Niclas Rebbelmund

34 Jahre, Team Nikon, Aviation & Fotografie Enthusiast

Sundair, 9A-BER

Sundair, 9A-BER

Maschinen der deutschen Fluggesellschaft Sundair stehen für allerhand Chartereinsätze zur Verfügung. Am heutigen Vormittag nun wurde der Airbus A319-112 mit der Kennung 9A-BER mit einer ganz besonderen Aufgabe betraut. Der Zweistrahler wurde nach seiner Landung auf einem Positionierungsflug aus Dresden (DRS) in die Halle H am südlichen Teil des Flughafens beordert. Im Schutze der geschlossenen Hallentore wurde dann das Boarding durchgeführt, wohlwissend darum, dass es sich bei den Passagieren größtenteils um abgelehnte Asylbewerber handelte die sich in der akuten Rückführung befinden. Wenig später hob die Maschine über die Startbahn 33 ab und nahm Kurs auf den armenischen Flughafen Jerewan (EVN).

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9A-BER at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Am Abend wird der mehr als 14 Jahre alte Airbus dann wieder zurück in Hamburg erwartet, um das Betreuungspersonal der Passagiere wieder zurückzubringen. Dabei fliegt der Jet seit dem 19. August 2021 für Sundair unter der kroatischen Kennung 9A-BER. Dies liegt daran, dass der A319 von der einhundertprozentigen kroatischen Sundair Tochtergesellschaft Fly41 Airways betrieben wird. Zuvor war das in Finkenwerder (XFW) gebaute Mittelstreckenflugzeug bereits in Diensten der Hamburg International (Kennung D-AHIQ), Olympic Air, Druk Air – Royal Bhutan Airlines, Germania (Registrierung D-ASTR) und GetJet Airlines. Vor seinem Engagement bei Fly41 Airways operierte der Flieger als D-ASMI auch einige Monate bei Sundair selber.

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LOT – Polish Airlines, SP-LWB

LOT – Polish Airlines, SP-LWB

Nach dem phänomenalen und unerwarteten Sieg des FC Schachtar Donezk in der UEFA Champions League gegen das Team des FC Barcelona am gestrigen Abend im Volksparkstadion, reiste die Mannschaft am heutigen Vormittag ab. Dabei ging es für die Ukrainer anders noch als bei den vergangenen Flügen diesmal mit einer Boeing 737 der polnischen LOT ins ebenfalls polnische Rzeszów (RZE) nahe der ukrainischen Grenze. Am vergangenen Wochenende wollte die Mannschaft mit einer Boeing 737 der ukrainischen SkyUp bereits in Hamburg landen. Auf Grund der langen Sperrung des Flughafen wich der Jet dann jedoch nach Lübeck (LBC) aus und stand nun nicht für den Rückflug zur Verfügung. Die Maschine der LOT mit der Kennung SP-LWB hob dann heute über die Startbahn 33 ab und nahm Kurs auf Polen.

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SP-LWB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 18 Jahre alte Boeing 737-89P(WL) fliegt mit einer 186 Plätze konfigurierten Kabine als SP-LWB seit dem 12. Mai 2017 für die polnische LOT. Zuvor war sie seit ihrer Auslieferung am 5. April 2005 im amerikanischen Renton (RNT) für China Eastern Airlines unterwegs. Dort flog sie bis Anfang Januar 2017 bevor sie auf ihren neuen Aufgaben bei der polnischen Fluggesellschaft vorbereitet wurde.

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Dubai Air Wing, A6-GGP

Dubai Air Wing, A6-GGP

Bereits seit Ende Januar diesen Jahres befindet sich A6-GGP zur Wartung bei der Lufthansa Technik (LHT) am Hamburger Flughafen (wir berichteten). Die Liegezeit der Boeing 747-412F der Dubai Air Wing verlängerte sich offenbar immer weiter, da an dem Vierstrahler einige zusätzliche Probleme festgestellt wurden. Am heutigen Vormittag erklomm der Jumbojet dann zum ersten Mal seit Monaten wieder den Himmel im Zuge eines Testflugs. Der gut einstündige Flug begann, nach einem ungeplanten Startabbruch, über die Startbahn 23 und führte das Frachtflugzeug größtenteils über Mecklenburg-Vorpommern, die Ostsee, Süddänemark und Schleswig Holstein.

