BBN Airlines, TC-GPA

BBN Airlines, TC-GPA

Gerade gestern berichteten wir von gemieteten Flugzeugen die für andere Airlines im Einsatz sind, da kam gleich am heutigen Morgen der nächste Kandidat mit ähnlichem Hintergrund zum ersten Mal an den Hamburger Flughafen. Für die türkische Mavi Gök Aviation landete über die Runway 05 mit TC-GPA ein Airbus A321-231 der ebenfalls türkischen BBN Airlines in Fuhlsbüttel. Die Maschine kam vom Mittelmeerflughafen Antalya (AYT) in die Hansestadt und verbrachte etwas mehr als eine Stunde am Platz.

Aviation photo
TC-GPA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Unter Ausnutzung der vollen Länge der Startbahn 33 hob der Zweistrahler dann etwas später wieder ab und flog zurück in die türkische Metropole. Dabei ist es für die 15 Jahre alte TC-GPA der erste Flug für BBN Airlines. Erst vor einigen Wochen traf die Maschine an ihrer neuen Basis in Antalya ein. Zuvor war sie von Oktober 2022 bis in den Februar diesen Jahres auf dem niederländischen Militärflugplatz Woensdrecht (WOE) abgestellt, nachdem der Airbus bereits von Februar 2022 bis Oktober 2022 im litauischen Kaunas (KUN) parkte. Vor den Standzeiten des A321 war er seit seiner Auslieferung am 17. April 2008 in Finkenwerder als SX-DVO für die griechische Aegean Airlines vor allen Dingen in Europa unterwegs. Neben TC-GPA betreibt die erst im Dezember des vergangenen Jahres gegründete BBN Airlines noch drei weitere Airbus A321.

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GetJet Airlines, LY-UNO

GetJet Airlines, LY-UNO

Es gibt Flugzeuge da erkennt man auf den ersten Blick nicht direkt um welche Fluggesellschaft es sich handelt. Gerade im Bereich der vercharterten Maschinen im Auftrag anderer Airlines wird es teilweise schwer. Zu dieser Sorte gehörte sicherlich am heutigen Mittag auch LY-UNO der litauischen GetJet Airlines. Die Boeing 737-8FE(WL) ist dabei aktuell für Air Baltic unterwegs, die wiederum Teile ihrer Flotte an Swiss und Eurowings vermietet hat. Der Zweistrahler in seiner zunächst ungewöhnlich anmutenden Lackierung landete aus Riga (RIX) kommend über die Landebahn 15 am Hamburger Flughafen.

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LY-UNO at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Aufmerksamen Beobachtern ist jedoch sicherlich die teilweise rot lackierte Cowling, also ein Teil der Triebwerksverkleidung, aufgefallen. Dieser charakteristische rote Streifen ist ein Markenzeichen der Virgin Australia. Dort flog die 19 Jahre alte Boeing auch vom 4. Mai 2011 bis Ende März 2020. Zuvor wurde der 180-Sitzer am 21. Mai 2004 werksneu an die ebenfalls australische Virgin Blue ausgeliefert, die jedoch im Mai 2011 in Virgin Australia aufging. Nach der Außerdienststellung bei Virgin Australia parkte die Boeing monatelang am chinesischen Flughafen Jinan Yaoqiang (TNA), dem britischen Lasham Airfield (QLA) und schließlich am litauischen Flughafen Vilnius (VNO). Reste der Virgin Australia sind auch noch auf dem Leitwerk der LY-UNO zu sehen die nun seit Ende Juni vergangene Jahres als 189-Sitzer für GetJet Airlines unterwegs ist.

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United States Marine Corps USMC, 168207

United States Marine Corps USMC, 168207

Nach dem schönen Wetter der vergangenen Tage war das Wetter am heutigen Karsamstag leider eher in tristes Grau gehüllt. Passend zum einheitlichen Grau kam am heutigen Morgen ein militärisches Flugzeug in eben selbiger Farbe an den Hamburger Flughafen. Eine Hawker Beechcraft UC-12W Huron des United States Marine Corps (kurz USMC) landete über die Runway 05 in Fuhlsbüttel. Zuvor war die Maschine mit der Kennung 168207 vom Flughafen Stuttgart (STR) gestartet.

