China Southern Airlines, B-6548

China Southern Airlines, B-6548

Dieser Besuch war selten. Am frühen Morgen, gerade um Sonnenaufgang herum, landet mit B-6548 ein Airbus A330-223 der China Southern Airlines in Finkenwerder (XFW). Das Langstreckenflugzeug war mehr als zwölf Stunden zuvor in der südchinesischen Stadt Guangzhou (CAN) gestartet. Nach fast zwei Stunden Aufenthalt flog der Zweistrahler wieder zurück. Grund für den Kurzbesuch des Airbus A330 war der Transport von einigen Crews nach Finkenwerder. Diese Crews sollen in den nächsten Tagen einige Airbus A321neo für die chinesische Airline übernehmen und nach China fliegen.

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B-6548 at Hamburg – Finkenwerder
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Der mehr als acht Jahre alte Airbus A330 hob zum ersten Mal am 26. Juli 2012 im französischen Toulouse (TLS) ab. Am 30. August des selben Jahres übernahm China Southern Airlines den Airbus als B-6548 und mit Platz für insgesamt 218 Passagiere in vier Klassen. Im Mai 2018 wurde die Kabine umgebaut. Fortan finden 18 Gäste in der Business- und 244 Passagiere in der Economy-Class Platz.

Belarus Government, EW-001PA

Belarus Government, EW-001PA

Selten hat ein Flugzeug in jüngerer Vergangenheit über das wir berichteten haben so polarisiert wie diese Boeing 737. Über die Landung berichteten, auf Grund unseres Artikels, sogar der aeroTelegraph (hier entlang). Auch rief die Gewerkschaft ver.di zum Boykott der Arbeiten an der Boeing auf. Denn die Boeing 737-8EV(WL) BBJ2 gehört zur Flotte der weißrussischen Regierung, deren Präsident aktuell unrechtmäßig im Amt weilt.
Am heutigen Mittag verließ das EW-001PA registrierte Flugzeug der belarussischen Regierung die Hallen der Lufthansa Technik wieder. Über die Startbahn 23 hob der Zweistrahler ab mit dem Ziel der weißrussischen Hauptstadt Minsk (MSQ).

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EW-001PA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Mit dem Start der Boeing 737 endet zumindest vorerst eine kontrovers (teilweise öffentlich) geführte Diskussion um diese Maschine. Ob in Zukunft weitere Flugzeuge wieder bei der Lufthansa Technik gewartet werden bleibt abzuwarten. Die 737 befand sich nun genau zwei Wochen zur Wartung bei der LHT.

Deutsche Luftwaffe, 16+02

Deutsche Luftwaffe, 16+02

Kurz bevor die Boeing 737 der belarussischen Regierung den Airport verließ (wir berichteten), rollte mit 16+02 noch ein weiteres Flugzeug vom Gelände der Lufthansa Technik. Der Airbus A340-343 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung gab somit den Weg für die 737 über die Taxiway T frei.

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1602 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der Vierstrahler wurde in den Hallen der Lufthansa Technik gewartet und erhielt hier unter anderem offenbar ein grundüberholtes Fahrwerk. In der Vergangenheit waren die 16+02 das Schwesterflugzeug 16+01 (ebenfalls ein A340) bereits häufiger wegen kleinerer Mängel oder Pannen bei der Lufthansa Technik zu Gast.

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1602 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Über die Startbahn 23 hob das Langstreckenflugzeug der Bundesregierung ab und flog weiter zum Flughafen Köln (CGN).

Lufttransport, LN-LTS

Lufttransport, LN-LTS

Es gibt viele Flugzeuge die sieht man in der Regel so schnell nicht wieder in Fuhlsbüttel wenn sie den Hamburger Flughafen verlassen. Ähnlich dürfte es sich bei dem Kurzbesuch der LN-LTS am heutigen Vormittag verhalten. Die Dornier Do-228NG der norwegischen Lufttransport landete von dem bayrischen Sonderflughafen Oberpfaffenhofen (OBF) am Hamburg Airport. Dort war sie einige Zeit lang in der Wartung. Grund nun für die Landung in Norddeutschland war ein Tankstopp. Denn das kleine turbinengetriebene Propellerflugzeug flog mehr als eine Stunde später wieder zum norwegischen Flughafen Tromsø (TOS). Von dort fliegt die Maschine in der Regel Fracht oder Passagiere an den Polarkreis bspw. zum Airport Longyearbyen (LYR) auf Spitzbergen.

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LN-LTS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Das im Jahre 2010 in Oberpfaffenhofen bei Dornier gebaute Flugzeug trug zunächst die Testkennung D-CNEW. Erst mit der Übernahme durch die norwegische Airline erhielt die Do-228NG ihre aktuelle Registrierung LN-LTS. Daneben bekam sie auch den Taufnamen „Svalbard“ (norwegisch für Spitzbergen). Aktuell betreibt Lufttransport fünf Beech King Air, sowie eine weitere Dornier Do-228NG. Dabei operiert die Airline von ihrer Basis am Flughafen Tromsø aus.

