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Jump Air, LY-JUP

Jump Air, LY-JUP

Trotz der Coronapandemie und vielen Insolvenzen bekannter und weniger bekannten Airlines sprießen immer wieder neue Fluggesellschaften aus dem Boden. Denn Flugzeuge waren und sind während der Pandemie günstig und Mitarbeiter einfach zu bekommen. So nahm im Februar diesen Jahres die litauische Jump Air ihren Flugbetrieb auf. Bislang fliegt die Charterairline mit lediglich einer ATR 72-500. Diese LY-JUP besuchte über den heutigen Mittag zum ersten Mal Fuhlsbüttel. Auf einem Positionierungsflug kam das schneeweiß lackierte Turboprop-Regionalverkehrsflugzeug aus Venedig (VCE) und flog nach mehr als einer Stunde wieder ab in Richtung des dänischen Flughafens Kopenhagen-Roskilde (RKE).

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LY-JUP at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 15 Jahre alte ATR wurde am 27. April 2007 im französischen Toulouse (TLS) von TACV Cabo Verde Airlines übernommen. Ab dem 13. Juli 2017 wurde der 68-Sitzer dann von der rumänischen FlyValan betrieben und schaffte es sogar Ende April 2018 bereits schon einmal nach Hamburg. Vom Juli 2021 bis Februar diesen Jahres wurde die ATR 72-500 (72-212A) dann in Mönchengladbach (MGL) erneut abgestellt, ehe Jump Air die Maschine übernahm und sie als LY-JUP einflottete.

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Royal Thai Air Force, HS-TYT

Royal Thai Air Force, HS-TYT

Nach seiner Ankunft am vergangenem Freitag (wir berichteten) verbrachte HS-TYT der Royal Thai Air Force die vergangenen Tage auf dem Vorfeld 2. Dabei war der Airbus A320-214(CJ)(WL) Prestige zeitweise sehr gut vom General Aviation Terminal (kurz GAT) zu beobachten.
Am heutigen Nachmittag brauch der Zweistrahler wieder auf und setzt Kurs auf den Flughafen Dubai (DXB).

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HS-TYT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Wie auch auf dem Hinflug dient dieses Ziel allerdings der mehr als acht Jahre alten Maschine lediglich als Tankstopp auf ihrer Rückreise nach Thailand. Seit dem 17. November 2014 fliegt der Airbus mit der Baunummer (MSN) 6112 bereits für die Royal Thai Air Force. Dort trägt er neben der zivilen Kennung HS-TYT auch die militärische Flottennummer 60203.

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Kingdom of Eswatini, 3DC-SDF

Kingdom of Eswatini, 3DC-SDF

Er gehört sicherlich zu den regelmäßigen Besuchern der Lufthansa Technik (LHT) am Hamburger Flughafen. Die Rede ist von 3DC-SDF der Regierung des afrikanischen Binnenstaates Eswatini (früher Swasiland). Der Airbus A340-313 war in der Vergangenheit bereits einige Male zu Wartungszwecken bei der LHT zu Gast. Am heutigen Morgen landete der Vierstrahler erneut am Hamburger Flughafen. Dafür nutzte die ehemalige Passagiermaschine die Landebahn 33.

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3DC-SDF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Natürlich rollte der mehr als 21 Jahre alte Airbus nach der Landung vor die Hallen der LHT. Wie lange er nun dort bleibt ist uns derweil nicht gesichert bekannt. Bereits seit Juni des Jahres 2016 gehört 3DC-SDF zu einem der häufigsten Flugzeuge, die die LHT zu Wartungszwecken aufsuchen. So wurde der A340 von Juni 2016 bis April 2018 in den Hallen von einem Passagierflugzeug zu einer VIP-Maschine umgebaut. Denn bevor die Regierung Eswatinis das Großraumflugzeug erhielt, flog es seit seiner Auslieferung am 8. Juni 2001 im französischen Toulouse (TLS) im regulären Linienbetrieb der China Airlines. Nach der Ausflottung am 26. Juni 2015 folgte eine mehrmonatige Standzeit auf dem kalifornischen Victorville Airport (VCV), ehe es zum Umbau nach Hamburg ging.

