2022

Private, D-AVWO (9H-NTA)

Private, D-AVWO (9H-NTA)

Bislang findet dieses Modell der Airbus A320-Familie kaum Absatz. So gibt es bislang lediglich fünf aktive und insgesamt sechs ausgelieferte Exemplare des Airbus A319neo. Am heutigen Mittag absolvierte nach erfolgreichen ersten Triebwerksläufen gestern ein A319-153N(CJ) mit der späteren Kennung 9H-NTA der für einen privaten Kunden bestimmt ist erste Tests auf der Runway des Airbuswerksgeländes in Finkenwerder. Diese umfassten insgesamt drei sogenannte “Rejected Take Off”-Test (kurz rto), bei denen der Startabbruch unter vollem Schub getestet wird.

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D-AVWO at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Insgesamt drei Mal durfte die werksneue Maschine mit der Baunummer (MSN) 10897 so die Start- und Landebahn entlang donnern, ehe es wieder zur Parkposition ging. Sollten die heutigen Tests erfolgreich gewesen sein, wird zeitnah der Erstflug des Airbus stattfinden. Es handelt sich bei diesem A319 tatsächlich auch erst um den dritten bislang gebauten in der “(CJ)”-Variante (steht für “Corporate Jet”). Dabei finden in dieser Version, je nach Ausführung natürlich, in der Regel acht Passagiere in einer luxuriös eingerichteten 83m² Kabine Platz und können so bis zu 12.500km ohne Zwischenlandung reisen. Wer genau der Besitzer der später auf Malta registrierten 9H-NTA ist, ist bislang leider nicht bekannt.

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Deutsche Luftwaffe, C-GVJL

Deutsche Luftwaffe, C-GVJL

Und wieder ein neues Flugzeug für die Luftwaffe. Noch unter der Herstellerkennung C-GVJL landete am heutigen Morgen eine Bombardier BD-700-1A10 Global 6500 am Hamburger Flughafen. Das zweistrahlige und eigentliche Geschäftsreiseflugzeug kam vom Werksflughafen des kanadischen Flugzeugbauers Bombardier, dem Aéroport international Pierre-Elliott-Trudeau de Montréal (YUL). Anders als bei den bisherigen Auslieferungen der Global-Reihe an die Luftwaffe trägt diese Maschine allerdings (noch) keine Lackierung sondern lediglich die deutsche Flagge im Seitenleitwerk, aus einem bestimmten Grund.

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C-GVJL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Denn anders als die aktuell sieben Global 5000 und 6000 in der Flotte wird diese Global 6500 nicht als VIP-Flugzeug eingesetzt werden. Viel mehr werden an der Bombardier hier bei der Lufthansa Technik (LHT) militärische Anpassungen vorgenommen. Denn C-GVJL, die spätere Kennung ist uns bislang leider nicht bekannt, soll ein System zur signalerfassenden luftgestützten weiträumigen Überwachung und Aufklärung (kurz SLÜWA) installiert bekommen. Kurz gesagt, die Maschine wird zu einem Aufklärungs- und Überwachungsflugzeug auf Basis des PEGASUS-Programms umgebaut. In der Vergangenheit waren sowohl der Einsatz der unbemannten TRITON Drohne der US Navy, als auch die Eigenkonzipierung einer Drohne, der EuroHawk, diskutiert worden. Allerdings ist ein Einsatz von Drohnen über Kontinentaleuropa schwer realisierbar und offenbar sehr kostspielig. Nun soll auf Basis der Bombardier Global 6500 diese Aufgaben bei SLÜWA übernehmen, denn seit der Außerdienststellung der Breguet Atlantic SIGINT (Signal Intelligence) im Jahr 2010 besteht dort eine Fähigkeitslücke bei der Luftwaffe. Länder wie beispielsweise die Vereinigten Arabischen Emirate setzen bereits auf umgebaute Global-Geschäftsreiseflugzeug.

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Omni Air International, N234AX

Omni Air International, N234AX

Vor exakt einem Jahr war dieses Flugzeug schon mal in Fuhlsbüttel und hob bei strahlendem Sonnenschein über die Startbahn 33 damals ab (wir berichteten). Die Rede ist von N234AX, einer Boeing 767-224ER der amerikanischen Omni Air International. Nun genau auf den Tag genau ein Jahr später kam das zweistrahlige Langstreckenflugzeug erneut an den Hamburger Flughafen. Die Maschine landete am Mittag über die Runway 05. Zuvor war die Boeing vom Fort Worth Alliance Airport (AFW) nahe der Stadt Dalles im US-Bundesstaat Texas gestartet.

