2022

Hungarian Air Force, 605

Hungarian Air Force, 605

Der besondere Gast des heutigen Pfingstmontags kam aus Ungarn. Mit 605 landete am Vormittag ein Airbus A319-112 der ungarischen Luftstreitkräfte in Fuhlsbüttel. Das Mittelstreckenflugzeug in grauer Lackierung setzte dabei über die Landebahn 23 auf und rollte auf das Vorfeld 2. Zuvor war die Maschine vom ungarischen Flughafen Budapest Liszt Ferenc (BUD) gestartet.

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605 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nachdem die ca. 20 Passagiere das Flugzeug verlassen hatten, nahm der Airbus ohne aufzutanken bereits wieder Kurs auf den französischen Flughafen Le Bourget (LBG) nahe der Hauptstadt Paris. Um dorthin zu starten nutze der A319 erneut die Runway 23. Der etwas mehr als 13 Jahre alte Zweistrahler könnte einigen vielleicht noch bekannt vorkommen, denn in Finkenwerder (XFW) gebaut übernahm am 6. April 2009 Air Berlin den 150-Sitzer als D-ABGS. In seiner Zeit vor dem Eintritt in die Flotte der Hungarian Air Force flog 605 in zwei Zeitperioden für Air Berlin und je einige Monate für OLT Express Poland und Eurowings. Am 31. Januar 2018 übernahmen dann die ungarischen Luftstreitkräfte den zuvor in Tschechien umgebauten Airbus A319.

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Iberia Regional, EC-MIR

Iberia Regional, EC-MIR

Am Hamburger Flughafen wird es immer voller. Aktuell ist gerade der Freitag ein stark frequentierter Tag am Airport. Dies liegt nicht zuletzt an den vielen Flugzeugen im Charterauftrag, die Passagiere von und zu den Kreuzfahrtschiffen im Hamburger Hafen oder an der Ostseeküste bringen. Neben IberoJet, Neos, Hibernian Airlines und ITA Airways, gesellte sich am gestrigen Mittag auch eine Bombardier CRJ-1000 (CL-600-2E25) der spanischen Iberia Regional dazu. Die Maschine mit der Kennung EC-MRI kam vom französischen Flughafen Deauville (DOL) in der Normandie und setzte über die Landebahn 23 auf.

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EC-MRI at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am heutigen Vormittag soll der Jet zu einem Charterauftrag in die italienische Hafenstadt Genua (GOA) aufbrechen. Und schon morgen wird der 100-Sitzer mit Sonderlackierung in Richtung der griechischen Insel Corfu (CFU) starten. Dabei bewirbt die Lackierung der etwas mehr als vier Jahre alte CRJ-1000 die Inselgruppe “Islas Cíes de Vigo” vor der spanischen Atlantikküste. Bereits seit ihrer Auslieferung am 28. September 2017 befindet sich die Bombardier im spanischen Besitz. Seitdem gehört EC-MRI der spanischen Regionalfluggesellschaft Air Nostrum, die auf Basis eines Franchise-Abkommens alle Flüge unter der Marke Iberia Regional für Iberia durchführt.

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SkyUp Airlines, UR-SQF

SkyUp Airlines, UR-SQF

Seit nun mehr exakt 100 Tagen dauerte der barbarische Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine schon an. Viele Unternehmen können ihre Arbeit nicht wie gewohnt oder überhaupt ausführen. Natürlich hat auch das Flugverbot über die Ukraine für zivile Flugzeuge erhebliche Auswirkungen auf die ukrainische Luftfahrt. So haben einige Airlines Glück gehabt deren Maschinen nach Beginn des Angriffs im Ausland stehen. Dazu zählt auch SkyUp Airlines. Da aus bereits genannten Gründen keine Flüge aus und in die Ukraine stattfinden können, bot die Fluggesellschaft Flugzeuge mit samt Crews anderen Airlines zur Miete an. Gerade in den stark frequentierten Sommermonaten eine Win-Win-Situation für viele Fluggesellschaften in Europa. So kam am heutigen Morgen auf einem Corendon-Flug aus dem türkischen Antalya UR-SQF der SkyUp Airlines nach Fuhlsbüttel.

