Volkswagen Air Service, D-CVAB

Volkswagen Air Service, D-CVAB

Aktuell herrscht am Hamburger Flughafen wenig Flugbetrieb. Immer noch steckt die Luftfahrtbranche in einer schweren Krise bedingt durch die Coronapandemie. Dennoch kann man ab und an jedoch ein nicht alltägliches Flugzeug am Airport erspähen. So wie am heutigen Morgen eine Pilatus PC-24 der Volkswagen Air Service. Die Maschine mit der Kennung D-CVAB landete auf einem Positionierungsflug aus Braunschweig (BWE) kommend in Fuhlsbüttel und hielt kurz vor dem General Aviation Terminal (kurz GAT). Nach nicht einmal 20 Minuten Aufenthalt und einem sehr kurzen Boarding einiger Passagiere, flog der 17 Meter lange Zweistrahler wieder ab und nahm Kurs auf den Flugplatz Buochs (BXO) in der Schweiz. Am Nachmittag wird das Flugzeug im Charterauftrag wieder zurück erwartet.

Aviation photo
D-CVAB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die im Jahre 2019 gebaute Pilatus PC-24 wurde am 30. Oktober 2019 als HB-VZJ testweise von der Pilatus Flugzeugwerke AG in der Schweiz registriert. Am 11. Dezember des vergangenen Jahres erfolgte dann die Übernahme durch Volkswagen Air Service in Augsburg (AGB). Fortan trägt die PC-24 die Kennung D-CVAB.
Aktuell zählen zur Flotte der Volkswagen Air Service vier Dassault Falcon 7X, zwei Falcon 8X, sowie eine weitere Pilatus PC-24. Der Volkswagen Konzern betreibt diese Flotte hauptsächlich um einen Shuttleservice für Mitarbeiter zwischen einzelnen Produktionsstätten anbieten zu können. Doch auch vereinzelte Charteraufträge gehören zu den Aufgaben der Airline. Nach dem Abgasskandal beschloss der Konzern seine Flotte zu verkleinern und gab beispielsweise einen Airbus A319CJ ab. Dieser fliegt nun als 15+03 für die Flugbereitschaft.

Air Dolomiti, I-ADJW

Air Dolomiti, I-ADJW

Es gibt Fluggesellschaften die fliegen Hamburg nur sporadisch und auch nur wenn es gerade sein muss an. Dazu gehört auch die italienische Air Dolomiti, einhundertprozentige Tochtergesellschaft der Lufthansa Group. Diese ist benannt nach der norditalienischen Gebirgskette der Dolomiten und fliegt meist von München (MUC) oder Frankfurt (FRA) Richtung Italien bzw. fliegt innerhalb des Staates am Mittelmeer. Dennoch passiert es ab und zu, dass auf einem regelmäßigen Flug der Lufthansa auch mal eine Maschine der Air Dolomiti eingesetzt wird, wenn bspw. die Flottenplanung es nicht anders zulässt. Seit Ende Mai des vergangenen Jahres besuchte bislang kein Flugzeug der Airline mehr den Hamburger Airport (hier gehts zum Artikel des letzten Besuchs). Am heutigen Morgen war es dann nach einigen Monaten wieder einmal soweit. Auf LH8 aus Frankfurt (FRA) setzte mit I-ADJW eine Embraer ERJ-195LR (ERJ-190-200 LR) über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel auf. Nach mehr als einer Stunde flog das Regionalflugzeug wieder regulär zurück nach Frankfurt. Dabei nutze es die Startbahn 23.

Aviation photo
I-ADJW at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die beinahe 12 Jahre alte Embraer ERJ-195LR wurde am 26. Juni 2009 im brasilianischen Sao Jose Dos Campos (SJK) an die damalige Augsburg Airways als D-AEMB ausgeliefert. Dort wurde das Flugzeug für Lufthansa Regional betrieben und wechselte am 18. Okotber 2013 konzernintern zur Lufthansa CityLine. Von dort ging es dann Ende Januar 2019, wieder einmal Lufthansa intern, zur Flotte der Air Dolomiti wo die Maschine die Kennung I-ADJW erhielt. Seit der Auslieferung bietet die ERJ-195LR zudem 116 Passagieren Platz.
Air Dolomiti betreibt aktuell eine Flotte aus 17 Flugzeuge rein des Musters Embraer ERJ-195LR. Zwei weitere Regionalflugzeuge, Ex-Lufthansa Maschinen, diesen Typs gehen der Airline in näherer Zukunft noch zu.

