geht die NASA auf Nummer sicher und hat bereits sechs einsatzbereite Ersatztriebwerke auf der Basis in Palmdale (PMD) eingelagert.

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N747NA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Bereits am kommenden Donnerstag ist der finale Abflug nach Köln (CGN) geplant. Dort wird die Maschine aller Voraussicht nach auch wieder alle aktualisierten Teile ihres Spektrometers „Great“ in Empfang nehmen können die zur Wartung in Bonn waren. Von Köln aus wird die stark modifizierte Boeing 747 dann bis zu 20 Missionen fliegen, denn durch die Coronakrise ist es aktuell schwer und risikoreich für deutsche Forscher in die USA zu reisen.
Ursprünglich wurde der Jumbojet am 6. Mai 1977 (!) im amerikanischen Everett (PAE) an Pan American World Airways (kurz Pan Am) unter dem Taufnamen „Clipper Lindbergh“ ausgeliefert. Über United Airlines am 13. Februar 1986 sicherte sich am 20. Oktober 1997 die NASA die Dienste der Boeing 747. Dort wurde sie zu „SOFIA“ umgebaut. Der Name „SOFIA“ steht hierbei für „Stratospheric Observatory for Infrared Astronomy“. Das Gemeinschaftsprojekt der NASA und des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (kurz DLR) erhielt dann am 17. Dezember 2004 neben der aktuellen Kennung N747NA auch wieder seinen alten Taufnamen „Clipper Lindbergh“ zurück.

Lufthansa, D-AIXP

Lufthansa, D-AIXP

Ein Airbus A350 ist mehr als selten am Hamburger Flughafen. Im vergangenen Jahr besuchten lediglich einmal zwei Flugzeuge diesen Musters den Airport. Darunter nur der A350 der Evelop! auf einem Passagierflug. Am heutigen Nachmittag war es dann im Jahre 2021 das erste Mal soweit: Mit D-AIXP setzte ein Airbus A350-941 der Lufthansa in Fuhlsbüttel auf. Der zweistrahlige Langstreckenflugzeug landete aus Frankfurt (FRA) kommend auf einem Positionierungsflug bei uns in der Hansestadt.
Entgegen der Ursprungsplanung verließ der A350 schon am Abend den Airport der im Auftrag des Alfred-Wegener-Instituts einen ungewöhnlichen Charterflug durchführt. Der Airbus steuerte die Royal Air Force Station Mount Pleasant (MPN) auf Ostfalkland vor der Küste Feuerlands am südlichen Zipfel Südamerikas an. Von dort aus werden die Passagiere, größtenteils Wissenschaftler, weiter in die Antarktis reisen. Dort betreibt das Alfred-Wegener-Institut die „Neumayer-Station III“, von wo aus diverse Forschungsprojekte gesteuert und durchgeführt werden. Mit weit mehr als 13.000km Luftlinie von Hamburg nach Ostfalkland, ist dies der längsten Flug der jemals vom Hamburger Flughafen aus und zugleich von der Lufthansa durchgeführt wurde.

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D-AIXP at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der genau  ein Jahr alte Airbus A350 der Lufthansa wurde erst am 31. Januar des vergangenen Jahres in französischen Toulouse (TLS) ausgeliefert. An dieser Stelle: „Alles Gute!“. Seitdem trägt die Maschine neben der Kennung D-AIXP auch den Taufnamen „Braunschweig“. Ausgestattet ist der A350 mit 48 Plätzen in der Business-, sowie 21 bzw. 224 Sitzplätzen in der Premium-Economy und Economy-Class. Dort finden die insgesamt 92 Wissenschaftler bei ihrer Reise ans andere Ende der Welt sicherlich komfortabel Platz. Bereits in einigen Wochen wird sich dieses ungewöhnliche Routing wiederholen…

Hi Fly Malta, 9H-TAJ

Hi Fly Malta, 9H-TAJ

„Fracht motzt nicht, Fracht kotzt nicht!“ – Ein geflügeltes Sprichwort in der Luftfrachtbranche. Ersteres gilt sicherlich auch für die flexiblen Flugzeiten und nicht immer ganz termingerechten Umläufe. So wurden in jüngerer Vergangenheit immer wieder Flüge der maltesischen Hi Fly an den Hamburger Flughafen umgeplant und aufgeschoben. Der Fracht missfiel das natürlich nicht. Nachdem bereits in der Nacht von Donnerstag auf Freitag ein Flugzeug der Airline in Hamburg landete, setzte am heutigen Mittag dann erneut eine Maschine auf. Diesmal jedoch nicht der Airbus A340 mit der Kennung 9H-SUN, sondern mit 9H-TAJ ein Airbus A330-343. Doch auch diese Maschine trägt – sehr zur Freude vieler Spotter – die komplette blau-weiße Lackierung der Airline. Aus Shanghai (PVG) über das kasachische Almaty (ALA) kommend, brachte dieser Frachtauftrag auch diesmal wieder Schutzausrüstung im Kampf gegen die Coronapandemie.

