Dubai Air Wing / Royal Flight, A6-HMM

Dubai Air Wing / Royal Flight, A6-HMM

Sie kam Ende Februar (wir berichteten) und verließ mit dem heutigen Tag Ende März den Hamburger Flughafen. Die Rede ist von der A6-HMM registrierten Boeing 747 der Dubai Air Wing. Der Vierstrahler unterzog sich einer Wartung bei der Lufthansa Technik hob am heutigen Mittag in Fuhlsbüttel über die Startbahn 15 wieder ab. Das Ziel war der Flughafen Dubai (DXB) in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE).

Aviation photo
A6-HMM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 23 Jahre alte Boeing 747-48E(M) sollte ursprünglich an die südkoreanische Asiana Airlines ausgeliefert werden. Diese nahm das Langstreckenflugzeug jedoch nicht ab und so sicherte sich ab dem 21. Oktober 1999 Air Namibia die Dienste des Jumbojets. Ende September des Jahres 2004 wurde die 747 dann mit einer VIP Kabine ausgerüstet und flog seitdem für Abu Dhabi Amiri Flight. Über die ebenfalls in den VAE ansässige Presidential Flight und die marokkanische Regierungsflotte gelangte die Boeing im November 2017 zur Flotte der Dubai Air Wing. Diese betreibt die Maschine seit Mai 2019 unter der Kennung A6-HMM für die Herrscherfamilie des Emirats.

Lufthansa, D-AIXQ

Lufthansa, D-AIXQ

Bereits mit dem letzten Besuch eines Airbus A350 der Lufthansa in Fuhlsbüttel kündigte die Airline an, dass sich diese Flugbewegung wohl Ende März wiederholen solle. Dies war dann am heutigen Tag der Fall. Flog Ende Januar noch D-AIXP noch von Hamburg auf die Royal Air Force Station Mount Pleasant (MPN) auf Ostfalkland vor der Küste Feuerlands (wir berichteten), steuerte heute D-AIXQ diesen kleinen militärischen Flughafen an. Der längste Flug in der Geschichte der Lufthansa wiederholt sich also. Dazu kam der Airbus A350-941 als Positionierungsflug aus München (MUC) nach Hamburg. Diesmal fliegt ein 40-köpfige Schiffsbesatzung mit die das Forschungsschiff Polarstern zurück nach Deutschland steuern soll. Auch sind Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt DLR mit an Bord und werden auf dem Flug Daten sammeln.

Aviation photo
D-AIXQ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dieses Mal schickte die Lufthansa mit D-AIXQ den jüngsten Airbus A350 in der Flotte auf diesen Langstreckenflug. Der nicht mal ein Jahr alte A350 wurde erst am 28. Oktober des vergangenen Jahres in Toulouse (TLS) bei Airbus abgenommen. Neben der Kennung D-AIXQ erhielt der Zweistrahler auch den Taufnamen „Freiburg“. Neben 48 Sitzplätzen in der Business-Class, bietet die Kabine weiteren 21 Passagieren in der Premium-Economy und 224 Reisenden in der Economy-Class Platz.
Ob dieser Flug, auf Grund des Routings und meteorologischen Gegebenheiten, den Rekordflug als längster jemals geflogener Lufthansaflug knacken kann, ist derweil ungewiss.

Hi Fly Malta, 9H-TAJ

Hi Fly Malta, 9H-TAJ

Fast zwei Monate dauerte es nun bis wir am heutigen Abend erneut Besuch einer Maschine der maltesischen Hi Fly bekamen. Dabei landete mit 9H-TAJ ein alter Bekannter am heutigen Abend in Fuhlsbüttel. Der Airbus A330-343 startete vom chinesischen Flughafen Guangzhou (CAN) und landete auf dem Weg in die Hansestadt im kasachischen Nur-Sultan (NQZ) zwischen. Dies scheint in der aktuellen Zeit ein beliebter Ort für eine Zwischenlandung zu sein, denn auch bspw. die Flugzeuge der Aerotranscargo landete dort auf ihrem Weg nach Hamburg immer zwischen. Grund des heutigen Besuchs war wieder einmal ein Frachtauftrag mutmaßlich mit Gütern im Kampf gegen die noch immer andauernde Coronapandemie.

