Aviation Link Company, VP-CAL

Aviation Link Company, VP-CAL

Erst Ende Mai diesen Jahres verließ VP-CAL nach einer knapp zweiwöchigen Wartung die Lufthansa Technik (LHT) am Hamburg Airport (wir berichteten). Am heutigen Abend kam die Boeing 777-2KQLR der saudischen Aviation Link Company erneut nach Fuhlsbüttel. Über die Landebahn 23 setzte der Zweistrahler am Hamburger Flughafen auf, nachdem er vom französischen Flughafen Nizza (NCE) am Mittelmeer gestartet war.

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VP-CAL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Auch dieses Mal steht eine Wartung bei der LHT des 14 Jahre alte Langstreckenflugzeug an. Dazu rollte der Jet nach der Landung über den Taxiway T vor die Werfthallen der Lufthansa Basis. Seit der Übernahme vom Flugzeughersteller Boeing durch Aviation Link Company am 1. November 2010 im amerikanischen Everett (PAE) trägt die “Triple Seven” bereits ihre Kennung VP-CAL. An Bord befindet sich eine luxuriöse VIP-Kabine.

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KLM Royal Dutch Airlines, D-AXXQ (PH-AXA)

KLM Royal Dutch Airlines, D-AXXQ (PH-AXA)

Ende November vergangenen Jahres hob zum ersten Mal ein Airbus A321neo bestimmt für die niederländische Billigfluggesellschaft Transavia vom Airbuswerk in Finkenwerder (XFW) ab (wir berichteten). Am heutigen Mittag zog die Muttergesellschaft KLM dann nach. Unter der Testkennung D-AXXQ (Baunummer 11895) hob der erste Airbus A321-252NX im Hamburger Süden ab und absolvierte seinen Erstflug. Auf dem fast drei Stunden dauernden Flug überflog der Zweistrahler dabei Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, die Ostsee, Teile Polens und Dänemarks, sowie Niedersachsen. Nach einem Vollkreis über dem Stadtgebiet von Uelzen setzte das Mittelstreckenflugzeug Kurs auf die Landebahn 05 am Hamburger Flughafen. Dort vollzog der Jet mit der späteren Kennung PH-AXA dann den obligatorischen Low Approach, ehe es zurück zum Airbuswerk in Finkenwerder ging.

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D-AXXQ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Noch im kommenden Monat erwartet die größte niederländische Airline ihren ersten nagelneuen Airbus. Die gesamte Bestellung umfasst weit mehr als 100 Maschinen der A320/321neo Familie und wird zwischen der Muttergesellschaft KLM und den beiden Billigfluggesellschaften Transavia und Transavia France aufgeteilt. Bislang betrieben sowohl KLM Royal Dutch Airlines, als auch die beiden Transavia-Gesellschaften auf der Mittelstrecke lediglich Flugzeuge der Muster Boeing 737 und/oder Embraer E-Jet. Für die Flugzeuge des amerikanischen Herstellers Boeing dürfte mit der Auslieferung der PH-AXA dann in den kommenden Wochen langsam das Ende bei KLM eingeläutet werden.

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Iberia, D-AZXY (EC-???)

Iberia, D-AZXY (EC-???)

Dieser Besuch am heutigen Abend in Fuhlsbüttel war durch und durch besonders. Nicht nur, dass der erste für einen Kunden bestimmte Airbus A321XLR zu einem sogenannten “Touch and Go”-Manöver anstatt des eigentlich üblichen Low Approach am Hamburg Airport vorbeischaute, sondern auch, dass dieser Test nun auf dem zweiten Flug anstelle auf dem Erstflug stattfand, ist besonders. Den Erstflug brach die Maschine unvollständig nach immerhin drei Stunden in der Luft am 4. Juli ohne den obligatorischen Besuch am Hamburger Flughafen ab. Nun fand am heutigen Nachmittag der Zweite statt. Dieser dauerte diesmal weit mehr als zwei Stunden und führte den A321-253NY am Abend über die Landebahn 23 nach Fuhlsbüttel.

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D-AZXY at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Doch nicht nur diese beiden Flüge sind ungewöhnlich, sondern auch das Erscheinungsbild des werksneuen Zweistrahlers. Denn so trägt der Jet zur Hälfte das Logo der irischen Aer Lingus im Leitwerk, auf den Triebwerken die Titel der spanischen Iberia und befindet sich ansonsten in einem gänzlich unlackierten Zustand – der sogenannten Primer Lackierung (eine Grundierung). Dies liegt daran, dass das Mittelstreckenflugzeug mit der Baunummer (MSN) 11348 und der Testkennung eigentlich für Aer Lingus bestimmt war. Ein Tarifkonflikt jedoch zwischen Aer Lingus und der Irish Airline Pilots’ Association (IALPA) zwangen die Holdinggesellschaft IAG (zu denen unter anderem Aer Lingus und Iberia gehören), die Investitionen in die Flotte der irischen Fluggesellschaft auf der Grundlage der wirtschaftlichen Machbarkeit anzupassen. So wird nun Iberia Erstkunde des A321XLR. Von der spanischen Hauptstadt Madrid (MAD) aus soll die XLR-Version dann US-amerikanische Ziele wie Washington und Boston bedienen. Dabei finden in der Kabine voraussichtlich 14 Gäste in der Business- und 168 Passagiere in der Economy-Class Platz.

