Gulf Air, D-AZAM (A9C-NB)

Gulf Air, D-AZAM (A9C-NB)

Die Zeiten für die Luftfahrtbranche sind durch die Coronapandemie aktuell härter denn je. Einige Airlines sind dem virusbedingten Rückgang von Buchungszahlen bereits zum Opfer gefallen. Umso schöner wenn es dennoch möglich ist Jubiläen in dieser schwierigen Zeit zu feiern. So wurde im vergangenen Jahr Gulf Air aus dem Königreich Bahrain 70 Jahre alt. Zu diesem Jubiläum wurde extra eine Boeing 787-9 Dreamliner mit einer Sonderlackierung versehen, die an die Lackierung aus dem Jahre 1976 erinnern soll. Daneben wurden zwei weitere Dreamliner und ein A320neo mit Jubiläumssticker versehen. Leider wird man diese Flugzeuge erstmal wohl nicht bei uns im Norden sehen, da bislang keine Flugverbindung der Gulf Air nach Hamburg besteht.
Dennoch konnte am heutigen Vormittag diese „Retro-Sonderlackierung“ in Finkenwerder und Fuhlsbüttel bestaunt und fotografiert werden. Denn mit der zukünftigen A9C-NB hob erstmals die Baunummer (MSN) 10169 vom Airbuswerksgelände ab. Dieser A321 trägt, wie auch der Dreamliner, die „1976“-Sonderlackierung der Airline inklusive einer großen „70“ auf dem Rumpf.

Aviation photo
D-AZAM at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der neue Airbus A321-253NX flog auf seinem mehr als zwei Stunden dauernden Erstflug über Niedersachsen, die Niederlande und der Nordsee. Zum Ende des Fluges folgte natürlich auch wieder der obligatorische Low Approach in Fuhlsbüttel, ehe der Zweistrahler nach Finkenwerder zurückkehrte. Nach seiner Auslieferung in näherer Zukunft erhält die Maschine dann die finale Kennung A9C-NB. Bislang ist der A321neo noch testweise unter D-AZAM unterwegs. In der Flotte der Gulf Air trifft der Airbus dann auf elf A320, sechs A320neo, sechs A321, als auch auf bislang einen A321neo, sowie sieben Boeing 787-9 Dreamliner.

Aviation photo
D-AZAM at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Luxair, LX-LGE

Luxair, LX-LGE

Heute landete die LX-LGE eine Bombardier DHC-8-402Q Dash 8, die seit zwei Tagen die Sonderbeklebung „#LuxairStandsUp“ trägt erstmalig bei uns am Airport. Bei dieser Sonderbeklebung handelt es sich um eine Aktion, die Aufmerksamkeit auf das Thema Gewalt gegen Frauen und Mädchen lenken soll (hier geht es zur Pressemeldung von Luxair). Hierfür wurden die blauen Logos sowie die Schriftzüge der Luxair gegen selbige in der Farbe Orange getauscht, die als Aktionssymbol von den Vereinten Nationen vor über 20 Jahren beschlossen wurde. Die Bombardier Dash 8 kam dabei aus Saarbrücken (SCN) und flog knapp eine Stunde später dorthin wieder zurück.

Aviation photo
LX-LGE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Die mehr als elf Jahre alte Dash 8 wurde am 18. Dezember 2009 im kanadischen Toronto Downsview (YZD) an Luxair ausgeliefert. Seitdem trägt sie die Kennung LX-LGE und bietet 76 Passagieren Platz. Erst seit Mittwoch trägt sie zudem die bereits erwähnte Sonderbeklebung mit der Botschaft „#LuxairStandsUp“.

