Niclas Rebbelmund

34 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

SAS Scandinavian Airlines, D-AVZA (SE-DMO)

SAS Scandinavian Airlines, D-AVZA (SE-DMO)

Die schwedische SAS Scandinavian Airlines baut ihre Flotte weiter um. So kam es am heutigen späten Nachmittag bereits zum Customer Acceptance Flight (Abnahmeflug durch den Kunden) des ersten Airbus A321neo für die skandinavische Airline. Der Airbus A321-253NX mit der späteren Kennung SE-DMO hob dazu von der Startbahn 05 in Finkenwerder ab. Auf seinem mehr als einer Stunde dauernden Flug, flog die Maschine bis fast nach Leipzig ehe der Zweistrahler wieder umkehrte und über die gleiche Bahn wieder auf dem Airbuswerksgelände landete.
Sofern die Abnahme durch SAS erfolgreich war, wird der A321neo in näherer Zukunft dann ausgeliefert werden.

Aviation photo
D-AVZA at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Das Flugzeug mit der aktuellen Testkennung D-AVZA wird nach seiner Auslieferung 22 Gästen in der Business-, 12 Passagieren in der Premium-Economy- und 123 Reisenden in der Economy-Class Platz bieten. Darüber hinaus erhält der A321 den Taufnamen “Jarl Viking” und die finale Kennung SE-DMO. Ursprünglich war für den Airbus mit der Baunummer (MSN) 9541 die Registrierung OY-KBW vorgesehen.
Eigentlich sollte der Airbus A321 – hier die LR (für längere Reichweite, engl. Long Range) – bereits seit September im Dienst sein und Passagiere von Kopenhagen an die US-Ostküste fliegen. Auf Grund der Coronakrise verzögert sich dieses Vorhaben allerdings. Bislang hat SAS lediglich drei Exemplaren dieses besonderen Typs bestellt.

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Belarus Government, EW-001PA

Belarus Government, EW-001PA

Am heutigen Mittag landete mit EW-001PA eine Boeing 737-8EV(WL) BBJ2 der weißrussischen Regierung am Hamburger Flughafen. Der Zweistrahler startete zuvor vom Flughafen Minsk (MSQ) und landete über die Landebahn 05 in Fuhlsbüttel. Die Maschine wird, wie auch die Boeing 767 vor einigen Monaten (hier gehts zum Artikel), bei der Lufthansa Technik gewartet. Zuletzt war die Boeing vor einem knappen Jahr aus dem gleichen Grund zu Gast in Hamburg (wir berichteten).
Die Flotte der (aktuell unrechtmäßig im Amt stehenden) Regierung aus Belarus besteht neben der 737, auch noch aus einer Boeing 767 und einer Bombardier Challenger 850. Alle drei Flugzeuge werden von der Staatsairline Belavia für die Regierung betrieben.

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EW-001PA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die bald 19 Jahre alte Boeing 737 hob erstmals am 5. Februar 2002 im amerikanischen Renton (RNT) ab. Erst am 12. Dezember 2003 wurde sie dann nach umfangreichen Umbaumaßnahmen – inkl. einer VIP Kabine – an die weißrussische Regierung ausgeliefert. Seitdem trägt die Boeing auch die Registrierung EW-001PA.

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Brunei Government, V8-BKH

Brunei Government, V8-BKH

Nachdem die Lufthansa Technik vor einigen Tagen die Boeing 767 der Regierung aus Brunei verließ (wir berichteten), landete am heutigen frühen Morgen im dichten Nebel die Boeing 747-8lQ(BBJ) mit der Kennung V8-BKH aus Brunei. Der Vierstrahler setzte um kurz vor halb Sieben auf der Landebahn 23 auf und rollte über die Taxiway T vor die Hallen der LHT. Gestartet war der Jumbo viele Stunden zuvor vom Flughafen Brunei International (BWN). Grund für die Landung ist ein Besuch zur Wartung beim VIP Handling Service der Lufthansa Technik.

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V8-BKH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Durch den dichten Nebel (man konnte die Boeing nicht auf der Runway 23 vom Taxiway T aus sehen!), ist uns leider kein besseres Foto gelungen. Hier ein Bild bei ihrem letzten Aufenthalt in Hamburg im Jahre 2018:

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V8-BKH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die acht Jahre alte 747 wurde am 2. November 2012 vom amerikanischen Everett (PAE) nach Waco (CNW) in den USA überführt. Dort erhielt bis zur endgültigen Übergabe an die Regierung aus Brunei am 27. September 2016 eine VIP Kabinenausstattung, sowie weitere kundenspezifische Anpassungen. Seitdem fliegt die Maschine registriert als V8-BKH.

