LHT

Sonair, 2-DEER

Sonair, 2-DEER

Am heutigen Morgen landete der nächste Gast für eine vergleichsweise kurze Wartung bei der Lufthansa Technik (LHT) am Hamburger Flughafen. Die Boeing 787-8 BBJ der Sonair setzte über die Piste 15 auf und rollte nach der Landung über die Rollwege D1 und T auf das Werftgelände. Mehr als 9 Stunden zuvor war die Maschine mit der Kennung 2-DEER vom angolanischen Flughafen Luanda (LAD) nahe der Haupstadt gestartet.

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2-DEER at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 12 Jahre alte 787 fliegt bereits seit Ende November 2022 für Sonair und somit auch für die angolanische Regierung. Zuletzt war die Boeing unter dem Rufzeichen “ANGOLA1” unterwegs. Ihre Kennung 2-DEER besitzt der Zweistrahler jedoch bereits seit ihrem Einsatz bei der chinesischen Deer Jet im August 2016. Auch Royaljet (ab Dezember 2020) und Ocean Transportation Facility Investment (ab September 2022) änderten diese Registrierung nicht. Ursprünglich wurde das Flugzeug mit VIP Kabine jedoch für Michael Dell, den Gründer des weltweit drittgrößten PC-Hersteller Dell Technologies, gebaut und als N28MS am 31. Januar 2014 ausgeliefert.

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Brunei Government, V8-MHB

Brunei Government, V8-MHB

Bereits seit September vergangenen Jahres befindet sich V8-MHB in der Obhut der Lufthansa Technik (LHT) (wir berichteten). Die Boeing 767-27GER wurde seitdem gewartet und instand gesetzt, um zeitnah an ihren neuen Betreiber übergeben werden zu können. Offenbar verschenkt der Sultan von Brunei den Zweistrahler an den Sultan von Johor (ein Bundesstaat in Malaysia). Allerdings verzögerte sich der geplante Abflug im Januar nun, auf Grund von kurzfristig festgestellten Problemen, sodass weitere Arbeiten nötig wurden. So hob der Langstreckenjet bereits neutralisiert, ohne Titel und ohne Logo, erst heute zu gleich zwei Testflügen vom Hamburger Flughafen ab.

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V8-MHB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 32 Jahre alte Boeing flog zunächst über Niedersachsen und Schleswig Holstein, ehe sie über Mecklenburg-Vorpommern zu mehrere Anflügen am Flughafen Rostock (RLG) ansetze. Danach kehrte die im amerikanischen Everett (PAE) gebaute 767 zunächst nach Hamburg zurück, rollte aber danach direkt wieder zum Start um erneut zu einer kleinen Platzrunde aufzubrechen. Am frühen Abend kehrte die Maschine dann über die Piste 23 final nach Hamburg zurück. Bereits am kommenden Donnerstag soll die V8-MHB dann die LHT und den Hamburger Flughafen verlassen.

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German Navy, 63+02

German Navy, 63+02

Nach einer recht kurzen Wartung bei der Lufthansa Technik (LHT) verließ am heutigen Nachmittag die erste Boeing P-8A Poseidon jemals am Hamburger Flughafen den Airport wieder. Die Maschine auf Basis einer modifizierten 737-800 hob über die Piste 33 ab und nahm Kurs auf den nicht weit entfernten Fliegerhorst Nordholz (ETNM) nahe Cuxhaven an der Nordsee.

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6302 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dort ist das erst ein Jahr alte Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeug beim Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ stationiert. Die 63+02 setzte mit ihrem Besuch nun in Hamburg den Startschuss für eine Reihe von Wartungsaufenthalten aller Boeing P-8A Poseidons in der Flotte der Marine, denn die LHT in Fuhlsbüttel übernimmt die Wartung der Jets.

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Brunei Government, V8-OAS

Brunei Government, V8-OAS

Und der nächste Stammgast für die Lufthansa Technik (LHT)! Am heutigen frühen Morgen landete erwartungsgemäß mit der Öffnung des Flughafens in Fuhlsbüttel um Punkt sechs Uhr V8-OAS der Regierung Bruneis. Die Boeing 787-8 BBJ setzte über die Piste 23 auf und rollte danach über den Rollweg D3 und T vor die Werfthallen der LHT. Mehr als 13 Stunden zuvor war der Zweistrahler vom Flughafen Brunei International (BWN) auf der südostasiatischen Insel Borneo gestartet.

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V8-OAS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nun wird die mehr als zehn Jahre alte Boeing erneut für einige Wochen bei der Lufthansa Technik überprüft und gewartet. Gebaut im amerikanischen Charleston (CHS) hob dieser Dreamliner mit VIP-Kabine das erste Mal am 8. Juli 2015 ab und wurde am 10. August des selben Jahres von Boeing Business Jets (BBJ) übernommen. In den folgenden mehr als drei Jahren wurde die 787 dann mit einer luxuriösen VIP-Kabine ausgestattet und schlussendlich am 13. Dezember 2018 als V8-OAS an die Regierung des Sultanats Brunei übergeben.

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V8-OAS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

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German Navy, 63+02

German Navy, 63+02

Mit der Übernahme der ersten Boeing P-8A Poseidon auf Basis einer modifizierten 737-800 Anfang November letzten Jahres startete der Countdown bis zum Erstbesuch in Fuhlsbüttel. Denn bereits 2021 wurde bekannt, dass die acht bestellten Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeuge bei der Lufthansa Technik (LHT) in Hamburg gewartet werden sollen. Mit 63+02 landete so heute die zweite ausgelieferte Poseidon am Hamburger Flughafen und sorgte zugleich für den Erstbesuch einer P-8A. Gestartet war der Zweistrahler von seiner Basis am Fliegerhorst in Nordholz (FCN) nahe Cuxhaven.

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6302 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach der Landung über die Piste 23 rollte die Boeing über den Taxiway T auf das Gelände der LHT und verschwand recht zügig in einer der Hallen. In den kommenden Monaten und auch Jahren wird man die P-8A wohl häufiger in Hamburg zu Gesicht bekommen. Die vom Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ betriebenen Posiedons ersetzen aktuell die mittlerweile außer Dienst gestellten acht Lockheed P-3C Orion, die die Bundeswehr im Jahre 2004 gebraucht gekauft hatte und die zum Zeitpunkt ihrer Indienststellung bereits über 20 Jahre alt waren.

Die Konstruktion der P-8A Poseidon basiert im wesentlich auf der zivilen 737-800. Der Rumpf wurde jedoch verstärkt, um der erhöhten Beanspruchung zu genügen und einen Waffenschacht integrieren zu können. Auch die hochsensiblen Sensoranlagen, deren Antennenanlagen entlang der Rumpfunterseite angebracht wurden sowie die Avionik machten diese Verstärkung notwendig. Die Tragflächen der Konstruktion stammen allerdings von der größeren Boeing 737-900, besitzen keine Winglets und können sogar Waffen tragen.

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