Lufthansa, D-AINZ

Lufthansa, D-AINZ

Gestern schloss der Berliner Flughafen Tegel (TXL) für immer seine Pforten. Neuer und einziger Airport in der Bundeshauptstadt ist damit der lange gebaute Flughafen Berlin-Brandenburg (BER). Bei der Erstlandung einer Lufthansamaschine vor einigen Tagen dort, setzte die größte deutsche Airline mit D-AINZ einen Airbus A320neo ein. Dieser trägt dem neuen Flughafen zu Ehren eine Sonderbeklebung. Dabei ersetzt der Schriftzug „Hauptstadtflieger“ die Lufthansa Titel auf dem vorderen Rumpf und am hinteren Teil ziert ein „BER“-Sticker den Airbus. Außerdem sind am unteren vorderen Rumpfstück ein Herz und das Berliner Wappen zu sehen, die zusammengelesen im übertragenen Sinne den Satz „Lufthansa liebt Berlin“ ergeben.
Am heutigen Mittag landete der A320-271N bereits das zweite Mal mit dieser Sonderbeklebung in Fuhlsbüttel. Bereits am gestrigen Abend gastierte der Zweistrahler über Nacht in der Hansestadt, ehe er am heutigen Morgen wieder nach München (MUC) zurückkehrte. Der Flug am Mittag nun folgte dem selben Routing.

Aviation photo
D-AINZ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Das nahezu werksneue Flugzeug wurde erst am 31. Juli diesen Jahres in Finkenwerder (XFW) an die Lufthansa übergeben. Diese überführte den A320 am 4. August nach Berlin-Schönefeld (SXF). Neben der Kennung D-AINZ gab die Lufthansa der Maschine auch den (passenden) Taufnamen „Neubrandenburg“.

Luxair, LX-LQA

Luxair, LX-LQA

Bunte Flugzeuge werden immer seltener. Umso schöner das erst vor kurzem Luxair zwei ihrer Flugzeuge, eine Boeing 737 (LX-LGU) und eine Dash 8 (LX-LQA), ein buntes Aussehen verpasste. Letztere landete bereits gestern Abend in Fuhlsbüttel und stattete dem Airport am heutigen Morgen erneut einen Besuch ab. Die Bombardier DHC-8-402Q Dash 8 kam dabei aus Saarbrücken (SCN) und flog nicht mal einen Stunde später dorthin zurück.
Die beiden Flugzeuge wurden in mehr als 200 Stunden Arbeit von Mitarbeitern von Luxair unter Anleitung des luxemburgischen Künsterls „Sumo“ mit zeitgenössischer Kunst dekoriert. Dafür wurden diverse Folien auf den Flugzeugen aufgebracht die unterschiedlichste Motive zeigen.

Aviation photo
LX-LQA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als sechs Jahre alte Dash 8 wurde am 25. März 2014 im kanadischen Toronto Downsview (YZD) an Luxair ausgeliefert. Seitdem trägt sie die Kennung LX-LQA und bietet 76 Passagieren Platz. Erst seit einigen Wochen trägt sie zudem die bereits erwähnte Sonderbeklebung mit positivem Botschaften und Bildern.

Corendon Airlines Europe, 9H-CXA

Corendon Airlines Europe, 9H-CXA

Bereits vor einigen Tagen war diese Sonderlackierung am Hamburger Flughafen erstmalig zu bestaunen. Am heutigen Morgen landete erneut 9H-CXA, eine Boeing 737-85R(WL) der maltesischen Corendon Airlines Europe, mit einer auffälligen Sonderlackierung in Fuhlsbüttel. Die Maschine trägt seit Juni diesen Jahres eine Lackierung des Fußballzweitligisten 1. FC Nürnberg. Dabei prangt der Name des Vereins auf dem Rumpf und das Leitwerk ziert das Logo des Clubs.
Der Zweistrahler landete aus dem griechischen Heraklion (HER) kommend über die Landebahn 05 in Fuhlsbüttel. Nach mehr als einer Stunde trat das Mittelstreckenflugzeug wieder seinen Rückweg an.

Aviation photo
9H-CXA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die etwas mehr als sechs Jahre alte Boeing 737 wurde am 9. September 2014 an die indische Jet Airways ausgeliefert. Nach deren Konkurs im Frühjahr 2019 übernahm kurzzeitig die in Honk Kong ansässige Leasinggesellschaft Jade Aviation das Flugzeug, ehe am 22. April 2019 sich die indische Spice Jet die Dienste der 737 sicherte. Dort flog die Boeing bis zum 5. Februar diesen Jahres. Folgend übernahm am 7. Mai wieder kurzzeitig Jade Aviation den Jet, bis am 14. Juli die maltesische Corendon Airlines Europe die Boeing 737-800 übernahm. Aktuell finden 189 Passagiere im Rumpf Platz.
Die Tochtergesellschaft der türkischen Corendon Airlines versah das Flugzeug neben der Registrierung 9H-CXA auch mit dem Taufnamen „Max Morlock“. Der legendäre Spieler der ausschließlich für den 1. FC Nürnberg spielte, holte unter anderem die erste Fußball-Weltmeisterschaft im Jahre 1954 für Deutschland und ist bis heute über die Grenzen von Nürnberg hinaus eine Ikone des deutschen Fußballs. Somit ein passender Name für ein Flugzeug, das die Farben des 1. FC Nürnberg trägt.

