Niclas Rebbelmund

34 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

Deutsche Marine, 60+08

Deutsche Marine, 60+08

Man könnte fast meinen aktuell seien die Tage der U-Boot-Jäger. Schaute kurz vor dem Jahreswechsel außerplanmäßig eine Breguet Atlantique 2 der Französischen Marine am Bremer Flughafen vorbei, so landete am heutigen Morgen eine Lockheed P-3C Orion der Deutschen Marine am Hamburger Flughafen. Der Nachfolger der Breguet bei unserer Marine setzte dabei über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel auf. Danach sollte die Maschine mit der Kennung 60+08 eigentlich über den Taxiway T auf das Gelände der Lufthansa Technik rollen, allerdings war dort (wieder einmal) das Tor defekt und so entschied sich die Crew über den Rollweg U auf das Gelände zu rollen.
Auf Grund dessen ist leider kein besseres Bild möglich gewesen:

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6008 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Das viermotorige propellergetriebene Flugzeug zur Seefernaufklärung und U-Boot-Jagd kam auf Grund von Umbaumaßnahmen am Fliegerhorst Nordholz (ETMN) in die Hansestadt und erhält hier einige Tage eine Reinigung. Die 1984 gebaute Lockheed ist eine von insgesamt sechs noch aktiven P-3C Orion bei der Deutschen Marine. Ursprünglich wurde sie von der United States Navy zunächst betrieben, bis in der Folge die niederländische Koninklijke Marine die Maschine übernahm. Bei unserer Marine löste die 60+08 die in die Jahre gekommene Breguet Atlantique ab, die allerdings von den Franzosen durch Modernisierungsmaßnahmen bis weit in die 2030er Jahre betrieben werden sollen. Doch auch für die Orion steht bereits mittelfristig Ersatz parat. Die Marine plant den Kauf von fünf werksneuen Boeing P-8A Poseidon die ebenfalls vom Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ in Nordholz betrieben werden sollen. Eine Übernahme des ersten Flugzeugs diesen Musters ist für 2024/2025 geplant.

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Juneyao Airlines, B-207N

Juneyao Airlines, B-207N

Auch am heutigen Neujahrstag ist die chinesische Juneyao Airlines wieder nicht vom Hamburg Flughafen wegzudenken. Dabei flogen die Boeing 787-9 der Fluggesellschaft über die Feiertage und zwischen den Tagen eher sporadisch Fracht von Shanghai (PVG) nach Hamburg. Mit B-207N landete am heutigen Morgen jedoch wieder, nach mittlerweile zahlreichen Besuchen, ein Dreamliner der Juneyao Airlines in Fuhlsbüttel. Nach dem Be- und Entladen auf dem Vorfeld 2 hob die Maschine wieder über die Startbahn 33 und flog zurück in die chinesische Metropole und Partnerstadt Hamburgs.

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B-207N at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Dabei begegnete der Zweistrahler auf dem Weg zurück in das Reich der Mitte B-20DT, einem anderen Dreamliner der Juneyao Airlines, der am Mittag am Flughafen erwartet wurde. Aktuell betreibt die Airline neben der etwas über drei Jahre alte B-207N in Seidenband-Sonderlackeriung lediglich insgesamt sechs Boeing 787. Jedoch stehen bereits vier weitere Dreamliner bei Boeing bereit, ebenfalls alle sonderlackiert, die allerdings auf Grund von Problemen an den Jets mindestens bis ins Frühjahr diesen Jahres nicht ausgeliefert werden.

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Alsie Express, OY-CLY

Alsie Express, OY-CLY

Zum Jahresende hin wird es bei Airbus meist noch einmal interessant. So werden gegen Ende des Jahres vermehrt Flugzeuge ausgeliefert, um offenbar doch noch gesteckte Jahresziele auf der Zielgeraden zu erreichen. Neben einem A321neo für Scoot und Starlux wurden auch je ein A320neo und A321neo für Air China dem Kunden übergeben. Zu diesem Anlass brachte am heutigen Morgen mit OY-CLY eine ATR 72-500 (72-212A) der dänischen Alsie Express offenbar Crews aus Amsterdam (AMS) nach Hamburg. Das zweimotorige Turboprop-Regionalverkehrsflugzeug landete dabei über die Runway 23 und rollte danach vor die Parkposition vor der Feuerwache auf dem Airbuswerksgelände.

