ETF Airways, 9A-ICF

ETF Airways, 9A-ICF

Am heutigen Morgen griff die türkische Corendon auf ihrem regulären Flug aus und ins türkische Antalya (AYT) nicht auf ein eigenes Flugzeug zurück, sondern setzte auf die Dienste von 9A-ICF der kroatischen ETF Airways. Die Boeing 737-8FZ(WL) setzte am Morgen über die Piste 23 in Fuhlsbüttel auf und rollte nach der Landung zur Parkposition 06B auf dem Vorfeld 1. Mehr als eine Stunde später flog der 189-Sitzer zurück an die Türkische Riviera.

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9A-ICF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

9A-ICF ist das aktuell neuste Flottenmitglied bei ETF Airways, denn erst am 1. Juni diesen Jahres übernahm die Fluggesellschaft den mehr als 16 Jahre alten Zweistrahler. Die Boeing ist jedoch in Hamburg nicht gänzlich unbekannt, flog sie doch zuvor mehr als vier Jahre als LN-NIK für Norwegian und war somit einige Male in Fuhlsbüttel zu beobachten.
Ursprünglich wurde die 737 von Delta Air Lines bestellt, jedoch nicht abgenommen und so sicherte sich die chinesische Shandong Airlines Ende Mai 2010 die Dienste der Maschine. Über die südkoreanische Eastar Jet im Sommer 2018 fand das Mittelstreckenflugzeug nach mehr als zwei Jahren Parkzeit schlussendlich am 23. März 2022 zu Norwegian.
Bei ETF Airways trägt das Flugzeug nun neben der bereits bekannten Kennung auch den Taufnamen “Explorer”. Lediglich zwei weitere Boeing 737-800 finden sich in der Flotte der ETF, von denen eine seit dem 1. Januar mit massiven Hagelschäden im argentinischen Cordoba (COR) festsitzt.

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Frost, OY-FSC

Frost, OY-FSC

Die neue Fußball Bundesligasaison steht in den Startlöchern und die Teams aus dem deutschen Oberhaus bereiten sich intensiv auf den Start und die ersten Spiele Ende des Monats vor. So reiste, nach dem verpatzten Testspiel am vergangenen Sonnabend gegen den englischen Premier League Club FC Everton, die Mannschaft des Hamburger SV am heutigen Vormittag ins nächste Trainingslager. Dazu landete am Morgen mit OY-FSC eine Saab 2000 der dänischen Frost über die Piste 15 in Fuhlsbüttel. Das zweimotorige Regionalflugzeug kam vom schwedischen Flughafen Malmö (MMX) und rollte nach der Landung auf das Vorfeld 2.

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OY-FSC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dort nahm die bald 30 Jahre alte Maschine die Mannschaft rund um Trainer Merlin Polzin an Bord und hob wenig später über die Startbahn 23 in Richtung Nürnberg (NUE) ab. Dort bezieht der HSV ein kurzes Trainingslager auf dem Gelände des Sportartikelherstellers Adidas.
Gebaut im schwedischen Linköping (LPI) fliegt diese Saab 2000 bereits seit dem 18. Oktober 1996 um die Welt. Zunächst in Diensten der schweizer Crossair und Swiss, einem kurzen Einsatz bei der rumänischen Carpatair und weiteren Jahren in der Schweiz bei Darwin Airline und Etihad Regional, wechselte der 50-Sitzer Ende Mai 2014 zur britischen Loganair. Über die estnische Nyx Air im August 2020 die den Betrieb für die schwedische Air Leap übernahm wechselte die Saab schließlich am 30. April 2024 als OY-FSC zur dänischen Frost.

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Airseven, OY-ASE

Airseven, OY-ASE

Gleich als erste Maschine des Tages landete am heutigen Morgen mit OY-ASE eine Boeing 737-8FH(WL) der dänischen Airseven in Fuhlsbüttel. Der Zweistrahler kam auf einem Positionierungsflug vom Flughafen Aarhus (AAR) im Norden Dänemarks und setzte über die Landebahn 15 in Hamburg auf. Auf dem Vorfeld 1 nahm der Jet dann rund 100 Soldaten der Bundeswehr an Bord. Eine knappe Stunde später startete die 737 dann wieder über die Startbahn 23 und nahm Kurs auf dem isländischen Flughafen Reykjavik (KEF).