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Indian Air Force, CB-8003

Indian Air Force, CB-8003

Eigentlich sollte die Boeing C-17A Globemaster III der Indian Air Force lediglich vier, während der Hochzeit der Coronapandemie im Land, geliehene Sauerstofftanks nach Hamburg zurückbringen (wir berichteten). Stattdessen zwang ein technischer Defekt den Vierstrahler nach dem Ausladen am Boden zu bleiben und verzögerte so wiederum den Abflug zurück nach Indien. CB-8003 verblieb somit seit vergangenem Mittwoch auf dem Vorfeld 2. Am Freitagabend testete die Crew offenbar einige Systeme, denn zunächst sah es so aus, als ob das militärische Transportflugzeug abfliegen würde. Jedoch erst am heutigen Vormittag rollte die C-17A final von ihrer Parkposition los und hob über die Startbahn 33 ab.

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CB-8003 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die Globemaster III nahm nach dem Abheben Kurs auf die Hindan Air Force Station (VIDX), wo das No. 81 Squadron (Sky Lords) der indischen Luftstreitkräfte beheimatet ist. Dort zählt die knapp neun Jahre alte CB-8003 zu insgesamt elf Boeing C-17A in der Flotte. Angetrieben wir die graue Maschine dabei von vier Pratt & Whitney F117-PW-100 (PW2040) mit je 178,4 kN Schubleistung.

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Amapola Flyg, SE-MFZ

Amapola Flyg, SE-MFZ

Jahrelang waren Flugzeuge des Musters Fokker F50 an deutschen Flugzeugen immer mal wieder zu sehen. Doch mit fortschreitender Zeit verschwinden die einst in den Niederlanden gebauten Turboprop-Flugzeuge immer mehr von der Bildfläche. Gerade einmal 214 verließen während der Bauzeit das Band am Werksgelände am Flughafen Amsterdam Schiphol (AMS).
Am heutigen Mittag war mit SE-MFZ nach einiger Zeit mal wieder eine Maschine diesen Flugmustern in Fuhlsbüttel zu beobachten. Der F50 der schwedischen Amapola Flyg kam vom britischen East Midlands Airport (EMA) und setzte über die Landebahn 33 in Fuhlsbüttel auf.

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SE-MFZ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Wenig später flog die Fokker weiter zum schwedischen Flughafen Stockholm/Arlanda (ARN), der gleichzeitig auch Heimatflughafen der Frachtfluggesellschaft ist. Die heutigen SE-MFZ dürfte allerdings mit ihren insgesamt 50 Sitzplätzen auch einer Parkposition auf dem Vorfeld 1 eher Passagiere transportiert haben. Dabei hat die bereits mehr als 33 Jahre alte F50 einiges in ihrer Laufbahn erlebt und gesehen. Ursprünglich sollte sie an Sudan Airways ausgeliefert werden. Allerdings verwendete der Flugzeugbauer Fokker höchst selbst die Maschine ab dem 30. Mai 1989 als Demonstrationsflugzeug, wie beispielsweise für die im Jahre 1989 stattfindende Paris Air Show. Am 30. Mai 1990 übernahm sie dann die deutsche DLT. Über Lufthansa CityLine Ende März 1992 und Lufthansa im März 1994 gelangte der Nachfolger der Fokker F-27 am 1. Juni 1995 zur spanischen Air Nostrum. In den folgenden Jahren wurde sie mehrfach an die belgische ALM und VLM sowie Iberia Regional vermietet, ehe die F50 am 10. September 2001 endgültig belgisch bei VLM wurde. Ab August 2009 wurde die Fokker dann bis zum 8. Dezember 2016 von der irische CityJet gemietet. Nach der Rückkehr zur VLM folgten viele monatelange Standzeiten an unterschiedlichen Orten und kaum Einsätze. So übernahm dann am 14. Dezember 2008 die schwedische Amapola Flyg das Flugzeug die mit ihren elf Maschinen dieses Typs aktuell als größter Betreiber der F50 weltweit gilt.

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