Niclas Rebbelmund

34 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

Morocco Government, CN-MBH

Morocco Government, CN-MBH

Die Sonne war noch nicht einmal aufgegangen, da rollte am heutigen frühen Morgen schon ein Gast der Lufthansa Technik (LHT) zum Start in Fuhlsbüttel. Bei aufkommenden Nebel verließ CN-MBH der marokkanischen Regierung das Vorfeld der LHT und rollte zur Startbahn 23. Einige Augenblicke später hob die Boeing 747-8Z5 BBJ dann ab und nahm Kurs auf den marokkanischen Flughafen Rabat – Salé (RBA).

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CN-MBH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Eigentlich sollte der mehr als elf Jahre alte Jumbojet bereits am gestrigen Abend Hamburg verlassen. Allerdings verzögerte sich der Abflug soweit nach hinten, sodass die Crew wohl entschied erst am heutigen Morgen aufzubrechen. Dabei gehört CN-MBH zu den regelmäßigen Besuchern der LHT und war bereits in der jüngeren Vergangenheit somit mehrfach am Hamburger Flughafen zu Gast.

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Boeing, N836BA

Boeing, N836BA

Am heutigen Morgen landete mit N836BA eine Boeing 737-7BC(WL) BBJ in Diensten des amerikanischen Flugzeugherstellers Boeing. Der Zweistrahler mit der Kennung N836BA kam vom amerikanischen Flughafen Dallas Love Field (DAL) im US-Bundesstaat Texas nach Fuhlsbüttel. Nach der mehr als zehn Stunden langen Reise landete die Maschine über die Runway 23 am Hamburg Airport. Nach der Landung parkte die 737 auf dem Vorfeld 2. Über die genauen Hintergründe des Besuchs gibt es allerdings bislang keine Informationen.

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N836BA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der mehr als 22 Jahre alte Jet wurde zunächst im amerikanischen Renton (RNT) gefertigt und am 18. Mai 2000 an Boeing zur weiteren Ausstattung ausgeliefert. Nach der Ausrüstung besaß der BBJ (Abkürzung für “Boeing Business Jet”) fortan eine VIP-Kabinenausstattung. Am 25. Oktober 2001 übernahm dann die ebenfalls amerikanische NetJets Aviation den Flieger. Diese betrieb ihn vom 16. Juni bis 16. September 2002 für die kasachische Regierung. Am 25. August 2006 sicherte sich dann Boeing die 737 wieder und betreibt sie seitdem als N836BA für internen Verkehr unter dem Pseudonym “Red Barn Operations”. Am 27. August 2020 wurde die Maschine am Chennault International Airport (CWF) im US-Bundesstaat Louisiana während eines Hurrikans beschädigt. Dabei beschädigte der Flügel des BBJ den Rumpf der nebenan parkenden Boeing 747SP-21 der Las Vegas Sands Corporation (Kennung: VQ-BMS) so stark, das diese daraufhin abgeschrieben werden musste und noch an Ort und Stelle zerlegt wurde.

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Comlux Malta, 9H-TBN

Comlux Malta, 9H-TBN

Am heutigen Nachmittag durfte der Hamburger Flughafen einen Airbus A319-115(CJ)(WL) begrüßen. Die Maschine der Comlux Malta mit der Kennung 9H-TBN setzte über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel auf und rollte auf das Vorfeld 2. Dort parkte der Zweistrahler auf der Position 95. Gestartet war die Maschine vom Flugplatz Al-Bateen (AZI) nahe des Stadtzentrums von Abu Dhabi in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE). An Bord waren Sultan Ahmed Al Jaber, Klimabeauftragter der Vereinigten Arabischen Emirate und Minister für Industrie und Hochtechnologie, sowie eine Delegation. Die Vertreter kamen um beim Hamburger Unternehmen Aurubis dem Startschuss zu einem Pilotprojekt, dass die emissionslose Verbrennung von Ammoniak zur Energiegewinnung vorantreiben soll, beizuwohnen. Das dabei verwendete Ammoniak soll aus den VAE geliefert werden.