Deutsche Luftwaffe, 15+04

Deutsche Luftwaffe, 15+04

Dieser Tag am Hamburger Flughafen stand vollkommen im Zeichen der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung. Nachdem am Morgen bereits 15+01 ein Airbus A319 und 10+27 ein A310MRTT (wir berichteten) landeten, wollte mit 16+01 ein A340 der Flugbereitschaft nach seiner Wartung bei der Lufthansa Technik wieder zurück nach Köln fliegen (hier gehts zum Artikel). Offenbar, auf Grund von technischen Problemen, kehrte die Maschine allerdings wieder um und landete sicher in Hamburg. Allerdings sollte der Airbus auch die Crews der beiden vorangegangenen Flugzeuge wieder zurück nach Köln nehmen. Da traf es sich gut, dass mit 15+04 der einzige Airbus A321 in der Flotte der Luftwaffe eh schon in der Luft auf einem Trainingsflug aus dem rumänischen Constanta (CND) über Norddeutschland war. Dieser landete kurzerhand am Hamburger Flughafen und sammelte die gestrandeten Crews ein. Nach dem Start setzte der Airbus A321-231 seinen Weg nach Köln (CGN) fort und landete dort sicher.

Aviation photo
1504 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als 20 Jahre alte Airbus A321 wurde ursprünglich am 20. April 2000 als D-AISE in Finkenwerder (XFW) an die Lufthansa ausgeliefert. Dort erhielt die Maschine auch den Taufnamen „Neustadt a. d. Weinstraße“. Am 17. Dezember 2016 flottete die Lufthansa den Zweistrahler aus und überführte in zwei Tage später nach Fuhlsbüttel. Dort wurde das Mittelstreckenflugzeug fortan für die Bedürfnisse der Flugbereitschaft angepasst. Im September 2018 erfolgte dann die Flugerprobung seitens der Luftwaffe. Endgültig übernommen wurde der Airbus dann am 5. Oktober 2018 und trägt seitdem die Kennung 15+04.

Deutsche Luftwaffe, 16+01

Deutsche Luftwaffe, 16+01

Nachdem am Morgen bereits mit 15+01 ein Airbus A319 und mit 10+27 (hier gehts zum Artikel) ein Airbus A310 der Flugbereitschaft in Fuhlsbüttel gelandet waren, machte am Mittag ein Langstreckenflugzeug auf dem Gelände der Lufthansa Technik Platz. Mit 16+01 verließ ein Airbus A340-313 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung den Hamburger Flughafen und flog zurück zu seiner Basis nach Köln (CGN). Allerdings drehte der Vierstrahler im Sinkflug auf Köln wieder um kehrte mehr als eine Stunde später wieder nach Hamburg zurück. Den genauen Grund der Rückkehr kennen wir zwar nicht, mutmaßen aber technische Probleme.

Aviation photo
1601 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der ursprünglich an die Lufthansa in Toulouse (TLS) ausgelieferte Airbus A340 ist einer von zweien seines Typs in der Flotte der Flugbereitschaft, die die Deutsche Luftwaffe im Auftrag des Verteidigungsministeriums betreibt. Am 18. Mai 1999 wurde die Maschine an die Lufthansa als D-AIGR übergeben und trug den Taufnamen „Leipzig“. Im April 2009 wurde das Langstreckenflugzeug dann nach Hamburg geflogen und wurde einem knapp zweijährigen Umbau unterzogen. Nach den Anpassungen (unter anderem eine VIP Kabine und diverse militärische Konfigurationen) fand von Januar 2011 bis Ende März des selben Jahres die Flugerprobung statt. Am 30. März 2011 übernahm schließlich die Luftwaffe den Airbus und gab ihm neben der militärischen Kennung 16+01 auch den Taufnamen „Konrad Adenauer“.
Auf Grund der Anfälligkeit für technischen Pannen entschied sich die Bundesregierung vor einiger Zeit drei werksneue Airbus A350 zu beschaffen, die die A340 mittelfristig ersetzen sollen. Nach der Indienststellung von 10+03 wird bereits zeitnah der zweite A350 bei der Lufthansa Technik zum Umbau erwartet.

