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KlasJet, LY-VTA

KlasJet, LY-VTA

In der Dunkelheit des gestrigen Abends landete mit LY-VTA die einzige Bombardier CRJ-200LR (CL-600-2B19) in der Flotte der litauischen KlasJet in Fuhlsbüttel. Die Maschine kam vom italienischen Flughafen Pisa (PSA). Nach der Landung parkte der kleine Zweistrahler dann auf dem Vorfeld 2 und flog entgegen der wohl ursprünglichen Planung erst am heutigen Mittag weiter in Richtung Berlin (BER). Dabei nutzte das auffällig lackierte Flugzeug die Startbahn 33.

Aviation photo
LY-VTA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 19 Jahre alte CRJ-200LR wurde im kanadischen Montreal (YMX) gefertigt und war ursprünglich für die dänische Maersk Air bestimmt. Diese betrieb den Flieger jedoch zunächst nicht selbst sondern vermietete ihn im Juni 2002 direkt an die spanische Air Nostrum. Etwa ein Jahr später dann flog die Bombardier dann für Maersk Air. Dieses Engagement dauerte bis zur Übernahme des Regionalflugzeugs durch die ebenfalls dänische Cimber Air im Januar 2005. Zu diesem Zeitpunkt bot die CRJ-200LR 48 bzw. 50 Sitzplätze. Cimber und die Nachfolgegesellschaft Cimber Sterling betrieben die Bombardier dann über die Jahre für SAS Scandinavian Airlines, ehe am 22. März 2013 die litauische Charter Jets sich die Dienste des Flugzeugs sicherte. Seitdem trägt sie auch die aktuelle Kennung LY-VTA. Zur Flotte der KlasJet gelangte der Jet dann am 1. Juni 2014 und fliegt seitdem im Charterauftrag mit einer VIP-Kabinenausstattung.
KlasJet betreibt lediglich eine CRJ-200. Die anderen Flugzeuge in der Flotte der litauischen Airline sind zwei Boeing 737-300 und vier 737-500. Diese transportierten in der jüngeren Vergangenheit gerne Sportmannschaften, insbesondere Fußballnational-Teams.

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Saudi Arabian Government, HZ-HMED

Saudi Arabian Government, HZ-HMED

Nach Monaten in den Hallen der Lufthansa Technik (LHT) zeigte sich am heutigen Mittag endlich wieder HZ-HMED. Die Boeing 757-23A der saudi-arabischen Regierung war zuletzt am 19. März diesen Jahres auf einem Testflug unterwegs (wir berichteten) und verschwand dann auf dem Gelände der LHT. In dieser Zeit unterzog sich der Zweistrahler einer intensiven Wartung. Dazu gehörte auch wohl die Wartung der medizinischen Ausrüstung an Bord, denn die Maschine fungiert als fliegendes Krankenhaus.
Am Mittag drehte sie am Bahnende der Start- und Landebahn 15 mit laufender APU an einem Schlepper einige Kreise. Dabei wurde der Kompass kompensiert. Im Zuge dessen wird versucht den Fehler einer Missweisung zu korrigieren bzw. für den Restfehler einen Berichtigungswert anzugeben. Das Flugzeug wird dabei in 30-Grad-Schritten gedreht und anschließend der auf dem Platz eingestellte und der am Bordkompass angezeigte Kurs verglichen.

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HZ-HMED at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Das Kompensieren des Kompass ist ein Teil einer Reihe von Tests nach einer umfangreichen Wartung an einem Flugzeug, um es zeitnah wieder einsatzbereit zu machen. HZ-HMED dürfte dann in einigen Wochen Fuhlsbüttel wieder verlassen. Dann kehrt die mehr als 27 Jahre alte Boeing wieder zurück in die Dienste der Regierung Saudi-Arabiens. Dort ist sie seit März 1995 im Einsatz. Zuvor hob die 757 erstmals am 27. Januar 1994 im amerikanischen Renton (RNT) ab und wurde seitdem für die Anforderungen der saudi-arabischen Regierung angepasst.

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HZ-HMED at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

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Airhub Airlines, 9H-HUB

Airhub Airlines, 9H-HUB

Schon bereits zum zweiten Mal steuerte für die ungarische Wizz Air ein Airbus A320 der maltesischen Airhub Airlines den Hamburger Flughafen an. Am heutigen Morgen landete der A320-232 mit der Kennung 9H-HUB über die Landebahn 33 in Fuhlsbüttel. Zuvor war der Zweistrahler vom rumänischen Flughafen Bukarest-Otopeni (OTP) gestartet und hob wenig später dorthin auch wieder ab.

