2022

Deutsche Marine, 60+08

Deutsche Marine, 60+08

Nach der Landung einer Lockheed P-3C Orion der Deutschen Marine vor zwei Tagen (wir berichteten), verließ die Maschine mit der Kennung 60+08 am heutigen Morgen die Hallen der Lufthansa Technik (LHT) wieder. Dort stand der viermotorige Seefernaufklärer in den vergangenen Tagen und wurde gereinigt. Auf Grund des immer noch defekten Tors am Taxiway T wurde die Lockheed am frühen Morgen auf den Taxiway U gezogen.

Aviation photo
6008 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Erst nach fast drei Stunden auf dem Vorfeld der Lufthansa Technik hinter dem Tower hob das auch als U-Boot Jäger genutzte Flugzeug erst am Vormittag von der Startbahn 23 ab.
Auf Grund von Umbauarbeiten an der Halle in der die Reinigung der Orion-Flotte der Marine sonst vorgenommen wird, kam 60+08 nun als erste nach Fuhlsbüttel. Wie lange die Arbeiten in Nordholz (ETMN) beim  Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ noch dauern, ist derweil nicht bekannt. Eventuell ist es also möglich, dass noch weitere P-3C der Marine zur Lufthansa Technik kommen, um hier gereinigt zu werden.

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Deutsche Marine, 60+08

Deutsche Marine, 60+08

Man könnte fast meinen aktuell seien die Tage der U-Boot-Jäger. Schaute kurz vor dem Jahreswechsel außerplanmäßig eine Breguet Atlantique 2 der Französischen Marine am Bremer Flughafen vorbei, so landete am heutigen Morgen eine Lockheed P-3C Orion der Deutschen Marine am Hamburger Flughafen. Der Nachfolger der Breguet bei unserer Marine setzte dabei über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel auf. Danach sollte die Maschine mit der Kennung 60+08 eigentlich über den Taxiway T auf das Gelände der Lufthansa Technik rollen, allerdings war dort (wieder einmal) das Tor defekt und so entschied sich die Crew über den Rollweg U auf das Gelände zu rollen.
Auf Grund dessen ist leider kein besseres Bild möglich gewesen:

Aviation photo
6008 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Das viermotorige propellergetriebene Flugzeug zur Seefernaufklärung und U-Boot-Jagd kam auf Grund von Umbaumaßnahmen am Fliegerhorst Nordholz (ETMN) in die Hansestadt und erhält hier einige Tage eine Reinigung. Die 1984 gebaute Lockheed ist eine von insgesamt sechs noch aktiven P-3C Orion bei der Deutschen Marine. Ursprünglich wurde sie von der United States Navy zunächst betrieben, bis in der Folge die niederländische Koninklijke Marine die Maschine übernahm. Bei unserer Marine löste die 60+08 die in die Jahre gekommene Breguet Atlantique ab, die allerdings von den Franzosen durch Modernisierungsmaßnahmen bis weit in die 2030er Jahre betrieben werden sollen. Doch auch für die Orion steht bereits mittelfristig Ersatz parat. Die Marine plant den Kauf von fünf werksneuen Boeing P-8A Poseidon die ebenfalls vom Marinefliegergeschwader 3 „Graf Zeppelin“ in Nordholz betrieben werden sollen. Eine Übernahme des ersten Flugzeugs diesen Musters ist für 2024/2025 geplant.

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Juneyao Airlines, B-207N

Juneyao Airlines, B-207N

Auch am heutigen Neujahrstag ist die chinesische Juneyao Airlines wieder nicht vom Hamburg Flughafen wegzudenken. Dabei flogen die Boeing 787-9 der Fluggesellschaft über die Feiertage und zwischen den Tagen eher sporadisch Fracht von Shanghai (PVG) nach Hamburg. Mit B-207N landete am heutigen Morgen jedoch wieder, nach mittlerweile zahlreichen Besuchen, ein Dreamliner der Juneyao Airlines in Fuhlsbüttel. Nach dem Be- und Entladen auf dem Vorfeld 2 hob die Maschine wieder über die Startbahn 33 und flog zurück in die chinesische Metropole und Partnerstadt Hamburgs.

Aviation photo
B-207N at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dabei begegnete der Zweistrahler auf dem Weg zurück in das Reich der Mitte B-20DT, einem anderen Dreamliner der Juneyao Airlines, der am Mittag am Flughafen erwartet wurde. Aktuell betreibt die Airline neben der etwas über drei Jahre alte B-207N in Seidenband-Sonderlackeriung lediglich insgesamt sechs Boeing 787. Jedoch stehen bereits vier weitere Dreamliner bei Boeing bereit, ebenfalls alle sonderlackiert, die allerdings auf Grund von Problemen an den Jets mindestens bis ins Frühjahr diesen Jahres nicht ausgeliefert werden.

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