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9H-TAJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als sieben Jahre alte Airbus A330 wurde ursprünglich am 27. September 2013 im französischen Toulouse (TLS) als 9V-STY an Singapore Airlines ausgeliefert. Dort flog der Zweistrahler bis zum 13. Juli 2019 ehe er am 2. November des selben Jahres zur Flotte der Hi Fly Malta wechselte. Temporär wurde der A330 bei seinem neuen Betreiber mit der Kennung 9H-STY ausgestattet, sollte in der Folge jedoch als 9H-HFD gekennzeichnet werden und erhielt schließlich jedoch seine heutige Registrierung 9H-TAJ.

Air Dolomiti, I-ADJN

Air Dolomiti, I-ADJN

Bereits am vergangenen Wochenende setzte die Lufthansa auf einer ihrer Strecken eine Embraer E195 der ansonsten hier selten vorkommenden Air Dolomiti ein (wir berichteten). Heute wiederholte sich diese Flugbewegung. Als LH16 landete mit I-ADJN erneut eine Embraer ERJ-195LR (ERJ-190-200 LR) der italienischen Airline in Hamburg. Gestartet war das zweistrahlige Regionalflugzeug vom Flughafen Frankfurt (FRA). Dorthin wird die Maschine der einhundertprozentigen Lufthansatochtergesellschaft auch am Abend wieder zurückkehren.
Außer in Charteraufträgen oder sehr selten auf Lufthansa Routen, sieht man Flugzeuge der Air Dolomiti leider bislang nicht am Hamburger Flughafen.

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I-ADJN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Das beinahe 12 Jahre alte Flugzeug wurde am 27. März 2009 im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) an Air Dolomiti ausgeliefert. Seitdem trägt die Embraer neben der Kennung I-ADJN auch den Taufnamen „Rigoletto di Giuseppe Verdi“, nach einer Oper des berühmten italienischen Komponisten. Maximal finden 116 Passagiere in einer Klasse in der ERJ-195LR Platz.

Private Wings, D-CSUE & D-CATZ

Private Wings, D-CSUE & D-CATZ

Nachdem vor mehr als einer Woche bereits zwei Dornier 328-110 der deutschen Charterfluggesellschaft Private Wings in Hamburg zu Gast waren (wir berichteten), wiederholte sich diese Situation am heutigen späten Mittag erneut. Mit D-CSUE und D-CATZ landeten die zwei kleinen Regionalflugzeuge kurz hintereinander im winterlichen Fuhlsbüttel über die Landebahn 05.
Beide Maschinen kamen dabei aus dem bayrischen Ingolstadt (IGS) in den hohen Norden. D-CSUE verbleibt aktuell auf dem Vorfeld 2 und wird erst am Abend nach Ingolstadt zurückkehren, während die als D-CATZ registrierte Dornier die Mannschaft des FC St. Pauli zum Flugplatz Schwäbisch Hall-Hessental (EDTY). Im nahegelegenen Heidenheim tritt der Fußballzweitligist morgen zum Auswärtsspiel an.

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D-CSUE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die unter der Kennung fliegende D-CSUE war zuletzt am 12. Januar diesen Jahres am Hamburg Airport zu Gast (hier gehts zum Artikel) und landete zu erst. Das zweistrahlige Passagierflugzeug mit Turboprop-Antrieb wurde am 17. November 1994 ebenfalls in Oberpfaffenhofen an das amerikanische Unternehmen Pacific Gas & Electric Company übergeben. Im August wechselte das aktuell mehr 26 Jahre alte Flugzeug zum Braun Racing Team und diente dort als Transportmittel. Seit dem 5. April 2011 schließlich gehört die Dornier nun zur Flotte der Private Wings.

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D-CATZ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Kurz danach landete die als D-CATZ registrierte 328-110 am Hamburger Flughafen. Die mehr als 23 Jahre alte Dornier wurde am 20. Oktober 1997 im bayrischen Oberpfaffenhofen (OBF) an das amerikanische Telekommunikationsunternehmen BellSouth Telecommunications ausgeliefert. Dort verblieb das Flugzeug bis zum 24. Juli 2007, ehe es in die Flotte der Private Wings wechselte. Diese betreibt neben den heutigen beiden 328-110 noch sieben weitere Propellerflugzeuge diesen Typs, sowie eine Dornier Do-328JET-310.

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