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OY-CLY at Hamburg – Finkenwerder
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Dort stiegen lediglich die Passagiere aus und bereits einige Augenblicke später hob die Maschine wieder ab und flog zurück zu ihrer Basis auf dem dänischen Flughafen Sønderborg (SGD). Die mehr als 13 Jahre alte OY-CLY befindet sich seit dem 13. Juni 2013 in der Flotte der Alsie Express. Diese least die ATR aktuell von der ebenfalls dänischen Nordic Aviation Captial, die das komplett schwarze Flugzeug seit dem 10. April 2013 besitzt. Zuvor war die ATR 72-500 am 21. Juli 2008 im französischen Toulouse (TLS) an AZAL Azerbaijan Airlines ausgeliefert worden. Damals bot sie jedoch noch 70 Passagieren Platz, während aktuell nur 48 komfortabel im Rumpf des Turboprop-Flugzeugs reisen.

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Lufthansa Cargo, D-AEUA

Lufthansa Cargo, D-AEUA

Die Feiertage verbrachte die D-AEUA auf dem Vorfeld 2 am Hamburger Flughafen. Bereits vor einigen Tagen berichteten wir ausführlich über die Ankunft und die Geschichte des Airbus A321-211, der noch immer den Schriftzug der längst vergangenen Laudamotion und das Logo der ebenso langen nicht mehr existenten Air Berlin trägt (hier gehts zum Artikel). Darüber hinaus befindet sich die komplette Kabine mit ihren 210 Sitzplätzen noch in dem Flugzeug. Mit seiner Ankunft vor einigen Tagen nahm sich nun offenbar die Lufthansa Technik des Zweistrahlers an. In der Folge überführte am heutigen Morgen eine Lufthansa Crew das Mittelstreckenflugzeug zum Flughafen Malta (MLA).

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D-AEUA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Dazu wurde der Airbus zunächst auf dem Vorfeld 2 zurückgesetzt und rollte über den Taxiway G über das Vorfeld 1 zur Startbahn 23. Einige Momente später hob der mehr als 18 Jahre alte A321 ab und nahm Kurs auf die Mittelmeerinsel. Von dort soll D-AEUA dann wohl weiter in Richtung Singapur aufbrechen, um dort, wie auch die Schwestermaschine, zu einem Airbus A321(P2F), also einem Frachtflugzeug, umgebaut zu werden. Die Lufthansa Cargo plant beide Airbus A321 dann im inneuropäischen Streckennetz zu integrieren. Dazu erhalten auch beide Flugzeuge natürlich eine neue Lackierung. Dann verschwindet wohl endgültig das rot-weiße Kleid der Air Berlin vom Himmel, denn dieser A321 dürfte einer, wenn nicht der letzte Airbus im ikonischen Farbschema der Air Berlin sein.

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Lufthansa Cargo, D-AEUA

Lufthansa Cargo, D-AEUA

Wie ein Gast aus der Vergangenheit mutet die Tage der Airbus A321 auf dem Vorfeld 2 in Fuhlsbüttel an. Der A321-211 mit der Kennung D-AEUA steht seit Donnerstag auf der Position 88 gegenüber des General Aviation Terminal (kurz GAT) geparkt. Zuvor war die Maschine vom britischen Flughafen Lasham (QLA), wo sie seit dem 15. Juli diesen Jahres stand, gestartet und flog nach Fuhlsbüttel. Der Airbus A321 trägt dabei noch die Farben der längst vergangenen Air Berlin und die Titel der ebenfalls nicht mehr existenten Laudamotion. Als D-AEUA wartet der Zweistrahler nun auf den Weiterflug nach Singapore, wo das Mittelstreckenflugzeug, wie bereits ein anderer A321, zu einem A321-211(P2F) umgebaut werden soll. Sprich das ehemalige Passagierflugzeug wird zu einem Vollfrachter inkl. großer Ladeluke am vorderen Bereich des Rumpfs umgerüstet. Nach der Fertigstellung wird die Lufthansa Cargo den Airbus dann übernehmen und in das inneuropäische Frachtnetz integrieren. Allerdings kümmert sich um den Betrieb offensichtlich die Lufthansa CityLine.

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D-AEUA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Ursprünglich wurde der A321-211 am 18. Juni 2003 in Finkenwerder (XFW) an Air Jamaica ausgeliefert. Am 19. November 2009 wechselte der Jet mit der Baunummer (MSN) 1988 als D-ABCG zur Air Berlin, ehe er als OE-LCG am 24. Februar 2007 an die damalige Air Berlin-Tochtergesellschaft Niki ging. Diese ging in der neugegründete Laudamotion auf und so wechselte auch der 210-Sitzer am 23. März 2018 zur Laudamotion. Mit dem Niedergang der Air Berlin und sukzessive seinen Tochtergesellschaften kam der Airbus schlussendlich am 27. September 2019 zu Eurowings für die allerdings er nie abhob. Viel mehr wurde die nun D-AEUA registrierte Maschine in Shannon (SNN) geparkt bis der A321 im Juli diesen Jahres nach Lasham, offenbar zur Wartung, geflogen wurde.

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