Royal Thai Air Force, F-WJKH (HS-TYW)

Royal Thai Air Force, F-WJKH (HS-TYW)

Es wird nicht ruhig um diesen Airbus. Am heutigen Morgen startete wieder überpünktlich der Airbus A320-214(CJ)(WL) Prestige, der aktuell in der Lufthansa Technik weilt, zu einem weiteren Testflug. Dieser führte das später HS-TYW registrierte Flugzeuge wieder unter Airbusflugnummer nach Skandinavien. Allerdings, anders als beim letzten Testflug (hier gehts zum Bericht), flog der A320 diesmal nur soweit nördlich bis zur norwegischen Stadt Bodo und kehrte dann wieder über Schweden, die Ostsee, Lettland, Litauen und Polen nach Hamburg zurück. Insgesamt dauerte dieser Testflug der Maschine wieder knapp sechs Stunden.

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F-WJKH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Ob in der näheren Zukunft vor der Auslieferung an die thailändischen Luftstreitkräfte noch weitere Testflüge stattfinden werden, ist uns bislang nicht bekannt.

 

System Capital Management (SCM), P4-RLA

System Capital Management (SCM), P4-RLA

Am heutigen Morgen bekam die Lufthansa Technik das nächste Flugzeuge, das zur Wartung vor die Hallen rollte. Mit P4-RLA landete zunächst ein Airbus 319-133(CJ) der System Capital Management (SCM) über die Landebahn 15 und machte sich dann auf den Weg zur LHT. Zuvor war der Zweistrahler vom ukrainischen Flughafen Kiew-Boryspil (KBP) gestartet. Wie lange der Airbus dort bleiben wird ist uns bislang nicht bekannt. In der Vergangenheit war der A319 allerdings bereits mehrfach (auch für kleinere Wartungen) am Hamburger Flughafen zu Gast (hier gehts zum letzten Bericht).

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P4-RLA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der mehr als zehn Jahre alte Airbus A319CJ (CJ für Corporate Jet) hob erstmals am 31. Mai 2010 in Finkenwerder (XFW) ab. Von dort ging es am 15. Juni 2010 nach Toulouse (TLS), damit dort die Kabine der Maschine ausgestattet werden konnte. Natürlich erhielt das Flugzeug dort eine VIP-Konfiguration. Schließlich am 23. November 2011 übernahm die ukrainische System Capital Management (SCM) den Airbus, der aktuell von zwei IAE V2527M-A5 angetrieben wird, und versah ihn mit der Kennung P4-RLA.

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Royal Flight Of Oman, A4O-HMS

Nachdem der eine „Dauergast“ mit CN-MBH (wir berichteten) vor einigen Tagen die Lufthansa Technik wieder verließ, muss natürlich der frei gewordene Platz genutzt werden Dafür landete der nächste häufige Besucher in jüngerer Vergangenheit am heutigen Mittag am Hamburger Flughafen. Mit A4O-HMS setzte die Boeing 747-8H0(BBJ) der Royal Flight Of Oman über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel auf. Natürlich rollte der Jumbojet nach der Landung vor die Hallen der LHT wo er gewartet werden soll.

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A4O-HMS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Bereits in diesem Jahr haben wir bereits mehrfach ausführlich über diese Maschine berichtet (hier gehts zum letzten Bericht). Denn die fast acht Jahre alte 747 landete Ende des vergangenen Jahres erstmals (und in voller Lackierung) für Umbaumaßnahmen bei uns in Hamburg. Zuvor stand der Vierstrahler einige Jahre in der Wüste der USA geparkt. Erst seit Februar diesen Jahres steht die Boeing nun in den Diensten der royalen Familie der Erbmonarchie Oman. A4O-HMS, selbstverständlich mit VIP-Kabine ausgerüstet, soll wohl dabei die alternde Boeing 747SP (Kennung: A4O-SO) ersetzen. Gerüchten zu Folge wird letztere bald als Museum genutzt werden.

SunExpress, TC-SPF

SunExpress, TC-SPF

Das Coronavirus hält gerade die Luftfahrtbranche weiter in Atem. So wurde im Juni die erst im Jahre 2011 gegründete SunExpress Germany (ein Ableger des türkischen Lufthansa und Turkish Airlines Joint Ventures SunExpress) aufgelöst und abgewickelt. Viele der dabei frei gewordenen Flugzeuge wechselten zur türkischen SunExpress. Am heutigen Mittag landete mit TC-SPF eine eben solche Boeing 737-8K5(WL) über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel. Zuvor war der Zweistrahler vom türkischen Küstenort Antalya (AYT) gestartet.
Was die mehr als neun Jahre alte Maschine allerdings von den anderen Boeing 737 in der Flotte der SunExpress unterscheidet, ist die Lackierung. Denn das Mittelstreckenflugzeug trägt eine komplett schlichte weiße Lackierung. Lediglich die Titel und das Logo der SunExpress sind vorne auf dem Rumpf aufgetragen. Dies dürfte nicht zuletzt an der Vergangenheit der Boeing liegen.

