Mai 2023

United States Air Force, 96-7323

United States Air Force, 96-7323

Überraschungsgast am heutigen Abend in Fuhlsbüttel. Wobei ganz so überraschend kam diese Lockheed C-130H Hercules (L-382) der US Air Force dann doch nicht. Denn seit Beginn der Woche laufen die Vorbereitungen zur diesjährigen NATO-Übung “Air Defender 23” in Schleswig Holstein auf Hochtouren. Zu der größten NATO-Übung bislang werden mehr als 250 (Kampf)-flugzeuge erwartet die in den kommenden zwei bis drei Wochen meist über der Nord- und Ostsee sowie Schleswig Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen Übungen und Manöver abhalten werden. Eine Rolle spielt dabei auch der Hamburger Flughafen. Was der genaue Grund des abendlichen Besuchs der 96-7323 jedoch ist, vermögen wir bislang nicht gesichert sagen zu können.

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96-7323 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Lars Hentschel on netAirspace

Das viermotorige Transportflugzeug setzte über die Landebahn 33 auf nachdem es zuvor von der rheinland-pfälzischen Ramstein Air Base (RMS) gestartet war. Dorthin flog die “Herc” dann auch am späten Abend wieder zurück. Vermutlich wird dies nicht die letzte Flugbewegung in Verbindung mit der “Air Defender” sein, viel mehr wahrscheinlich erst der Anfang.
Die im Jahre 2007 gebaute Lockheed gehört seit ihrer Auslieferung dem 731st Airlift Squadron der amerikanischen Luftstreitkkräfte unter der Kennung 96-7323 an. Dieses Geschwader ist auf der Peterson Space Force Base (COS) im US-Bundestaat Colorado stationiert und untersteht dem Air Force Reserve Command.

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Global Reach Aviation, OY-CRJ

Global Reach Aviation, OY-CRJ

Diese kleinen Jets werden auch immer seltener. Die Rede ist von der inzwischen seit mehreren Jahren in der Produktion eingestellten Bombardier CRJ-200. Am heutigen Mittag kam allerdings mit OY-CRJ nach einiger Zeit mal wieder eine solche Maschine an den Hamburger Flughafen. Das Flugzeug der dänischen Global Reach Aviation kam dabei vom französischen Flughafen Lyon-Bron (LYN) und landete über die Runway 33 in Fuhlsbüttel.

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OY-CRJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Einige Zeit später flog der mehr als 23 Jahre alte Zweistrahler wieder ab und nahm Kurs auf den Flughafen Stuttgart (STR). Dabei trägt die CRJ-200LR aktuell einen Sondersticker der britischen Band Depeche Mode an der Nase des Flugzeugs, denn aktuell dient das Flugzeug den Musikern als Fortbewegungsmittel zwischen den einzelnen Tourstationen. Allerdings war der heutige Einsatz anderer Natur. Das Flugzeug brachte die Mannschaft des Hamburger SV zu seinem morgigen Relegationshinspiel gegen den VfB Stuttgart im Kampf um den Einzug in die 1. Fußballbundesliga. In diesem Sinne: Nur der HSV!
Bei der dänischen Charterfluggesellschaft Global Reach Aviation ist die Bombardier seit dem 3. August 2017 im Einsatz. Dabei wechselte die auf den Namen “Diana” getaufte Maschine jedoch einmal den Betreiber. War es zu Beginn noch die deutsche ProAir Aviation, betrieb seit Januar 2020 Copenhagen Airtaxi den Jet. Seit Mitte April übernimmt jedoch Global Reach die operativen Dienste am Flugzeug selbst. Ursprünglich wurde die CRJ am 29. März 2000 im kanadischen Montreal (YMX) an die slowenische Adria Airways ausgeliefert und flog dort bis zum Wechsel zu Global Reach Aviation. Dort erhielt sie neben der Kennung OY-CRJ auch zwei weitere Sitzplätze auf nun mehr 50 insgesamt.

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Comlux Aruba, P4-787

Comlux Aruba, P4-787

Wochenlang war es etwas stiller um die Lufthansa Technik (LHT) am Hamburger Flughafen, doch nachdem bereits gestern mit einem A319 der chinesischen Sany Group (wir berichteten) zu Wartung nach Fuhlsbüttel kam, legte am heutigen Morgen P4-787 nach. Die Boeing 787-8 Dreamliner betrieben von Comlux Aruba kam am frühen Morgen über die Landebahn 23 rein und rollte nach der Landung vor die Hallen der LHT.