Aviation photo
9H-TAJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Aktuell verbleibt der Zweistrahler auf dem Vorfeld 2 und wird wohl erst am Mittwoch den Hamburger Flughafen wieder verlassen. Es bleibt abzuwarten ob in näherer Zukunft das mehr als sieben Jahre alte Langstreckenflugzeug erneut den Hamburg Airport anfliegen wird, denn der Bedarf an Fracht scheint weiterhin ungebrochen. Dabei flog die Maschine ursprünglich seit dem 27. September 2013 für Singapore Airlines im Passagierdienst. Auch Hi Fly Malta betrieb den Airbus mit der Kennung 9H-TAJ zunächst als Passagierflugzeug mit 30 Sitzen in der Business- und 255 in der Economy-Class. Im Verlauf der Pandemie betrieb die Airline den A330 dann vermehrt als Cargoflugzeug und ließ dabei offenbar nur die 30 Sitze in der Business-Class davon unangetastet.

Tui Airlines Netherlands, PH-TFL

Tui Airlines Netherlands, PH-TFL

Bereits am gestrigen Tag landete eine Boeing 787-8 Dreamliner einer Tui-Tochtergesellschaft am Hamburg Flughafen und flog wenig später weiter in die USA (wir berichteten). Am heutigen Nachmittag wiederholte sich dieses Movement, obgleich diesmal ein „alter Bekannter“ eingesetzt wurde. Denn die Boeing 787 mit der Kennung PH-TFL der niederländischen Dependance der Tui war bereits einige Male im vergangenen Jahr am Hamburg Airport zu Gast. Damals flog sie Crews von Kreuzfahrtschiffen im Zuge der Coronapandemie in ihre Heimatländer aus. Heute kam die Boeing zwar wieder auf einem Positionierungsflug aus Amsterdam (AMS), setzte dann jedoch ihren Weg wie der gestrige Dreamliner ihren Weg in die USA fort. Das Ziel der 787 war indes heute der Seattle-Tacoma International Airport (SEA) im Nord-Westen der USA. Auch diesmal hatte das Langstreckenflugzeug lediglich Fracht geladen.

Aviation photo
PH-TFL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mittlerweile mehr als sechs Jahre alte Boeing 787-8 wurde am 11. Dezember 2014 im Boeingwerk im amerikanischen Charleston (CHS) an die niederländische Arke ausgeliefert. Diese Tui-Tochtergesellschaft ging dann am 1. Oktober 2015 in der Tui Airlines Netherlands auf und so wechselte auch die PH-TFL registrierte Maschine die Gesellschaft. In der Kabine bietet der Dreamliner 25 Passagieren in der Premium-Economy- und 280 Gästen in der Economy-Class Platz.

Tui Airlines Belgium, OO-LOE

Tui Airlines Belgium, OO-LOE

Nachdem im vergangenen Jahr viele Wochen lang Dreamliner der niederländischen Tui-Tochtergesellschaft Tui Airlines Netherlands aus Hamburg Kreuzfahrtschiffcrews in ihrer Heimatländer flogen, landete am heutigen Vormittag erneut eine Boeing 787-8 des Tui-Konzerns in Fuhlsbüttel. Doch diesmal setzte mit OO-LOE ein Dreamliner des belgischen Ablegers Tui Airlines Belgium am Hamburger Flughafen auf. Die Boeing 787 kam auf einem Positionierungsflug aus Brüssel (BRU). Nach etwas mehr als zwei Stunden und etwas Verspätung brach der Zweistrahler wieder auf. Diesmal gen Westen mit dem Ziel des Chicago O’Hare International Airport (ORD) in den USA. Der heutige Flug in die USA weist Analogien zu den vielen Tui Flügen in Stuttgart (STR) in selbe Richtung auf. Jedoch wurde heute lediglich Fracht in dem Dreamliner transportiert.

Aviation photo
OO-LOE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als sechs Jahre alte Boeing 787-8 wurde am 29. Januar 2015 im amerikanischen Charleston (CHS) an die britische Thomson Airways ausgeliefert. Die Tui-Tochtergesellschaft firmierte dann ab Herbst 2017 unter dem Namen TUI Airways für den britischen Markt. Von dort wechselte der Dreamliner am 23. März 2018 in die Flotte der belgischen Tui Fluggesellschaft und erhielt dort neben der Kennung OO-LOE auch den Taufnamen „Pearl“. In der aktuellen Sitzplatzkonfiguration bietet die Boeing 47 Gästen in der Premium Economy- und 235 Reisenden in der Economy-Class Platz.

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen