Sundair, D-ASGK

Sundair, D-ASGK

Lange nach dem Ende der damalig zweitgrößten deutschen Airline Air Berlin trug dieser Airbus A320 noch die rot-weißen Basisfarben der einstigen Fluggesellschaft. Mit dem Ende der Air Berlin Ende Oktober 2017 wurde der A320-214 zunächst für mehrere Monate im ungarischen Budapest (BUD) abgestellt, ehe er als D-ASGK seine neue Heimat in der Flotte der Sundair fand. Dort wurde er tatsächlich bis Anfang Januar 2025 noch im rot-weißen Farbkleid betrieben und war damit der letzte Jet weltweit der noch dieses Farbschema im aktiven Dienst trug. Erst am 30. Januar 2025 kehrte der Airbus frisch lackiert in den Farben der Sundair mit dem Logo des Reiseveranstalters und Mehrheitseigentümer Schauinsland-Reisen im Leitwerk nach Berlin zurück, nachdem er drei Wochen in Rom neu lackiert worden war.

Aviation photo
D-ASGK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am gestrigen Mittag landete der mehr als 20 Jahre alte A320 am Hamburger Flughafen und verbrachte die Nacht auf dem Vorfeld 2. Am heutigen Morgen brachte der Zweistrahler im Charterauftrag auf einem Rückführungsflug abgelehnte Asylbewerber nach Armenien. Dazu startete D-ASGK am Morgen über die Piste 23 und nahm Kurs auf den Flughafen Jerewan (EVN). Am Abend wird das Mittelstreckenflugzeug wieder zurück erwartet, um die Begleitpersonen wieder zurück nach Fuhlsbüttel zu bringen. Später am Abend soll die Maschine dann auf einem Positionierungsflug nach Bremen (BRE) abfliegen.

Sundair, D-ASGK Weiterlesen »

Acropolis Aviation, G-KELT

Acropolis Aviation, G-KELT

Am heutigen Mittag landete ein recht besonderer Airbus A320neo in Fuhlsbüttel, denn die Maschine mit der Kennung G-KELT fliegt nicht im regulären Linienbetrieb, sondern ist ein modifizierter A320-251N mit VIP-Kabine. Die Maschine der britischen Acropolis Aviation kam vom belgischen Flughafen Brüssel (BRU) und setzte über die Piste 23 am Hamburger Flughafen auf. Nach der Landung rollte der Airbus Corporate Jet (kurz: ACJ) auf die Position 85 auf dem Vorfeld 2.

Aviation photo
G-KELT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dort verbleibt der mehr als sieben Jahre alte A320 nun erstmal. Gebaut in Finkenwerder (XFW) trug der Zweistrahler zunächst eine werkseigene Lackierung des europäischen Flugzeugbauers, handelt es sich doch bei diesem Jet um den allersten Airbus A320neo ACJ. Nach einer kurzen Überführung in das Airbuswerk in Toulouse (TLS) nahm Acropolis Aviation das Mittelstreckenflugzeug am 16. Januar 2019 unter der Kennung G-KELT ab und flog es nach Basel (BSL). Dort erhielt der Airbus A320 seine VIP-Kabinenausstattung.

Acropolis Aviation, G-KELT Weiterlesen »

Omni Air International, N36NE

Omni Air International, N36NE

Nachdem bereits vor mehr als drei Wochen eine Boeing 767 der amerikanischen Omni Air International in den Farben der New England Partriots große Aufmerksamkeit am Hamburger Flughafen auf sich zog (wir berichteten), landete am heutigen späten Abend die Schwestermaschine in der selben Sonderlackierung in Fuhlsbüttel. Die 767-323ER mit der Sonderlackierung des sechsmaligen NFL-Champions setzte über die Piste 05 kurz nach Sonnenuntergang zur Landung an. Nach der Landung rollte das zweistrahlige Langstreckenflugzeug auf die Position 91 auf dem Vorfeld 2. Auch dieser Charterflug findet wieder im Auftrag des USTRANSCOM statt und holt rund 40 US-Soldaten wieder ab, die den Check-In und das Boarding über das General Aviation Terminal (kurz GAT) absolvierten. An Bord des N36NE registrierten Jets befanden sich bereits mehr als 140 Soldaten, die auf dem Rückweg vom polnischen Militärflugplatz Powidz (EPPW) waren.
Dieser Flug stand damit in keiner Verbindung mit dem Besuch der Patriots-Legende Tom Brady in Hamburg, der am gestrigen späten Nachmittag nach seinem Auftritt auf der OMR-Messe wieder abreiste.

Aviation photo
N36NE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Kurz vor Mitternacht hob das mehr als 34 Jahre alte Großraumflugzeug wieder ab und setzte Kurs auf den Baltimore/Washington International Thurgood Marshall Airport (BWI) im US-Bundesstaat Maryland.
Erstmalig hob die Boeing am 16. August 1991 im amerikanischen Everett (PAE) ab und wurde wenig später am 17. September des selben Jahres an American Airlines ausgeliefert. Dort flog sie bis Mitte Januar 2016, ehe sie für mehr als ein Jahr zunächst am Roswell Air Center (ROW) in New Mexiko und später am San Bernardino International Airport (SBD) in Kalifornien geparkt wurde. Am 8. September 2017 wurde die 767 dann den New England Patriots unter der Kennung N36NE übergeben. Den Betrieb übernahm dabei zunächst Eastern Airlines und ab dem 22. Februar 2024 Omni Air International. Da sich die NFL-Mannschaft der “Pats” aktuell in der sogenannten “Off Season” befindet, sind die beiden Boeing 767 in der Flotte aktuell für eben solche Charterflüge verfügbar.