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UR-SQF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die Boeing 737-8H6(WL) setzte über die Landebahn 23 am Flughafen auf und flog wenig später wieder zurück in die türkische Küstenmetropole. Die bald neun Jahre alte Maschine begann ihre Laufbahn 9. Oktober 2013 bei Malaysia Airlines. Dort flog sie bis zum 7. September 2017 ehe eine längere Standzeit in der Wüste Arizonas am Marana Pinal Airpark (MZJ) folgte. Erst am 22. Dezember 2018 übernahm SkyUp Airlines den 189-Sitzer.
Doch UR-SQF war heute nicht die einzige Boeing von SkyUp am Hamburger Flughafen. Später am Vormittag landete mit UQ-SQH eine weitere 737, diesmal allerdings im Auftrag der türkischen Freebird Airlines. Weitere Besuche? Definitiv nicht ausgeschlossen…

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AIR X Charter, 9H-ELF

AIR X Charter, 9H-ELF

Wer hätte gedacht, dass wir mit eine der wohl schönsten lackierten Boeing 737, so schnell am Hamburger Flughafen wieder sehen würden. Mit 9H-ELF landete die Boeing 737-7BC(WL) BBJ der maltesischen AIR X Charter am Nachmittag erneut in Fuhlsbüttel. Diesmal setzte der Zweistrahler nach weit mehr als elf Stunden Flugzeit ohne Zwischenstopp über die Landebahn 23 auf.

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9H-ELF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Gestartet war die mehr als 22 Jahre alte Maschine zuvor vom amerikanischen San Bernardino International Airport (SBD) im US-Bundesstaat Kalifornien. Nach der Landung parkte die 737 auf dem Vorfeld 2 und wird dort wohl erst einmal die Nacht verbringen. Der Abflug dieses doch auffälligen lackierten Boeing Business Jets (kurz BBJ) wird wohl erst morgen stattfinden. Seit dem Jahr 2002 fliegt der im Jahre 2000 gebaute Flieger bereits mit seiner VIP-Kabine um die Welt und trägt seit dem 13. Oktober vergangenen Jahres auch die aktuelle Kennung 9H-ELF in Diensten der AIR X Charter.

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Condor, D-ABOI

Condor, D-ABOI

Lange hat es gedauert, am heutigen Abend war es dann endlich so weit. Kurzfristig im Laufe des Tages wurde D-ABOI, die erste Boeing 757 der Flotte der Condor mit der neuen Lackierung, für Hamburg geplant. Ob dies mit den Verschiebungen vieler Flüge auf Grund des Sicherheitsvorfalls heute in Fuhlsbüttel zusammenhängt, vermögen wir nicht zu sagen. Die Boeing 757-330(WL) brach am späten Nachmittag aus dem englischen Norwich (NWI), wo sie die neue gestreifte und immer noch polarisierende Lackierung erhalten hatte, zum Hamburger Flughafen auf. Dabei flog der blau-weiß gestreifte Jet passend zum Farbschema-Name “sea” erst noch die Deutsche Nordseeküste bis Husum ab, ehe es zu uns an den Platz ging.

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D-ABOI at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Hier landete der Zweistrahler dann über die Landebahn 23 und zog trotz der Kurzfristigkeit und des Wetters einige Spotter an. Seit mehr als 22 Jahre fliegt die Maschine nun schon im aktiven Dienst. Condor übernahm die Boeing werksneu beim Flugzeugbauer im amerikanischen Renton (RNT) am 20. März 2000. Seitdem trägt sie auch bereits die aktuelle Kennung: D-ABOI. Lediglich von Juli 2002 bis Mai 2004 flog das Mittelstreckenflugzeug für die damalige Condor Muttergesellschaft Thomas Cook. Mit der erneuten Übernahme durch Condor am 28. Mai 2004 wurde jedoch auch die Kabine geändert. So fanden nach dem Umbau anstatt 252 nun 275 Gästen im Rumpf des knapp 55m langen Fliegers Platz.
Dies ist der erste Besuch einer Maschine der Condor mit der kompletten neuen gestreiften Lackierung. Bislang beehrte uns vor einigen Woche lediglich der Teil lackierte Airbus A330-200 einige Male. Bereits morgen wird die 757 dann ab Hamburg schon Passagiere in den Süden fliegen.

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