USAL Ltd., VP-BWR

USAL Ltd., VP-BWR

Am heutigen späten Nachmittag landete die Boeing 737-79T(WL) BBJ der USAL Ltd. in Fuhlsbüttel. Die Maschine mit der Registrierung VP-BWR gilt in Aviation-Kreisen seit Jahren als privater VIP- bzw. Regierungsjet. Offiziell ist die Maschine auf die Offshore-Firma USAL Ltd. registriert, deren tatsächliche Eigentümerstruktur jedoch nicht öffentlich bekannt ist. Verlässliche Quellen, die einen konkreten Unternehmer, Staat oder Oligarchen als Besitzer bestätigen, existieren bislang nicht. Somit bleibt auch der exakte Grund des Besuch des Boeing Business Jets (kurz: BBJ) am Hamburger Flughafen offen.

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VP-BWR at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Über die Piste 23 setzte die mehr als 27 Jahre alte 737 am Hamburg Airport auf und rollte nach der Landung auf das Vorfeld 2. Zuvor war der Zweistrahler vom Londoner Flughafen Stansted (STN) gewartet. Unweit des General Aviation Terminal (kurz: GAT) wird die Boeing nun auch die Nacht verbringen und Hamburg voraussichtlich erst wieder am morgigen Mittag verlassen.
Bereits seine komplette Laufbahn ist der Flieger mit VIP-Kabine in Diensten der USAL Ltd.. Das Offshore-Unternehmen übernahm die Boeing 737 am 6. Mai 1999 im amerikanischen Renton (RNT) und betreibt sie seitdem unter der Kennung VP-BWR.

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Sundair, D-ASGK

Sundair, D-ASGK

Lange nach dem Ende der damalig zweitgrößten deutschen Airline Air Berlin trug dieser Airbus A320 noch die rot-weißen Basisfarben der einstigen Fluggesellschaft. Mit dem Ende der Air Berlin Ende Oktober 2017 wurde der A320-214 zunächst für mehrere Monate im ungarischen Budapest (BUD) abgestellt, ehe er als D-ASGK seine neue Heimat in der Flotte der Sundair fand. Dort wurde er tatsächlich bis Anfang Januar 2025 noch im rot-weißen Farbkleid betrieben und war damit der letzte Jet weltweit der noch dieses Farbschema im aktiven Dienst trug. Erst am 30. Januar 2025 kehrte der Airbus frisch lackiert in den Farben der Sundair mit dem Logo des Reiseveranstalters und Mehrheitseigentümer Schauinsland-Reisen im Leitwerk nach Berlin zurück, nachdem er drei Wochen in Rom neu lackiert worden war.

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D-ASGK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am gestrigen Mittag landete der mehr als 20 Jahre alte A320 am Hamburger Flughafen und verbrachte die Nacht auf dem Vorfeld 2. Am heutigen Morgen brachte der Zweistrahler im Charterauftrag auf einem Rückführungsflug abgelehnte Asylbewerber nach Armenien. Dazu startete D-ASGK am Morgen über die Piste 23 und nahm Kurs auf den Flughafen Jerewan (EVN). Am Abend wird das Mittelstreckenflugzeug wieder zurück erwartet, um die Begleitpersonen wieder zurück nach Fuhlsbüttel zu bringen. Später am Abend soll die Maschine dann auf einem Positionierungsflug nach Bremen (BRE) abfliegen.

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Acropolis Aviation, G-KELT

Acropolis Aviation, G-KELT

Am heutigen Mittag landete ein recht besonderer Airbus A320neo in Fuhlsbüttel, denn die Maschine mit der Kennung G-KELT fliegt nicht im regulären Linienbetrieb, sondern ist ein modifizierter A320-251N mit VIP-Kabine. Die Maschine der britischen Acropolis Aviation kam vom belgischen Flughafen Brüssel (BRU) und setzte über die Piste 23 am Hamburger Flughafen auf. Nach der Landung rollte der Airbus Corporate Jet (kurz: ACJ) auf die Position 85 auf dem Vorfeld 2.