Aviation photo
N36NE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Omni Air International, N36NE Weiterlesen »

Brunei Government, V8-OAS

Brunei Government, V8-OAS

Eigentlich sollte dieser Flieger längst vom Hof sein. Doch offenbar traten nach dem letzte Testflug (hier gehts zum Artikel) von V8-OAS weitere Probleme auf, sodass die Boeing 787-8 BBJ nun noch eine weitere Woche bei der Lufthansa Technik (LHT) verweilt. Am heutigen Abend hob der Dreamliner mit VIP-Kabine dann erneut zu einem kurzen Testflug ab, der den Jet bis nach Sachsen und über Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern zurück nach Hamburg führte.

Aviation photo
V8-OAS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dort setzte die mehr als zehn Jahre alte V8-OAS über die Piste 05 wieder auf und rollte vor die Werfthallen der LHT. Am morgigen Freitag steht dann ein weiterer sehr kurzer Testflug an, ehe einige Stunden später die Boeing wieder in Richtung Brunei (BWN) aufbrechen soll. Die im amerikanischen Charleston (CHS) gebaute 787 gehört wie die anderen Flugzeuge aus der Flotte des Herrschers von Brunei zu den absoluten Stammgästen der VIP-Wartungssparte der Lufthansa in Hamburg.

Brunei Government, V8-OAS Weiterlesen »

Meyers Manx Airways, N98TP

Meyers Manx Airways, N98TP

Für eine absolut historische Rarität sorgte am gestrigen Mittag eine Maschine unter amerikanischer Kennung in Fuhlsbüttel. Die mehr als 75 Jahre alte Grumman HU-16B Albatross mit der Kennung N98TP setzte über die Piste 23 in Fuhlsbüttel auf und rollte nach der Landung auf das Vorfeld 2. Das Amphibienflugzeug kam vom Flughafen Wien (VIE) für einen Tankstopp nach Hamburg. Der Weiterflug am Nachmittag ins britische Oxford (OXF) wurde jedoch durch eine verunglückte Socata TBM-700 (Kennung N700VB) auf der Landebahn 15 verhindert, denn der Airport blieb bis in den Abend gesperrt. So entschied sich die Crew die Nacht in Hamburg zu verbringen und den historischen Flieger auf der Position 91B stehen zu lassen. Am heutigen Mittag rollte der in der 1940er Jahren entwickelte Albatross über den Rollweg G zur Startbahn 33 und hob wenig später in Richtung Oxford ab. Der bist dato letzte Besuch in Hamburg einer Grumman HU-16B Albatross ist datiert auf die frühen 1970er Jahre.

Aviation photo
N98TP at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Gebaut im Jahre 1951 zählt dieser Besucher mit zu den Ältesten der vergangenen Monate und Jahre. Unter der Kennung 51-7186 flog die Grumman zunächst für die Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika und war eine der wenigen und seltenen Tri-Phibian-Varianten – fähig, von Land, Wasser und auch Schnee (mittels Skiern) aus zu operieren. Im Jahre 1968 wurde die Maschine zur Davis-Monthan Air Force Base im US-Bundestaat Arizona geflogen, um dort zunächst geparkt zu werden. Von 1972 bis 1979 kümmerte sich die Commemorative Air Force, um den Erhalt der historischen Maschine. In den kommenden Jahrzehnte wechselte die Grumman dann mehrfach ihren Betreiber behielt aber ihre Kennung N4778E. Ab 1983 gehörte sie Wilkie Cameron aus Texas, ab 1995 der Wally Fisk/Amjet Aircraft Corp. aus Minnesota, ab 2001 der Amjet Services Inc. ebenfalls aus dem Minnesota und ab dem Jahre 2006 der TP Universal Exports International aus dem US-Bundesstaat Illinois. Dort wurde sie aufwändig restauriert. Im Jahr 2008 erhielt die HU-16B ihre heute Registrierung N98TP. 2021 kaufte Meyer Manx Airways die Albatross, einem Unternehmen im Besitz von Philip Sarofim – einem passionierten Sammler historischer Automobile und Chef der Firma Meyers Manx Dune Buggy.

Meyers Manx Airways, N98TP Weiterlesen »

error: Content is protected !!

Durch die weitere Nutzung der Seite stimmst du der Verwendung von Cookies zu. Weitere Informationen

Die Cookie-Einstellungen auf dieser Website sind auf "Cookies zulassen" eingestellt, um das beste Surferlebnis zu ermöglichen. Wenn du diese Website ohne Änderung der Cookie-Einstellungen verwendest oder auf "Akzeptieren" klickst, erklärst du sich damit einverstanden.

Schließen