Deutsche Luftwaffe, 10+27

Deutsche Luftwaffe, 10+27

Irgendwann ist es für alles und jeden Zeit zu gehen. Nichts bleibt für ewig. Dies gilt natürlich auch für Flugzeuge. Zum letzten Mal setzte am heutigen Morgen die 10+27 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung in Fuhlsbüttel auf. Starten wird der Airbus A310-304 MRTT dagegen nie wieder, denn die Maschine soll auf dem Gelände der hiesigen Lufthansa Technik zerlegt werden. Natürlich passte sich das Hamburger Wetter diesem traurigen Anlass an.
Nach seinem letzten Flug von Kölner Flughafen (CGN) setzte das komplett grau lackierte Flugzeug über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel auf. Damit beginnt nun das Ende einer Ära…

Aviation photo
1027 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als 31 Jahre alte Airbus A310 wurde ursprünglich am 2. März 1990 im französischen Toulouse (TLS) an die Lufthansa als D-AIDI unter dem Taufnamen „Fellbach“ ausgeliefert. Am 17. November 1998 flottete dann die Luftwaffe den A310 ein und baute ihn zum Multi Role Tanker Transport (MRTT) um. Neben der nun militärischen Kennung 10+27 erhielt der Airbus auch einen neuen Taufnamen: August Euler, nach dem deutschen Flugpionier und Ingenieur.
Mit der stetigen Beschaffung von Flugzeugen des Musters Airbus A330 MRTT auf europäischer Ebene für die NATO, werden die A310 in der Deutschen Luftwaffe zunehmend überflüssig. Da zudem auch bereits zwei A321neo bei Airbus bestellt wurden, die dieses Jahr noch eingeflottet werden sollen, bedeutet dies nun das Ende der A310 MRTT in der Flotte der Flugbereitschaft. In nähere Zukunft sollen die vier weiteren A310 in der Flotte der 10+27 folgen und wohl auch in hier in Hamburg ihr Ende finden. So verschwindet schleichend ein weiteres Flugmuster vom Himmel.
Wir blicken zurück auf viele verschiedene Besuche am Hamburger Flughafen, sei es auf Missionsflügen, Trainingsflügen oder zu Wartungsbesuchen bei der Lufthansa Technik, und sagen „Danke!“ für viele schöne Momente und Fotos!

Aviation photo
1027 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Royal Air Force, ZE707

Royal Air Force, ZE707

In den vergangenen Tagen war gerade südlich Hamburg militärisch viel los. So kamen am Wochenende bspw. eine Boeing C-17 und ein Airbus A400M der britischen Royal Air Force oder auch eine Bombadier RO-6A der US Army nach Hannover (HAJ) und gestern erst eine Boeing 767 der italienischen Luftstreitkräfte nach Wunstorf (ENTW) und Bremen (BRE). Nur um Hamburg machten diese militärischen Flugbewegungen bis heute einen Bogen. Am Mittag landete dann mit ZE707 eine British Aerospace 146-200QC der britischen Royal Air Force in Fuhlsbüttel und beendete die Abstinenz des Airports. Die vierstrahlige Maschine war zuvor von der nahe Londons liegenden Royal Air Force Station Northolt (NHT) gestartet und setzte über die Landebahn 15 am Hamburger Flughafen auf. Nach mehr als einer Stunde Aufenthalt flog die BAe 146 weiter zum estnischen Flughafen Tallinn Lennart Meri (TLL).

