Aeroflot – Russian Airlines, VP-BPG

Aeroflot – Russian Airlines, VP-BPG

Dank der Coronapandemie waren in diesem Jahr bereits viele spezielle und ungewöhnliche Flugzeuge am Hamburger Flughafen zu Gast. VP-BPG reihte sich am heutigen Vormittag nahtlos in diese Reihe ein. Denn eine Boeing 777-3M0(ER) der russischen Aeroflot sieht man in Fuhlsbüttel nie. Das bis heute größte zweistrahlige Flugzeug der Welt landete aus der russischen Hauptstadt Moskau (SVO) in Hamburg. Zuvor war die Maschine in Shanghai (PVG) gestartet und landete in Moskau lediglich zwischen. Auch dieser Besuch hängt mit der Lieferung von Schutzausrüstung gegen die Pandemie zusammen. Nach etwas mehr als zwei Stunden Aufenthalt flog die Boeing 777 wieder zurück nach Russland.

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VP-BPG at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als drei Jahre alte Boeing 777-3M0(ER) wurde 28. Juni 2017 im amerikanischen Everett (PAE) an Aeroflot übergeben und ausgeliefert. Zu der Kennung VP-BPG erhielt sie zudem noch den Taufnamen „A. Babajanyan / А. Бабаджанян“. Arno Babajanyan war ein armenischer Komponist der seinerzeit ein anerkannter Hochschullehrer in Moskau war. Seit der Auslieferung des Langstreckenflugzeugs bietet dieses Platz für 30 Gäste in der Business-, sowie 48 Passagiere in der Premium-Economy und 324 Reisende in der Economy-Class. Durch die Coronapandemie wurden diese Sitzplätze allerdings aktuell entfernt, um noch mehr Platz im Rumpf für Fracht zu schaffen.

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

So plötzlich dieser Jumbo gestern in Fuhlsbüttel gelandet war, so schnell entschwand diese 747 dem Hamburger Flughafen heute wieder. Nicht einmal 24 Stunden nach der gestrigen Landung (wir berichteten), startete A4O-OMN heute über die Runway 23 wieder in Richtung des Flughafen Muscat International Airport (MCT) im Oman. Von dort kam der Jumbojet auch am gestrigen Tag. Über die vergangene Nacht blieb die Boeing 747-430 auf dem Vorfeld 2 abgestellt. Derweil gibt es bislang keine Informationen über den Grund dieses Besuchs.

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A4O-OMN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Bereits mehrfach war die bald 19 Jahre alte A4O-OMN in Hamburg zu Gast. So wurde hier direkt nach der Übernahme in den USA die VIP-Kabine und weitere Konfigurationen eingebaut. Darüberhinaus schaut der Vierstrahler nahezu regelmäßig zu Wartungen bei der Lufthansa Technik vorbei. Neben der Boeing 747-400 gehören noch eine Boeing 747-8, ein Airbus A319(CJ), ein Airbus A320 und zwei Gulfstream G550 zur Flotte der Herrscherfamilie aus dem Oman. Die betagte Boeing 747SP der Flotte soll allerdings wohl bereits still gelegt worden sein und viel mehr zu einem Museum umgebaut werden.

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Der letzte Besuch dieser Boeing 747 ist noch gar nicht so lange her. Erst Anfang Oktober diesen Jahres schaute A4O-OMN der Royal Flight of Oman in Fuhlsbüttel vorbei (wir berichteten). Am heutigen Mittag landete der Jumbo erneut für einen Kurzbesuch am Hamburger Flughafen. Die 747-430 setzte dabei über die Landebahn 23 auf und parkte auf dem Vorfeld 2.

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A4O-OMN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die 19 Jahre Boeing 747 hob erstmals am 3. Dezember 2001 im amerikanischen Everett (PAE) ab und wurde am 14. Dezember des selben Jahres an die Royal Flight of Oman übergeben. Diese ließ das Langstreckenflugzeug lange Zeit bei der Lufthansa Technik hier in Hamburg bis ins Frühjahr 2004 ausstatten. Dabei wurde unter anderem eine VIP Kabine eingebaut. Für Testflüge erhielt die Maschine die temporäre Kennung D-ARFO. Erst mit der finalen Übernahme am 30. April 2004 erhielt der Vierstrahler die Registrierung A4O-OMN.

Lufthansa, D-ABYH

Lufthansa, D-ABYH

Heute Vormittag verließ uns über die Startbahn 15 die Boeing 747-8i mit der Kennung D-ABYH der Lufthansa in Richtung Peking (PEK). Gelandet war die Boeing 747 bereits am 31. August um, wie schon vier andere Jumbos der Lufthansa (mit den Kennungen D-ABYI, D-ABVM, D-ABVZ und D-ABVW), auf dem Gelände der Lufthansa Technik zwischengeparkt zu werden (wir berichteten). Der Grund für das ungewöhnliche Ziel ist wohl ein größerer Check, welche die Lufthansa bei ihren 747-8 in Peking durchführen lässt.

