Niclas Rebbelmund

34 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

GetJet Airlines, LY-UNO

GetJet Airlines, LY-UNO

Es gibt Flugzeuge da erkennt man auf den ersten Blick nicht direkt um welche Fluggesellschaft es sich handelt. Gerade im Bereich der vercharterten Maschinen im Auftrag anderer Airlines wird es teilweise schwer. Zu dieser Sorte gehörte sicherlich am heutigen Mittag auch LY-UNO der litauischen GetJet Airlines. Die Boeing 737-8FE(WL) ist dabei aktuell für Air Baltic unterwegs, die wiederum Teile ihrer Flotte an Swiss und Eurowings vermietet hat. Der Zweistrahler in seiner zunächst ungewöhnlich anmutenden Lackierung landete aus Riga (RIX) kommend über die Landebahn 15 am Hamburger Flughafen.

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LY-UNO at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Aufmerksamen Beobachtern ist jedoch sicherlich die teilweise rot lackierte Cowling, also ein Teil der Triebwerksverkleidung, aufgefallen. Dieser charakteristische rote Streifen ist ein Markenzeichen der Virgin Australia. Dort flog die 19 Jahre alte Boeing auch vom 4. Mai 2011 bis Ende März 2020. Zuvor wurde der 180-Sitzer am 21. Mai 2004 werksneu an die ebenfalls australische Virgin Blue ausgeliefert, die jedoch im Mai 2011 in Virgin Australia aufging. Nach der Außerdienststellung bei Virgin Australia parkte die Boeing monatelang am chinesischen Flughafen Jinan Yaoqiang (TNA), dem britischen Lasham Airfield (QLA) und schließlich am litauischen Flughafen Vilnius (VNO). Reste der Virgin Australia sind auch noch auf dem Leitwerk der LY-UNO zu sehen die nun seit Ende Juni vergangene Jahres als 189-Sitzer für GetJet Airlines unterwegs ist.

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United States Marine Corps USMC, 168207

United States Marine Corps USMC, 168207

Nach dem schönen Wetter der vergangenen Tage war das Wetter am heutigen Karsamstag leider eher in tristes Grau gehüllt. Passend zum einheitlichen Grau kam am heutigen Morgen ein militärisches Flugzeug in eben selbiger Farbe an den Hamburger Flughafen. Eine Hawker Beechcraft UC-12W Huron des United States Marine Corps (kurz USMC) landete über die Runway 05 in Fuhlsbüttel. Zuvor war die Maschine mit der Kennung 168207 vom Flughafen Stuttgart (STR) gestartet.

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168207 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Nach der Landung verbrachte die im Jahre 2009 gebaute Beechcraft etwas mehr als eine Stunde auf dem hinteren Teil des Vorfelds 2. Über die Startbahn 33 ging es dann für die UC-12W Huron weiter zum griechischen Flughafen Thessaloniki (SKG).
Neben 168207 besitzt das USMC aktuell wohl acht weitere Flugzeuge diesen Typs. Dabei dienen die UC-12W auf Basis einer King Air 350CER als Transport-, Verbindungs- und SIGINT-Flugzeug. Letzteres beschreibt die Möglichkeit zur Fernmelde- und elektronischen Aufklärung. Dazu wurde die Beechcraft unter anderem mit Raketenwarner und Ausstoßvorrichtungen für Täuschkörper modifiziert.

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Hungarian Air Force, 604

Hungarian Air Force, 604

Schon einige Wochen durften wir nicht mehr durften ein Flugzeug der ungarischen Luftstreitkräfte am Hamburger Flughafen in Fuhlsbüttel besuchen. Dies änderte sich am heutigen Mittag. Mit 604 setzte einer der beiden Airbus A319 aus der Flotte der Hungarian Air Force am Airport auf. Die Maschine war knapp zwei Stunden zuvor von der ungarischen Kecskemét Air Base (LHKE) südlich der Hauptstadt Budapest gestartet und landete über die Runway 23 in Fuhlsbüttel.

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604 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Nach der Landung rollte der A319-112 auf das Vorfeld 2 und die dortige Position 91A. Etwas mehr als eine halbe Stunde später hob der bald 15 Jahre alte Zweistrahler dann von der Startbahn 33 wieder ab und nahm Kurs auf den Flughafen Hannover (HAJ). Zu Beginn seiner Laufbahn flog der in Finkenwerder (XFW) gebaute Airbus zunächst seit dem 14. August 2008 als D-ABMG für Air Berlin. Von März 2009 bis Februar 2017 wurde das Mittelstreckenflugzeug dann von der schweizer Belair für Air Berlin unter der Kennung HB-IOX betrieben. Dort flog der 150-Sitzer dann lediglich einige Tage bis er im März des selben Jahres zu Eurowings wechselte und dort von da an nur noch 144 Passagieren Platz bot. Mit der Insolvenz der Air Berlin endete auch gleichzeitig das Engagement des Jets bei Eurowings, denn die Lufthansa Tochter hatten den A319 lediglich bei Air Berlin geleast. Nach einem Umbau übernahmen dann schlussendlich die ungarischen Luftstreitkräfte am 31. Januar 2018 den Airbus und gaben ihm die militärische Kennung 604.

