Niclas Rebbelmund

34 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

Air China Cargo, B-2098

Air China Cargo, B-2098

Der Umschlag von Fracht am Hamburger Flughafen könnte wahrscheinlich kleiner kaum sein, zumindest im Hinblick auf die Abfertigung reiner Cargo-Maschinen. So gibt es seit geraumer Zeit keinen einzigen Linienflug der reine Fracht von oder in unsere Stadt transportiert. Lediglich im Bauch der Flugzeuge der regulären Passagierflüge wird Cargo in Fuhlsbüttel umgeschlagen. Dies änderte sich jedoch heute zumindest temporär. Denn auf einem Frachtflug von Frankfurt (FRA) in die chinesische Hauptstadt Peking (PEK) der Air China Cargo machte die Boeing 777-FFT am Hamburg Airport Halt. Der Zweistrahler mit der Kennung B-2098 landete am Mittag über die Runway 15 und parkte auf dem Vorfeld 2.

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B-2098 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Mehr als zwei Stunden später ging es für die beinahe neun Jahre alte Boeing dann weiter in Richtung Ferner Osten. Dabei nutzte der Jet die frisch gewartete Startbahn 23. Air China Cargo übernahm die 777 am 30. Juni 2014 im amerikanischen Everett (PAE), gab ihr die Kennung B-2098 und überführte sie in der Folge nach Peking. Dort gehört das von zwei mächtigen General Electric GE GE90-110B1 mit je 489 kN Schubkraft angetriebene Frachtflugzeug einer Flotte von insgesamt neun Boeing 777F an.

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Edelweiss Air, HB-JLT

Edelweiss Air, HB-JLT

Es gibt eine Vielzahl von Sonderlackierungen auf verschiedensten Flugzeugen. Einige sind eher schlicht, andere dagegen auffällig und mit einer Botschaft versehen. Letzteres gilt sicherlich auch für HB-JLT der schweizer Edelweiss Air. Der Airbus A320-214(WL) trägt seit seiner Übernahme durch die Tochtergesellschaft der Swiss eine Sonderlackierung zur Bewerbung der “help alliance”. Dieser im Jahre 1999 von Lufthansa Mitarbeitern gegründete Verein bündelt mittlerweile als GmbH aktiv mehr als 50 gemeinnützige Projekte weltweit im Rahmen der Lufthansa-Group.
Am heutigen Nachmittag kam erstmals diese Sonderlackierung an den Hamburg Airport.

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HB-JLT at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der zehn Jahre alte Airbus setzte über die Landebahn 33 auf nachdem er mehr als eine Stunde zuvor vom Flughafen Zürich (ZRH) unter Swiss-Flugnummer gestartet war. Leicht verspätet flog er dann am späteren Nachmittag wieder ab und nahm Kurs auf die schweizer Hauptstadt.
Seit seiner Auslieferung am 20. März 2013 an Swiss trägt der damalige 180 Sitzer die Kennung HB-JLT. Mit der Übernahme am 1. Juni 2022 durch Edelweiss Air änderte sich neben der Bestuhlung (nun 174 Sitzplätze) lediglich das äußere Erscheinungsbild in eben bereits genannte Sonderlackierung.

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Pan Européenne Air Service, F-GYPE

Pan Européenne Air Service, F-GYPE

Im Zuge der immer noch durch den Volkswagen-Konzern initiierten “Brand Experience 2023” im Hamburger Congress Centrum (kurz CCH), kam am heutigen Morgen neben erneut einigen weiteren Charterflügen eine Embraer ERJ-135LR nach Fuhlsbüttel. Die Maschine der französischen Pan Européenne Air Service mit der Kennung F-GYPE kam vom kleinen französischen Flughafen Chambéry-Savoie (CMF) nahe der Alpen nach Hamburg und setzte über die Landebahn 33 auf.

