Hamburg retro

Swissair, HB-IWF

Swissair, HB-IWF

In den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts hat Swissair den Hamburger Flughafen in der Regel mit Flugzeugen vom Typ MD-81, DC-9 oder auch Fokker 100 angeflogen, ehe sie später von Airbus A319 und A320 abgelöst wurden. Am 29. August 1991 staunte man allerdings nicht schlecht, als stattdessen eine McDonnell Douglas MD 11 auf der Bahn in Fuhlsbüttel aufsetzte. Grund für den Besuch war sowohl ein Crewtraining, als auch die Vorstellung des Flugzeugs. Im Rahmen der Vorstellung wurde auch ein Rundflug unternommen. Von Hamburg aus ging es nach Leipzig und Berlin. Davor allerdings zeigte sich der dreistrahlige Widebody aber von seiner besten Seite auf dem Vorfeld 1.

Foto: Matthias Herzog, HB-IWF

Swissair Flug 111

Die MD-11 mit dem Kennzeichen HB-IWF, welche hier auf der Aufnahme zu sehen ist, war am 2. September 1998 genau die Maschine, welche vor der Kanadischen Küste bei Peggy´s Cove in den Atlantik stürzte. Bei dem Absturz, welcher auf einen Kurzschluss im Cockpit zurückgeführt werden konnte, kamen alle 215 Passagiere und die 14 Besatzungsmitglieder ums Leben. Das Flugzeug wurde am 05. August 1991 an Swissair ausgeliefert, also nur wenige Wochen bevor das Bild entstand. Wer mehr darüber lesen möchte, dem sei der Wikipedia-Artikel empfohlen.

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Hapag-Lloyd, D-AHLZ

Hapag-Lloyd, D-AHLZ

Wenn man jemanden fragt, mit wem er in seinen ersten Urlaub geflogen ist, hört man nicht selten den Namen Hapag-Lloyd. Von eigentlich allen deutschen Flughäfen flog HF damals verschiedenste Ziele in der Mittelmeer-Region an. Am 4. Januar 1988 erhielt man einen ersten Airbus A310-204, die D-AHLW. Mit diesem Fluggerät wurde es möglich auch Langstreckenflüge durchzuführen, welche man allerdings nach kurzer Zeit wieder einstellte. Lediglich die Flüge in die Domenikanische Republik hatten länger Bestand. In den 90er Jahren war die “DomRep” bei deutschen Urlaubern ein besonders beliebtes Reiseziel. Von Hamburg flogen mit Hapag-Loyd, LTU, Condor und Birgenair mindestens vier Fluggesellschaften regelmäßig oder im Charter-Auftrag über den Atlantik.

Foto: Matthias Herzog, D-AHLZ

Direkt vom Hersteller

Hapag-Lloyd erhielt die D-AHLZ direkt vom Airbus. Nach dem Erstflug am 23. Dezember 1987 dauerte es noch rund 4 Monate bis das Flugzeug am 22. März 1988 ausgeliefert wurde. Der Airbus, mit der MSN 468, flog bis Anfang 2005 noch in zwei weiteren Farbvarianten für HF, ehe die Maschine im Mai des selben Jahres als VP-BZS an S7 Airlines ging, welche den Airbus bis in das Jahr 2009 betrieb. Das Ende des einstigen Ferienflieger sollte sich dann in Opa Locka, in den USA, finden. Hier verschrottete man den Airbus. 

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Interflug, D-AOBF

Interflug, D-AOBF

In den Jahren um die 1990 herum flog Interflug mit ihren Tupolev 134 auf der Strecke Hamburg-Dresden. Am 1. Dezember 1989 wurde die Strecke aufgenommen und zunächst zwei Mal wöchentlich bedient. Zum Sommerflugplan 1990 erhöhte man auf täglich und ab Winterflugplan 1990/91 sogar zwei mal täglich, außer Samstags. Die Flüge hatten bis zum Ende der Fluggesellschaft Bestand. Mitte der 80er Jahre konnte man IF ebenfalls am Hamburg Airport sehen, damals bestand während der Leipziger Buchmesse ebenfalls eine temporäre Verbindung.

Foto: Matthias Herzog, D-AOBF

Die hier gezeigte Tupolev 134A trug ihre Registrierung nicht besonders lange. Vor D-AOBF trug sie die Registrierung DDR-SCR und bereits nach einem Jahr mit dem D-Reg ging sie an Aeroflot als CCCP-65616. Das war im Oktober 1991

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Egypt Air, SU-GAL & SU-GAM

Egypt Air, SU-GAL & SU-GAM

In den 90ern gehörten Flugzeuge von Egypt Air zum regelmäßigen Anblick am Hamburg Airport. Allerdings mit deutlich kleineren Flugzeugen. Boeing 737-500 und später Airbus A320 waren die Regel. Sie flogen Touristen nach Kairo von Hamburg aus. Es wurden aber auch A300, A321, A340, B767-200 und -300 gesichtet . Es liegt natürlich im Auge des Betrachters, aber die alte Bemalung von Egypt Air machte schon etwas her mit der rot-goldenen Cheatline.

Foto: Matthias Herzog, SU-GAM

 

 

 

 

 

 

Foto: Matthias Herzog, SU-GAL

Außergewöhnliche Besucher

Was verschlug die, zu der Zeit, beiden größten Flugzeuge der ägyptischen Staats-Airline nach Hamburg? Die erste Aufnahme verrät es. Beide Boeing 747-366 waren im Jahr 1993 zu Besuch bei der Lufthansa Technik. Dort wurden sie einem Check unterzogen.

SU-GAL hatte ihren Erstflug am 07.06.1988 und wurde am 22.06.1988 an die Fluggesellschaft geliefert. SU-GAM war da deutlich schneller. Sie hatte ihren Erstflug am 25.06.1988 und wurde bereits fünf Tage später, am 30.06.1988 ausgeliefert. Beide Maschinen werden als verschrottet in den einschlägigen Datenbanken geführt.

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Aero Lloyd, D-ACVK

Aero Lloyd, D-ACVK

Bisher gibt es bei uns vor allem eines zu lesen, nämlich die aktuellen, interessanten Flugbewegungen am Hamburg Airport. Wir möchten gerne etwas neues ausprobieren. Ab sofort zeigen wir auch alte Fotos aus Hamburg. dazu haben wir eine neue Kategorie auf der rechten Seite im Menü eingerichtet. “Hamburg retro”. Wir möchten uns gemeinsam mit euch an die vielen Flugzeuge erinnern, die den Hamburg Airport oder auch Finkenwerder in der Vergangenheit besucht haben. Den Anfang macht Aero Lloyd. 

Foto: Matthias Herzog

Im April 1989 besuchte uns diese Aerospatiale Caravelle 10B-1R. Mit ihr flogen sonnenhungrige Fluggäste in den Urlaub. D-ACVK war eine von drei Aerospatiale Caravelle die im Dienst von Aero Lloyd standen. Sie flog von 1980 bis 1991 für die Fluggesellschaft. Danach wurde sie in Bordeaux abgestellt und im Jahr 2005 verschrottet.

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