Airbus A340-200

Libya Government, 5A-ONE

Libya Government, 5A-ONE

Wohl einiges länger als ursprünglich angenommen stand nun 5A-ONE der libyschen Regierung am Hamburger Flughafen. Der Vierstrahler war Ende Januar diesen Jahres zu Wartungszwecken zur Lufthansa Technik (LHT) gekommen (wir berichteten). Offenbar gab es jedoch einige Schwierigkeiten mit dem Airbus A340-213 der ursprünglich vom libyischen Diktator Muammar al-Gaddafi angeschafft wurde. Diese Probleme verzögerten den geplanten Abflug immer wieder.
Nachdem am gestrigen Sonntagnachmittag bereits ein Versuch der Crew unternommen wurde den Flughafen zu verlassen, musste sie jedoch auf dem Weg zum Start kurz vor dem Lineup auf die Startbahn 05 abbrechen und kehrte auf die Position 91 auf dem Vorfeld 2 zurück. Grund hierfür waren wohl Probleme mit einem Bremssystem des Langstreckenflugzeugs.

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5A-ONE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die Nacht verbrachte die Maschine dann doch wieder in den Hallen der LHT, um das Problem beseitigen zu können. Am heutigen Mittag unternahm dann die Crew erneut einen Startversuch und hob erfolgreich über die Startbahn 33 mit dem mehr als 25 Jahre alten ehemaligen Prestigejet des libyschen Diktators ab. Aktuell befindet sich der Airbus im Besitz der Regierung Libyens und soll dort auch wieder als offizielles Transportmittel der Regierenden genutzt werden. Ursprünglich diente der A340 jedoch den Herrscher aus Brunei sei dem 11. Oktober 1996 als Transportmittel. Über die saudischen Kingdom Holding (ab März 2000) gelangte der Flieger schließlich am 5. Oktober 2006 in den Besitz der Libyer.

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Saudi Royal Flight, HZ-124

Saudi Royal Flight, HZ-124

Vor mehr als drei Wochen verließ HZ-124 der Saudi Royal Flight das Gelände der Lufthansa Technik (LHT) und flog ins irische Dublin (DUB) (wir berichteten). Dort holte sich der Airbus A340-213 in den vergangenen Tagen eine neue und frische Lackierung ab. Der Vierstrahler kehrte dann am heutigen Abend zurück und zeigte seine neues weiß-grün gehaltenes Farbschema, das bereits auch auf einer Boeing 747 der Flotte in jüngerer Vergangenheit angebracht wurde.

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HZ-124 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nun beginnt für den bald 30 Jahre alten Airbus der finale Kabinenausbau bei der LHT in Fuhlsbüttel. Zuvor hatte sich der A340 mit der Baunummer (MSN) 004 einer umfangreichen mehrjährigen Wartung unterzogen. Sicherlich folgen dann im Frühjahr noch einige Tests an und mit der HZ-124 bevor sie endgültig und komplett überholt und restauriert an die Saudi Royal Flight übergeben wird.

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Libya Government, 5A-ONE

Libya Government, 5A-ONE

Geopolitische Verschiebungen und Machtverhältnisse haben bisweilen auch meist einen unmittelbaren Einfluss auf die Luftfahrt. Sehr gut festmachen kann man das an Hand einer Maschine hier in Hamburg. Bereits seit mehrere Jahren wechselt ein Airbus A330 (5A-ONP) immer mal wieder seine Position auf dem Gelände der Lufthansa Technik (LHT). Der Zweistrahler der eigentlich mal der Afriqiyah Airways gehörte, kam vor Jahren nach einem Beschuss nach Hamburg und sollte hier eigentlich wieder in Stand gesetzt werden. Durch den Umsturz des libyschen Regims und den daraus resultierenden anhaltenden Spannungen im Land ist allerdings offenbar nicht klar wer sich um das weitere Vorgehen an dem A330 kümmert bzw. was mit dem aktuell “Leitwerk-losen” Langstreckenflugzeug passieren soll.
Ganz ähnlich erging es dem Regierungsflugzeug des nordafrikanischen Landes. Seit März 2014 stand der Airbus A340-213 der libyschen Regierung abgestellt am Flughafen Perpignan (PGF) im Südwesten Frankreichs. Sehr zur Freude vieler Luftfahrtenthusiasten erwachte der alternde Vierstrahler vergangenes Jahr wieder zum Leben und wurde wieder betriebsbereit gemacht. Am 22. Juni des vergangenen Jahres wurde der Airbus dann von der libyschen Regierung wieder in Empfang genommen und fliegt seitdem wieder aktiv für das Land am Mittelmeer.

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5A-ONE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Auf Grund der unklaren Lage des A330 hier in Hamburg, konnte sich jedoch kaum jemand vorstellen den 5A-ONE registrierten A340 jemals in Hamburg in näherer Zeit zu Gesicht bekommen zu können. Am heutigen Abend landete dann doch eben jenes einzigartige Regierungsflugzeug in Fuhlsbüttel. Über die Landebahn 23 setzte der A340 vom Flughafen Mitiga International Airport (MJI) am Hamburger Flughafen auf. Erst am morgigen Montag wird die LHT das Großraumflugzeug für eine kurze Wartung offiziell übernehmen. Dafür verbleibt der Airbus über Nacht auf dem Vorfeld 2.
Ursprünglich wurde das im französischen Toulouse (TLS) gebaute VIP-Flugzeug am 11. Oktober 1996 an die Regierung aus Brunei ausgeliefert. Am 25. März 2000 übernahm dann die ebenfalls in Hamburg bekannte saudi-arabische Kingdom Holding das Flugzeug, ehe es am 5. Oktober 2006 als 5A-ONE zur Flotte der libyschen Afriqiyah Airways stieß. In Folge der Unruhen im Land wurde die Maschine zunächst ab 2010 am Haupstadt-Flughafen Tripolis (TIP) für etwas mehr als zwei Jahre abgestellt. Im Sommer 2012 ging es dann bereits für ein Jahr Parkzeit zum Flughafen Perpignan in Frankreich, ehe eine Überführung für einige Monate zum Flughafen Paris-Orly (ORY) im Juni 2013 erfolgte. Im September 2013 feierte der Airbus A340 kurzzeitig ein Comeback in der Flotte der Regierung Libyens, jedoch nur bis zur bereits erwähnten erneuten Standzeit ab März 2014.
Wir hoffen, dass nach der aktuellen Wartung noch hoffentlich viele weitere Besuche hier in Hamburg folgen werden. Denn der A340 ist nicht nur in seiner Lackierung ein Hingucker, sondern ist auch aktuell einer von nur noch lediglich sechs aktiven Flugzeugen der -200 Variante des Airbus A340.

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Saudi Royal Flight, HZ-124

Saudi Royal Flight, HZ-124

Fast in Vergessenheit geraten, aber dennoch am Leben. Seit mehr als zwei Jahren stand nun HZ-124, der Airbus A340-213 der Saudi Royal Flight bei der Lufthansa Technik (LHT) zur Wartung. In der Dunkelheit des 23. Dezember 2019 setzte der Vierstrahler damals in Fuhlsbüttel auf und rollte in Richtung der Hallen (hier gehts zum Artikel). In der Folge wurde es still um den ältesten aktuell aktiven Airbus A340. Am 12. Februar 2020 wurde er letztmalig außerhalb der Hallen der LHT gesehen und verschwand dann für eine lange Zeit. Die Maschine mit der Baunummer (MSN) 004 soll sich in einem miserable Zustand befunden haben und die Techniker und Mitarbeiter der Lufthansa Technik taten in den vergangen zwei Jahren alles, um das Langstreckenflugzeug wieder auf Vordermann zu bringen. Vor einigen Wochen verließ das Flugzeug dann erstmalig die Hallen wieder und zeigte sich ausserhalb auf dem Gelände.
Am heutigen Mittag war es dann soweit. Um nun nach umfangreichen Arbeiten an und in der Maschine sie im neuen Glanz erstrahlen zu lassen, rollte der Airbus vom Gelände der LHT. Einige Minuten später hob der A340-213 über die Startbahn 33 ab und nahm Ziel auf das irische Dublin (DUB). Dort erhält er in den kommenden Wochen eine neue Lackierung, ehe er nach Fuhlsbüttel zurückkehren wird.

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HZ-124 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

HZ-124 ist dabei wohl mittlerweile eine absolute Rarität. Nicht, dass es sich nur um den aktuell ältesten aktiven Airbus A340 mit seinen knapp 30 Jahren handelt, mit lediglich 28 gebauten Exemplaren ist die -200 Variante des ehemaligen Airbus Flaggschiffs auch rein vom Vorkommen her rar. Gerade einmal ca. fünf bis sechs Flugzeugen der kürzesten Version des A340 sind überhaupt noch aktiv. Zum ersten Mal hob das Großraumflugzeug, das von Anfang an für die Regierung Saudi-Arabiens bestimmt war, am 1. April 1992 im französischen Toulouse (TLS) ab. Übergeben wurde es jedoch fast fünf Jahre später erst, am 28. Februar 1997. Seitdem trägt die Maschine auch die, zugegebenermaßen etwas antiquiert wirkende, aktuelle Lackierung. Lediglich die Betreiber wechselten zweimal in den folgenden Jahren, flogen jedoch immer für die Scheichs und Oberhäupter des Wüstenstaats. Im Oktober 2012 betrieb für knapp zwei Jahre Al-Atheer Aviation den Airbus mit VIP-Konfiguration, ehe im September 2014 dann Saudi Royal Flight sich dem A340 annahm.

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Saudi Royal Flight, HZ-124

Saudi Royal Flight, HZ-124

Für ein verfrühtes Weihnachtsgeschenk sorgte heute der Besuch von HZ-124 am Hamburger Flughafen. Der Airbus A340-211 der Saudi Royal Flight landete um kurz vor 17 Uhr über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel. Der Vierstrahler war einige Stunden zuvor vom saudi-arabischen Flughafen Dschidda (JED) gestartet. Grund für den Flug ist ein Besuch in der Lufthansa Technik.

Der Besuch der 200er Version eines Airbus A340 (kleinste A340) stellt eine absolute Seltenheit dar. Denn von insgesamt nur 28 produzierten Exemplare sind lediglich sieben noch aktiv. HZ-124 mit der Baunummer (MSN) 004 ist dabei der erste jemals produzierte A340-200.

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HZ-124 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der 27,7 Jahre alte Airbus A340-211 hob erstmals am 1. April 1992 im französischen Toulouse (TLS) ab. Allerdings wurde er erst knapp fünf Jahre später, am 27. Februar 1997, an die saudi-arabische Regierung übergeben. Dort flog das Flugzeug in VIP Ausstattung bis Oktober 2012 bevor die ebenfalls saudi-arabische Al-Atheer Aviation der Airbus übernahm. Im September 2014 ging das Langstreckenflugzeug der Flotte der Saudi Royal Flight zu.

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