SAS Scandinavian Airlines, OY-KBO

SAS Scandinavian Airlines, OY-KBO

Heute besuchte uns seit längerer Zeit mal wieder ein A319 der SAS Scandinavian Airlines mit der Registrierung OY-KBO. Der Airbus A319, welcher mit einer Retro Lackierung versehen ist, war eine knappe Stunde zuvor im schwedischen Stockholm (ARN) gestartet, ehe er bei „schönstem“ Hamburger Wetter auf der Landebahn 23 landete.

Aviation photo
OY-KBO at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Der knapp über 14 Jahre alte Airbus A319-132, mit der MSN (Baunummer) 2850, hob zum ersten Mal am 27. Juli 2006 in Hamburg-Finkenwerder (XFW) ab. Ausgeliefert wurde der A319 dann am 8. August 2006 und fliegt seitdem für SAS Scandinavian Airlines. Insgesamt betreibt SAS aktuell vier A319, welche jeweils bis zu 150 Passagieren Platz bieten können.

Air Baltic, YL-CSJ

Air Baltic, YL-CSJ

Zwei der drei Sonderlackierungen von Air Baltic waren nun mittlerweile mehrfach am Hamburger Flughafen zu Gast. Bislang fehlte allerdings mit YL-CSJ der Airbus A220-300 in der „Estonian Flag“-Sonderlackierung bei Tageslicht, denn bei seinem bislang einzigen Besuch Anfang Dezember vergangenen Jahres (wir berichteten), kam er in völliger Dunkelheit. Am heutigen Mittag ändert sich dies nun, denn auf der Strecke aus der lettischen Hauptstadt Riga (RIX) landete das schwarz-weiß-blau lackierte Flugzeug über die Landebahn 05 in Fuhlsbüttel. Nach etwas mehr als einer Stunde verließ die Maschine den Hamburg Airport wieder.
Alle drei Sonderlackierungen der Air Baltic stehen für jeweils einen baltischen Staat und sind in der Farbe des jeweiligen Landes lackiert: Lettland (YL-CSL), Litauen (YL-CSK) und eben Estland (YL-CSJ).

Aviation photo
YL-CSJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der etwas über zwei Jahre alte Airbus A220 wurde am 19. Juli 2018 im kanadischen Montreal (YMX) an Air Baltic ausgeliefert. Dort erhielt er neben der Kennung YL-CSJ, dem Taufnamen „Tallinn“ auch eine 145 Passagiere fassende Kabine. Erst seit Juni 2019 trägt die Maschine nun die auffällige Lackierung, die ein wenig an die Farben des Fußballvereins Hamburger SV erinnert, damit allerdings nichts zu tun hat.
Aktuell befinden 22 Airbus A220 in der Flotte der Air Baltic. Mitte April diesen Jahres gab die Fluggesellschaft bekannt sich, auf Grund der Corona-Krise, von allen Flugzeugen der Muster De Havilland Canada DHC-8-400 und Boeing 737 sofort zu trennen. Somit betreibt Air Baltic nun nur noch eine reine Airbus A220 Flotte.

Air Baltic, YL-CSL

Air Baltic, YL-CSL

Nachdem Air Baltic eine der erste internationalen Airlines war die den Flugverkehr nach Hamburg vor einigen Tagen wieder aufgenommen hat, landete am heutigen Mittag nun auch (endlich) einmal wieder eine der drei Sonderlackierungen in der Flotte der Airline. Mit YL-CSL setzte am Mittag die „Latvia 100“-Sonderlackierung in Fuhlsbüttel auf. Zuvor startete Flugzeug in der lettischen Hauptstadt Riga (RIX).
Der in den Farben der lettischen Flagge lackierte Airbus A220-300 symbolisiert die 100-jährige Unabhängigkeit Lettlands. Zuletzt war die farbenfrohe Maschine Anfang des Jahres in Hamburg zu Gast. Neben dem Airbus in den lettischen Farben gibt es auch noch je einen A220 in den Farben Litauens und Estlands in der Flotte der Air Baltic.

