Omni Air International, N36NE

Omni Air International, N36NE

Nachdem bereits vor mehr als drei Wochen eine Boeing 767 der amerikanischen Omni Air International in den Farben der New England Partriots große Aufmerksamkeit am Hamburger Flughafen auf sich zog (wir berichteten), landete am heutigen späten Abend die Schwestermaschine in der selben Sonderlackierung in Fuhlsbüttel. Die 767-323ER mit der Sonderlackierung des sechsmaligen NFL-Champions setzte über die Piste 05 kurz nach Sonnenuntergang zur Landung an. Nach der Landung rollte das zweistrahlige Langstreckenflugzeug auf die Position 91 auf dem Vorfeld 2. Auch dieser Charterflug findet wieder im Auftrag des USTRANSCOM statt und holt rund 40 US-Soldaten wieder ab, die den Check-In und das Boarding über das General Aviation Terminal (kurz GAT) absolvierten. An Bord des N36NE registrierten Jets befanden sich bereits mehr als 140 Soldaten, die auf dem Rückweg vom polnischen Militärflugplatz Powidz (EPPW) waren.
Dieser Flug stand damit in keiner Verbindung mit dem Besuch der Patriots-Legende Tom Brady in Hamburg, der am gestrigen späten Nachmittag nach seinem Auftritt auf der OMR-Messe wieder abreiste.

Aviation photo
N36NE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Kurz vor Mitternacht hob das mehr als 34 Jahre alte Großraumflugzeug wieder ab und setzte Kurs auf den Baltimore/Washington International Thurgood Marshall Airport (BWI) im US-Bundesstaat Maryland.
Erstmalig hob die Boeing am 16. August 1991 im amerikanischen Everett (PAE) ab und wurde wenig später am 17. September des selben Jahres an American Airlines ausgeliefert. Dort flog sie bis Mitte Januar 2016, ehe sie für mehr als ein Jahr zunächst am Roswell Air Center (ROW) in New Mexiko und später am San Bernardino International Airport (SBD) in Kalifornien geparkt wurde. Am 8. September 2017 wurde die 767 dann den New England Patriots unter der Kennung N36NE übergeben. Den Betrieb übernahm dabei zunächst Eastern Airlines und ab dem 22. Februar 2024 Omni Air International. Da sich die NFL-Mannschaft der “Pats” aktuell in der sogenannten “Off Season” befindet, sind die beiden Boeing 767 in der Flotte aktuell für eben solche Charterflüge verfügbar.

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N36NE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

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Brunei Government, V8-OAS

Brunei Government, V8-OAS

Eigentlich sollte dieser Flieger längst vom Hof sein. Doch offenbar traten nach dem letzte Testflug (hier gehts zum Artikel) von V8-OAS weitere Probleme auf, sodass die Boeing 787-8 BBJ nun noch eine weitere Woche bei der Lufthansa Technik (LHT) verweilt. Am heutigen Abend hob der Dreamliner mit VIP-Kabine dann erneut zu einem kurzen Testflug ab, der den Jet bis nach Sachsen und über Brandenburg und Mecklenburg Vorpommern zurück nach Hamburg führte.

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V8-OAS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dort setzte die mehr als zehn Jahre alte V8-OAS über die Piste 05 wieder auf und rollte vor die Werfthallen der LHT. Am morgigen Freitag steht dann ein weiterer sehr kurzer Testflug an, ehe einige Stunden später die Boeing wieder in Richtung Brunei (BWN) aufbrechen soll. Die im amerikanischen Charleston (CHS) gebaute 787 gehört wie die anderen Flugzeuge aus der Flotte des Herrschers von Brunei zu den absoluten Stammgästen der VIP-Wartungssparte der Lufthansa in Hamburg.

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Meyers Manx Airways, N98TP

Meyers Manx Airways, N98TP

Für eine absolut historische Rarität sorgte am gestrigen Mittag eine Maschine unter amerikanischer Kennung in Fuhlsbüttel. Die mehr als 75 Jahre alte Grumman HU-16B Albatross mit der Kennung N98TP setzte über die Piste 23 in Fuhlsbüttel auf und rollte nach der Landung auf das Vorfeld 2. Das Amphibienflugzeug kam vom Flughafen Wien (VIE) für einen Tankstopp nach Hamburg. Der Weiterflug am Nachmittag ins britische Oxford (OXF) wurde jedoch durch eine verunglückte Socata TBM-700 (Kennung N700VB) auf der Landebahn 15 verhindert, denn der Airport blieb bis in den Abend gesperrt. So entschied sich die Crew die Nacht in Hamburg zu verbringen und den historischen Flieger auf der Position 91B stehen zu lassen. Am heutigen Mittag rollte der in der 1940er Jahren entwickelte Albatross über den Rollweg G zur Startbahn 33 und hob wenig später in Richtung Oxford ab. Der bist dato letzte Besuch in Hamburg einer Grumman HU-16B Albatross ist datiert auf die frühen 1970er Jahre.

