Niclas Rebbelmund

34 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

Czech Airlines (CSA), OK-HEU

Czech Airlines (CSA), OK-HEU

Die Herbstferien sind zu Ende und das merkte man auch an den heutigen Flugbewegungen. Zu einer recht besonderen Konstellation kam es dabei am Mittag. Für den lettischen Charteranbieter SmartLynx kam auf einem Kurs aus dem ägyptischen Badeort Hurghada (HRG) mit OK-HEU ein Airbus der Czech Airlines (CSA). Vor vielen Jahren gehörten die Flugzeuge der tschechischen Airline zum gewohnten Bild in Fuhlsbüttel, verschwanden jedoch ab 2014 zunehmend als die Fluggesellschaft im Zuge der Krise um die ukrainische Halbinsel Krim zu straucheln begann. Schlussendlich meldete die Airline im Jahre 2021 Insolvenz an und führte ihre spärlichen Flüge seitdem lediglich mit einem Airbus fort, eben dem heutigen A320-214.

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OK-HEU at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Mittlerweile stieß im April diesen Jahres ein zweiter A320 zur Flotte in der Hoffnung die 100 jährige Airline wieder wirtschaftliche betreiben zu können. Zum diesjährigen 100 Jahre Jubiläum erhielt OK-HEU im Februar auch einen großen Sondersticker an der hinteren Seite des Rumpfes. Dabei flog der Zweistrahler nicht immer für CSA. Ursprünglich wurde das im französischen Toulouse (TLS) gebaute Mittelstreckenflugzeug am 2. Dezember 2002 an Air France ausgeliefert. Am 7. Februar 2014 wechselte der Jet dann zur belgische Brussels Airlines. Erst seit dem 20. Februar 2020 fliegt der Airbus für Czech Airlines und bietet dabei insgesamt 180 Passagieren Platz.

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Red Sea Airlines, SU-RSA

Red Sea Airlines, SU-RSA

Zum Ende der Herbstferien in Fuhlsbüttel kam am heutigen frühen Morgen als erste landende Maschine mit SU-RSA ein Flugzeug der ägyptische Red Sea Airlines an den Hamburger Flughafen. Die Boeing 737-82R(WL) kam aus dem ägyptischen Badeort Hurghada (HRG) nach Hamburg und landete über die Runway 15. Nach der Landung verpasste der Jet allerdings zunächst seine Parkposition 06A, rollte daran vorbei und musste von einem Follow Me dann begleitet werden.

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SU-RSA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Mehr als eine Stunde später hob die mehr als 14 Jahre alte 737 wieder ab und nahm auf ihrem Weg zurück in den Süden Ägyptens zunächst noch einmal planmäßig Kurs auf den Flughafen Stuttgart (STR). Nach einem Besuch im Frühjahr ist dies erst das zweite Mal, dass ein Jet der Red Sea Airlines in Hamburg vorbeischaute. Für SU-RSA war es zudem das erste Mal. Erst seit dem 9. Juli diesen Jahres gehört der 189-Sitzer der insgesamt nur zwei Flugzeuge umfassenden Flotte der Charterairline an. Zuvor war die Boeing seit ihrer Auslieferung am 18. Februar 2009 im amerikanischen Renton (RNT) in Diensten der türkischen Pegasus. Ein geplanter Wechsel zur rumänischen Blue Air schlug 2017 fehl und so sicherte sich FlyEgypt am 30. Januar 2018 die Dienste der Zweistrahlers. Im Frühjahr diesen Jahres verließ das Mittelstreckenflugzeug die Flotte und wurde einige Monate später von Red Sea Airlines übernommen.

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Carpatair, YR-ABB

Carpatair, YR-ABB

Willkommen zu Hause! Am heutigen Nachmittag landete mit YR-ABB der rumänischen Carpatair ein Airbus A319 in seiner Heimat und dies gleich doppelt. Wurde der mehr als 14 Jahre alte A319-112 zunächst im Airbuswerk in Finkenwerder (XFW) gebaut und hob dort auch am 21. Februar 2009 erstmalig ab, so wurde der Jet am 2. März des selben Jahres an eine Airline ein paar Kilometer weiter ausgeliefert: Hamburg International. Als D-AIHM flog der 150-Sitzer so bis zur Insolvenz am 20. Oktober 2010 für die ehemalige Hamburger Billigfluggesellschaft. Den Übergang zur Nachfolgegesellschaft Hamburg Airways machte das Mittelstreckenflugzeug mit der Baunummer (MSN) 3818 dann jedoch nicht mit. Es folgten Engagements bei Germania, FlyNext, Germania Express und den Schweizer Unternehmen Germania Flug und Chair Airlines. Am 12. Juni diesen Jahres übernahm dann die rumänische Carpatair die Maschine.

