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LOT – Polish Airlines, SP-LVH

LOT – Polish Airlines, SP-LVH

Nach den ruhigen Weihnachtsfeiertagen und dem Jahreswechsel ohne nennenswerte besondere Flugbewegung läutet SP-LVH der polnischen LOT die Spottersaison 2024 ein. Die Boeing 737-8 MAX kam leicht verspätet vom Flughafen Warschau (WAW) nach Hamburg. Jedoch handelte es sich lediglich um einen Ersatz, denn am frühen Morgen fiel bereits, wohl auf Grund eines technischen Fehlers, ein regulärer Flug mit einer Embraer ERJ-195 (Kennung SP-LNE) in die polnische Hauptstadt aus. Kurzerhand wurde die eigentlich für den Mittag geplante Embraer dann gegen diese 737-8 MAX getauscht.

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SP-LVH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

SP-LVH verließ ebenfalls mit etwas Verspätung am Mittag Fuhlsbüttel über die Startbahn 05 wieder. Dabei trägt der Zweistrahler eine Sonderlackierung die die “European Games 2023” in Warschau bewirbt. Beim diesem Wettkampf im vergangenen Jahr maßen sich die Mitgliedsnationen des Europäischen Olympischen Komitees in diversen Sportarten. folgte Wenig später folgte dem Mittelstreckenflugzeug dann die liegengebliebene ERJ-195 vom Morgen und verließ den Flughafen Hamburg ebenfalls.
Erst seit dem 9. Februar vergangenen Jahres fliegt die Boeing für LOT, dabei hob sie bereits am 8. September 2019 schon im Boeingwerk im amerikanischen Renton (RNT) erstmals ab. Jedoch trat der ursprüngliche Besteller Blue Air in Folge des weltweiten Groundings basierend auf zwei Totalverlusten innerhalb weniger Wochen der 737 MAX und auf Grund von finanziellen Schwierigkeiten von der Übernahme des Jets zurück. Auch der Ersatzkandidat die tadschikische Somon Air übernahm die Maschine auf Grund von mangelndem Vertrauen in die Boeing MAX-Reihe nicht. Am 4. Juni 2021 sicherte sich dann doch Blue Air aus Rumänien die Dienste der 737, betrieb diese jedoch nur bis kurz vor ihrer Insolvenz im Herbst 2022. Es folgten Parkaufenthalte in Rumänien, Tschechien und Polen ehe LOT sich dem Flieger annahm.

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Swiss, HB-IJJ

Swiss, HB-IJJ

Nun schon seit mehreren Jahren stattet in der Weihnachtszeit die Lufthansatochter Swiss mindestens ein Flugzeug in der Flotte mit einer roten Nase aus in Anlehnung an das Rentier des Weihnachtsmannes “Rudolph mit der roten Nase”. In diesem Jahr erhielt neben eines Airbus A340 (Kennung HB-JMA) auch ein Airbus A320-214 die rote Abdeckung für das Wetterradar und weitere Elektronik. Das Ersatzteil wird dabei aus dem eigenen Sortiment genommen und gehört eigentlich zu Maschinen der Tochtergesellschaft Edelweiss Air. Am heutigen Vormittag und Mittag besuchte der Zweistrahler mit der Kennung HB-IJJ den Hamburger Flughafen.

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HB-IJJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Auf einem regulären Kurs von und nach Zürich (ZRH) landete und startete der Jet bei lebhaftem Wind über die Runway 33. Dabei gehört dieses Mittelstreckenflugzeug schon zum alten Eisen in der Flotte der Swiss. Denn bereits seit dem 10. Mai 1996 ist der A320 in Diensten der Swiss. Trug er zu Beginn bei der Vorgängergesellschaft Swissair noch den Taufnamen “Dietlikon” und bot 150 Sitzplätze, so fliegt der Airbus nun seit dem 31. März 2002 mit einer 180 Sitzplätze umfassenden Bestuhlung und dem Taufnamen “Wallisellen” meist durch Europa. Lediglich die Kennung HB-IJJ hat sich seit der Übernahme Mitte der 90er Jahre nicht geändert.

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Enter Air, SP-ESK

Enter Air, SP-ESK

Gerade erst vorgestern kündigte der Hamburger Flughafen ruhige Weihnachtstage am Airport an, passend zur aktuellen Tristesse im Hinblick auf das Wetter und besonderen Flugbewegungen in Fuhlsbüttel. Da mutet doch dieser Tage bereits eine Maschine der polnischen Enter Air als nahezu exotisch an. Die Boeing 737-8Q8(WL) kam bereits am gestrigen Abend auf einem Positionierungsflug an den Airport und parkte die Nacht über auf einer Außenposition auf dem Vorfeld 1. Im Laufe des Vormittags wurde der Zweistrahler mit der Kennung SP-ESK dann in die Halle H am südlichen Ende des Flughafens geschleppt. Dort wurde das gut 20 Jahre alte Mittelstreckenflugzeug dann geboarded.