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TC-SPF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Ursprünglich vom amerikanischen Renton (RNT) am 6. April 2011 an die belgische Tuitochter Jetairfly ausgeliefert, flog sie in der Folge für die Nachfolgergesellschaft TUI Airlines Belgium und einmal über die Wintermonate 2017/2018 für die kanadische Sunwing Airlines. Am 6. Januar 2019 nahm der amerikanische Leasinggeber Aviation Capital Group (ACG) die 737 wieder zurück und stellte sie ab.
Da wohl die Nachfrage zum Sommer 2019 an Flugzeugen stark stieg, flottete SunExpress Germany das 189 Passagiere fassende Flugzeug als D-ASXZ ein. Auf Grund der dringenden Notwendigkeit dieser Maschine, wurde sie lediglich minimalistisch mit der weißen Grundfarbe sowie den Titeln und einem Logo versehen. In der Regel waren und sind die Flugzeuge von SunExpress (und SunExpress Germany) zusätzlich noch mit einem blau lackierten Bauch und dem Logo im Leitwerk ausgestattet. Aber auch farbenfrohe Sonderlackierungen finden sich in der Flotte. Mit der Liquidation der SunExpress Germany wurde die nun TC-SPF registrierte 737 mit der aktuellen Lackierung dann von SunExpress übernommen.

Irish Air Corps, 283

Irish Air Corps, 283

Militärische Flugzeuge müssen nicht immer groß sein. Das beste Beispiel lieferte am heutigen Mittag die Pilatus PC-12NG Spectre der irischen Luftstreitkräfte. Das kleine einmotorige Flugzeug mit der militärischen Kennung 283 landete aus dem finnischen Helsinki (HEL) kommend über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel. Nach der Landung rollte die komplett Anthrazit lackierte PC-12 auf das Vorfeld 2. Nach fast zwei Stunden Aufenthalt hob die Pilatus wieder vom Hamburger Flughafen ab, um weiter zum irischen Militärflugplatz Baldonnel (EIME) südwestlich der Hauptstadt Dublin zu fliegen.

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283 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die Pilatus PC-12NG Spectre ist nahezu noch ganz neu. Im Jahre 2017 gab das Irish Air Corps bekannt insgesamt vier dieser kleinen Maschinen beim schweizer Flugzeughersteller zu bestellen. Ende November 2018 wurde die PC-12 fertiggestellt und anschließend nach Denver in die USA überführt, um dort weiter ausgestattet zu werden. Erst im Frühjahr diesen Jahres wurde das Flugzeug von den irischen Luftstreitkräften übernommen. Das 283 registrierte Flugzeug und ihre baugleichen Schwestermaschinen werden für unterschiedlichste Einsätze benötigt. Dazu gehören unter anderem Überwachungsflüge, Zielmarkierungen, Transport von Passagieren oder medizinische Evakuierungsflüge.

Hong Kong Express, B-LCS

Hong Kong Express, B-LCS

In der Regel finden am Samstag beim Airbuswerk in Finkenwerder (XFW) kaum bis keine Flugbewegungen statt. Gerade in der aktuellen Coronazeit Pandemie bedingt eher sogar noch weniger. Umso erstaunlicher und schöner, dass am heutigen Morgen und Vormittag gleich zwei Flugzeuge final vom Kunden übernommen wurden und zu ihren Überführungsflügen aufbrachen. Neben einem Airbus A321neo für die mexikanische Viva Aerobus (XA-VBH) startete auch B-LCS, ein Airbus A320-271N der Hong Kong Express, vom Airbuswerk. Der Zweistrahler hob mehr als eine Stunde nach dem A321neo der Mexikaner ab und flog zunächst zum Flughafen Dubai-World Central International (DWC), um dort zu tanken. Von dort aus geht es weiter in die chinesische Sonderverwaltungszone Hongkong.

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B-LCS at Hamburg – Finkenwerder
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Bereits in der Vergangenheit wurden einige Airbus-Flugzeuge von Finkenwerder aus an die asiatische Airline ausgeliefert. So umfasst die Flotte von Hong Kong Express aktuell acht Airbus A320-200, acht A320neo und elf Airbus A321. Die zur HNA Group (u. a. Hainan Airlines) gehörende Airline hat noch weitere Flugzeuge bei Airbus bestellt, so auch mindestens 12 Airbus A321neo.
Die B-LCS registrierte Maschine, die heute Finkenwerder verließ, wird auf ihren Flügen maximal 188 Passagieren Platz bieten.

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