A321-200

Lufthansa Cargo, D-AEUA

Lufthansa Cargo, D-AEUA

Die Feiertage verbrachte die D-AEUA auf dem Vorfeld 2 am Hamburger Flughafen. Bereits vor einigen Tagen berichteten wir ausführlich über die Ankunft und die Geschichte des Airbus A321-211, der noch immer den Schriftzug der längst vergangenen Laudamotion und das Logo der ebenso langen nicht mehr existenten Air Berlin trägt (hier gehts zum Artikel). Darüber hinaus befindet sich die komplette Kabine mit ihren 210 Sitzplätzen noch in dem Flugzeug. Mit seiner Ankunft vor einigen Tagen nahm sich nun offenbar die Lufthansa Technik des Zweistrahlers an. In der Folge überführte am heutigen Morgen eine Lufthansa Crew das Mittelstreckenflugzeug zum Flughafen Malta (MLA).

Aviation photo
D-AEUA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dazu wurde der Airbus zunächst auf dem Vorfeld 2 zurückgesetzt und rollte über den Taxiway G über das Vorfeld 1 zur Startbahn 23. Einige Momente später hob der mehr als 18 Jahre alte A321 ab und nahm Kurs auf die Mittelmeerinsel. Von dort soll D-AEUA dann wohl weiter in Richtung Singapur aufbrechen, um dort, wie auch die Schwestermaschine, zu einem Airbus A321(P2F), also einem Frachtflugzeug, umgebaut zu werden. Die Lufthansa Cargo plant beide Airbus A321 dann im inneuropäischen Streckennetz zu integrieren. Dazu erhalten auch beide Flugzeuge natürlich eine neue Lackierung. Dann verschwindet wohl endgültig das rot-weiße Kleid der Air Berlin vom Himmel, denn dieser A321 dürfte einer, wenn nicht der letzte Airbus im ikonischen Farbschema der Air Berlin sein.

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Lufthansa Cargo, D-AEUA

Lufthansa Cargo, D-AEUA

Wie ein Gast aus der Vergangenheit mutet die Tage der Airbus A321 auf dem Vorfeld 2 in Fuhlsbüttel an. Der A321-211 mit der Kennung D-AEUA steht seit Donnerstag auf der Position 88 gegenüber des General Aviation Terminal (kurz GAT) geparkt. Zuvor war die Maschine vom britischen Flughafen Lasham (QLA), wo sie seit dem 15. Juli diesen Jahres stand, gestartet und flog nach Fuhlsbüttel. Der Airbus A321 trägt dabei noch die Farben der längst vergangenen Air Berlin und die Titel der ebenfalls nicht mehr existenten Laudamotion. Als D-AEUA wartet der Zweistrahler nun auf den Weiterflug nach Singapore, wo das Mittelstreckenflugzeug, wie bereits ein anderer A321, zu einem A321-211(P2F) umgebaut werden soll. Sprich das ehemalige Passagierflugzeug wird zu einem Vollfrachter inkl. großer Ladeluke am vorderen Bereich des Rumpfs umgerüstet. Nach der Fertigstellung wird die Lufthansa Cargo den Airbus dann übernehmen und in das inneuropäische Frachtnetz integrieren. Allerdings kümmert sich um den Betrieb offensichtlich die Lufthansa CityLine.

Aviation photo
D-AEUA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Ursprünglich wurde der A321-211 am 18. Juni 2003 in Finkenwerder (XFW) an Air Jamaica ausgeliefert. Am 19. November 2009 wechselte der Jet mit der Baunummer (MSN) 1988 als D-ABCG zur Air Berlin, ehe er als OE-LCG am 24. Februar 2007 an die damalige Air Berlin-Tochtergesellschaft Niki ging. Diese ging in der neugegründete Laudamotion auf und so wechselte auch der 210-Sitzer am 23. März 2018 zur Laudamotion. Mit dem Niedergang der Air Berlin und sukzessive seinen Tochtergesellschaften kam der Airbus schlussendlich am 27. September 2019 zu Eurowings für die allerdings er nie abhob. Viel mehr wurde die nun D-AEUA registrierte Maschine in Shannon (SNN) geparkt bis der A321 im Juli diesen Jahres nach Lasham, offenbar zur Wartung, geflogen wurde.

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DVB Bank, D-AAAM

DVB Bank, D-AAAM

In Folge der weltweiten Auswirkungen der Coronapandemie flottete die kolumbianische Avianca im vergangenen Jahr mehrere Flugzeuge aus. Darunter befanden sich auch je zwei Airbus A321 und A330, die bei der Lufthansa Technik (LHT) für die Rückkehr an den Leasinggeber vorbereitet und im weiteren Verlauf am Flughafen Nordholz/Cuxhaven (FCN) geparkt wurden. Nachdem die mittlerweile D-AAAU schon Ende Juli für einen “Touch and Go”-Manöver kurzzeitig nach Fuhlsbüttel zurückkehrte, um dann weiter zum Flughafen St. Athan (DGX) in Großbritannien zu fliegen (wir berichteten), wiederholte sich diese Flugbewegung am heutigen Vormittag mit dem D-AAAM registrierten Airbus A321-231(WL). Auf Grund von einer temporären Start- und Landebahnsperrung der Runway 05/23 absolvierte der Zweistrahler dieses Manöver über die Landebahn 33.

