Niclas Rebbelmund

34 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

KlasJet, LY-KDT

KlasJet, LY-KDT

Nicht mehr all zu viele Boeing 737-500 sind noch an den Himmeln zu finden. Denn das Flugzeugmuster des Kassenschlagers 737 altert immer weiter. So gibt es in Europa kaum noch Betreiber der 500er Variante. Zu diesen wenigen Beitreibern zählt die litauischen KlasJet, bei der aktuell noch drei Exemplare des Zweistrahlers in der Flotte zu finden sind. Diese sind wie die Boeing 737-300 und die Bombardier CRJ-200 der Flotte auffällig und je einmalig lackiert. Mit LY-KDT kam am heutigen Mittag erstmals die rot-schwarz lackierte Maschine nach Fuhlsbüttel. Der Jet setzte über die Landebahn 23 auf, nachdem er vom litauischen Hauptstadt Flughafen Vilnius (VNO) gestartet war. Nach der Landung rollte das Flugzeug über den Taxiway G und das Bahnende 33 vor die Halle H.

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LY-KDT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Noch bis Mitte der Woche bleibt die 31 Jahre alte 737 am Hamburger Flughafen. Zum ersten Mal hob die Boeing vom Werk im amerikanischen Renton (RNT) am 7. Dezember 1992 ab. Bereits am 21. Dezember des selben Jahres übernahm United Airlines das Mittelstreckenflugzeug. Am 25. Februar 2005 übernahm dann die kanadische CanJet den Flieger und betrieb ihn bis zum 7. November 2006. In der Folge übernahm der Leasinggeber Marron Ventures das Flugzeug und vermietete es ab dem 11. April 2007 an Air Baltic. Als YL-BBQ war die Boeing 737 bis in den Herbst 2018 dann auch etliche Male in Hamburg zu Besuch. Es folgte ein Umbau der Maschine und die Übernahme am 14. Februar 2019 durch KlasJet. Neben der Kennung LY-KDT erhielt sie auch eine lediglich 56 Sitzplätze fassende Kabine.

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Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Royal Flight of Oman, A4O-OMN

Schaut mal wer sich da heute bewegt hat! Am Vormittag brach mit A4O-OMN zu einem nicht einmal einstündigen Testflug auf. Die Boeing 747-430 der Regierung des Omans rollte über den Taxiway T vom Gelände der Lufthansa Technik (LHT). Dort ist sie seit dem 17. September diesen Jahres zur Wartung (hier gehts zum Artikel). Nun also der heutige Testflug.

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A4O-OMN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Über die Startbahn 33 ging es für den 22 Jahre alten Vierstrahler zunächst Richtung Osten bis kurz vor Lübeck, ehe eine südliche Schleife über das niedersächsische Uelzen geflogen wurde. Von dort aus flog die Maschine wieder zurück zur Ostsee, drehte über Timmendorfer Strand Richtung Süd-Westen, flog am Airport in 20.000ft Höhe vorbei bis vor Bremen und kehrte dann an den Hamburg Airport zurück. Hier landete der Jet mit VIP Kabine wieder über die Runway 23. Damit ist dann wohl zeitnah von einer Abreise des Langstreckenflugzeugs auszugehen. Dabei gehört A4O-OMN zu den regelmäßigeren Besuchern der LHT.

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Royal Air Force, ZZ330

Royal Air Force, ZZ330

Nach dem Besuch einer Maschine der mulitnationalen MRTT Flotte der NATO vor zwei Tagen (hier gehts zum Artikel), besuchte am heutigen Mittag erneut ein Airbus A330 in militärischer Konfiguration den Hamburg Flughafen. Diesmal landete mit ZZ330 ein Airbus Voyager KC2 (A330-243MRTT) der britischen Royal Air Force in Fuhlsbüttel. Die Maschine kam von der Royal Air Force Station Brize Norton (BZZ) in der englischen Grafschaft Oxfordshire, etwa 25 Kilometer westlich von Oxford. Nach der Landung rollte der graue Zweistrahler auf das Vorfeld 2.

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ZZ330 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Anders jedoch als bei Trainingsflügen in der jüngeren Vergangenheit blieb das mehr als 14 Jahre alte Großraumflugzeug diesmal länger am Airport. Erst am Nachmittag hob der Jet über die Startbahn 33 wieder ab und flog zurück nach Großbritannien. Dies spricht offensichtlich eher für eine Mission am Hamburger Flughafen als für einen bloßen Trainingsflug. Dabei wurden anders als zuvor unter anderem eine Treppe und eine GPU (Ground Power Unit) zu dem Flugzeug gefahren. Seit dem 5. April 2012 fliegt der Jet als ZZ330 für die britische Royal Air Force und ist dabei der dienstälteste Airbus Voyager in der Flotte. Zuvor war das Flugzeug seit seiner Auslieferung am 22. Dezember 2011 bei der britschen Air Tanker im Einsatz, die den Flieger für die Royal Air Force betrieb.