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D-ABYH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Die gerade einmal etwas mehr als sieben Jahre alte Boeing 747 wurde am 27. März 2013 im amerikanischen Everett (PAE) an die Lufthansa übergeben und nach Frankfurt überführt. Neben der Kennung D-ABYH erhielt das Langstreckenflugzeug auch den Taufnamen „Thüringen“. Bereits ein Jahr später erhielt dann die Maschine eine neue Kabinenkonfiguration. Fortan finden acht Gäste in der First-, 80 Reisenden in der Business-, sowie 32 und 244 Reisenden in der Premium Economy- bzw. Economy-Class Platz. Angetrieben wird das Flugzeug von vier General Electric GEnx-2B67 mit je maximal 296 kN Schubkraft.

Nordwind Airlines, VQ-BUD

Nordwind Airlines, VQ-BUD

Nachdem die Boeing 777 der Nordwind Airlines noch die Nacht in Hamburg verbrachte, brach sie am heutigen Morgen wieder auf. Das Ziel des als VQ-BUD registrierten Flugzeugs: der chinesische Flughafen Shenzhen (SZX). Dabei nutzte der Zweistrahler die Startbahn 23.
Die Boeing 777-2Q8(ER) der russischen Airline brachte am Samstagmorgen Coronaschnelltests aus Asien nach Fuhlsbüttel (wir berichteten). Dafür wurden auf dem Passagierdeck alle Sitzplätze zum Schutz mit Plastikfolien umhüllt, sodass die Kartons mit der Fracht auch auf den Sitzplätzen transportiert werden konnten. Zusätzlich wurde diese Fracht mit Netzen gesichert.

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VQ-BUD at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 22 Jahre alte Boeing 777 hob erstmals am 25. September 1998 im amerikanischen Everett (PAE). Die russische Aeroflot nahm das Flugzeug am 2. Oktober 1998 ab. Vietnam Airlines übernahm am 24. Oktober 2005 die Maschine. Seit dem 28. Mai 2014 fliegt Nordwind Airlines das Langstreckenflugzeug mit der Kennung VQ-BUD und betreibt es aktuell mit 440 Sitzplätzen.

Nordwind Airlines, VQ-BUD

Nordwind Airlines, VQ-BUD

Noch in der Dunkelheit setzte diese Boeing 777-2Q8(ER) der russischen Nordwind Airlines in Fuhlsbüttel auf. Das große zweistrahlige Flugzeug landete am frühen Morgen am Hamburger Flughafen über die Landebahn 15 auf. Mehr als zehn Stunden zuvor war die Boeing vom chinesischen Flughafen Nanjing-Lukou (NKG) gestartet. Der Grund für den Besuch der 777 ist ein Frachtauftrag mit Ausrüstung gegen das Coronavirus.
Aktuell steht die Maschine auf dem Vorfeld 2 geparkt.

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VQ-BUD at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 22 Jahre alte Boeing 777 hob erstmals am 25. September 1998 im amerikanischen Everett (PAE) ab. Am 2. Oktober desselben Jahres übernahm dann die russische Aeroflot die 777-200. Einige Jahre später, am 24. Oktober 2005 genau, übernahm Vietnam Airlines das Langstreckenflugzeug, ehe es am 28. Mai 2014 zur russischen Nordwind Airlines wechselte. Diese gab der Boeing die Kennung VQ-BUD und stattete sie zunächst mit einer Kabine in zwei Klassen aus. Darin fanden sechs Gäste in der Business- und 387 Passagiere in der Economy-Class Platz. Im Dezember 2018 wurde diese Konfiguration auf eine reine Economy-Class Bestuhlung geändert, sodass 440 Sitzplätze im Rumpf der 777 eingebaut wurden.
Allerdings, durch die Coronapandemie bedingt, fliegt die Boeing aktuell mit Bestuhlung aber ohne Passagiere, um mehr Platz für Cargo in dem Flugzeug zu erhalten. Denn die gestiegene Nachfrage nach Frachtaufträgen und die immer weniger werdenden Passagierflüge, ermöglichen so Nordwind Airlines ihre Flugzeuge trotzdem noch gewinnbringend zu betreiben.

Brunei Government, V8-OAS

Brunei Government, V8-OAS

In der Vergangenheit waren sowohl der A340 (hier gehts zum Bericht), als auch in der jüngeren Vergangenheit die Boeing 767 (zum Artikel) und zuletzt die Boeing 747-8 (wir berichteten) aus dem Sultanat Brunei zur Wartung in der Lufthansa Technik (LHT). Am heutigen Morgen landete dann erstmals das jüngste Mitglied in der Flotte des Kleinstaates auf der Insel Borneo in Asien am Hamburger Flughafen. Die Boeing 787-8(BBJ) mit der Kennung V8-OAS setzte über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel auf, nachdem sie mehr als 13 Stunden zuvor in Brunei Darussalam (BWN) gestartet war. Grund für die Landung, wieder mal im Nebel, ist auch hier eine Wartung bei der Lufthansa Technik.

