Niclas Rebbelmund

34 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

United States Air Force, 84-0085

United States Air Force, 84-0085

Am heutigen Mittag stattete mit 84-0085 ein Learjet C-21A, basierend auf dem Learjet 35A, der United States Air Force dem Hamburger Flughafen einen Besuch ab. Der zweistrahlige Jet kam zu Trainingszwecke von der Ramstein Air Base (RMS) in Rheinland-Pfalz an den Airport. Zunächst trainierten die Piloten einen Anflugabbruch auf die Landebahn 05 und starteten weit vor dem Aufsetzen wieder durch. Beim zweiten Anflug setzte die Maschine dann auf der Runway 05 auf und rollte auf das Vorfeld 2. Nach mehr als einer Stunde flog der Learjet wieder zurück nach Ramstein.

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84-0085 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Flüge dieser Art finden tatsächlich sehr regelmäßig nach Hamburg statt. So war auch die 84-0085 bereits schon mal am Hamburg Airport zu Gast. Bereits seit dem Jahre 1984 befindet sich der Learjet im Besitz der amerikanischen Luftstreitkräfte. Seit dem 10. Februar diesen Jahres ist die C-21A jedoch erst in Ramstein stationiert und gehört dort dem 76th Airlift Squadron des 86th Airlift Wing an. Dieses Geschwader betreibt aktuell neben einigen Learjets auch die Gulfstream C-37A Gulfstream V.

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Enter Air, SP-ENM

Enter Air, SP-ENM

Am frühen Morgen kam heute eine Boeing 737-8CX(WL) der polnischen Enter Air an den Hamburger Flughafen. Auf ihrem Positionierungsflug vom Flughafen Kattowitz (KTW) im Süden Polens setzte der Zweistrahler mit der Kennung SP-ENM über die Landebahn 05 in Fuhlsbüttel auf. Naheliegenderweise wurde die Maschine zu Abschiebungszwecken gechartert, denn bereits in der Vergangenheit wurden bereits ähnliche Flüge durchgeführt.

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SP-ENM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Von der Position vor der Halle H ging es für die bald 20 Jahre alte 737 ins armenische Jerewan (EVN). Von dort soll die Boeing dann am Abend zurückkehren und auch wieder in Richtung Kattowitz zurückfliegen. Bei der polnischen Enter Air fliegt das Mittelstreckenflugzeug als SP-ENM bereits seit dem 17. Februar 2017. Zuvor war der 189-Sitzer seit seiner Auslieferung bei der türkischen SunExpress und dem mittlerweile insolventen deutschen Ableger SunExpress Germany unterwegs.

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Deutsche Luftwaffe, D-APLA (15+11)

Deutsche Luftwaffe, D-APLA (15+11)

Bei strahlendem Sonnenschein entschied sich am heutigen Vormittag die zukünftige 15+11 der Deutschen Luftwaffe zu einem Testflug. Der Airbus A321-251NX rollte vom Gelände der Lufthansa Technik (LHT) über den Taxiway U und G zur Startbahn 33. Von dort hob die aktuell D-APLA registrierte Maschine wenige Momente später ab und absolvierte ihren Testflug.

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D-APLA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Dieser führte den noch nicht mal ein Jahr alten Airbus A321neo größtenteils über Mecklenburg Vorpommern. Von dort kehrte das Mittelstreckenflugzeug dann auch am Nachmittag nach mehr als drei Stunden in der Luft wieder nach Fuhlsbüttel zurück. Bereits seit dem 21. Dezember vergangenen Jahres weilt der zweite A321neo für die Luftwaffe bei der LHT und wird hier weiter für die Bedürfnisse und Missionen bei den Luftstreitkräften angepasst. Nach seiner Auslieferung, wohl in einigen Tagen, soll der Airbus dann zu der bereits ausgelieferten 15+10 stoßen und fortan die Kennung 15+11 tragen. Bei der Luftwaffe wird der Zweistrahler zukünftig eine Vielzahl von Aufgaben übernehmen, unter anderem Truppentransporte und medizinische Evakuierungsflüge.

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Mavi Gök Aviation (MGA), TC-MGC

Mavi Gök Aviation (MGA), TC-MGC

Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine ist weiterhin präsent und hat bisweilen auch immer noch einen großen Einfluss auf die Luftfahrt. Nicht nur, dass der Luftraum über dem Konfliktgebiet weiterhin gesperrt ist, sondern auch Airlines aus der Ukraine und Russland zum Teil nicht fliegen können. So unterliegen alle russischen Fluggesellschaften den westlichen Sanktionen und ukrainische Carrier müssen sich nach neuen Mitteln und Weg umschauen, bspw. im Wet-Lease für andere Airlines fliegen zu dürfen – so geschehen bei der ukrainischen SkyUp Airlines. Auch Azur Air und Azur Air Ukraine, beides Tochtergesellschaften des türkischen Reiseunternehmens der Anex Tourism Group, haben aktuell mit den Gegebenheiten zu kämpfen. So entschied die Anex Toursim Group sich kurzerhand zur Neugründung einer Fluggesellschaft. Dazu nutzte sie die hauseigene und bereits seit 2007 bestehende Mavi Gök Aviation die bislang lediglich mit der Wartung von Flugzeugen betraut war.

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TC-MGC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Seit dem 19. Juli diesen Jahres führt die Fluggesellschaft mit aktuell drei Flugzeugen in der Flotte Charterflüge ab der Türkei durch. Dabei gehörten alle drei Maschinen des Typs Boeing 737-800 zuvor zur Flotte der Azur Air Ukraine. Am heutigen Morgen landete im Auftrag von Corendon Airlines erstmals mit TC-MGC eine solche 737-83N(WL) am Hamburger Flughafen. Die bald 19 Jahre alte Boeing kam aus dem türkischen Antalya (AYT) und flog nach mehr als einer Stunde Aufenthalt dahin wieder zurück. Seit ihrer Auslieferung am 10. November 2003 flog das Mittelstreckenflugzeug bereits für die amerikanische ATA Airlines, die chinesische Okay Airways, sowie die ukrainische UTair-Ukraine und eben Azur Air Ukraine. Seit Juni diesen Jahres befindet sich TC-MGC nun in der Flotte der aus der Not entstandenen Mavi Gök Aviation.

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Aeroitalia, 9H-CRI

Aeroitalia, 9H-CRI

Manchmal gibt es so Tage da läuft nicht viel zusammen. Zunächst landete am heutigen Mittag erst mit weit mehr als drei Stunden Verspätung 9H-CRI der Aeroitalia aus Berlin (BER) in Fuhlsbüttel und startete dann natürlich auch dementsprechend vier Stunden verspätet in Richtung des spanischen Malaga (AGP). Doch wäre dies nicht schon Ärgernis genug, so touchierte die Boeing 737-85F(WL) beim Start mit dem Heck die Startbahn 33. Dabei berührte der Hecksporn der 737 (im Englischen “tailbumper”) den Beton der Startbahn.

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9H-CRI at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Ein Teil der Boeing 737-Baureihe, dazu zählt auch die -800 Variante, besitzt baulich bedingt diesen bereits genannten Hecksporn. Dieser soll bei bspw. einem zu steilen Anstellwinkel beim Start eine direkte Berührung zwischen Flugzeugrumpf und Boden und damit eventuellen strukturellen Schaden an der Flugzeugzelle vermeiden. Ob und in wie fern die Berührung mit der Startbahn 33 nun Folgen haben bleibt abzuwarten. Die mehr als 21 Jahre alte 9H-CRI landete zunächst erst einmal sicher in Malaga.

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9H-CRI at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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