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Deutsche Luftwaffe, 10+23

Deutsche Luftwaffe, 10+23

Gerade erst vor einigen Tagen landete mit 10+26 einer der letzten Airbus A310 aus der Flotte der Deutschen Luftwaffe in Fuhlsbüttel, um bei der Lufthansa Technik (LHT) auf sein Aus in der Flotte vorbereitet zu werden (hier gehts zum Artikel). So berichteten wir, dass mit 10+23 nun nur noch lediglich einer der vor einigen Monaten noch fünf Zweistrahler in der Flotte aktiv ist.
Dieser landete am heutigen Morgen über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel. Gestartet war diese Maschine natürlich auch wieder von ihrer Basis am Flughafen Köln (CGN). Nach der Landung rollte das graue Flugzeug mit Sonderlackierung am Leitwerk auf das Gelände der LHT. Dort lud der A310-304 mutmaßlich Fracht und/oder Teile der aktuell am Hamburg Airport weilenden Flugzeuge der Luftwaffe ein und flog wenig später wieder zurück nach Nordrhein-Westfalen.

Aviation photo
1023 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als 32 Jahre alte Airbus hob erstmals am 29. Juni 1989 im französischen Toulouse (TLS) ab und wurde am 23. Oktober des selben Jahres an Interflug ausgeliefert. Dort flog die Maschine bis zur Wende als DDR-ABC. Mit der Wiedervereinigung änderte sich auch die Kennung des A310 zu D-AOAC. Bis dato bot das Flugzeug 42 Gästen in der Business- und 166 Passagieren in der Economy-Class Platz. Doch der Genuss mit diesem Airbus zu fliegen währte nicht lange, denn die Luftwaffe übernahm das Großraumflugzeug bereits am 7. September 1991 und gab ihm neben der bis heute aktiven Registrierung 10+23 auch den Taufnamen “Kurt Schuhmacher”. Doch der Taufname wurde Ende des vergangenen Jahres abgegeben und dem neuen und ersten Airbus A350 in der Flotte übergeben. Dafür erhielt der A310-304 zum Abschied im April diesen Jahres ein buntes Leitwerk. Seitdem zieren die Silhouette eines A310 mit Kondensstreifen, der Kölner Dom und die Hohenzollernbrücke in Köln, sowie ein 30 Jahre Jubiläumssticker das Seitenleitwerk des Airbus. Denn formal begann die Laufbahn der Airbus A310 am 1. Mai 1991, also vor 30 Jahren, bei der Luftwaffe. Daran wird zum Ende der Ära A310 bei der Luftwaffe nun erinnert. Diese Ära endet mit der offiziellen Verabschiedung der 10+23 am 20.08. diesen Jahres. Sie bleibt der Flotte allerdings wohl noch bis Jahresende erhalten.

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Deutsche Luftwaffe, 10+26

Deutsche Luftwaffe, 10+26

Da war es nur noch Einer… Mit der Landung am heutigen Mittag des Airbus A310-304 MRTT (Kennung 10+26) der Deutschen Luftwaffe schließt sich langsam aber sicher immer weiter das Kapitel des A310 bei den Luftstreitkräften. Der Zweistrahler landete um kurz vor 13 Uhr am Mittag über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel und rollte dann vor die Hallen der Lufthansa Technik (LHT). Zuvor war der Airbus von seiner Basis in Köln (CGN) gestartet. Die Crew des Flugzeugs holte einige Zeit später mit 14+04 eine Bombardier BD-700-1A11 Global 5000 der Flugbereitschaft ab.

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1026 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dies dürfte wahrscheinlich die letzte Landung dieser Maschine auf deutschem Boden gewesen sein. Denn der 32 Jahre alte A310 soll bei der Lufthansa Technik für seinen weiteren (kurzen) Weg vorbereitet werden. Unbestätigten Informationen zu Folge wird der Multi Role Tanker Transport (kurz MRTT) wohl bald nach Kanada überführt. Dort könnte die Lebenszeit des militärischen Flugzeugs endgültig enden. Hob der damals noch zivile Airbus A310 erstmals am 25. August 1989 im französischen Toulouse (TLS) ab und flog bis November 1999 als D-AIDE unter dem Taufnamen “Speyer” bei der Lufthansa, so baute die Luftwaffe die Maschine nach Übernahme zum MRTT um und gab ihr die Kennung 10+26 und den Taufnamen “Hans Grade”.
Bis vor einigen Monaten fanden sich noch fünf Airbus A310 in der Flotte der Deutschen Luftwaffe. Doch einige hat bereits ihr Schicksal ereilt. So ist 10+27 bereits bei der hiesigen Lufthansa Technik zerlegt worden, 10+24 wartet auf selbiges in Dresden (DRS) und 10+25 steht aktuell auch hier in Hamburg und wird wohl für die Überführung nach Kanada vorbereitet. So bleibt lediglich aktuell mit 10+23 ein letztes Flugzeug dieses Typs in der Flotte.

