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Airbus Industrie, F-WWOW

Airbus Industrie, F-WWOW

Zum nahenden Abschluss der Produktion des Airbus A380 kam am heutigen Nachmittag noch einmal ein besonderer Gast nach Finkenwerder (XFW). Aus Toulouse (TLS) landete zu einem internen Fototermin die Mutter aller Airbus A380, F-WWOW mit der Baunummer (MSN) 001. Der Vierstrahler setzte über die Landebahn 23 auf dem Airbuswerksgelände auf und rollte nach der Landung zum neusten und letzten gebauten Airbus A380 mit der Baunummer 272. Bevor letzterer – Stand jetzt – am Donnerstag final an Emirates ausgeliefert wird, wollte der Flugzeugbauer doch wenigstens noch ein Foto mit dem ersten und letzten jemals gebauten Doppelstock-Flugzeug machen.

Aviation photo
F-WWOW at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach knapp zwei Stunden Aufenthalt flog der A380-841 wieder zurück zum französischen Airbus-Standort. Das mehr als 16 Jahre alte Langstreckenflugzeug hob erstmals am 27. April 2005 unter weltweiter medialer Berichterstattung unter dem französischen Testpiloten Jacques Rosay ab. Nach dessen Tod im Jahre 2015 würdigte Airbus den verdienten Chef-Testpiloten, der auch unter anderem den A318 und den A340-500 zum ersten Mal steuerte, indem F-WWOW seitdem den Taufnamen “Jacques Rosay” trägt. Seit Mai 2019 trägt das Großraumflugzeug auch einen 50 Jahre Sticker auf beiden Seiten des Rumpfs zum Jubiläum des 50-jährigen Bestehens des Flugzeugbauers. Die Maschine fungierte bislang als Testflugzeug und ebnete so den insgesamt 254 gebauten Exemplaren den Weg in die Lufträume dieser Welt.

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Deutsche Luftwaffe, F-WJKO (10+02)

Deutsche Luftwaffe, F-WJKO (10+02)

Die Flottenerneuerung bei der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung schreitet weiter voran. Nicht nur, dass sich erste Airbus A321neo in Finkenwerder offenbar wohl kurz vor seinem ersten Flug befindet, sondern auch am heutigen Nachmittag der dritte und letzte Airbus A350-941 aus Toulouse (TLS) nach Finkenwerder (XFW) kam. Das zweistrahlige Langstreckenflugzeug mit der Testkennung F-WJKO flog dabei das Werksgelände über die Landebahn 23 an. Anders jedoch als bei den anderen beiden Überführungsflügen von Toulouse nach Finkenwerder der beiden vorangegangen Großraumflugzeuge für die Luftwaffe waren die finale Registrierung 10+02 und der Taufnamen (“Theodor Heuss”) diesmal nicht abgeklebt.

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F-WJKO at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die Maschine wird nun einige Tage in Finkenwerder verweilen bis sie zur Lufthansa Technik (LHT) nach Fuhlsbüttel geflogen wird. Dort stehen aktuell schon die beiden anderen A350. Während sich die 10+03 nur zu einer kürzeren Wartung aktuell auf dem Hof der LHT befindet, erhält 10+01 bereits seit einigen Monaten einen umfangreichen Kabinenausbau und weitere Anpassungen. Diesen Umbau erwartet dann auch die zukünftige 10+02 in einigen Tagen. Wenn alle drei A350 dann final von der Luftwaffe übernommen wurden, endet so die Zeit der beiden Airbus A340 in der Flotte der Flugbereitschaft.

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Sino Jet, D-AVWK (9H-HUA)

Sino Jet, D-AVWK (9H-HUA)

Ein Bestseller sieht anders aus… Bislang wurden lediglich sieben Airbus A319neo gebaut bzw. stehen aktuell noch aus. Die neo-Versionen des A320 und A321 verkaufen sich dagegen allerdings durchweg gut. Mit D-AVWK verließ dann am heutigen Morgen ein Airbus A319-153N(CJ) das Airbus Werksgelände in Finkenwerder (XFW). Die zukünftige 9H-HUA die für die chinesische Sino Jet bestimmt ist hob dabei zu ihrem Erstflug ab. Dieser führte den Zweistrahler von Finkenwerder in Richtung Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, der Ostsee und Schleswig-Holstein. Zum Abschluss absolvierte der Airbus noch den obligatorischen Low Approach am Airport in Fuhlsbüttel. Diesmal wurde dazu die Landebahn 15 genutzt.

