2023

Sky Taxi, SP-MRG

Sky Taxi, SP-MRG

Der Oktober startete am heutigen Abend mit einem Frachtflugzeug am Airport. Auf dem Flug IGA603 aus dem saudi-arabischen Riad (RUH) kam mit SP-MRG eine Boeing 767-35HER(BDSF) nach Fuhlsbüttel. Der Zweistrahler setzte nach dem weit über sechs Stunden langen Flug über die Landebahn 23 am Hamburger Flughafen auf und rollte danach auf das Vorfeld 2. Dort wird das Großraumflugzeug der polnischen Sky Taxi, die neben der Eidechse auf dem Leitwerk auch auf das Rufzeichen “IGUANA” (passend zur Echse) hört, bis zum morgigen Mittag verbleiben.

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SP-MRG at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die 31 Jahre alte 767 wurde von der italienischen Air Europe SpA bestellt, hob zudem zum ersten Mal am 22. September 1992 im amerikanischen Everett (PAE) ab, wurde jedoch zunächst nicht abgenommen. Die Übernahme erfolgte erst am 7. Oktober des selben Jahres über die Leasinggesellschaft Itochu. Bis zum 28. Oktober 1999 flog das Langstreckenflugzeug dann im Passagierdienst für die Italiener ehe sie dann zur Fluggesellschaft Belair aus der Schweiz wechselte. Allerdings verblieb der Jet dort nicht allzu lange und ging am 29. November 2000 der Flotte der Canadian Airlines zu. Mit der Übernahme durch Air Canada zum Beginn des Jahres 2001 wechselte auch die 767 zur Air Canada. Über die Sommermonate 2001 vermietete die Airline die Boeing dann kurzzeitig nach Australien an Ansett Australia, allerdings verblieb die Maschine dann danach bei Air Canada bzw. ab dem 31. Mai 2016 bei der Tochtergesellschaft Air Canada Rouge. Am 27. März 2020 wurde der Flieger dann dort ausgemustert, und an zwei verschiedenen Airports in den Wüsten der USA abgestellt. Mit der Übernahme durch die Cargo Aircraft Management (CAM) am 11. März vergangenen Jahres, die für viele Airlines Frachtumbauten an Flugzeugen durchführt und organisiert, begann die zweite Karriere der Boeing 767. Mitte Juli 2022 begann dann der Umbau im israelischen Tel Aviv (TLV) zur Frachtmaschine durch Israel Aerospace Industries zur BDSF-Version (Bedek Special Freighter). Im März diesen Jahres war der Umbau dann abgeschlossen und nach einigen Monaten Parkzeit in den USA, startete am 28. September (also erst vor wenigen Tagen) die Cargo-Laufbahn als SP-MRG für die polnische Sky Taxi.

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Royal Air Force, ZZ332

Royal Air Force, ZZ332

Die militärischen Besucher reißen nicht ab. Am heutigen Mittag schaute mit ZZ332 ein Airbus Voyager KC3 (A330-243MRTT) der britischen Royal Air Force in Fuhlsbüttel vorbei. Die graue Maschine kam von der Royal Air Force Station Brize Norton (BZZ) an den Hamburger Flughafen, setzte über die Landebahn 23 auf und rollte in der Folge auf das Vorfeld 2.

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ZZ332 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Lars Hentschel on netAirspace

Dort verblieb der bald 12 Jahre alte Zweistrahler etwas mehr als eine Stunde und hob dann über die Runway 23 wieder ab und flog zurück nach Großbritannien. Grund für den Flug waren offenbar Trainingszwecke. Erstmalig hob das Flugzeug auf Basis eines Airbus A330-243 am 18. November 2011 im französischen Toulouse (TLS) ab. Erst am 1. Mai 2013 übernahm dann die britische AirTanker den Jet und betrieb ihn fortan zunächst unter ziviler Kennung für die Royal Air Force. Am 13. September 2013 änderte dann die Luftstreitkräfte die Kennung in ZZ332. Dabei nimmt das Langstreckenflugzeug unter anderem sowohl militärische Charterflüge, als auch Betankungsmissionen wahr.

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Airbus Industrie, F-WWAB

Airbus Industrie, F-WWAB

Im Rahmen der 3. Nationale Luftfahrtkonferenz, abgehalten auf dem Gelände der Lufthansa Technik (LHT) am heutigen Montag war auch mit F-WWAB ein Airbus A321-253NY in Hamburg zu Gast. Am Abend hob der zweite Airbus A321XLR Prototyp dann wieder in Richtung Airbuswerk im französischen Toulouse (TLS) ab.

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F-WWAB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Lars Hentschel on netAirspace

Der bald ein Jahr alte Zweistrahler dient dem europäischen Flugzeugbauer aktuell als Demonstrations- und Testflugzeug. Dabei hob der Jet mit der Baunummer (MSN) 11080 erstmalig am 20. Oktober des vergangenen Jahres in Toulouse ab und trägt seit Februar diesen Jahres eine Sonderlackierung versehen mit einem QR-Code. Angebracht wurde diese besondere Erscheinungsbild in Finkenwerder (wir berichteten). F-WWAB ebnet dabei den Weg eines kommerziell eingesetzten Schmalrumpfflugzeuges weiter als je zuvor fliegen (bis zu 8.700km) und dabei vergleichsweise bis zu 30 Prozent Treibstoff einsparen zu können.

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Deutsche Luftwaffe, 44+64

Deutsche Luftwaffe, 44+64

Mit ordentlich Radau verließ am heutigen Mittag der Panavia Tornado IDS des Taktischen Luftwaffengeschwader 33 mit Basis am Fliegerhorst Büchel (ETSB) den Hamburger Flughafen wieder. Dazu nutzte die Maschine die Startbahn 23. Erst am vergangenen Freitag war das der Jet mit der Kennung 44+64 in Fuhlsbüttel gelandet (wir berichteten).

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4464 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Lars Hentschel on netAirspace

Grund für den Besuch war wie erwartet die Teilnahme an einem Beförderungsappell der Bundeswehr. Dabei wird es in langfristiger Zukunft wohl zu kaum noch Besuchen dieses Kampfflugzeuges kommen, denn mit der Beschaffung von Lockheed Martin F-35 steht bereits ein Nachfolger in den kommenden Jahren parat.

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Deutsche Luftwaffe, 44+64

Deutsche Luftwaffe, 44+64

Militärisch ist in diesem Jahr so einiges los am Hamburger Flughafen. Und um die Flugbewegungen militärischer Flugzeuge und Jets nicht abreißen zu lassen, kam am heutigen Vormittag mit 44+64 ein Panavia Tornado IDS der Luftwaffe nach Fuhlsbüttel. Die Maschine die dem Taktischen Luftwaffengeschwader 33 am Fliegerhorst Büchel (ETSB) angehört kam vom nordrhein-westfälischen Fliegerhorst Nörvenich (ETNN) und landete unter dem Rufnamen “NITRO” über die Runway 23 am Hamburg Airport.

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4464 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach der Landung rollte das Kampfflugzeug über den Taxiway T auf das Gelände der Lufthansa Technik (LHT). Dort findet ein Beförderungsapell der Bundeswehr statt zu dem dieser Tornado als Gast extra einschwebte. Einige Tage bleibt 44+64 nun am Flughafen zu Gast. Mittel- und langfristig ist dieser seltene Besuch sicherlich eine Rarität, denn die Zeit der Panavia Tornados läuft langsam aber sich ab. Denn als Ersatz hat die Bundesregierung bereits 35 Kampfjets des Musters Lockheed Martin F-35 bestellt.

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