Niclas Rebbelmund

34 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Erst Ende Dezember des vergangenen Jahres verließ A4O-OMN die Lufthansa Technik (LHT) nach einer vorangegangenen Wartung (wir berichteten). Am heutigen späten Mittag kehrte die Boeing 747-430 dann wieder zurück nach Fuhlsbüttel. Als ORF2 landete der Vierstrahler über die Landebahn 15 und rollte danach allerdings nicht auf das Gelände der LHT, sondern auf das Vorfeld 2. Gestartet war die Maschine Stunden zuvor vom Flughafen Muscat International Airport (MCT) im Oman.

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A4O-OMN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

A4O-OMN der Royal Flight of Oman zählt sicherlich zu den Stammgästen bei der Lufthansa Technik am Hamburger Flughafen. Viele Male war der mehr als 20 Jahre alte Jumbojet nun schon zu Wartungs- und Ausstattungsaufträgen in den Hallen zu Gast. Offenbar steht die heutige Landung allerdings diesmal nicht im Zusammenhang mit einer Wartung bei der LHT.
Ausgeliefert wurde die Boeing am 14. Dezember 2001 jedoch unter einer deutschen Kennung D-ARFO. Erst nach dem Einbau der VIP-Kabine übernahmen die Herrscher des Sultanats Oman am 30. April 2004 die 747 unter der aktuellen Registrierung. Dabei umfasst die Flotte einen Mix aus verschiedenen Flugzeugtypen. Dazu gehören ein Airbus A319(CJ), ein A320, die besagte 747-400, sowie eine 747-8(BBJ) und zwei Gulfstream G550. Die Boeing 747SP der Flotte soll derweil wohl bereits still gelegt worden sein und unbestätigten Infos nach bald als Museum in Muscat dienen.

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Royal Thai Air Force, HS-TYV

Royal Thai Air Force, HS-TYV

Tag der Abreise. Nach mehr als einer Woche Parkzeit auf dem Vorfeld 2 verließ am heutigen Nachmittag der Airbus A340-541 der thailändischen Luftstreitkräfte wieder den Platz. Der Vierstrahler mit der Kennung HS-TYV nahm über die Startbahn 23 zunächst Kurs den thailändischen Airport Bangkok-Don Mueang (DMK).

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HS-TYV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Es dürfte mittlerweile bekannt sein, dass der exzentrisch thailändische König Maha Vajiralongkorn zu den Liebhabern der bayrischen Lebensart und Umgebung gehört. Um zu seinem Urlaubsdomizil zu reisen nutzt er dafür häufiger den mehr als 16 Jahre alte A340 der Royal Thai Air Force. Allerdings soll es sich bei dem jetzigen Besuch des Airbus in Hamburg lediglich mutmaßlich um die Prinzessin des asiatischen Landes gehandelt haben.

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HS-TYV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Jedoch nicht immer stand das Langstreckenflugzeug in Diensten der Luftstreitkräfte Thailands. Ursprünglich als HS-TLC am 25. Oktober 2005 in Toulouse (TLS) an Thai Airways International übergeben, diente es dort in der Flotte bis in das Jahr 2012 als normales Passagierflugzeug. Erst in der Folge erfolgte der Umbau zu einer VIP Kabine und die Übernahme als HS-TYV durch die Royal Thai Air Force am 2. September 2016.

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JetOneX, VQ-BWL

JetOneX, VQ-BWL

So blau wie der Himmel heute über Hamburg war, so blau und außergewöhnlich war auch die Maschine die am heutigen Mittag in Fuhlsbüttel landete. Mit VQ-BWL setzte eine Boeing 747-406(M) der JetOneX über die Landebahn 15 auf. Der vierstrahlige Jumbojet trägt dabei noch die allseits bekannte Grundlackierung der niederländischen KLM. Um bei der Lufthansa Technik (LHT) gewartet zu werden, flog die Boeing aus dem niederländischen Maastricht (MST) zum Hamburger Flughafen.

