737

Lufthansa Technik, D-ABIA

Lufthansa Technik, D-ABIA

Nach über 50 Jahren endete am 29. Oktober 2016 die Ära der Boeing 737 in der Flotte der Lufthansa. Betrieb die größte deutsche Airline einst eine große Flotte des Mittelstreckenflugzeugs setzte die Fluggesellschaft fortan auf die Flugmuster von Airbus. Obgleich eine (Kompensations-) Order des Lufthansa Konzerns über 40 Boeing 737 MAX in den Auftragsbüchern von Boeing stehen, werden diese nicht im Farbkleid der mit dem Kranich zu sehen sein, sondern zukünftig bei der Tochtergesellschaft Eurowings eingesetzt. Somit bleibt eine 737 in Lufthansa-Farben heutzutage eine Rarität. Seit nun mehr als zehn Jahren steht D-ABIA auf dem Gelände der Lufthansa Technik und dient dort nach ihrer Ausflottung am 21. Dezember 2014 der Techniksparte als Versuchs- und Anschauungsobjekt. So werden bspw. neue Auszubildende zunächst an diesem nicht mehr flugfähigen Exemplar einer 737-530 geschult.

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D-ABIA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am gestrigen Morgen verließ die mehr als 35 Jahre alte D-ABIA dann ihre gewohnte Umgebung und wurde auf das Vorfeld 2 des Hamburg Airport geschleppt. Dort wurden offenbar gestern und heute Versuche und Tests mit ferngesteuerte Pushback-Fahrzeugen unternommen. Diese wurden am heutigen Mittag beendet und der Zweistrahler über die Rollwege D1 und T zurück vor die Werfthallen der LHT gebracht.
Ihre Karriere begann der Jet mit dem Taufnamen “Greifswald” am 20. Dezember 1990 bei der Lufthansa. Zuvor hob sie erstmals am 12. Oktober des selben Jahres vom amerikanischen Boeingwerk in Renton (RNT) ab. Ihre 111 Sitzplätze behielt die Kabine auch als die Maschine kurzzeitig vom Frühjahr 2004 bis April 2005 an die tschechische Smartwings vermietet wurde. Im Jahre 2011 erhielt die 737 dann eine neue Kabinenausstattung und bot fortan bis zum Ende ihrer Karriere 120 Passagieren Platz.

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D-ABIA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

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Enter Air, SP-ESL

Enter Air, SP-ESL

Im Charterauftrag landete am heutigen Mittag mit SP-ESL eine Maschine der polnischen Enter Air am Hamburger Flughafen. Die Boeing 737-86N(WL) kam aus dem niederländischen Rotterdam (RTM) und rollte nach der Landung über die Piste 15 auf die Position 52 auf dem Vorfeld 1. An Bord befand sich das Toronto Symphony Orchestra mit der Geigerin Patricia Kopatchinskaja und dem spanischen Dirigenten Gustavo Gimeno, die am gestrigen Abend noch im Het Koninklijk Concertgebouw im Zentrum Amsterdams auftraten. Am heutigen Abend steht dann ein ausverkauftes Konzert in der Elbphilharmonie an. Dort werden das 1. Violinkonzert von Béla Bartók und die 4. Sinfonie von Gustav Mahler gespielt.

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SP-ESL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am morgigen Mittag fliegt das Ensemble auf ihrer Europatournee dann mit der mehr als 18 Jahren alten Boeing weiter ins belgische Brüssel (BRU), wo sie bereits am Abend im nahegelegenen Antwerpen im Internationalen Kunstzentrum deSingel auftreten.
SP-ESL fliegt seit dem 24. Mai 2024 für die polnische Enter Air. Zuvor war der 189-Sitzer zunächst seit der Auslieferung am 18. Juli 2007 für die indische SpiceJet unterwegs. Später folgte nach einer Wartung der Lufthansa Technik im irischen Shannon (SNN) ein Dienst bei der türkischen Pegasus.