Aviation photo
YL-CSL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der erst knapp zwei Jahre alte Airbus A220-300 wurde am 12. Oktober 2018 im kanadischen Montreal (YMX) an Air Baltic ausgeliefert. Seitdem trägt er die Kennung YL-CSL und bietet 145 Passagieren in einer Klasse Platz. Seine Sonderlackierung trägt das „Riga“ getaufte Flugzeug seit November 2018.
Mit der Coronakrise entschied Air Baltic seine bestehende Flotte umzubauen. So sollen die Bombardier DHC-8 Dash 8 und Boeing 737 Flugmuster aus der Flotte verschwinden und lediglich mit einer Airbus A220 Einheitsflotte fortan geflogen werden.

Aviation photo
YL-CSL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

SunExpress Germany, D-ASXX

SunExpress Germany, D-ASXX

Im Zuge der Erntehelferflüge landete am heutigen Abend mit D-ASXX erstmals die neue „Eintracht Frankfurt“-Sonderlackierung der SunExpress Germany in Fuhlsbüttel. Die Boeing 737-8AS(WL) landete aus dem rumänischen Iași (IAS) kommend über die Bahn 33 am Hamburger Flughafen. Später ging der Zweistrahler wieder zurück nach Düsseldorf (DUS).

Aviation photo
D-ASXX at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die etwas mehr als neun Jahre alte Boeing 737 wurde am 24. März 2011 im amerikanischen Renton (RNT) an Ryanair übergeben. Seit dem 13. Juni 2019 fliegt das 189 Passagiere fassende Flugzeug für die deutsche SunExpress. Dort erhielt sie neben der Kennung D-ASXX auch im März diesen Jahres die neue Sonderlackierung des Fußballerstligisten Eintracht Frankfurt. Dem vorausgegangen war eine Online Abstimmung verschiedener Motive die die Boeing in Zukunft zieren könnten.
Zwischen Mai 2018 und November 2019 flog bereits mit D-ASXB eine Boeing 737 in einer älteren „Eintracht Frankfurt“-Sonderlackierung für SunExpress Germany durch Europa.

Lufthansa, D-AILU

Lufthansa, D-AILU

Schön wenn Sonderlackierungen erhalten bleiben, trotz Anpassung an ein neues Farbschema. So erging es auch D-AILU einem Airbus A319-114 der Lufthansa. Seit dem Jahre 2005 zieren den Zweistrahler Abbildungen des Lufthansa Maskottchens „Lu“. Der Kranich, der verstärkt Kinder im Rahmen des Kundenbindungsprogramms „jetfriends.com“ ansprechen soll, entdeckt auf seinen Reisen mit der Lufthansa die Welt. Anfang Januar wurde der Airbus dann im englischen Norwich (NWI) an das neue Farbschema angepasst. Doch das Maskottchen der größten deutschen Airline verschwand nicht von dem A319. Viel mehr wurde die Darstellung angepasst und nun prangt der Kranich noch präsenter auf dem Rumpf von D-AILU. Passend zu dem Namen des Maskottchens ist auch die Kennung des Flugzeugs, die auf „LU“ endet.
Am heutigen Morgen landete der Zweistrahler aus München (MUC) kommend, ehe er eine knappe Stunde später den Airport wieder in Richtung Süden über die Bahn 33 verließ.

Aviation photo
D-AILU at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der etwas über 22 Jahre alte Airbus A319 wurde am 12. November 1997 in Finkenwerder (XFW) an die Lufthansa übergeben. Zunächst noch mit 132 Sitzplätzen konfiguriert, bietet er aktuell Platz für 138 Passagiere. Getauft wurde D-AILU auf den Namen „Verden“. Vor der aktualisierten Lackierung sah der Airbus wie folgt aus:

Aviation photo
D-AILU at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

1 2 3 5