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Brunei Government, V8-MHB

Brunei Government, V8-MHB

Der letzte Besuch dieses Flugzeugs ist bereits einige Zeit her. Nun verschlug es am heutigen frühen Morgen erneut mit V8-MHB die Boeing 767-27G(ER) der Regierung aus Brunei zur planmäßigen Wartung nach Hamburg. Die Ankunft verzögerte sich durch die verspätete und bisweilen chaotische Übergabe und Überführung der Boeing 787 nach Brunei um einige Tage. Denn die selbe Crew die den Dreamliner zurück in das Sultanat Brunei am vergangenen Samstag steuerte (wir berichteten), brachte wohl nun auch die Boeing 767 heute nach Hamburg. Nach der Landung über die Landebahn 15 mit den allerersten Sonnenstrahlen des Tages, rollte die Maschine vor die Hallen der Lufthansa Technik (LHT).

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V8-MHB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dort erhält das mittlerweile fast 28 Jahre alte Flugzeug eine umfangreiche Wartung. Hob das Langstreckenflugzeug am 10. September 1993 im amerikanischen Everett (PAE) zum ersten Mal ab, so übernahm schon am 28. September des selben Jahres die Regierung aus Brunei den Zweistrahler als V8-MJB. Seit dem 26. Februar 2000 fliegt die Boeing 767 nun allerdings unter der aktuellen Kennung: V8-MHB.

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Belgian Air Force, CT-02

Belgian Air Force, CT-02

Nicht das erste Mal, dass ein Airbus A400M der belgischen Luftstreitkräfte den Hamburger Flughafen besuchte. Mit CT-02 allerdings schaute heute ein militärischer Transporter aus der Flotte vorbei, der bislang noch nicht auf seinen Trainings- und Ausbildungsflügen Hamburg besuchte. Die viermotorige Maschine der Belgian Air Force vollzog vom Flughafen Prag (PRG) kommend ein “Low Approach”-Manöver über die Landebahn 15 am Hamburger Flughafen. Nach dem Durchstarten auf selbiger Runway flog das Flugzeug wieder zurück zu seiner Basis auf dem militärischen Teil des belgischen Hauptstadtflughafens Brüssel (BRU).

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CT-02 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der gerade einmal ein Jahr alte Airbus A400M-180 ist aktuell einer von drei aktiven und bereits ausgelieferten Transportflugzeugen bei den belgischen Luftstreitkräften. Die beiden anderen Flugzeuge mit den Kennungen CT-01 (betrieben für die Luxembourgische Air Force) und CT-03, waren auch alle bereits (sogar mehrfach) zu Trainingszwecken in Hamburg zu Gast. Die heutige CT-02 hob erstmals am 27. Juli 2020 im spanischen Sevilla (SVQ) ab. Erst am 22. Dezember vergangenen Jahres erfolgte die Übergabe an die Belgian Air Force. Drei weitere Maschinen dieses Typs sollen noch folgen.

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Malta Air, 9H-VUB

Malta Air, 9H-VUB

Bislang trat die erst im Frühjahr 2019 gegründete Ryanair-Tochtergesellschaft Malta Air weniger in Erscheinung. So erhielten ausnahmslos alle Flugzeug in der Flotte lediglich die für Malta typische “9H”-Kennung, behielten jedoch die Lackierung des Mutterkonzerns Ryanair. Dies galt jedoch nur für die bereits bestehenden Maschinen der Flotte. Mit der Übernahme des ersten neuen Mittelstreckenflugzeugs ab Werk war klar, dass Malta Air (zumindest bei den neuen Flugzeugen) auf einen anderen Außenauftritt setzt. So erhalten alle Boeing 737-8-200 MAX die eigenes für Malta Air kreierte Lackierung. Am heutigen frühen Nachmittag landete nicht nur erstmalig eine Maschine mit dieser Außendarstellung, sondern markierte auch gleichzeitig die Typenerstlandung der Boeing 737-8-200 MAX am Hamburg Airport. Der Zweistrahler mit der Kennung 9H-VUB setzte über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel auf und bediente auf seiner Rotation die Strecke zum italienischen Flughafen Bergamo (BGY).

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9H-VUB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

So besuchte zum ersten Mal eine unter anderem für den Ryanair-Konzern modifizierte Boeing 737 MAX 8 den Hamburger Flughafen. Diese Variante der viel in der Kritik stehenden MAX 8 besitzt ein zusätzliches Paar Notausgangstüren, was die Beförderung von bis zu 210 Passagieren erlaubt. Bestuhlt ist die heutige 737-8-200 mit 197 Sitzplätzen. Ein Zuwachs von acht Plätzen im Vergleich zur bisherigen Bestuhlung einer Boeing 737-800 oder regulären MAX 8. Langfristig soll diese Version rund um die heutige 9H-VUB im kompletten Ryanair-Konzern zum Einsatz kommen. Dazu zählt neben Ryanair selber, eben auch Malta Air oder auch die polnische Buzz (ehemals Ryanair Sun). Doch noch hält sich der Bestand in Grenzen. So wurde die heutige Boeing erst am 27. Juli diesen Jahres im amerikanischen Renton (RNT) übergeben.

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