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SP-ESL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Nordseekonferenz in Hamburg

Nordseekonferenz in Hamburg

Sperrungen in der Innenstadt, freigehaltene Kapazitäten am Airport – so eilte der heutigen Nordseekonferenz eine gewisse erwartete Größe voraus. Der 3. Internationale Nordsee-Gipfel findet zum ersten Mal in der Hansestadt statt und lud neben Vertretern einiger Anrainerstaaten der Nordsee auch Delegationen von NATO und Europäischer Union ins Rathaus. Das Ziel ist es, die Nordsee durch den Ausbau von Offshore-Windenergie und Wasserstoffinfrastruktur zum weltweit größten Reservoir für saubere Energie zu machen. Dennoch blieb die große Anreisewelle von Regierungsmaschinen am Hamburger Flughafen aus. So reisten bis Mittag lediglich die niederländische Regierung mit ihrer Boeing 737-700(WL) BBJ (Kennung: PH-GOV), sowie die norwegische Delegation mit einer angemieteten Dassault Falcon 7X (Kennung: OY-VIK) und eine Bombardier Challenger 850 der Air X Charter aus Luxembourg (Registrierung: 9H-BOO) in Fuhlsbüttel an.

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PH-GOV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

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OY-VIK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die Regierung Dänemarks bevorzugte den Weg über die Straße, während Vertreter der EU und Belgiens mit einer Linienmaschine der Brussels Airlines anreisten. Sowohl die Boeing 737, als auch die Falcon 7X und die Challenger 850 parkten alle auf dem Vorfeld 2. Dort erwarteten bereits Kolonnen mit Limousinen die hochrangigen Gäste. Am Abend landete mit OO-LUM dann noch die Dassault Falcon 7X der belgischen und mit C-215 eine Bombardier Challenger 604 der dänischen Regierung, mutmaßlich, um ihre Delegationen nicht auf einem Linienflug später am Abend gen Heimat zu befördern.

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OO-LUM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

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C-215 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

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9H-BOO at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

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Iraqi Government, YI-ASF

Iraqi Government, YI-ASF

Seit Anfang September letzten Jahres weilt nun erneut YI-ASF der irakischen Regierung zu Wartungszwecken bei der Lufthansa Technik (LHT) am Hamburger Flughafen (wir berichteten). Am heutigen Mittag brach die Boeing 737-81Z(WL) zu einem zweistündig geplanten Testflug ab Hamburg auf. Dieser sollte den Zweistrahler über die Startbahn 05 in Richtung Frankfurt führen und dann wieder zurück in die Hansestadt. Dabei sollte die Maschine eine Flughöhe von 23.000ft (ca. 7km) nicht übersteigen. Über dem Harz kehrte der Jet bereits wieder um und landete nach exakt einer Stunde Flugzeit über die Piste 15 in Fuhlsbüttel.

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YI-ASF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach der Landung rollte die 737 wieder vor die Werfthallen der LHT. Bereits am kommenden Montag steht die Abreise aus Hamburg an und die Boeing fliegt dann ins niederländische Woensdrecht (WOE), um dort eine neue Lackierung zu erhalten. Bereits seit seiner Auslieferung am 16. Dezember 2013 im amerikanischen Renton (RNT) fliegt der 75-Sitzer für die irakische Regierung. Den Betrieb von YI-ASF übernimmt dabei die staatliche Iraqi Airways.

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Korean Government, HL8566

Korean Government, HL8566

Nach einem erneuten Testflug vor exakt einer Woche, hob am heutigen Heiligabend HL8566 zum vorerst letzten Mal vom Hamburger Flughafen ab. Die Boeing 737-8 MAX bestimmt für die Regierung Südkoreas unterzog sich bereits seit Beginn diesen Jahres umfangreichen Umbau- und Ausstattungsarbeiten bei der Lufthansa Technik (LHT) in Fuhlsbüttel.

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HL8566 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

HL8566 bei der Rückkehr auf ihrem letzten Testflug am 17. Dezember.

Nun nach der Übergabe an die südkoreanischen Luftstreitkräfte, die den Betrieb des werksneuen Zweistrahlers übernehmen, soll die Maschine lackiert werden und zeitnah die alternden Boeing 737 in der Flotte ersetzen.

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HL8566 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Lars Hentschel on netAirspace

Die Boeing 737-8 MAX beim Abflug an Heiligabend.

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