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Emirates, A6-EWB

Emirates, A6-EWB

Bereits mehrere Jahre ist es her, dass Emirates das letzte Mal eine Boeing 777-200LR auf ihrem Kurs aus und nach Dubai (DXB) nach Hamburg einsetzte. Einige Monate vor der weltweiten Coronapandemie sind die letzten Besuche des aktuell “kleinsten” Mitglieds der ausschließlich aus Langstreckenflugzeugen bestehenden Flotte der Emirates in Fuhlsbüttel datiert. Am heutigen Abend landete auf dem Flug EK61 dann erneut mit A6-EWB eine Boeing 777-21HLR über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel.

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A6-EWB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Auch wenn es sich um die um gut zehn Metere kürzere Version der “Triple Seven” handelte, rollte die Maschine natürlich auf die angestammte Position 05 auf dem Vorfeld 1. Am späteren Abend hob der bald 17 Jahre alte Jet über die Startbahn 33 wieder ab. Ihre gesamte Laufbahn fliegt diese Boeing bereits als A6-EWB für Emirates. Übernommen am 21. September 2007 im amerikanische Everett (PAE) bietet die 777 aktuell insgesamt 302 Passagieren in zwei Klassen Platz. Gerade einmal zehn Exemplare dieses Typs fliegen noch in der Flotte der Airline aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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Lufthansa City, D-ABGK

Lufthansa City, D-ABGK

Alle paar Jahre erfindet sich die Lufthansa neu und verändert ihre Unternehmensstruktur. So kamen bereits neue Airlines wie bspw. Discover in der jüngeren Vergangenheit zustande. Eines der neusten Projekte der Lufthansa heißt “Lufthansa City”. Diese neue Fluggesellschaft soll im Kern Zubringerflüge zu den beiden Knotenpunkten München (MUC) und Frankfurt (FRA) übernehmen. Dies tut bislang zwar auch die allseits bekannte Lufthansa CityLine, der es jedoch ab 2026 aus tariflichen Gründen nur noch erlaubt ist Flugzeuge bis zu einer maximalen Sitzplatzkapazität von 95 Plätzen zu betreiben. Zudem wurde das Wachstum der Flotte tariflich begrenzt. Um dem entgegen zu wirken entschied sich der Mutterkonzern zur Gründung der neuen Lufthansa City. Dies stieß nicht nur bei Gewerkschaften und Personal auf Widerstand. Bislang bietet Lufthansa City nur Zubringerflüge in die bayrische Landeshauptstadt an. Der Flugverkehr von und nach Frankfurt wird jedoch bereits im kommenden Jahr aufgenommen. Aktuell besteht die Flotte aus einem Airbus A320neo und vier Airbus A319. 12 weitere Airbus A319 und acht A320neo sollen in näherer Zukunft dazustoßen. Als absolutes Novum flottet Lufthansa City zudem voraussichtlich ab dem Jahr 2026 Airbus A220-300 ein. Dafür stehen 40 festbestellte Maschinen dieses Typs + 20 weitere Optionen in den Auftragsbüchern von Airbus.

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D-ABGK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Den heutigen Erstbesuch übernahm mit D-ABGK ein Airbus A319-112. Wie die Kennung des mehr als 16 Jahre alten Mittelstreckenflugzeugs schließen lässt, handelt es sich dabei um eine Maschine aus alten Air Berlin Beständen. Am 1. April 2008 übernahm die ehemals zweitgrößte deutsche Airline den Flieger in Finkenwerder (XFW) schon bereits unter der aktuellen Kennung D-ABGK. Über die Jahre folgten kürzere Gastspiele bei der österreichischen Niki als OE-LOB und OE-LNB. Kurz vor der Insolvenz der Air Berlin mietete Eurowings Ende Februar 2017 den Jet und musste ihn in Folge der unklaren Verhältnisse nach der Insolvenz für mehrere Monate abstellen und parken. Erst im Frühling 2019 reaktivierte Eurowings den A319 wieder, ehe eigentlich eine Übernahme des Airbus durch die österreichische Laudamotion im Raum stand. Diese kam allerdings nicht zu Stande. So wurde das Flugzeug erneut Ende 2023 in München geparkt und wurde erst vor vier Tagen aktiv in den Dienst der Lufthansa City unter alt bekannter Kennung aufgenommen.

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