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A6-GGP at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Über die Landebahn 23 kehrte die mehr als 24 Jahre alte Boeing dann nach Fuhlsbüttel zurück. Ob dies nun der finale Testflug vor Beendigung der Wartungsarbeiten an der 747 war, vermögen wir aktuell leider nicht sagen zu können. Sicherlich wird die Cargo-Maschine sehnlichst bei der Dubai Air Wing zurück erwartet, denn der Jet wird primär zum Transport edler Renn- und Dressurpferde der Herrscherfamilie des Emirates Dubai genutzt.
Ursprünglich betrieb seit der Auslieferung am 5. August 1999 im amerikanischen Everett (PAE) Singapore Airlines Cargo den Vierstrahler. Diese vermietete ihn zwischenzeitlich im Jahre 2006 für einige Monate und von Februar 2007 bis Beginn 2010 an die chinesische Great Wall Airlines. Nach der Übernahme am 6. Januar 2010 durch Dubai Air Wing wurde diese Grundlackierung der Chinesen nicht geändert. Lediglich die Kennung von B-2429 wechselte zur aktuellen A6-GGP.

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Privilege Style, EC-NLJ

Privilege Style, EC-NLJ

Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. So kam am heutigen Mittag der nächste Gegner des ukrainischen Fußballvereins FC Schachtar Donezk in Hamburg an. Dabei handelt es sich um niemand geringeren als den “großen” FC Barcelona. Die spanische Spitzenmannschaft kam mit einem Airbus A321-231 der Privilege Style nach Hamburg, da Donezk auf Grund des immer noch andauernden Angriffskrieges Russlands auf die Ukraine keine Spiele im eignen Land austragen kann. Im Rahmen der UEFA Champions League treffen die beiden Teams am morgigen Abend im Volksparkstadion aufeinander. EC-NLJ brachte dabei die Katalanen vom Flughafen Barcelona (BCN) nach Fuhlsbüttel.

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EC-NLJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der mehr als 15 Jahre alte Zweistrahler setzte dabei über die Landebahn 23 in Hamburg auf und verließ eine Stunde später den Airport wieder über die selbe Piste. Im folgenden nahm das Mittelstreckenflugzeug Kurs auf den spanischen Flughafen Sevilla (SVQ). Von dort wird die Maschine am morgigen Vormittag den FC Sevilla zu seinem Europa League Spiel nach London fliegen. Danach kehrt der Jet wieder nach Hamburg zurück um das Teams des FC Barcelona am Abend wieder nach Hause zu fliegen. Unter der Kennung EC-NLJ fliegt der 214-Sitzer seit dem 15. April 2021 bei der spanischen Privilege Style. Ursprünglich wurde der in Finkenwerder (XFW) gebaute A321 am 22. September 2008 von Qatar Airways übernommen. Am 29. September 2014 wechselte der Airbus dann zu Sri Lankan Airlines und flog dort bis Mai 2020. Es folgte eine mehrmonatige Parkzeit am niederländischen Militärflugplatz Woensdrecht (WOE) ehe Privilege Style sich die Dienste des Flugzeugs sicherte.

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TAP Air Portugal, CS-TUJ

TAP Air Portugal, CS-TUJ

Auch einen Tag nach dem unblutigen Ende der stundenlangen Geiselnahme am Hamburger Flughafen läuft der Flugverkehr noch nicht wieder komplett normal. Denn immer noch warten gestrandete Passagiere auf ihren Flug. Dazu schickte am heutigen Mittag die portugiesische TAP Air Portugal auf einem zusätzlichen Sonderflug mit CS-TUJ einen Airbus A330-941 nach Fuhlsbüttel. Das Langstreckenflugzeug kam aus der portugiesischen Hauptstadt Lissabon (LIS) und setzte über die Runway 23 am Airport auf.

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CS-TUJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Nach mehr als einer Stunde hob der mehr als vier Jahre alte Zweistrahler wieder in Richtung Portugal ab. Dieser Umlauf markierte zudem den Erstbesuch eines Airbus A330neo der TAP am Hamburger Flughafen, obgleich in den vergangenen Jahren immer mal wieder Flugzeuge dieses Musters der TAP im Anflug auf Finkenwerder (XFW) über Fuhlsbüttel zu sehen waren, um dort lackiert zu werden. Seit dem 11. Juli 2019 fliegt die in Toulouse (TLS) gebaute Maschine nun für die größte portugiesische Airline. Dabei trägt sie neben der Kennung CS-TUJ auch den Taufnamen “D. Maria II” (Königin von Portugal im 19. Jahrhundert). Im Rumpf des Großraumflugzeugs finden dabei 34 Gäste in der Business- und 264 Passagiere in der Economy-Class Platz.

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CS-TUJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Am 1. Mai 2021 war der Jet in einen Unfall am Osvaldo Vieira International Airport (OXB) im afrikanischen Guinea-Bissau verwickelt. Nach der Landung streifte der linke Flügel versehentlich einen Lampenmasten. Dabei wurde ein Teil des Winglets abgetrennt und das Flugzeug beschädigt.

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