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SAS Scandinavian Airlines, LN-RPJ

SAS Scandinavian Airlines, LN-RPJ

Vor einigen Wochen machte die skandinavische SAS auf sich aufmerksam indem sie bekannt gab nun zeitnah auch die letzten Boeing 737 auszuflotten. Bereits im April 2018 kündigte die Airline an ihre Mittelstreckenflugzeuge aus dem Hause Boeing durch Maschinen von Airbus zu ersetzen. Damit endet nun langsam aber sicher ein langjährige Ära des Mittelstreckenflugzeugs bei der in Schweden beheimateten Fluggesellschaft. Lange Zeit galt die 737 dort als Rückgrat der Flotte. Aktuell verbleiben jedoch Lediglich noch drei Jets in der Flotte, wovon eine bereits in Oslo abgestellt worden ist. In vier Tagen, also am 19. November, ist dann endgültig Schluss. Mit einem allerletzten Abschiedsflug von Stockholm nach Oslo verabschiedet SAS dann diesen Flugzeugtyp unter der Flugnummer SAS737.
Am heutigen Nachmittag fand so wohl vermeintlich auch der letzte Besuch einer Boeing 737 der SAS am Hamburger Flughafen statt. Mit LN-RPJ setzte eine Boeing 737-783 über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel auf.

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LN-RPJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Allerdings kam der Jet nicht auf einem kommerziellen Linienflug zum Einsatz, sondern war wieder einmal (angemietet von den niederländischen Luftstreitkräften) auf einem medizinischen Evakuierungsflug unterwegs. Dabei startete die Maschine ursprünglich vom polnischen Flughafen Rzeszów-Jasionka (RZE) nahe der ukrainischen Grenze und legte auf ihrem Weg nach Hamburg einen Zwischenstopp am Kölner Flughafen (CGN) ein. Über den Taxiway U rollte der bald 24 Jahre alte Zweistrahler auf das Gelände der Lufthansa Technik (LHT) wo bereits einige Rettungswagen warteten, um die Verwundete des Krieges in der Ukraine weiter zu transportieren.
Wenig später hob LN-RPJ wieder von der Startbahn 23 ab und nahm Kurs auf den norwegischen Hauptstadtflughafen Oslo (OSL). Damit könnte nun eine Ära auch für den Hamburg Airport enden, gehörten doch Jahrzehnte lang 737 der SAS zum gewohnten Bild in Fuhlsbüttel. Auch wenn in der jüngeren Vergangenheit ihre Besuche immer weniger wurden, so war gerade die heutige Boeing knapp zehn Mal in ihrer medizinischen Sonderausstattung seit Ausbruch des russischen Angriffskrieges in der Ukraine in Hamburg zu Gast.

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Multinational Multi-Role Tanker Transport Fleet (MMF), T-054

Multinational Multi-Role Tanker Transport Fleet (MMF), T-054

In der einsetzenden Dunkelheit des heutigen Abends landete mit T-054 ein Airbus A330-243MRTT der mulitnationalen Tanker Transport Flotte der NATO am Hamburger Flughafen. Der Zweistrahler betrieben von den niederländischen Luftstreitkräften und stationiert an den Flughäfen Köln (CGN) und dem niederländischen Eindhoven (EIN) landete über die Runway 23 in Fuhlsbüttel.

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T-054 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Nach der Landung rollte die Maschine auf das Vorfeld 2. Dort warteten bereits einige Krankenwagen, denn der A330MRTT kam als MMFMED1 im Auftrag eines medizinischen Evakuierungsfluges nach Hamburg. Dazu war der sechs Jahre alte Jet vom türkischen Flughafen Izmir-Adnan Menderes (ADB) in die Hansestadt geflogen. Eine knappe Stunde später hob der Airbus dann wieder über Startbahn 33 ab und flog zurück zu seiner Basis am Kölner Flughafen.

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T-054 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Seit dem 10. August 2020 befindet sich der Flieger mit der Kennung T-054 nun in Diensten der multinationalen Flotte der NATO. Sie ersetzt zu Teilen die bereits ausgemusterten Airbus A310 der Luftwaffe und deren Aufgaben, wie unter anderem der Soldatentransport, die Luftbetankung oder auch medizinische Evakuierungsflüge. Dabei umfasst die Flotte bislang bereits sieben A330MRTT, drei weitere werden noch folgen. Doch nicht nur Deutschland und die Niederlande partizipieren an dem Programm, auch Belgien, Luxemburg, Norwegen und Tschechien sind involviert. Koordiniert werden die Einsätze vom European Air Transport Command mit Sitz in Eindhoven. So muss beispielsweise immer eine der Maschinen für medizinische Flüge bereitstehen.

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