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OY-ASE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dort tankt die mehr als 18 Jahre alte Boeing jedoch nur noch einmal auf und setzt ihren Weg danach in Richtung Halifax (YHZ) in Kanada fort. Von dort kehrt OY-ASE auch am morgigen Mittag – mit einem erneuten Tankstopp in Island – wieder zurück und wird wenig später auf einem erneuten Positionierungsflug nach Billund (BLL) abheben.
Ursprünglich für Hong Kong Airlines vorgesehen, übernahm jedoch am 12. Dezember 2007 Hainan Airlines die 737 vom Boeingwerk in Renton (RNT). Am 1. Juli 2020 wechselte das Mittelstreckenflugzeug dann zur rumänischen Blue Air und wechselte kurz vor der Insolvenz der Fluggesellschaft im Herbst 2022 dann zur ebenfalls rumänischen Hellojets. Am 23. Februar 2024 übernahm Copenhagen Airtaxi die Boeing, versah sie mit der aktuellen Kennung OY-ASE und betreibt sie seitdem für Airseven.

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Croatia Airlines, 9A-CAS

Croatia Airlines, 9A-CAS

Gerade mal ein paar Tage alt und schon am Hamburger Flughafen. Erst am 22. Juli diesen Jahres übernahm Croatia Airlines mit 9A-CAS ihren nächsten Airbus A220-300 (BD-500-1A11) und versah ihn kurzerhand mit der typischen Sonderlackierung der Luftfahrtallianz “Star Alliance”. Die Airline sorgte somit für den ersten Airbus A220 weltweit in diesem Design. Acht Tage später stellte Croatia Airlines den Zweistrahler dann auch offiziell in den aktiven Dienst. Ganze drei später folgte nun bereits der Erstbesuch in Fuhlsbüttel. Über die Landebahn 05 setzte das Mittelstreckenflugzeug am Airport auf rollte danach auf das Vorfeld 1.

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9A-CAS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Später am Abend ging es für 9A-CAS wieder zurück zum Flughafen Zagreb (ZAG), von wo der Jet auch gestartet war. Neben der Kennung und der Sonderlackierung versah Croatia Airlines den 150-Sitzer auch mit dem Taufnamen “Velika Gorica”, benannt nach dem großen Vorort von den Toren der kroatischen Hauptstadt Zagreb.

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Skyside (Deutsche Luftwaffe), OE-LHC

Skyside (Deutsche Luftwaffe), OE-LHC

Am heutigen Mittag landete mit OE-LHC eine Bombardier Global 6000 (BD-700-1A10) betrieben von der österreichischen Skyside über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel. Das zweistrahlige Geschäftsreiseflugzeug startete zuvor vom Flughafen Hannover (HAJ). So weit, so unspektakulär, zählen doch Business Jets zum alltäglichen Flugverkehrsaufkommen am Hamburger Flughafen. Jedoch handelt es sich bei dem mehr als 12 Jahre alten Jet um einen besonderen Gast.

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OE-LHC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Denn nach der Landung rollte die Maschine nicht wie üblich auf das Vorfeld 2, sondern vor die Hallen der Lufthansa Technik (LHT) über den Taxiway T. Zwar ist die noch OE-LHC registrierte Bombardier nicht wie ursprünglich behauptet die erste von vorerst drei Flugzeugen der 6000er Variante, die die verbleibenden Global 5000 in der Flotte der Deutschen Luftwaffe mit den Kennungen 14+02, 14+03 und 14+04 ersetzen sollen, jedoch wird auch diese Bombardier umgebaut. Sie wird in Zukunft offenbar als Trainingsflugzeug für das PEGASUS-Programm der Luftwaffe fungieren. In einigen Wochen soll der Flieger dann mit neuer Registrierung wieder vom Hamburg Airport aufbrechen, um lackiert zu werden. Erst nach der finalen Übernahme durch die Luftwaffe erhält das Flugzeug dann voraussichtlich seine finale Kennung 14+30.

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