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N98TP at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Gebaut im Jahre 1951 zählt dieser Besucher mit zu den Ältesten der vergangenen Monate und Jahre. Unter der Kennung 51-7186 flog die Grumman zunächst für die Luftstreitkräfte der Vereinigten Staaten von Amerika und war eine der wenigen und seltenen Tri-Phibian-Varianten – fähig, von Land, Wasser und auch Schnee (mittels Skiern) aus zu operieren. Im Jahre 1968 wurde die Maschine zur Davis-Monthan Air Force Base im US-Bundestaat Arizona geflogen, um dort zunächst geparkt zu werden. Von 1972 bis 1979 kümmerte sich die Commemorative Air Force, um den Erhalt der historischen Maschine. In den kommenden Jahrzehnte wechselte die Grumman dann mehrfach ihren Betreiber behielt aber ihre Kennung N4778E. Ab 1983 gehörte sie Wilkie Cameron aus Texas, ab 1995 der Wally Fisk/Amjet Aircraft Corp. aus Minnesota, ab 2001 der Amjet Services Inc. ebenfalls aus dem Minnesota und ab dem Jahre 2006 der TP Universal Exports International aus dem US-Bundesstaat Illinois. Dort wurde sie aufwändig restauriert. Im Jahr 2008 erhielt die HU-16B ihre heute Registrierung N98TP. 2021 kaufte Meyer Manx Airways die Albatross, einem Unternehmen im Besitz von Philip Sarofim – einem passionierten Sammler historischer Automobile und Chef der Firma Meyers Manx Dune Buggy.

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Brunei Government, V8-OAS

Brunei Government, V8-OAS

Am heutigen Mittag brach V8-OAS der Regierung Bruneis zu einem Testflug bzw. Kundenabnahmeflug auf. Die Boeing 787-8 BBJ befindet sich seit über einem Monat zu Wartungszwecken bei der Lufthansa Technik (LHT) am Hamburger Flughafen (wir berichteten). Über die Rollwege T, D1 und G rollte das hauptsächlich weiß und gold lackierte Flugzeug zur Startbahn 33 und hob wenige Augenblicke später über diese ab.

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V8-OAS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Für den mehr als zehn Jahre alten Dreamliner mit VIP-Kabine ging es dann auf dem direkten Weg in Richtung des Rostocker Flughafens (RLG). Dort absolvierte der Großraumjet insgesamt vier “Low Approach”-Manöver, ehe er wieder die Rückreise in Richtung Hamburg antrat. Über die Piste 05 setzte die im amerikanischen Charleston (CHS) gebaute Maschine in Fuhlsbüttel wieder auf und rollte zurück auf das Werftgelände der LHT. Dort steht nun in den kommenden Tagen die Übernahme und Überführung der Boeing zurück nach Brunei an.

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Deutsche Luftwaffe, 15+10

Deutsche Luftwaffe, 15+10

Die Flugzeuge der Luftwaffe und der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung sind von wahrlich keine besonderen Gäste mehr am Hamburger Flughafen, werden doch die Maschinen der A320-Familie, die A350 und auch die Bombardier Global regelmäßig bei der Lufthansa Technik (LHT) in Fuhlsbüttel gewartet. Aktuell befand sich mit 15+10 auch einer der beiden Airbus A321-251NX aus der Flotte zu Wartungszwecken bei der LHT. Dort erhielt der Zweistrahler nun auch einen Jubiläums-Sondersticker. Zum 70-jährigen Bestehen der Luftwaffe ziert nun das Leitwerk des Mittelstreckenflugzeugs eine große “70” sowie die Silhouetten der aktuellen Flugzeugtypen in der Flotte. Absteigend der Größe sind dort ein Aérospatiale AS 332 Cougar, eine Bombardier Global, sowie ein Airbus A321 und A350 zu sehen.

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1510 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach erfolgreicher Wartung hob die mehr als vier Jahre alte 15+10 am heutigen Nachmittag zu einem Testflug ab. Dazu nutzte der in Finkenwerder (XFW) gebaute Airbus die Startbahn 33 und flog einmal quer durch Deutschland.
In der Flotte der Luftwaffe nimmt der A321neo bereits mit seiner Schwestermaschine (Kennung 15+11) einige Aufgaben der ausgemusterten Airbus A310 wahr. Darunter fallen der Transport von Personal und Fracht, sowie die intensivmedizinische Betreuung Verletzter an Bord.

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