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F-GYPE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der im Jahre 2001 in Brasilien gebaute Jet bietet dabei insgesamt maximal 37 Passagieren Platz. Seit seiner Auslieferung am 10. September 2001 an Regional Compagnie Aerienne trägt die Embraer bereits die Registrierung F-GYPE. In der Folge mietete Pan Européenne die ERJ-135LR und fügte sie ihrer kleinen Flotte von Business Jets hinzu.
Am morgigen Vormittag soll das Flugzeug den Hamburger Airport wieder verlassen, ehe es am Donnerstag erneut Fuhlsbüttel ansteuern wird.

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Air Horizont, 9H-GTC

Air Horizont, 9H-GTC

Bereits gestern besuchte den Hamburger Flughafen eine ältere Boeing 737-400 der dänischen Airseven (wir berichteten). Im Zuge des aktuellen Volkswagen Events “Brand Experience 2023” kam am heutigen Vormittag erneut eine Maschine diesen Typs nach Fuhlsbüttel. Mit 9H-GTC setzte eine Boeing 737-430 der maltesischen Air Horizont über die Landebahn 33 auf. Der Zweistrahler kam vom portugiesischen Flughafen Lissabon-Portela (LIS) und verbleibt bis zum morgigen Tage am Airport.

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9H-GTC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Dabei könnten dem einen oder anderen der Jet durchaus bekannt vorkommen, wurde er doch als D-ABKB am 9. Juli 1992 im amerikanischen Renton (RNT) von der Lufthansa übernommen. Unter dem Taufnamen “Tegernsee” flog das Mittelstreckenflugzeug dort bis Juni 1997 ehe es zur Flotte der italienischen Air One wechselte. In den folgenden Jahren erlebte das Flugzeug dann einige Betreiber. Von der malayischen Firefly landete die bald 31 Jahre alte Boeing bei der britischen Aerotron die im Frühjahr 2014 den Flieger gleich weitervermietete an die slowakische Go2Sky. Diese vermietete wiederum die 737 in den darauffolgenden Monaten und Jahre unter anderem an Hamburg Airways und TACV Cabo Verde Airlines bis sie im Mai 2016 zu Aerotron zurückkehrte. Es folgte eine weitere Vermietung, eben an Air Horizont die ebenfalls 9H-GTC kurzzeitig an die mittlerweile insolvente Blue Panorama Airlines abgab.

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Volotea Airlines, EC-NTU

Volotea Airlines, EC-NTU

Am heutigen Vormittag gingen die Charterflüge im Zuge des Volkswagen-Events “Brand Experience 2023” am Hamburger Flughafen munter weiter. So setzte mit EC-NTU ein Airbus A320-214(WL) der spanischen Charterfluggesellschaft Volotea Airlines in Fuhlsbüttel auf. Die Maschine nutzte dabei die Landebahn 33, da die Runway 05/23 diese Woche auf Grund der regelmäßigen Wartungsarbeiten gesperrt ist. Der Zweistrahler war zuvor vom italienischen Flughafen Verona (VRN) leicht verspätet gestartet und verbleibt bis morgen in Hamburg. Sicherlich ist die Airline vielen bekannt, führt sie doch bereits seit November den werktäglichen Shuttle-Service zwischen den Airbuswerken in Finkenwerder und Toulouse durch.

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EC-NTU at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der mehr als neun Jahre alte Airbus trägt dabei seit seiner Übernahme durch Volotea im Juni des vergangene Jahres eine Sonderlackierung zum 10-jährigen bestehen der Fluggesellschaft die bereits seit 2012 am Himmel zu sehen ist. Dabei ziert die Hälfte des Rumpfes das charakteristische Karo-Muster der Airline nun in einem Silberton. Zudem erhielt der A320 auch den Taufnamen “Lázaro Ros”, einem der beiden Gründer der Airline.
Zuvor betrieb die türkische Pegasus den Jet seit seiner Auslieferung am 13. Februar 2014 in Finkenwerder (XFW). Jedoch sollte der 180-Sitzer ursprünglich an die chilenische LAN Airlines gehen die ihn jedoch nicht abnahm. Diese verweigerte Abnahme wird auch “not taken up” genannt und mit “ntu” abgekürzt. Vielleicht nur ein Zufall, dass die aktuelle Registrierung EC-NTU diese Abkürzung enthält…

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