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N234AX at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach der Landung parkte die mehr als 21 Jahre alte 767 auf der Position 92 auf dem Vorfeld 2. Am Nachmittag setzte der 240-Sitzer dann seinen Weg im Auftrag des United States Transportation Command (eines von elf teilstreitkräfteübergreifenden Vereingten Kampfkommandos der US-Streitkräfte) in Richtung des türkischen Şırnak Şerafettin Elçi Airport (NKT) nahe der syrischen Grenze fort. Ursprünglich war die Boeing seit ihrer Auslieferung am 11. April 2001 an Continental Airlines im regulären Liniendienst. Über United Airlines am 1. Oktober 2010 landete sie am 16. September 2011 in der Flotte der Omni Air International, die ihr die Kennung N234AX gab. Von Juni 2013 bis Oktober 2014 vermietete Omni das Flugzeug erst an Boliviana de Aviación (BoA) und später von Juni 2016 bis September 2016 an Aer Lingus. Seit der Rückkehr am 2. September 2016 fliegt die Boeing 767 ununterbrochen wieder für Omni Air International. Deren drei Boeing 767-200, neun 767-300 und drei 777-200 umfassende Flotte, fliegt in großer Regelmäßigkeit für das United States Transportation Command. Erst vor einigen Tagen war eine andere Maschine der Flotte bereits in Fuhlsbüttel zu Gast (hier gehts zum Artikel).

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United States Navy, 16-6695

United States Navy, 16-6695

Auf einem Kurzbesuch war am heutigen Mittag 16-6695 der United States Navy am Hamburger Flughafen zu Gast. Die Boeing 737-7AF oder auch C-40A kam vom Militärflugplatz Sigonella (NSY) südwestlich von Catania auf der italienischen Insel Sizilien nach Hamburg. Dort betreibt die US Navy eine Basis. An Bord gingen rund 20 Passagiere die wenig später wieder in Richtung des ebenfalls italienischen Aeroporto di Napoli-Capodichino (NAP) abflogen.

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16-6695 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die heutige auf einer Boeing 737-700 basierende C-40A hob erstmals am 19. September 2010 im amerikanischen Renton (RNT) ab. Am 1. Oktober 2010 wurde sie bereits als 16-6695 an die United States Navy ausgeliefert. Aktuell betreibt die Marine der Vereinigten Staaten von Amerika insgesamt 17 Maschinen dieses Musters.

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Iberojet, EC-NGY

Iberojet, EC-NGY

Die bisherigen Besuche eines Airbus A350 am Hamburger Flughafen kann man wohl nahezu an einer Hand abzählen. Kam noch am vergangenen Freitag im Kreuzfahrtcharter-Auftrag ein Airbus A330-300 der spanischen Iberojet an den Platz, so landete am heutigen Mittag (erstaunlicherweise) eben ein solche A350-941 in Fuhlsbüttel. Das eigentliche Langstreckenflugzeug kam aus der spanischen Hauptstadt Madrid (MAD) und setzte über die Landebahn 23 am Airport auf. Am Nachmittag flog der Zweistrahler dann wieder zurück.

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EC-NGY at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die gerade einmal etwas über zwei Jahre alte Maschine hob zum ersten Mal am 24. Februar 2020 im französischen Toulouse (TLS) ab und wurde am 31. März bereits als EC-NGY an die spanische Evelop Airlines ausgeliefert. Von Anfang Oktober 2020 bis Anfang März 2021 wurde der 432-Sitzer temporär im französischen Tabres (LDE) abgestellt. Am 13. Mai 2021 wechselte das Großraumflugzeug, das übrigens nur eine Economy-Class-Bestuhlung besitzt, zur Flotte der Iberojet. Im Zuge der Coronapandemie war mit EC-NBO Ende Mai 2020 bereits der andere A350 in der Flotte der Iberojet, damals noch im Auftrag der Vorgängergesellschaft Evelop Airlines am Hamburger Flughafen zu Gast (wir berichteten).

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