German Air Force, 44+21 & 46+49

German Air Force, 44+21 & 46+49

Im Rahmen der turnusgemäßen Schulung der Hamburger Flughafenfeuerwehr landeten am heutigen Nachmittag zwei Panavia Tornados der Luftwaffe in Fuhlsbüttel. Die beiden zweistrahligen Mehrzweckkampfflugzeuge mit Schwenkflügeln des Taktischen Luftwaffengeschwaders 51 “Immelmann” unter den Kennungen 44+21 und 46+49 kamen von ihrer Basis am Fliegerhorst Schleswig (ETNS) im Norden Schleswig-Holsteins. Da der Hamburger Flughafen ein Ausweichflughafen des Fliegerhorsts ist und somit auch beispielsweise bei einer Luftnotlage als Landeplatz der dort stationierten Tornados fungiert, muss die Feuerwehr am Hamburg Airport regelmäßig mit den Jets vertraut gemacht werden.

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4421 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach der Landung über die Piste 15 rollten die beiden Jets zur der Position 48 auf dem südlichen Teil des Vorfeld 1, wo die Flughafenfeuerwehr sie genau inspizierte und erklärt bekam. Auch eine Rettung mit der mobile Treppe der Feuerwehr wurde geprobt. Dadurch soll unter anderem sichergestellt werden, dass die Mehrzweckkampfflugzeuge zukünftig bei einer Landung in Hamburg bestmöglich versorgt und abgefertigt werden können. Bereits an anderen Flughäfen rund um Hamburg gab es in der jüngeren Vergangenheit temporäre taktische Verlegungen zu Übungszwecken, um das Operieren von Mission an zivilen Airports zu üben. Dazu werden beispielsweise nach Ostern einige Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 “Steinhoff” aus Rostock/Laage (RLG) einige Missionen in Lübeck (LBC) durchführen.

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4421 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Nahezu vollbetankt hoben am Abend 44+21 und 46+49 parallel mit eingeschalteten Nachbrennern wieder über die Piste 23 ab und sorgten bei den zahlreichen Schaulustigen und Spotter am Zaun für Erstaunen und Begeisterung. Die beiden “Tonkas” führten im Anschluss eine mehrstündige Trainingsmission über der Nordsee durch.

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4421 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der Panavia Tornado wird bei der deutschen Luftwaffe seit dem Jahre 1981 eingesetzt. Heute ist er nur noch bei zwei Geschwadern im Dienst: dem Taktischen Luftwaffengeschwader 33 in Büchel und eben dem Taktischen Luftwaffengeschwader 51 „Immelmann“ in Jagel. Spätestens ab etwa 2030 soll der Tornado außer Dienst gestellt werden und vor allem durch die Lockheed Martin F-35 Lightning II ersetzt werden, die künftig auch die nukleare Teilhabe Deutschlands innerhalb der NATO übernehmen soll – ergänzend werden auch weitere Eurofighter Typhoon beschafft.

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4649 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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German Navy, 63+02

German Navy, 63+02

Mit der Übernahme der ersten Boeing P-8A Poseidon auf Basis einer modifizierten 737-800 Anfang November letzten Jahres startete der Countdown bis zum Erstbesuch in Fuhlsbüttel. Denn bereits 2021 wurde bekannt, dass die acht bestellten Seefernaufklärungs- und U-Boot-Jagdflugzeuge bei der Lufthansa Technik (LHT) in Hamburg gewartet werden sollen. Mit 63+02 landete so heute die zweite ausgelieferte Poseidon am Hamburger Flughafen und sorgte zugleich für den Erstbesuch einer P-8A. Gestartet war der Zweistrahler von seiner Basis am Fliegerhorst in Nordholz (FCN) nahe Cuxhaven.

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6302 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Nach der Landung über die Piste 23 rollte die Boeing über den Taxiway T auf das Gelände der LHT und verschwand recht zügig in einer der Hallen. In den kommenden Monaten und auch Jahren wird man die P-8A wohl häufiger in Hamburg zu Gesicht bekommen. Die vom Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ betriebenen Posiedons ersetzen aktuell die mittlerweile außer Dienst gestellten acht Lockheed P-3C Orion, die die Bundeswehr im Jahre 2004 gebraucht gekauft hatte und die zum Zeitpunkt ihrer Indienststellung bereits über 20 Jahre alt waren.

Die Konstruktion der P-8A Poseidon basiert im wesentlich auf der zivilen 737-800. Der Rumpf wurde jedoch verstärkt, um der erhöhten Beanspruchung zu genügen und einen Waffenschacht integrieren zu können. Auch die hochsensiblen Sensoranlagen, deren Antennenanlagen entlang der Rumpfunterseite angebracht wurden sowie die Avionik machten diese Verstärkung notwendig. Die Tragflächen der Konstruktion stammen allerdings von der größeren Boeing 737-900, besitzen keine Winglets und können sogar Waffen tragen.