Aviation photo
ZE707 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die bald 30 Jahre alte British Aerospace 146-200QC hob erstmals am 20. Februar 1991 im britischen Woodford (EGCD) ab. Am 7. Oktober 1991 übernahm dann die französische Air Inter das Flugzeug, ehe es am 28. April 2003 von der ebenfalls französischen Axis Airways eingeflottet wurde. Über TNT Airways im Februar 2006 fand der Jet am 24. April 2012 den Weg zur Flotte der britischen Royal Air Force. Dort erhielt er die Kennung ZE707. In der Vergangenheit waren bereits mehrfach die vier sich in der Flotte befindenden BAe 146 am Hamburger Flughafen zu Gast. Allerdings geht die Zeit der kleinen Vierstrahler im „No. 32 (The Royal) Squadron“ offenbar dem Ende entgegen. Denn alle vier Maschinen stehen bereits seit einiger Zeit zum Verkauf.
Durch seine „Vierstrahligkeit“ und die damit verbundene Analogie zur als „Jumbo“ bezeichneten Boeing 747, wird die BAe 146 auch liebevoll „Jumbolino“ genannt.

Saudi Medevac, HZ-MS4A

Saudi Medevac, HZ-MS4A

Besuch aus dem nahen Osten am Mittag in Fuhlsbüttel. Mit HZ-MS4A landete eine Gulfstream Aerospace G-IV-X Gulfstream G450 der Saudi Aero Medical Evacuation am Hamburger Flughafen. Das medizinische Flugzeug setzte über die Landebahn 23 auf und rollte danach auf das Vorfeld 2. Gestartet war die Maschine im saudi-arabischen Riad (RUH). Nach etwa einer Stunde flog die Gulfstream weiter nach Frankfurt (FRA).

Aviation photo
HZ-MS4A at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Timo Soyke on netAirspace

Die im Jahre 2014 gebaute G450 wurde am 2. September 2015 an Saudi Medevac ausgeliefert und als HZ-MS4A registriert. Diese „Airline“ gehört zum Verteidigungsministerium von Saudi-Arabien und dient hauptsächlich dazu medizinische Notfälle in den extra dafür angepassten Flugzeugen auszufliegen oder zu transportieren. Dazu werden neben zwei weiteren Gulfstream G450 auch noch fünf Beech King Air, je zwei Learjet 60 und Gulfstream V, als auch drei Learjet 31 betrieben.

Private Wings, D-CPWF & D-CITO

Private Wings, D-CPWF & D-CITO

Nachdem am gestrigen Mittag mit D-CSUE schon eine Dornier 328-110 der Private Wings in Fuhlsbüttel landete (wir berichteten), setzten am heutigen Nachmittag gleich zwei baugleiche Maschinen der Airline am Hamburger Flughafen auf. Innerhalb weniger Minuten landeten die Flugzeuge mit den Kennungen D-CPWF und D-CITO über die Landebahn 23. Zuvor waren beide Dornier in Kiel (KEL) gestartet.

Aviation photo
D-CPWF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Zuerst landete D-CPWF und rollte nach der Landung auf das Vorfeld 2. Dort parkte die mehr als 22 Jahre alte Dornier 328-110. Ursprünglich wurde das zweistrahlige Regionalflugzeug im März 1999 im bayrischen Oberpfaffenhofen (OBF) an die italienische Gandalf Airlines ausgeliefert. Seit dem 10. April 2003 ist das Turboprop-Flugzeug nun in der Flotte der Private Wings.

Aviation photo
D-CITO at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Einige Minuten später landete dann D-CITO ebenfalls am Hamburg Airport. Auch diese mehr als 25 Jahre alte 328-110 rollte nach der Landung auf das Vorfeld 2. Wie auch alle anderen Flugzeuge der Muster Dornier wurde diese im bayrischen Oberpfaffenhofen gefertigt. Im März 1996 wurde es an die französische Proteus Airlines übergeben. In der Folge wurde der Flieger von den österreichischen Airlines KLM Alps und Air Alps Aviation betrieben. Von September 2010 bis Oktober 2014 folgte dann ein Gastspiel in Chile bei Aerocardal ehe die Maschine als D-CITO am 19. Juni 2015 in die Flotte der Private Wings wechselte.
Beide Flugzeuge waren heute als Charterflüge für den Fußballerstligisten FC Bayern München unterwegs. Denn bereits früher am Tag flogen beiden Dornier aus Oberpfaffenhofen (nahe München) nach Kiel, wo die Bayern am Abend im DFB-Pokalspiel auf Holstein Kiel treffen. Beide Maschinen werden morgen wieder nach Kiel fliegen und die Mannschaft abholen.