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9H-HUB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der etwas über elf Jahre alte Airbus wurde ursprünglich im französischen Toulouse (TLS) an IndiGo ausgeliefert. Für die indische Fluggesellschaft die beim europäischen Flugzeugbauer viele neo-Varianten bestellt hat flog die Maschine bis zum 10. Juni letzten Jahres. Es folgten einige Parkaufenthalte an diversen Flughäfen rund um den Globus. Erst seit dem 11. August, also gerade einmal vor etwas mehr vor zwei Wochen, endete die Zeit des A320 in der Arbeitslosigkeit. Denn als 9H-HUB registriert fliegt der Airbus nun für die maltesische Airhub Airlines. Diese ist eine Tochtergesellschaft der litauischen GetJet Airlines, die bekannt dafür ist ihre Flugzeuge nach Bedarf anderen Airlines zur Verfügung zu stellen. Aktuell befinden sich lediglich zwei Flugzeuge in der Flotte der Airhub Airlines, zwei Airbus A320. Ein dritter wird noch folgen, genau wie noch drei A340 die sowohl im Passagierbetrieb eingesetzt als auch als Frachter gebraucht werden.

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AlphaTauri, OE-FAA

AlphaTauri, OE-FAA

Wer die Formel 1 verfolgt dem ist der Rennstall “Scuderia AlphaTauri” sicherlich ein Begriff. Das aus dem ehemaligen Minardi-Rennstall hervorgegangene Renn-Team trat von 2006 bis 2019 unter dem Namen “Scuderia Toro Rosso” an und gehört auch seitdem wie auch Red Bull Racing dem österreichischen Unternehmer und Miteigentümer des Getränkegiganten Red Bull Dietrich Mateschitz. Am heutigen Morgen landete mit OE-FAA ein Flugzeug in der Lackierung des Rennstalls in Fuhlsbüttel. Der Honda HA-420 HondaJet flog dabei aus der Red Bull Heimat Salzburg (SZG) nach Hamburg und kehrte wenig später zum Fliegerhorst Hinterstoisser (LOXZ) zurück nach Österreich.

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OE-FAA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Den Grund des Besuchs des erst im Jahre 2019 gebauten HondaJet kennen wir leider nicht, jedoch wurden nach der Landung tatsächlich zwei kleinere Kartons Red Bull Dosen ausgeladen und in das General Aviation Terminal (kurz GAT) gebracht. Seit der Übernahme durch AlphaTauri oder auch die Flying Bulls trägt OE-FAA nicht nur diese österreichische Kennung, sondern auch die Lackierung des Formel 1-Rennstalls.

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Vueling, EC-MYB

Vueling, EC-MYB

Wer sich dieses Flugzeug anschaut wird schnell feststellen, dass dieser Airbus A320 am heutigen Mittag in Fuhlsbüttel ein wenig vom gewohnten Erscheinungsbild der spanischen Vueling abweicht. So trägt der EC-MYB registrierte A320-214 nicht das tpyische weiß-grau-weiß Punktekleid auf dem Leitwerk und Rumpf, sondern noch die Farben und Lackierung der nahezu komplett verschwundenen spanischen LEVEL. Lediglich der Schriftzug auf dem Rumpf weißt auf den neuen (alten) Betreiber Vueling hin. Am Mittag landete die Maschine auf einem regulären Vueling Flug aus Barcelona (BCN) am Hamburger Flughafen.

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EC-MYB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der bald 15 Jahre alte Airbus, gebaut in Toulouse (TLS), hat bereits einige Betreiberwechsel hinter sich. So übernahm am 26. Oktober 2006 die österreichische Niki den damalig werksneuen Flieger. Über Air Berlin von Januar 2017 bis zur Insolvenz Ende des selben Jahres, landete der A320 wieder bei Niki. Allerdings währte dieses Engagement nicht lange, denn am 16. Januar 2018 ging der Zweistrahler zurück zum Leasinggeber DAE Captial. Erst Ende Juni 2018 flottete die spanische Vueling den Airbus ein. Sowohl Vueling als auch LEVEL sind Teil der International Airlines Group (IAG). So wurde innerhalb der IAG die Maschine im März 2019 zu LEVEL transferiert, die fortan den 180-Sitzer von der österreichischen Tochter LEVEL Europe betreiben lies. Mit der Insolvenz der Airline und dem Strategiewechsel nur noch Airbus A330 in der Flotte von LEVEL zu behalten, kehrte der A320 im November letzten Jahres zu Vueling zurück. Zuvor stand der heutige EC-MYB registrierte Airbus einige Monate geparkt. Offenbar reichte es in dieser Zeit lediglich für einen neuen Schriftzug, allerdings nicht für eine komplett neue Lackierung, sodass das Mittelstreckenflugzeug nun diese Hybrid-Lackierung zweier Airlines trägt.

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