Bulgaria Air Force, 071
Im Rahmen eines medizinischen Evakuierungsfluges kam am heutigen Mittag mit 071 eine Alenia C-27J Spartan der bulgarischen Luftstreitkräfte an den Hamburger Flughafen. Der militärische Mehrzwecktransporter mit Kurzstart-Eigenschaften (STOL) setzte über die Piste 23 in Fuhlsbüttel auf und rollte nach der Landung auf das Vorfeld 2. Dort musste die Maschine auf Grund der verfrühten Landung auf die Abfertigung warten. Gestartet war die Maschine vom bulgarischen Flughafen Sofia (SOF).

071 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace
Erst eine knappe Viertelstunde später fuhren sowohl ein Notarztwagen als auch der Baby-Intensivtransportwagen (BITW) der Hamburger Feuerwehr bei der wartenden C-27J vor. Offenbar handelte es sich um einen dringenden medizinischen Transport eines kleinen Patienten. Am späten Mittag flog die im Jahre 2007 gebaute Alenia wieder zurück nach Bulgarien.

071 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Ein sehr bewegender Bericht über den Einsatz der bulgarischen Spartan. Es ist immer wieder beeindruckend zu sehen, wie die STOL-Fähigkeiten der C-27J für solch wichtige medizinische Evakuierungen genutzt werden. Hoffentlich geht es dem kleinen Patienten bald besser. Ich habe mich in diesem Zusammenhang gefragt, wie das eigentlich rechtlich geregelt ist, wenn Angehörige nach so einem Notfall-Transport länger in der EU bleiben müssen, um bei der Behandlung vor Ort zu sein. Benötigt man für solche Fälle in Deutschland eigentlich auch eine spezielle Registrierung oder ähnliche Dokumente wie die spanische NIE, über die ich hier gelesen habe: https://e-residence.com/nie-spain-online/marbella/? Vielleicht hat jemand aus der Community schon mal von den bürokratischen Anforderungen bei solchen grenzüberschreitenden MedEvac-Flügen gehört.