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V8-OAS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Allerdings lief die Ankunft hier in Hamburg nicht nach Plan. So sollte das Langstreckenflugzeug eigentlich über den Taxiway T zur Lufthansa Technik rollen. Doch auch nach der Landung blieb das Tor dort verschlossen. So wurde die 787 kurzer Hand auf dem Taxiway Y3 auf dem Vorfeld 2 abgestellt. Von dort aus holte sie eine halbe Stunde nach der Landung ein Schlepper ab, der die Boeing über den Taxiway U auf das Gelände der LHT schleppte.

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V8-OAS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der etwas mehr als fünf Jahre alte Dreamliner hob erstmals am 8. Juli 2015 im amerikanischen Charleston (CHS) ab. Danach folgte ein mehr als drei Jahre dauernder Innenausbau durch den Flugzeugbauer Boeing. Mit VIP-Kabine ausgestattet übernahm am 13. Dezember 2018 die Regierung aus Brunei schließlich die 787. Jedoch erst am 3. März 2019 stellte sie das nun V8-OAS registrierte Flugzeug in Dienst.

Enter Air, SP-ENR

Enter Air, SP-ENR

Vor zwei Tagen, am 6. November, landete mit SP-ENR am frühen Morgen eine Boeing 737-8Q8(WL) der polnischen Enter Air in Fuhlsbüttel. Bis zum heutigen Morgen stand der Zweistrahler dann geparkt auf dem Vorfeld 2, ehe die Boeing vor das Terminal 1 geschleppt wurde. Von dort aus brach die 737 am frühen Vormittag über die Startbahn 05 in Richtung des italienischen Pescara (PSR) an der Mittelmeerküste auf. Wer aus welchem Grund die Boeing 737 gechartert hat ist uns leider bislang nicht bekannt.
In der Vergangenheit führte die polnische Charterfluggesellschaft schon häufiger Aufträge zum und ab dem Hamburger Flughafen durch.

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SP-ENR at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die 19 Jahre alte Boeing 737 hob erstmals am 15. November 2001 im amerikanischen Renton (RNT) ab. Bereits am 6. Dezember des selben Jahres übernahm Oman Air die damals fabrikneue Boeing 737-800. Am 2. Mai 2015 wechselte die Maschine zur Flotte der Enter Air und erhielt dort neben der Kennung SP-ENR auch eine Kabinenausstattung mit insgesamt 189 Sitzplätzen in einer Klasse.

Emirates, A6-EPY

Emirates, A6-EPY

Willkommen zurück, Emirates! Mit dem heutigen Tage nimmt die Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ihre regelmäßig Verbindung von Dubai (DXB) nach Hamburg wieder auf. Dazu landete am Mittag mit A6-EPY eine Boeing 777-31H(ER) der Fluggesellschaft als EK59 in Fuhlsbüttel. Unüberlicherweise parkte der aktuell größte Zweistrahler der Welt auf der Position 1 und nicht wie sonst auf Position 5. Am Nachmittag flog das Langstreckenflugzeug als EK60 wieder zurück.
Somit nimmt Emirates den Hamburger Flughafen nach monatelange Abstinenz, bedingt durch Corona-Krise in der Luftfahrt, wieder in ihr Programm auf. Zunächst wird es lediglich einen Flug pro Tag (EK59/60) am Freitag und Sonntag geben. Ab dem 19.11. gesellt sich dann der Mittwoch, ab dem 10.12. dann auch der Donnerstag dazu. Allerdings auf Grund der aktuellen Lage natürlich ohne Gewähr.

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A6-EPY at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die heutige knappt vier Jahre alte Boeing 777 hob erstmals am 22. Dezember 2016 im amerikanischen Everett (PAE) ab. Am 10. Februar 2017 übernahm Emirates die Maschine und gab ihr die Kennung A6-EPY. Aktuell finden in der Kabine acht Gäste in der First-Class-, 42 Passagiere in der Business- und 306 Reisende in der Economy-Class Platz.

 

Belarus Government, EW-001PA

Belarus Government, EW-001PA

Selten hat ein Flugzeug in jüngerer Vergangenheit über das wir berichteten haben so polarisiert wie diese Boeing 737. Über die Landung berichteten, auf Grund unseres Artikels, sogar der aeroTelegraph (hier entlang). Auch rief die Gewerkschaft ver.di zum Boykott der Arbeiten an der Boeing auf. Denn die Boeing 737-8EV(WL) BBJ2 gehört zur Flotte der weißrussischen Regierung, deren Präsident aktuell unrechtmäßig im Amt weilt.
Am heutigen Mittag verließ das EW-001PA registrierte Flugzeug der belarussischen Regierung die Hallen der Lufthansa Technik wieder. Über die Startbahn 23 hob der Zweistrahler ab mit dem Ziel der weißrussischen Hauptstadt Minsk (MSQ).

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EW-001PA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Mit dem Start der Boeing 737 endet zumindest vorerst eine kontrovers (teilweise öffentlich) geführte Diskussion um diese Maschine. Ob in Zukunft weitere Flugzeuge wieder bei der Lufthansa Technik gewartet werden bleibt abzuwarten. Die 737 befand sich nun genau zwei Wochen zur Wartung bei der LHT.

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