Turkish Airlines schaute heute erstmals mit ihrer A330-203 in der Retrolackierung vorbei. TC-JNC trägt dieses Farbkleid bereits seit Oktober 2015. Bisher hatte die Maschine es noch nicht nach Hamburg geschafft, dafür strahlte die Sonne heute umso mehr.
Seit ihrem Erstflug am 29. März 2006 sind mittlerweile 12,3 Jahre vergangen. Die A330 befindet sich seit ihrer Auslieferung am 11. Mai 2006 im Besitz der Turkish Airlines.
Nach Staatsbesuchen im Jahr 2016 und 2017 war es heute nun endlich soweit. Erstmal landete eine Boeing 787-8 als regulärer Passagierflug in Hamburg. Air Europa gab sich heute mit dem Dreamliner die Ehre. Zum Einsatz kam EC-MMY. Die Maschine ist noch relativ frisch, sie wurde am 19. Dezember 2016 an die Airline ausgeliefert.
Die maltesische Air Malta nimmt Hamburg wieder in ihren Flugplan auf. Die Fluggesellschaft von der Mittelmeerinsel hatte die Verbindung in die Hansestadt im Juni 2016 eingestellt und kehrt nun, nach etwas mehr als zwei Jahren, zurück.
Air Malta, Airbus A320-214 – Foto: Timo Soyke
Ab dem 31. Oktober 2018 geht es jeden Mittwoch nach Malta. Genaue Flugzeiten sind noch nicht bekannt, aber die Flüge sind bereits auf der Homepage von Air Malta buchbar.
Der Stromausfall gestern zeigt heute noch seine Wirkung am Hamburg Airport. Es ist also nicht verwunderlich das Flugzeugupgrades nach dem Blackout notwendig waren um die gestrandeten Passagiere zu ihren Zielen fliegen.
Turkish Airlines schickte morgens eine Boeing 777-300, anstelle der üblichen Airbus A321. Es handelte sich um TC-LKA.
Aeroflot wechselte ihre, sonst übliche, Airbus A321 gegen eine A330-300. Es handelte sich im VQ-BEK.
Iran Air schickte, anstelle der ausgefallenen Airbus A310/A300 eine A330-200. Hier können wir leider kein Foto liefern. Uns verließ zudem auch A7-HHE, die Boeing 747-8BBJ der Qatar Amiri Flight. Leider können wir auch hier kein Foto anbieten.
Flugbetrieb komplett eingestellt nach Stromausfall
Heute morgen gegen 10Uhr ging dann nichts mehr am Hamburg Airport. Was mit einem Kurzschluss begann, endete in der Einstellung des gesamten Flugbetriebes rund 6 Stunden später. Grund hierfür ist ein Stromausfall.
Kurzzeitparkplätze vor dem Terminal 1, Abflugebene Foto: Ototz
Was war passiert?
Alles sah nach einem ganz normalen Sonntag am Hamburg Airport aus. Fluggäste beendeten ihren Wochenendtrip in Hamburg oder wollten in den Urlaub aufbrechen. Gegen 10uhr ereignete sich ein Kurzschluss und zunächst viel nur der Strom im Terminal 2 aus. Die Fluggäste wurden daraufhin vom Terminal 1 aus abgefertigt, aber auch dort viel der Strom aus. Anzeigetafeln, Klimaanlage und Gepäckbänder versagten ihren Dienst. Die Lautsprecher, für die Durchsagen, waren ebenso betroffen. So war es nicht möglich, die Fluggäste ausreichend über die Situation zu informieren. In den sozialen Medien ergoss sich eine Menge negative Stimmung über den Airport.
Bei allem Verständnis für die Passagiere, aber um einen sicheren Flugbetrieb zu gewährleisten benötigt man Strom und für Lautsprecher-durchsagen übrigens auch.
Terminal 1 vom Reisemarkt aus gesehen Foto: OtotzTerminal 1, Abflugebene Foto: Ototz
Durch den Stromausfall entriegelten sich zudem auch alle Sicherheitstüren. In diesem Fall müssen alle Passagiere erneut kontrolliert werden, da man eine Vermischung von clean und uncleanen Passagieren nicht ausschließen kann.
Um 16uhr hat sich der Flughafen dazu entschieden den Flugbetrieb für den heutigen Tag komplett einzustellen.
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