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YR-ABB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Zum ersten Mal landete dann YR-ABB dann heute wieder in Fuhlsbüttel. Über die Landebahn 05 setzte der Zweistrahler in Hamburg auf. Zuvor war er vom Kölner Flughafen (CGN) gestartet. Die Nacht verbringt der Airbus dann auf dem Vorfeld 2 vor dem Geschäftsfliegerzentrum. Am morgigen Mittag geht es dann im Charterauftrag weiter in die irische Hauptstadt Dublin (DUB). Ein kurzes Gastspiel in alter Heimat und Wirkungsstätte also für das Hamburger Flugzeug.

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Sundair, D-ASGK

Sundair, D-ASGK

Morgen vor sechs Jahren jährt sich das Ende einer Ära. Die einstige zweitgrößte deutsche Air Berlin stellte ihren Flugbetrieb ein und so verschwanden in den nachfolgenden Monaten und Jahren immer weiter die rot-weiß lackierten Flugzeuge von den Airports der Welt. Alle bis auf eine… Eisern fliegt D-ASGK der Sundair noch in den Grundfarben der Air Berlin durch die Lüfte. Neben dem Logo auf dem Leitwerk ziert die Unterseite des Flugzeugbauchs sogar noch die Internetadresse “airberlin.com” die Maschine. Am heutigen Mittag kam die Maschine auf einem regulären Charterflug der Sundair aus dem griechischen Heraklion (HER) nach Hamburg.

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D-ASGK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der bald 18 Jahre alte Zweistrahler setzte dabei über die Landebahn 05 auf. Nach nicht einmal einer Stunden Bodenzeit hob der Jet wieder in Richtung der griechischen Mittelmeerinsel ab und sorgte mit seiner Lackierung für ein wenig Nostalgie am Hamburg Airport, gehörte Air Berlin doch jahrelang zum gewohnten Bild am Flughafen. Ursprünglich flog der Airbus A320-214 seit der Auslieferung am 9. Februar 2006 zunächst für die österreichische Niki. Im Sommer 2012 folgte ein Kurzeinsatz über mehrere Monate bei der polnischen OLT Express Poland. Am 27. April 2017 wechselte das Mittelstreckenflugzeug dann zur Air Berlin. Die Dienste als D-ABHI währten dort allerdings nicht all zulange, denn mit der Insolvenz der Fluggesellschaft wurde der 180-Sitzer bis Sommer 2018 im ungarischen Budapest (BUD) geparkt. Am 10. August übernahm dann Sundair das Flugzeug als D-ASGK, beließ jedoch die Lackierung bis auf die Titel der Air Berlin so. Passend dazu kaufte erst vor einigen Wochen eben diese Sundair die Markenrechte an Air Berlin. Was genau das Unternehmen damit zukünftig vor hat ist indes noch nicht bekannt.

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Aer Lingus, EI-NSC

Aer Lingus, EI-NSC

Immer weitere Airlines erneuern ihre Flotte und befinden sich mitten in einem Transformationsprozess ihrer Luftfahrzeuge. Dazu zählt auch die irische Aer Lingus die bereits einige werksneue Airbus A320neo und A321neo übernommen und aktiv im Dienst hat. Am heutigen Morgen kam mit EI-NSC zum ersten Mal ein Airbus A320neo der Fluggesellschaft mit dem Kleeblatt im Leitwerk nach Fuhlsbüttel. Die Maschine landete über die Runway 23.

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EI-NSC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der Zweistrahler mit den markant größeren aber auch wesentlich effizienteren Triebwerken kam aus der irischen Hauptstadt Dublin (DUB). Wenig später flog der A320-251N dorthin auch wieder zurück. Gebaut wurde dieser Jet mit der Baunummer (MSN) 11579 allerdings nicht im Airbuswerk in Finkenwerder, sondern im französischen Toulouse (TLS). Dort übernahm Aer Lingus den 186-Sitzer auch am 14. Juli diesen Jahres und stattete ihn neben der Kennung EI-NSC auch mit dem Taufnamen “Fearghal” (benannt nach dem irischen Virgil von Salzburg (heiliger Bischof der Diözese Salzburg und Abt des Klosters Sankt Peter im 8. Jahrhundert)) aus.

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