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G-KELT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Dort verbleibt der mehr als sieben Jahre alte A320 nun erstmal. Gebaut in Finkenwerder (XFW) trug der Zweistrahler zunächst eine werkseigene Lackierung des europäischen Flugzeugbauers, handelt es sich doch bei diesem Jet um den allersten Airbus A320neo ACJ. Nach einer kurzen Überführung in das Airbuswerk in Toulouse (TLS) nahm Acropolis Aviation das Mittelstreckenflugzeug am 16. Januar 2019 unter der Kennung G-KELT ab und flog es nach Basel (BSL). Dort erhielt der Airbus A320 seine VIP-Kabinenausstattung.

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Omni Air International, N36NE

Omni Air International, N36NE

Nachdem bereits vor mehr als drei Wochen eine Boeing 767 der amerikanischen Omni Air International in den Farben der New England Partriots große Aufmerksamkeit am Hamburger Flughafen auf sich zog (wir berichteten), landete am heutigen späten Abend die Schwestermaschine in der selben Sonderlackierung in Fuhlsbüttel. Die 767-323ER mit der Sonderlackierung des sechsmaligen NFL-Champions setzte über die Piste 05 kurz nach Sonnenuntergang zur Landung an. Nach der Landung rollte das zweistrahlige Langstreckenflugzeug auf die Position 91 auf dem Vorfeld 2. Auch dieser Charterflug findet wieder im Auftrag des USTRANSCOM statt und holt rund 40 US-Soldaten wieder ab, die den Check-In und das Boarding über das General Aviation Terminal (kurz GAT) absolvierten. An Bord des N36NE registrierten Jets befanden sich bereits mehr als 140 Soldaten, die auf dem Rückweg vom polnischen Militärflugplatz Powidz (EPPW) waren.
Dieser Flug stand damit in keiner Verbindung mit dem Besuch der Patriots-Legende Tom Brady in Hamburg, der am gestrigen späten Nachmittag nach seinem Auftritt auf der OMR-Messe wieder abreiste.

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N36NE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Kurz vor Mitternacht hob das mehr als 34 Jahre alte Großraumflugzeug wieder ab und setzte Kurs auf den Baltimore/Washington International Thurgood Marshall Airport (BWI) im US-Bundesstaat Maryland.
Erstmalig hob die Boeing am 16. August 1991 im amerikanischen Everett (PAE) ab und wurde wenig später am 17. September des selben Jahres an American Airlines ausgeliefert. Dort flog sie bis Mitte Januar 2016, ehe sie für mehr als ein Jahr zunächst am Roswell Air Center (ROW) in New Mexiko und später am San Bernardino International Airport (SBD) in Kalifornien geparkt wurde. Am 8. September 2017 wurde die 767 dann den New England Patriots unter der Kennung N36NE übergeben. Den Betrieb übernahm dabei zunächst Eastern Airlines und ab dem 22. Februar 2024 Omni Air International. Da sich die NFL-Mannschaft der “Pats” aktuell in der sogenannten “Off Season” befindet, sind die beiden Boeing 767 in der Flotte aktuell für eben solche Charterflüge verfügbar.

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N36NE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Brunei Government, V8-OAS

Brunei Government, V8-OAS

Eigentlich sollte dieser Flieger längst vom Hof sein. Doch offenbar traten nach dem letzte Testflug (hier gehts zum Artikel) von V8-OAS weitere Probleme auf, sodass die Boeing 787-8 BBJ nun noch eine weitere Woche bei der Lufthansa Technik (LHT) verweilt. Am heutigen Abend hob der Dreamliner mit VIP-Kabine dann erneut zu einem kurzen Testflug ab, der den Jet bis nach Sachsen und über Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern zurück nach Hamburg führte.

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V8-OAS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dort setzte die mehr als zehn Jahre alte V8-OAS über die Piste 05 wieder auf und rollte vor die Werfthallen der LHT. Am morgigen Freitag steht dann ein weiterer sehr kurzer Testflug an, ehe einige Stunden später die Boeing wieder in Richtung Brunei (BWN) aufbrechen soll. Die im amerikanischen Charleston (CHS) gebaute 787 gehört wie die anderen Flugzeuge aus der Flotte des Herrschers von Brunei zu den absoluten Stammgästen der VIP-Wartungssparte der Lufthansa in Hamburg.

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