Timo Soyke

American Airlines, N329AA

American Airlines, N329AA

Heutzutage ist es recht schwer vorstellbar, aber Hamburg wurde tatsächlich einmal von American Airlines angeflogen. Am 12. Mai 1989 war es soweit und die Amerikanische Fluggesellschaft nahm Hamburg in ihr Streckennetz auf. Täglich ging es mit einer Boeing 767-200(ER) von Hamburg, über Brüssel, nach New York. Zur gleichen Zeit bediente AA auch die Strecke Düsseldorf – Brüssel – Chicago. Diesem Umstand und der Tatsache, dass sich beide Flugzeuge zeitgleich in Brüssel trafen, war es zu verdanken das man dort in die entsprechenden Richtungen umsteigen konnte. Leider hielt das Engagement von American Airlines nicht besonders lange an. Bereits 11 Monate später, Ende März 1990, wurde der Flug wieder eingestellt.

Foto: Matthias Herzog, N329AA

Eine von 40 Boeing 767-200(ER)

N329AA war eine von insgesamt vierzig Boeing 767-200(ER) in der Flotte von AA. Sie wurde am 24. Februar 1987 an die Fluggesellschaft geliefert und stand, bis zum Ende ihrer Dienstzeit, im Dienst von American. Ihr letzter Flug führte von Los Angeles nach Roswell, wo sie schlussendlich verschrottet wurde. Am 7. Mai 2014 wurde der letzte Flug einer Boeing 767-200 bei der Fluggesellschaft durchgeführt. Die transkontinentalen Flüge von Küste zu Küste, wo die B767-200 hauptsächlich eigesetzt wurde, führen seitdem hauptsächliche Airbus A321 durch. 

 

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Hapag-Lloyd, D-AHLZ

Hapag-Lloyd, D-AHLZ

Wenn man jemanden fragt, mit wem er in seinen ersten Urlaub geflogen ist, hört man nicht selten den Namen Hapag-Lloyd. Von eigentlich allen deutschen Flughäfen flog HF damals verschiedenste Ziele in der Mittelmeer-Region an. Am 4. Januar 1988 erhielt man einen ersten Airbus A310-204, die D-AHLW. Mit diesem Fluggerät wurde es möglich auch Langstreckenflüge durchzuführen, welche man allerdings nach kurzer Zeit wieder einstellte. Lediglich die Flüge in die Domenikanische Republik hatten länger Bestand. In den 90er Jahren war die “DomRep” bei deutschen Urlaubern ein besonders beliebtes Reiseziel. Von Hamburg flogen mit Hapag-Loyd, LTU, Condor und Birgenair mindestens vier Fluggesellschaften regelmäßig oder im Charter-Auftrag über den Atlantik.

Foto: Matthias Herzog, D-AHLZ

Direkt vom Hersteller

Hapag-Lloyd erhielt die D-AHLZ direkt vom Airbus. Nach dem Erstflug am 23. Dezember 1987 dauerte es noch rund 4 Monate bis das Flugzeug am 22. März 1988 ausgeliefert wurde. Der Airbus, mit der MSN 468, flog bis Anfang 2005 noch in zwei weiteren Farbvarianten für HF, ehe die Maschine im Mai des selben Jahres als VP-BZS an S7 Airlines ging, welche den Airbus bis in das Jahr 2009 betrieb. Das Ende des einstigen Ferienflieger sollte sich dann in Opa Locka, in den USA, finden. Hier verschrottete man den Airbus. 

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Interflug, D-AOBF

Interflug, D-AOBF

In den Jahren um die 1990 herum flog Interflug mit ihren Tupolev 134 auf der Strecke Hamburg-Dresden. Am 1. Dezember 1989 wurde die Strecke aufgenommen und zunächst zwei Mal wöchentlich bedient. Zum Sommerflugplan 1990 erhöhte man auf täglich und ab Winterflugplan 1990/91 sogar zwei mal täglich, außer Samstags. Die Flüge hatten bis zum Ende der Fluggesellschaft Bestand. Mitte der 80er Jahre konnte man IF ebenfalls am Hamburg Airport sehen, damals bestand während der Leipziger Buchmesse ebenfalls eine temporäre Verbindung.

Foto: Matthias Herzog, D-AOBF

Die hier gezeigte Tupolev 134A trug ihre Registrierung nicht besonders lange. Vor D-AOBF trug sie die Registrierung DDR-SCR und bereits nach einem Jahr mit dem D-Reg ging sie an Aeroflot als CCCP-65616. Das war im Oktober 1991

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Egypt Air, SU-GAL & SU-GAM

Egypt Air, SU-GAL & SU-GAM

In den 90ern gehörten Flugzeuge von Egypt Air zum regelmäßigen Anblick am Hamburg Airport. Allerdings mit deutlich kleineren Flugzeugen. Boeing 737-500 und später Airbus A320 waren die Regel. Sie flogen Touristen nach Kairo von Hamburg aus. Es wurden aber auch A300, A321, A340, B767-200 und -300 gesichtet . Es liegt natürlich im Auge des Betrachters, aber die alte Bemalung von Egypt Air machte schon etwas her mit der rot-goldenen Cheatline.

Foto: Matthias Herzog, SU-GAM

 

 

 

 

 

 

Foto: Matthias Herzog, SU-GAL

Außergewöhnliche Besucher

Was verschlug die, zu der Zeit, beiden größten Flugzeuge der ägyptischen Staats-Airline nach Hamburg? Die erste Aufnahme verrät es. Beide Boeing 747-366 waren im Jahr 1993 zu Besuch bei der Lufthansa Technik. Dort wurden sie einem Check unterzogen.

SU-GAL hatte ihren Erstflug am 07.06.1988 und wurde am 22.06.1988 an die Fluggesellschaft geliefert. SU-GAM war da deutlich schneller. Sie hatte ihren Erstflug am 25.06.1988 und wurde bereits fünf Tage später, am 30.06.1988 ausgeliefert. Beide Maschinen werden als verschrottet in den einschlägigen Datenbanken geführt.

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Aero Lloyd, D-ACVK

Aero Lloyd, D-ACVK

Bisher gibt es bei uns vor allem eines zu lesen, nämlich die aktuellen, interessanten Flugbewegungen am Hamburg Airport. Wir möchten gerne etwas neues ausprobieren. Ab sofort zeigen wir auch alte Fotos aus Hamburg. dazu haben wir eine neue Kategorie auf der rechten Seite im Menü eingerichtet. “Hamburg retro”. Wir möchten uns gemeinsam mit euch an die vielen Flugzeuge erinnern, die den Hamburg Airport oder auch Finkenwerder in der Vergangenheit besucht haben. Den Anfang macht Aero Lloyd. 

Foto: Matthias Herzog

Im April 1989 besuchte uns diese Aerospatiale Caravelle 10B-1R. Mit ihr flogen sonnenhungrige Fluggäste in den Urlaub. D-ACVK war eine von drei Aerospatiale Caravelle die im Dienst von Aero Lloyd standen. Sie flog von 1980 bis 1991 für die Fluggesellschaft. Danach wurde sie in Bordeaux abgestellt und im Jahr 2005 verschrottet.

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