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SP-ESK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Sehr wahrscheinlich, auf Grundlage vorangegangener Flüge mit selbigem Profil, handelt es sich bei den Passagieren um abgelehnte Asylbewerber. Dieser Rückführungsflug führte den Jet dann wenig später über die Startbahn 33 in die spanische Hauptstadt Madrid (MAD). Am Abend wird die Boeing dann mit dem begleitenden Personal wieder zurück erwartet und verlässt noch am Abend Hamburg wieder in Richtung München (MUC).
Seit dem 25. Juni 2021 befindet sich die 737 als SP-ESK in Diensten der Enter Air. Zuvor war der Flieger seit seiner Auslieferung am 18.Dezember 2003 im amerikanischen Renton (RNT) für die chinesische Shenzhen Airlines und NewGen Airways aus Thailand im Einsatz. Die Lackierung der NewGen Airways behielt der aktuelle 189-Sitzer auch über sein Engagement in Thailand hinaus. So flog er noch einige Zeit ab dem 12. Juli 2019 für die polnische LOT und bis in den Mai 2022 bei Enter Air in den Grundfarben der thailändischen Airline, die zum Sommer 2019 endgültig ihren Betrieb einstellte.

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DVB Bank, D-ANAC

DVB Bank, D-ANAC

Seit mehr als einem halben Jahr stand diese Boeing abgestellt auf dem Vorfeld 2 des Hamburger Flughafens. Gekommen Anfang Juni diesen Jahres als Leasingrückgabe unter der Kennung C-GCNW der Canadian North an die deutsche DVB Bank, rankten sich zahlreiche Spekulationen um die Boeing 737-36Q(WL). Mit dem Abflug in Kanada wurde offenbar direkt die Registrierung gelöscht, was in den Wochen des Sommers wohl zur Zweifeln an dem rechtmäßigen Besitzer des Zweistrahlers aufkommen lies. So beschlagnahmte kurzerhand die Wirtschaftsbehörde den Flieger, bis das Mittelstreckenflugzeug darauf sehr schnell die deutsche Registrierung D-ANAC der DVB Bank erhielt. Jedoch gingen Wochen ins Land und es tat sich nichts an dem bald 26 Jahre alten Flugzeug mit dem markanten Eisbären im Leitwerk. Ungeschützt, so wohl an den Triebwerken, als auch an den empfindlichen Sensoren am Rumpf, stand die Maschine so Wind und Wetter ausgesetzt am Hamburg Airport.

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D-ANAC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Mit Beginn des Herbsts tat sich dann doch wieder etwas an der 737. Denn immer mal wieder waren Wartungscrews an der D-ANAC zu sehen. So wurden unter anderem die Hydraulik und die Landeklappen geprüft. Einige Male verschwand die Boeing auch in der trockenen Halle H, wo offenbar weitere Arbeiten vorgenommen wurden.

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D-ANAC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am heutigen Mittag stand dann der Abflug des Jets an. Zum mutmaßlichen ersten Start der Triebwerke seit der Ankunft Anfang Juni, benötigte er dazu die Hilfe eines Bodenstartgeräts, das Druckluft zum Starten der Antriebe liefert. Kurze Zeit später rollte die 737-36Q(WL) vom Vorfeld 2 in Richtung der Startbahn 33 und hob einige Augenblicken später über diese ab. Das Ziel: der lettische Flughafen Šiauliai (SQQ). Wie es dort mit der Boeing weitergeht – ungewiss. Es bleibt zu hoffen, dass ihre Karriere und Laufbahn dort nicht das finale Ende finden.

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Cargolux, LX-VCK

Cargolux, LX-VCK

Tagelang herrschte gähnende Langeweile am Hamburger Flughafen. Doch am heutigen Morgen brachte LX-VCK wieder etwas Leben in das triste Vorweihnachtsgrau in Fuhlsbüttel. Denn erneut landete somit eine Boeing 747-8R7F der Cargolux am Airport. Wie bereits bei den beiden vorangegangenen Umläufen in den vergangenen Wochen lieferte das Frachtflugzeug wieder Triebwerke des Herstellers Pratt & Whitney für Airbus nach Hamburg. Diesmal brachte der Jumbojet gleich drei Antriebe des Modells PW 1100G-JM, das für die Airbus A320neo-Familie bestimmt ist.
Auf Grund von Problemen an dem Triebwerk kämpft Pratt & Whitney aktuell weltweit mit Lieferschwierigkeiten, sowohl bei neuen Triebwerken, als auch bei den Ersatzteilen.

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LX-VCK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

So erfordert die aktuelle Situation die Lieferung dieser Antriebe aus den Vereinigten Staaten auf dem Luftwege. Die heute eingesetzte Boeing hört dabei neben der Kennung LX-VCK seit ihrer Auslieferung am 24. Juli 2014 im amerikanischen Everett (PAE) auf den Taufnamen “City of Contern”. Die 747 kam heute vom Flughafen New Jork (JFK) und flog im Verlaufe des Vormittags dann weiter in Richtung Luxemburg (LUX).

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