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9H-TBN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Am heutigen Abend soll der mehr als 11 Jahre alte VIP-Jet den Flughafen wieder verlassen. Dabei ist es für 9H-TBN ein bisschen wie “nach Hause kommen”. Denn gebaut wurde der A319 in Finkenwerder (XFW) und wurde am 11. März 2011 als 9H-AVK an Comlux Malta übergeben. Damals noch ohne Winglets erhielt der Flieger im Sommer 2016 in Lissabon (LIS) seine aktuell charakteristischen Winglets, bei Airbus Sharklets genannt. In der Kabine des Airbus finden dabei maximal 19 Passagiere Platz von denen elf Sitzplätze komfortabel zu Schlafmöglichkeiten umfunktioniert werden können. Neben WLAN steht den Gästen bei den bis zu mehr als 7.000km langen Reisen auch eine Dusche an Bord zur Verfügung.

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Deutsche Marine, 60+03

Deutsche Marine, 60+03

In der Vergangenheit schaute hin und wieder mal zu einem Überflug über den Platz eine Lockheed P-3C Orion der Deutschen Marine vorbei. Zu Beginn diesen Jahres war sogar eine Maschine diesen Typ für einen mehrtägigen Aufenthalt zur bei der Lufthansa Technik zu Gast. Ansonsten sind die Flugzeuge des Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ vom niedersächsischen Fliegerhorst Nordholz (ETMN) recht selten am Hamburger Flughafen zu sehen. Am heutigen Mittag überraschte dann jedoch mit 60+03 eine P-3C Orion viele in Fuhlsbüttel. Das viermotorige propellergetriebene Flugzeug setze über die Landebahn 15 auf und rollte auf das Vorfeld 2.

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6003 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Dort wartete die im Jahre 1981 gebaute Lockheed dann auf Passagiere. Ursprünglich flog die als Seefernaufklärer und U-Jagd-Flugzeug genutzte Orion für die Marine der Vereinigten Staate von Amerika (US Navy). In der Folge wechselte die Maschine zur Flotte der niederländischen Seestreitkräfte. Erst im Jahre 2006 übernahm nach langer Prüfung die Deutsche Marine ihre erste von insgesamt acht P-3C aus niederländischen Beständen. Bei der Marine ersetzten sie nun die in die Jahre gekommenen Breguet Atlantic BR 1150. Von diesen acht Fliegern sind neben der 60+03 aktuell lediglich nur noch fünf aktiv. Und auch deren Einsatzzeit neigt sich langsam aber sicher dem Ende zu, denn bereits ab dem Jahre 2024 soll mit der Einflottung des Nachfolgers, der Boeing P-8 Poseidon, begonnen werden.
Übringens, kurz bevor es wieder zurück nach Nordholz ging begegneten sich tatsächlich die alternde Orion und die unplanmäßig zurückgekehrte CASA der ägyptischen Luftstreitkräfte auf dem Vorfeld 2:

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6003 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Airbus Industrie, F-WWAB

Airbus Industrie, F-WWAB

Nachdem der dritte und letzte Prototyp des Airbus A321XLR am gestrigen Mittag seinen sogenannten “Rejected Take Off”-Test (kurz “rto”) in Finkenwerder (XFW) erfolgreich absolvierte, stand gleich am heutigen Vormittag sein Erstflug an. Dazu rollte der in den Hausfarben des europäischen Flugzeugbauers lackierte Zweistrahler auf die Runway 05 und wartete auf die Startfreigabe. Um kurz nach 11 Uhr hob der A321-253NY mit der Testkennung F-WWAB dann vom Werksgelände ab.

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F-WWAB at Hamburg – Finkenwerder
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Allerdings setzte das Mittelstreckenflugzeug mit der Baunummer (MSN) 11080 nicht wie üblich zu einem Testflug über Deutschland mit anschließendem Low Approach am Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel an, sondern nahm Kurs auf das Airbuswerk im französischen Toulouse (TLS). Dorthin verschlug es bereits die beiden anderen Prototypen des A321XLR auf ihren Erstflügen. Somit ist mit F-WWAB nun auch der letzte Prototyp der neusten Version des Erfolgsmodells A321 vom Hof in Finkenwerder.

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