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P4-787 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Mehr als 13 Stunden brauchte die bald zehn Jahre alte Maschine für die nahezu 12.000km lange Strecke vom Flughafen Buenos Aires-Ezeiza (EZE) in Argentinien in die Hansestadt. Dabei trägt der Dreamliner der dem argentinischen Schauspieler, Produzenten und Ex-Airlinepiloten Enrique Piñeyro gehört weiterhin die auffällige Sonderlackierung. Auf beiden Seite der 787 ist eine unmissverständliche Nachricht an das Regime und die Unterdrückung im Iran gerichtet, die zwei bekannte Oper aus der jüngeren Vergangenheit zeigt. P4-787 führt damit bspw. humanitäre Flüge durch. Das in Buenos Aires stationierte Langstreckenflugzeug mit 32 Business-Class- und 211 Economy-Sitzen kann aber auch über Comlux Arube gemietet werden. Vor ihrer aktuellen Aufgabe flog der Jet seit seiner Auslieferung am 16. August 2013 im amerikanischen Everett (PAE) bis Dezember 2020 für Aeromexico.

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Sany Group, B-8319

Sany Group, B-8319

Auch der heutige Pfingstmontag blieb nicht frei von einem kleinen Highlight abseits der Standard-Flieger in Fuhlsbüttel. Am späten Nachmittag landete mit B-8319 ein Airbus A319-115 ACJ der chinesischen Sany Group am Hamburger Flughafen. Der Zweistrahler kam vom kasachischen Internationalen Flughafen Nursultan Nazarbayev (NQZ) nach Hamburg, um bei der Lufthansa Technik (LHT) gewartet zu werden. Zuvor flog die Maschine bereits von der chinesischen Hauptstadt Peking (PKG) nach Kasachstan.

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B-8319 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als elf Jahre alte Airbus kehrte damit in seine Heimatstadt zurück. Denn zum ersten Mal hob der A319 am 14. Dezember 2011 in Finkenwerder (XFW) ab und wurde am 5. Januar des Folgejahres ins amerikanischen Tulsa (TUL) überführt um dort die Kabine ausgestattet zu bekommen. Erst am 31. Januar 2013 übernahm dann die chinesische Sany Group den Jet mit VIP Kabine und führt ihn seitdem unter der Kennung B-8319. Den Betrieb des Fliegers übernimmt seitdem die ebenfalls chinesische Beijing Airlines. Beim global agierenden Maschinenbauunternehmen Sany Group mit weit mehr als 40.000 Mitarbeitern weltweit operiert der Airbus jedoch als einziges Flugzeug in der Flotte.

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Corsair, F-HRNB

Corsair, F-HRNB

Besuche eines Airbus A330neo am Hamburger Flughafen waren bislang eher rar gesät. So verschaffte im vergangenen Jahr zum ersten Mal die spanische Iberojet Fuhlsbüttel das Vergnügen der neusten Version des Airbus-Kassenschlagers A330. Am heutigen Mittag kam dann erneut ein A330-941 an den Flughafen, diesmal jedoch in Diensten der französischen Corsair. Das zweistrahlige Langstreckenflugzeug landete über die Runway 05 in Fuhlsbüttel. Zuvor war es vom Flughafen Paris-Orly (ORY) nahe der Hauptstadt gestartet.

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F-HRNB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Offenbar handelte es sich um einen Charter für Passagiere eines Kreuszfahrtschiffs der Reederei MSC. Nach nahezu exakt zwei Stunden Aufenthalt flog die gerade einmal etwas über zwei Jahre alte Maschine leer auf einem Positionierungsflug wieder zurück nach Frankreich. Erst seit dem 30. März 2021 fliegt der Jet für die französische Corsair. Gefertigt im Airbuswerk in Toulouse (TLS) bietet der A330 insgesamt 352 Passagieren in drei Klassen Platz. Neben F-HRNB finden sich vier weitere Flugzeuge diesen Typs in der Flotte der ehemaligen TUI Tochtergesellschaft wieder.

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