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Jet2, G-SUNB

Jet2, G-SUNB

Entgegen der Kennung G-SUNB die vielleicht schönes Wetter mit Sonnenschein suggerieren könnte, startete am heutigen Vormittag der erste Airbus A321neo für die britische Jet2 bei richtigem Hamburger Schmudelwetter. Der A321-251NX hob über die Startbahn 05 vom Airbuswerk in Finkenwerder (XFW) ab und wurde somit an den britischen Ferienflieger übergeben und ausgeliefert. Ziel der werksneuen Maschine war der britische East Midlands Airport (EMA) nord-östlich von Birmingham.

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G-SUNB at Hamburg – Finkenwerder
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Dort wird der doch bislang recht schlicht gehaltene Airbus wohl auch seine Titel und die charakteristische Sonne auf dem Leitwerk erhalten. Bislang war der A321 lediglich mit der blau-weißen Grundlackierung der Airline in Finkenwerder versehen worden. G-SUNB ist dabei lediglich der Auftakt einer Großbestellung von Jet2. So hat die Fluggesellschaft deren Rufzeichen “CHANNEX” ist, insgesamt 60 Airbus A321neo und 35 A320neo bestellt und treibt somit eine Flottenverjüngung voran. Bislang nutzte Jet2 hauptsächlich Flugzeuge der Muster Boeing 737-800 und Boeing 757-200.

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Government of the United Kingdom, ZZ336

Government of the United Kingdom, ZZ336

Nach dem Tod der britischen Monarchin und Königin Elisabeth II. übernahm ihr Sohn, nun König Charles III., das Zepter der britischen Monarchie. Sein erster Auslandsbesuch seit dem Tod seiner Mutter und in offizieller Rolle des Königs führte den Monarchen nach Deutschland. So landete er mit seiner Gemahlin Queen Consort Camilla am Mittwoch in Berlin und nahm einige offizielle Termine, wie bspw. eine sehr beeindruckende Rede vor dem Deutschen Bundestag, wahr.

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ZZ336 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Für seine Reise aus dem Vereinigten Königreich in die deutsche Hauptstadt wurde das “Flagschiff” der britischen Royal Air Force genutzt: ZZ336. Der Airbus Voyager KC2 auf Basis eines A330-243MRTT weilte seitdem auf dem Berliner Flughafen (BER). Am heutigen Vormittag erreichte der König und seine Delegation dann Hamburg, allerdings per regulärem ICE der Deutschen Bahn. Da es sich jedoch lediglich um einen royalen Tagesbesuch bei uns der Stadt handelte und der Tross am frühen Abend wieder zurück nach Großbritannien flog, landete am Mittag der weiße Airbus mit dem charakteristischen Union Jack im Leitwerk auf einem Positionierungsflug am Hamburger Flughafen.

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ZZ336 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als zehn Jahre alte Maschine parkte nach der Landung über die Runway 15 auf dem Vorfeld 2 und erwartete am späten Nachmittag seine royalen Gäste. Am späten Nachmittag hob das Regierungsflugzeug dann wieder in Richtung der Royal Air Force Station Brize Norton (BZZ) ab, der größten Luftwaffenbasis der britischen Royal Air Force.
Ursprünglich wurde der Airbus im französischen Toulouse (TLS) für die britische AirTanker als A330-243 gebaut und am 6. Dezember 2012 als G-VYGG übergeben und ausgeliefert. AirTanker betreibt dabei exklusiv alle Airbus A330 für die Royal Air Force. Allerdings übernahmen am 21. September 2015 die britischen Luftstreitkräfte das Langstreckenflugzeug selbst, gaben ihm die Kennung ZZ336 und bauten es zu einem Airbus Voyager KC2 um. Alle britischen Tanker des Typs A330 tragen den Namen “Voyager”. Bei der Version Voyager KC2 befindet sich unter jeder Tragfläche ein Cobham-905-Betankungspod, sodass eine Luftbetankung verschiedenster Fluggeräte möglich wird.

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ZZ336 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Am 25. Juni 2020 wurde dem Jet dann eine neue Aufgabe zu Teil, nämlich der Transport von Politikern und der königlichen Familie Großbritanniens. Dazu bietet der Airbus nun 58 Gästen in einer Business-Class Bestuhlung und 100 Passagieren in der Economy-Class Platz. Des weiteren erhielt der A330 auch seine auffällige neue Lackierung. Alle „Voyager“ der Royal Air Force werden von der 10.  und 101. Squadron eingesetzt und sind auf der Royal Air Force Station Brize Norton in Oxfordshire beheimatet.

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