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VQ-BWL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Bereits eine weitere Boeing 747 der amerikanischen Frachtfluggesellschaft JetOneX steht aktuell auf dem Hof der LHT. Diese trägt ebenfalls noch die Grundlackierung des Vorgängerbesitzers, in diesem Fall Virgin Atlantic (Kennung: VQ-BZV). Offiziell ist VQ-BWL als Frachtflugzeug erst seit vier Tagen im Betrieb der JetOneX. Longtail Aviation sicherte sich allerdings bereits am 30. Oktober des vergangenen Jahres die 747 und bereitete sie auf ihre neuen Aufgaben als Cargo-Jet vor. Denn zuvor diente die am 26. Oktober 2000 an KLM ausgelieferte Boeing als Passagierflugzeug. Bis zu ihrer Ausflottung am 25. Oktober 2020 trug sie nicht nur die Kennung PH-BFW und den Taufnamen “Shanghai / City of Shanghai”, sondern bot auch 35 Gästen in der Business-, 36 Passagieren in der Premium-Economy- und 197 Reisenden in der Economy-Class Platz.

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Aeroflot – Russian Airlines, VP-BMB

Aeroflot – Russian Airlines, VP-BMB

Dieser Tage fällt es schwer über russische Flugzeuge und Fluggesellschaften zu berichten ohne an die aktuelle Lage in der Ukraine zu erinnern und die Invasion Russlands auf das schärfste zu verurteilen. Einige Länder, zum Beispiel Großbritannien, haben bereits als eine Reaktion auf den begonnen Krieg in der Ukraine russischen Airlines die Lande- und Überflugrechte entzogen. Darunter fällt natürlich auch die russische Aeroflot. Noch fliegt die russische Staatsairline allerdings den Hamburger Flughafen an, es bleibt jedoch abzuwarten ob und wie die Bundesregierung weiter die Russische Föderation sanktionieren wird.
Mit VP-BMB landete am heutigen Nachmittag ein nicht so ganz alltäglich eingesetztes Flugmuster der Aeroflot in Hamburg. Werden doch meist Flugzeuge vom Flugzeugbauer Airbus nach Fuhlsbüttel geschickt, so landete mit VP-BMB heute eine Boeing 737-8LJ(WL) vom Flughafen Moskau-Scheremetjewo (SVO).

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VP-BMB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die etwas mehr als 5 Jahre alte Maschine setzte über die Landebahn 23 auf und flog eine knappe Stunde später wieder zurück in die russische Hauptstadt. Dabei trägt der im amerikanischen Everett (PAE) gebaute Zweistrahler bereits seit seiner Auslieferung am 7. Februar 2017 eine Sonderlackierung der Luftfahrtallianz SkyTeam. In der Kabine von VP-BMB finden entgegen anderer Konfigurationen einer 737-800 komfortabel weniger Passagiere Platz. So bietet die Boeing 20 Gästen in der Business- und nur 138 Reisenden in der Economy-Class einen Sitzplatz.

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Hungarian Air Force, 605

Hungarian Air Force, 605

Heute endlich bei schönerem Wetter. Nach dem Besuch bei eher widrigen Bedingungen vor einigen Tagen in Fuhlsbüttel (wir berichteten), landete heute endlich bei schönstem Sonnenschein 605 der Hungarian Air Force erneut am Hamburg Airport. Der Airbus A319-112 setzte dabei auf dem mutmaßlichen Trainingsflug am Mittag über die Landebahn 23 auf und verlieb nur eine kurze Zeit auf dem Vorfeld 2.

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605 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Denn die von der ungarischen Kecskemét Air Base (LHKE) gestartete Maschine setzte wenig später ihren Weg fort. Dieser führte den Airbus zum norwegischen Flughafen Oslo-Gardermoen (OSL). Dabei gehört der A319 noch nicht so lange zur Flotte der ungarischen Luftstreitkräfte. Ursprünglich in Finkenwerder (XFW) ausgeliefert an Air Berlin flog der bald 13 Jahre alte Zweistrahler in seiner bisherigen Karriere auch für Eurowings und OLT Express Poland. Erst seit dem 31. Januar 2018 gehört 605 zur Flotte der Hungarian Air Force.

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