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NASA, N747NA

NASA, N747NA

Lange stand dieses Movement in den Sternen. Am heutigen Abend bewahrheitet sich jedoch ein Flugzeug am Hamburger Flughafen auf das wohl viele lange gewartet hatten. Mit N747NA landete nach mehr als zwei Jahre Abstinenz (hier gehts zum Artikel während ihres letzten Besuchs) die Boeing 747SP-21 der NASA in Fuhlsbüttel. Die mobile Sternwarte brauchte auf ihrem mehr als 9.000km langen Flug von Palmdale (PMD) nach Hamburg mehr als zehn Stunden. Dabei brachte sie das Spektrometer “Great” mit, das in Bonn beim Max-Planck-Institut gewartet und aktualisiert werden soll.
Auf Grund von Budgetkürzungen für das Programm des Vierstrahlers seitens der US Regierung, stand lange nicht fest, ob dieser seltene Flugzeugtyp jemals wieder zur Wartung zur Lufthansa Technik an den Hamburger Flughafen kommen würde. Oftmals verdichteten sich die Anzeichen in jüngerer Vergangenheit, um dann doch einige Zeit später wieder für nichtig oder verschoben erklärt zu werden.

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N747NA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Ursprünglich wurde die verkürzte Version der 747-100/200 am 6. Mai 1977 im amerikanischen Everett (PAE) an Pan American World Airways (Pan Am) unter dem Taufnamen “Clipper Lindbergh” ausgeliefert. Am 13. Februar 1986 übernahmen die Vereinigten Staaten das Flugzeug und bauten es zur mobilen Sternwarte um. Dafür wurde extra ein großes Teleskop in den hinteren Teil des Rumpfes gebaut, den die Boeing extra dafür im Flug öffnen kann. Am 27. Oktober 1997 übernahm schließlich die NASA das Flugzeug, gab ihm zunächst die Kennung N747UA (ab 17. Dezember 1994 N747NA) und “taufte” es auf den Namen SOFIA. Dies steht für “Stratospheric Observatory for Infrared Astronomy” und ist nicht mehr als die wissenschaftliche Bezeichnung des ungewöhnlichen mobilen Observatoriums.

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N747NA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 43 Jahre alte Maschine erhält in den Hallen der LHT eine umfangreiche Wartung (C-Check). Dazu werden die Triebwerke demontiert und kontrolliert. Vorgesehen sind des weiteren umfangreiche Kontrollen an der Rumpfstruktur und der Kabine. Dabei entdecke Mängel werden sofort behoben. Aktuell ist der Aufenthalt bis Februar 2021 geplant.
Insgesamt wurden lediglich 45 Exemplare der gekürzten Version der Boeing 747SP gebaut. Davon sind nur sechs aktuell mehr oder weniger aktiv: Je zwei Maschinen für Pratt & Whitney Engine Services und Las Vegas Sands Corporation, eine für Royal Flight Of Oman (hier gehts zum Flugzeug) und eben SOFIA. Leider ist neusten Meldungen nach die 747SP der Royal Flight Of Oman mittlerweile wohl auch außer Dienst gestellt worden und dient in Zukunft als Museum.

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Airest, ES-LSC

Airest, ES-LSC

Kleine Cargoflugzeuge scheinen den Hamburger Flughafen aktuell zu mögen. So landete am Nachmittag mit ES-LSC eine Saab 340A(F) der estnische Airest am Hamburger Flughafen. Das Regionalverkehrsflugzeug startete vom französischen Flughafen Le Bourget (LBG) in der Nähe von Paris und landete fast zwei Stunden später in Fuhlsbüttel. Aktuell steht das von zwei Turboprop-Triebwerken angetriebene Flugzeug noch vor der Halle H am Flughafen. Weiterfliegen soll die Maschine zum schwedischen Flughafen Göteborg-Landvetter (GOT).

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ES-LSC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Erstmals hob die über 35 Jahre alte Saab am 16. September 1985 in Schweden ab. Ausgeliefert wurde die 340A dann am 3. Dezember 1985 an die norwegische Norving. Im September 1989 kaufte Saab das Flugzeug zurück und vermietete es in der Folge bis April 1990 an Netherlines aus den Niederlanden. Über Northwest Express Airlines (bis Dezember 1992), die schwedische Skyways Express (bis Mai 1993) und die ebenfalls schwedische Riga Airlines (bis April 1994) kaufte Siemens Financial die Saab im Jahre 2005 und ließ sie im November des selben Jahres von Nordic Solution Air Services zu einem Cargoflugzeug umbauen. Seit Mai 2013 fliegt die 340A nun schon für Airest.

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