Private Wings, D-CSUE

Private Wings, D-CSUE

Am heutigen Mittag landete mit D-CSUE eine Dornier 328-110 der Private Wings in Fuhlsbüttel. Das zweistrahlige Passagierflugzeug mit Turboprop-Antrieb setze aus Ingolstadt (IGS) kommend über die Landebahn 23 am Hamburg Airport auf. Nach der Landung rollte die Maschine vor das General Aviation Terminal (kurz GAT) und wartete dort auf seine Passagiere. Mehr als zwei Stunden später hob das Flugzeug über die Startbahn 33 wieder ab und nahm Ziel auf das rumänische Sibiu oder auch Hermannstadt (SBZ).

Aviation photo
D-CSUE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 26 Jahre alte Dornier 328 wurde am 17. November 1994 im bayrischen Oberpfaffenhofen (OBF) an die amerikanische Pacific Gas & Electric Company ausgeliefert. Dort flog sie bis zum 11. August 2008 bis sie vom ebenfalls amerikanischen Stockcar Racing Rennstall „Braun Racing“ übernommen wurde. Seit dem 5. April 2011 fliegt die die Dornier unter der Kennung D-CSUE nun wieder in Deutschland für Private Wings Flugcharter. Dort trifft sie in der Flotte auf einen Airbus A319 und acht weitere Dornier 328-110, sowie eine Do-328JET-310. Letztere ist im wesentlichen das gleiche Flugzeug wie die 328-110, jedoch mit Jettriebwerken.
Private Wings bietet größtenteils Charterflüge an. So mietete sehr regelmäßig der größte deutsche Autobauer Volkswagen mehrere Maschinen der Airline, um Mitarbeiter zwischen den Standorten (bspw. Braunschweig, Ingolstadt und Stuttgart) fliegen zu lassen.

Comlux Kazahstan, UP-CL602

Comlux Kazahstan, UP-CL602

Wenn die größeren Flugzeuge in Fuhlsbüttel ausbleiben, ist immer noch Verlass auf die kleineren Jets. Am heutigen Nachmittag landete mit UP-CL602 eine Bombardier CL-600-2B16 Challenger 604 der Comlux Kazahstan am Hamburger Flughafen. Das Geschäftsreiseflugzeug kam vom Flughafen Öskemen (UKK) im Norden Kasachstans und setzte über die Landebahn 23 am Hamburg Airport auf. Wie üblich rollte der Jet nach der Landung auf eine Parkposition auf dem Vorfeld 2. Nach kurzem Aufenthalt flog die Maschine weiter ins spanische Barcelona (BCN).

Aviation photo
UP-CL602 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die im Jahre 2006 produzierte Challenger 604 wurde ursprünglich am 27. April 2007 an die britische TAG Aviation UK ausgeliefert. Über die schweizer Premium Jet (Februar 2010) fand die Bombardier schließlich den Weg zur Comlux Kazahstan und erhielt die Kennung UP-CL602. Diese Airline ist Teil der schweizer Fluggesellschaft Comlux. Neben dem kasachischen Ableger betreibt Comlux noch weitere Sub-Fluggesellschaften auf Auruba und Malta. Die angebotenen Flugmuster umfassen dabei eine Vielzahl von Jets mit VIP-Kabinenausstattung. Neben der Challenger 604 finden sich dort auch wesentlich größere Flugzeuge wie bspw. die Boeing 777 oder der Airbus A330. Das komplette Portfolio wird zum Charter oder gar zum Leasing auf der ganzen Welt angeboten und bietet den Passagieren ein komfortables Reiseerlebnis.

1 2 3 69