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168207 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach der Landung verbrachte die im Jahre 2009 gebaute Beechcraft etwas mehr als eine Stunde auf dem hinteren Teil des Vorfelds 2. Über die Startbahn 33 ging es dann für die UC-12W Huron weiter zum griechischen Flughafen Thessaloniki (SKG).
Neben 168207 besitzt das USMC aktuell wohl acht weitere Flugzeuge diesen Typs. Dabei dienen die UC-12W auf Basis einer King Air 350CER als Transport-, Verbindungs- und SIGINT-Flugzeug. Letzteres beschreibt die Möglichkeit zur Fernmelde- und elektronischen Aufklärung. Dazu wurde die Beechcraft unter anderem mit Raketenwarner und Ausstoßvorrichtungen für Täuschkörper modifiziert.

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Hungarian Air Force, 604

Hungarian Air Force, 604

Schon einige Wochen durften wir nicht mehr durften ein Flugzeug der ungarischen Luftstreitkräfte am Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel besuchen. Dies änderte sich am heutigen Mittag. Mit 604 setzte einer der beiden Airbus A319 aus der Flotte der Hungarian Air Force am Airport auf. Die Maschine war knapp zwei Stunden zuvor von der ungarischen Kecskemét Air Base (LHKE) südlich der Hauptstadt Budapest gestartet und landete über die Runway 23 in Fuhlsbüttel.

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604 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach der Landung rollte der A319-112 auf das Vorfeld 2 und die dortige Position 91A. Etwas mehr als eine halbe Stunde später hob der bald 15 Jahre alte Zweistrahler dann von der Startbahn 33 wieder ab und nahm Kurs auf den Flughafen Hannover (HAJ). Zu Beginn seiner Laufbahn flog der in Finkenwerder (XFW) gebaute Airbus zunächst seit dem 14. August 2008 als D-ABMG für Air Berlin. Von März 2009 bis Februar 2017 wurde das Mittelstreckenflugzeug dann von der schweizer Belair für Air Berlin unter der Kennung HB-IOX betrieben. Dort flog der 150-Sitzer dann lediglich einige Tage bis er im März des selben Jahres zu Eurowings wechselte und dort von da an nur noch 144 Passagieren Platz bot. Mit der Insolvenz der Air Berlin endete auch gleichzeitig das Engagement des Jets bei Eurowings, denn die Lufthansa Tochter hatten den A319 lediglich bei Air Berlin geleast. Nach einem Umbau übernahmen dann schlussendlich die ungarischen Luftstreitkräfte am 31. Januar 2018 den Airbus und gaben ihm die militärische Kennung 604.

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Jet2, G-SUNB

Jet2, G-SUNB

Entgegen der Kennung G-SUNB die vielleicht schönes Wetter mit Sonnenschein suggerieren könnte, startete am heutigen Vormittag der erste Airbus A321neo für die britische Jet2 bei richtigem Hamburger Schmudelwetter. Der A321-251NX hob über die Startbahn 05 vom Airbuswerk in Finkenwerder (XFW) ab und wurde somit an den britischen Ferienflieger übergeben und ausgeliefert. Ziel der werksneuen Maschine war der britische East Midlands Airport (EMA) nord-östlich von Birmingham.

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G-SUNB at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dort wird der doch bislang recht schlicht gehaltene Airbus wohl auch seine Titel und die charakteristische Sonne auf dem Leitwerk erhalten. Bislang war der A321 lediglich mit der blau-weißen Grundlackierung der Airline in Finkenwerder versehen worden. G-SUNB ist dabei lediglich der Auftakt einer Großbestellung von Jet2. So hat die Fluggesellschaft deren Rufzeichen “CHANNEX” ist, insgesamt 60 Airbus A321neo und 35 A320neo bestellt und treibt somit eine Flottenverjüngung voran. Bislang nutzte Jet2 hauptsächlich Flugzeuge der Muster Boeing 737-800 und Boeing 757-200.

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