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Alpha Star, HZ-SKY1

Alpha Star, HZ-SKY1

Relativ kurzfristig kündigte sich in den vergangenen Tagen HZ-SKY1 für eine Wartung bei der Lufthansa Technik (LHT) an. Der Airbus A340-212 der saudischen Alpha Star setzte dann kurzerhand am heutigen Morgen über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel auf. Der Vierstrahler war zuvor vom Flughafen Riad (RUH) in Saudi-Arabien gestartet. Nach der Landung rollte der Airbus über den Rollweg T vor die Werfthallen der LHT.

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HZ-SKY1 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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In seinen mehr als 33 Dienstjahren war dieser mittlerweile als Rarität zu bezeichnende A340-200 schon bei so manchen Betreibern aktiv. Zunächst sollte die die Maschine mit der Baunummer (MSN) 009 ab Frühjahr 1993 bei der Lufthansa als D-AIBB im Liniendienst starten. Allerdings war schon weit vorher bekannt, dass der Jet an den Sultan von Brunei gehen sollte. So übernahm er am 12. März 1993 als V8-BKH den Flieger und registrierte ihn in den folgenden Jahren noch zweimal um. So erhielt er im April 1996 die Kennung V8-JP1 bzw. im Ende September 1997 die Registrierung V8-AM1. Ende Augst 2000 wechselte der A340 dann zur Flotte der Regierung Jordaniens, ehe er am 15. Oktober 2009 fortan von Ajwa Aviation in Saudi Arabien als HZ-AJ1 betrieben wurde. Als HZ-A1 erfolgte der Wechsel am  5. Juni 2014 zu Alpha Star und am 1. Januar 2016 die Umregistrierung zur heutigen Kennung HZ-SKY1.
Aktuell sind lediglich sechs weitere Exemplare der -200 Version des A340 weltweit überhaupt noch aktiv.

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Morocco Government, CN-MBH

Morocco Government, CN-MBH

Nach nur zehn Tagen Wartung bei der Lufthansa Technik (LHT) flog am heutigen Nachmittag CN-MBH der marokkanischen Regierung vom Hamburg Airport wieder ab. Die Boeing 747-8Z5 BBJ verließ das Gerlände der LHT über den Rollweg T. Durch eine temporäre Sperrung des Taxiway A1 auf die Startbahn 23, nutzte der Vierstrahler als einziges Flugzeug die Piste 15 zum Start. Wenige Augenblicke später hob der Jumbojet Richtung Süden über die Stadt ab und nahm Kurs auf seine Basis am marokkanischen Flughafen Rabat-Salé (RBA).

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CN-MBH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Damit endet der recht kurzfristige Aufenthalt dieses mehr als 14 Jahren alte Stammgastes mit VIP-Kabine am Hamburg Airport erneut. Bereits seit ihres Dienstes bei der Presidential Flight aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wird die Boeing in Fuhlsbüttel ausgestattet und in Stand gesetzt. Für die Regierung Marokkos ist die 747 bereits seit Oktober 2017 aktiv.

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CN-MBH at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Royal Jordanian, D-AVXU (JY-RAM)

Royal Jordanian, D-AVXU (JY-RAM)

Erst Ende November vergangenen Jahres gab die nationale Fluggesellschaft Jordaniens Royal Jordanian bekannt zwei Airbus A321neo ab 2027/2028 mieten zu wollen. Nun steht aus einem gesonderten Auftrag direkt bei Airbus der erste werksneue A321-271NX im bekannten anthrazitfarbenen Kleid in Finkenwerder (XFW) in den Startlöchern. Am heutigen Morgen hob die Maschine mit der Baunummer (MSN) 12741 zum ersten Mal vom Airbus Werksflughafen im Süden von Hamburg ab und begab sich auf ihren mehr als dreistündigen Erstflug. Dieser führte den Flieger mit der künftigen Kennung JY-RAM über Niedersachsen, die Nordsee und Schleswig Holstein.

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D-AVXU at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Natürlich schaute der 189-Sitzer unter der Testkennung D-AVXU zum obligatorischen “Touch and Go”-Manöver am Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel vorbei. Nach weiteren Tests dürfte der Zweistrahler zeitnah an Royal Jordanian ausgeliefert werden. Neben JY-RAM, sind auch bereits die Schwestermaschinen JY-RAO und JY-RAP im Bau.

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