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D-AVWK at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der A319neo wird von zwei CFMI LEAP-1A26 angetrieben und wird der erste Airbus in der Flotte der Sino Jet. Aktuell zählt die Business-Charterfluggesellschaft aus China sieben Flugzeuge zu ihrer Flotte, darunter auch unter anderem eine Boeing 737. In einigen Wochen wird dann auch 9H-HUA mit der Baunummer (MSN) 10673 dazugehören. Dazu wird der Airbus A319 allerdings sicherlich noch eine eine besondere VIP-Kabinen Ausstattung erhalten.

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China Southern Airlines, D-AVWG (B-???)

China Southern Airlines, D-AVWG (B-???)

Mehr als ungewöhnlich, dass eine große Airline nur ganze drei Exemplare eines Flugzeugtyps bei einem Hersteller bestellt. So geschehen bei der chinesischen China Southern Airlines. Diese orderte lediglich drei werksneue Airbus A319neo beim europäischen Flugzeughersteller. Bereits im November des vergangenen Jahres gesichtet, begab sich der erste A319-153N heute nach einem erfolgreichen ersten Triebwerkslauf auf die Start- und Landebahn und absolvierte dabei den ersten Taxi- und Rolltest. Der aktuell zu Testzwecken D-AVWG registrierte Zweistrahler (später: B-???) rollte dazu südlich über die 23/05 in Richtung Neuenfelde.

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D-AVWG at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Sofern all diese Tests heute erfolgreich waren, steht dem sogenannten “Rejected Take Off” (ein simulierter Startabbruch zu Testzwecken) in näherer Zukunft nichts mehr im Wege. Danach folgt dann zeitnah der Erstflug.
Doch warum bestellte China Southern nun neben der aktuellen D-AVWG nur zwei weitere Airbus A319neo? Dies liegt an dem Zweck den die drei Maschinen nach ihrer Auslieferung im Streckennetz der größten asiatischen Fluggesellschaft erfüllen werden. Der Airbus A319neo ist zertifiziert um auf den höchstgelegensten Flughäfen im Autonomen Gebiet Tibet der Volksrepublik China landen zu dürfen dazu gehört auch der Flughafen Lhasa-Gonggar (LXA). Offenbar haben die anderen Flugmuster in der Flotte der China Southern Airlines diese Zertifizierung nicht. So wurden die drei Airbus hauptsächlich für Flüge an die Flughäfen auf 3.500m über MSL oder mehr bestellt.
Angetrieben wird der A319 dabei von zwei CFMI LEAP-1A26. Doch auch der Flugzeugtyp an sich ist aktuell eher seltener zu Gesicht bekommen. So gibt es bislang lediglich vier ausgelieferte Airbus A319neo weltweit.

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Emirates, F-WWAV (A6-EVO)

Emirates, F-WWAV (A6-EVO)

So langsam neigt sich die Produktion des Airbus A380 dem Ende zu zu. Landete doch erst vor einigen Wochen der letzte jemals produzierte Superjumbo auf dem Airbuswerksgelände in Finkenwerder (wir berichteten), startete am heutigen Nachmittag mit der zukünftigen A6-EVO einer der letzten vier produzierten A380 zu einem Testflug. Auf dem sogenannten “Customer Acceptance Flight” ist der Endkunde bereits an Bord und nimmt das Flugzeug ab. Dazu war der Airbus A380-842 mit der temporären Kennung F-WWAV mehr als vier Stunden über Brandenburg, Berlin, Mecklenburg-Vorpommern und der Ostsee unterwegs. Am Abend landete der Vierstrahler dann über die Landebahn 05 wieder auf dem Werksgelände.

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F-WWAV at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Anders als viele andere Airlines setzt Emirates auch in der Zukunft auf das größte Passagierflugzeug der Welt. A6-EVO wird dann eine von 122 aktiven A380 in der Flotte der Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten sein. Die Auslieferung dürfte nach dem heutigen (hoffentlich) erfolgreichen Flug kurz bevor stehen. Sobald die Maschine mit der Baunummer (MSN) 268 Finkenwerder verlässt, sind nur noch drei Flugzeuge dieses Typ in Finkenwerder. Der letzte Airbus A380 wird wohl im Frühjahr des kommenden Jahres ausgeliefert.

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