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D-AAAM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Auch der Weg dieser Maschine führte in der Folge weiter nach St. Athan. Seit Dezember des vergangenen Jahres gehört dieser A321 nun auch der DVB Bank. Über die zukünftige Nutzung des Airbus ist allerdings derweil leider nichts bekannt. Bevor D-AAAM Eigentum der auf Verkehrsfinanzierung spezialisierten Bank wurde, gehörte sie dem deutschen Leasinggeber German Operating Aircraft Leasing (GOAL) der das Mittelstreckenflugzeug an Avianca vermietete. Ursprünglich wurde das beinahe sieben Jahre alte Flugzeug in Finkenwerder (XFW) für die taiwanesische TransAsia Airways gebaut, die den A321 am 30. September 2014 abnahm. Kurzeitig betrieb die ebenfalls taiwanesische V Air ebenfalls den Airbus für ein Jahr, ehe er am 26. März 2018 bei der Flotte der kolumbianischen Avianca unterkam.

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Hi Fly Malta, 9H-LIS

Hi Fly Malta, 9H-LIS

Hi Fly Malta ist zurück in Fuhlsbüttel. Diesmal jedoch nicht mit einem Frachtauftrag wie in den vergangenen Monaten, sondern im Auftrag der ungarischen Wizz Air. Auf dem morgendlichen Kurs aus der nordmazedonischen Stadt Skopje (SKP) wurde heute ein Airbus A321-231 mit der Kennung 9H-LIS eingesetzt. Die (wieder einmal) schneeweiß lackierte Maschine landete dabei im Charterauftrag am Morgen über die Landebahn 05 am Hamburger Flughafen. Nach etwa einer Stunde Aufenthalt flog der Zweistrahler zurück zum Internationalen Flughafen Skopje.

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9H-LIS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dennoch ist der bald 14 Jahre alte Airbus nicht ganz frei von einer Frachtervergangenheit. So baute Hi Fly Malta im Zuge der Corona-Pandemie den A321 im August 2020 kurzerhand zum sogenannten “Prachter” um und vermietete ihn ab Oktober 2020 an die indische SpiceJet. Dieser Neologismus (“Wortneuschöpfung”) beschreibt die temporäre Konvertierung eines eigentlichen Passagierflugzeugs zu einem Frachter. Seit Mai diesen Jahres sind die Sitze in dem Mittelstreckenflugzeug wohl wieder montiert und 9H-LIS kann wieder Passagiere befördern. Ursprünglich übernahm Qatar Airways am 19. Oktober 2007 den Airbus in Finkenwerder (XFW) und betrieb ihn bis zur Übernahme durch Hi Fly Malta im August 2019.

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DVB Bank, D-AAAU

DVB Bank, D-AAAU

Vor mehr als einem Jahr, mitten in der Coronapandemie, besuchten gleich insgesamt vier Flugzeuge der kolumbianischen Avianca den Hamburger Flughafen. Darunter auch die nun ehemalige N805AV (wir berichteten). Wie auch die drei anderen Flugzeuge wurde dieser Airbus A321 bei der Lufthansa Technik überprüft und für eine längere Standzeit am Flughafen Nordholz/Cuxhaven (FCN) vorbereitet. Dort fristete der Zweistrahler wie auch die drei übrigen Maschinen (ein weiterer A321 und zwei A330) bislang ein trostloses Dasein. Am heutigen Vormittag nun hob die mittlerweile D-AAAU registrierte Maschine wieder vom Airport direkt an der Nordsee ab und kam für einen kurzen “Touch And Go” zurück nach Fuhlsbüttel. Dieser wurde über die Landebahn 33 absolviert.

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D-AAAU at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

In der Folge startete der Airbus wieder durch und setzte seinen Weg fort. Sein Ziel: der Flughafen St. Athan (DGX) in Großbritannien. Was mit der A321 auf dem kleinen Airport südlich der walisischen Hauptstadt Cardiff passieren soll ist derweil unklar. Der neuen Eigentümer, offenbar die auf Verkehrsfinanzierungen spezialisierte DVB Bank mit Sitz in Frankfurt/Main, besitzt das etwas über sieben Jahre alte Flugzeug bereits seit März diesen Jahres. Zuvor gehörte die Maschine wie auch die drei weiteren in Nordholz abgestellten Flugzeuge der deutschen GOAL Aircraft Leasing. Wie es nun mit dem ursprünglich in Finkenwerder (XFW) gebauten und vergleichsweise jungen Flieger weitergeht bleibt abzuwarten.

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