2022

Dubai Air Wing, A6-GGP

Dubai Air Wing, A6-GGP

Bislang waren lediglich immer die VIP-Maschinen der royalen Fluggesellschaft Dubai Air Wing der Vereinigten Arabischen Emirate zur Wartung bei der Lufthansa Technik (LHT) in Hamburg zu Gast. Am heutigen Mittag reihte sich allerdings mit A6-GGP eine Boeing 747-412F und somit ein Frachtflugzeug in die Reihe dieser Flugzeuge ein. Der Vierstrahler mit der Kennung A6-GGP landete am frühen Nachmittag über die Landebahn 33 in Hamburg. Zuvor war der Jumbojet vom Flughafen Dubai (DXB) gestartet. Nach der Landung mit Regenbogen in Fuhlsbüttel rollte das Großraumflugzeug auf das Gelände der LHT, um dort gewartet zu werden.

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A6-GGP at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mehr als 22 Jahre alte 747 hob erstmals am 15. Juli 1999 im amerikanischen Everett (PAE) ab. Bereits am 5. August des selben Jahres übernahm dann Singapore Airlines Cargo die Frachtmaschine und vermietete sie von Mai 2006 bis August 2006 an die chinesische Great Wall Airlines. Dieses Leasing wiederholte sich dann erneut von Februar 2007 an bis zur Übernahme durch Dubai Air Wing am 6. Januar 2010. Neben der Kennung A6-GGP trägt die Boeing jedoch immer noch die Basis-Lackierung (Blau und Weiß) der Great Wall Airlines. Bei der royalen Dubai Air Wing führt der Frachter verschiedenste Aufgaben durch. Unter anderem werden im Rumpf der Boeing 747 hochpreisige Pferde für die Herrscher des Emirates transportiert.

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Multinational Multi-Role Tanker Transport Fleet, T-056

Multinational Multi-Role Tanker Transport Fleet, T-056

Bislang kamen die Airbus A330MRTT der multinationalen MRTT Flotte der NATO, betrieben von der Royal Netherlands Air Force, eigentlich immer zu Trainigszwecken an den Hamburger Flughafen. Am heutigen Mittag besuchte jedoch mit T-056 ein A330-243MRTT der Flotte in einem anderen Auftrag Fuhlsbüttel. Die Maschine landete am Vormittag über die Landebahn 15 aus Köln (CGN) kommend und wartete dann auf dem Vorfeld 2. Gegen Mittag begann das Boarding von einer großen Zahl Soldaten. Nachdem der Zweistrahler abgefertigt war hob er über die Startbahn 33 wieder ab und nahm Kurs auf den niederländischen Flughafen Eindhoven (EIN), wo auch ein Teil der MRTT Flotte der NATO, neben Köln, stationiert ist.

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T-056 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der heutige Airbus A330-243MRTT ist noch relativ jung. So wurde er unter der Kennung T-056 erst am 19. November 2020 von der multinationalen MRTT Flotte der NATO übernommen. Diese Einheit befindet sich aktuell noch im Aufbau und umfasst bislang fünf A330MRTT. Neun Flugzeuge diesen Musters werden am Ende insgesamt der Einheit angehören, deren Einsätze durch das European Air Transport Command koordiniert werden. Dabei entfallen fünf Exemplare auf den Stützpunkt am Flughafen Eindhoven und vier auf den Standort am Kölner Flughafen und der dort angeschlossenen Luftwaffenkaserne Wahn. Gebaut werden die vielseitig einsetzbaren Flugzeuge zunächst in Toulouse (TLS) und werden anschließend am spanischen Militärflugplatz Getafe (LEGT) weiter ausgestattet.

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Libya Government, 5A-ONE

Libya Government, 5A-ONE

Geopolitische Verschiebungen und Machtverhältnisse haben bisweilen auch meist einen unmittelbaren Einfluss auf die Luftfahrt. Sehr gut festmachen kann man das an Hand einer Maschine hier in Hamburg. Bereits seit mehrere Jahren wechselt ein Airbus A330 (5A-ONP) immer mal wieder seine Position auf dem Gelände der Lufthansa Technik (LHT). Der Zweistrahler der eigentlich mal der Afriqiyah Airways gehörte, kam vor Jahren nach einem Beschuss nach Hamburg und sollte hier eigentlich wieder in Stand gesetzt werden. Durch den Umsturz des libyschen Regims und den daraus resultierenden anhaltenden Spannungen im Land ist allerdings offenbar nicht klar wer sich um das weitere Vorgehen an dem A330 kümmert bzw. was mit dem aktuell “Leitwerk-losen” Langstreckenflugzeug passieren soll.
Ganz ähnlich erging es dem Regierungsflugzeug des nordafrikanischen Landes. Seit März 2014 stand der Airbus A340-213 der libyschen Regierung abgestellt am Flughafen Perpignan (PGF) im Südwesten Frankreichs. Sehr zur Freude vieler Luftfahrtenthusiasten erwachte der alternde Vierstrahler vergangenes Jahr wieder zum Leben und wurde wieder betriebsbereit gemacht. Am 22. Juni des vergangenen Jahres wurde der Airbus dann von der libyschen Regierung wieder in Empfang genommen und fliegt seitdem wieder aktiv für das Land am Mittelmeer.

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5A-ONE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Auf Grund der unklaren Lage des A330 hier in Hamburg, konnte sich jedoch kaum jemand vorstellen den 5A-ONE registrierten A340 jemals in Hamburg in näherer Zeit zu Gesicht bekommen zu können. Am heutigen Abend landete dann doch eben jenes einzigartige Regierungsflugzeug in Fuhlsbüttel. Über die Landebahn 23 setzte der A340 vom Flughafen Mitiga International Airport (MJI) am Hamburger Flughafen auf. Erst am morgigen Montag wird die LHT das Großraumflugzeug für eine kurze Wartung offiziell übernehmen. Dafür verbleibt der Airbus über Nacht auf dem Vorfeld 2.
Ursprünglich wurde das im französischen Toulouse (TLS) gebaute VIP-Flugzeug am 11. Oktober 1996 an die Regierung aus Brunei ausgeliefert. Am 25. März 2000 übernahm dann die ebenfalls in Hamburg bekannte saudi-arabische Kingdom Holding das Flugzeug, ehe es am 5. Oktober 2006 als 5A-ONE zur Flotte der libyschen Afriqiyah Airways stieß. In Folge der Unruhen im Land wurde die Maschine zunächst ab 2010 am Haupstadt-Flughafen Tripolis (TIP) für etwas mehr als zwei Jahre abgestellt. Im Sommer 2012 ging es dann bereits für ein Jahr Parkzeit zum Flughafen Perpignan in Frankreich, ehe eine Überführung für einige Monate zum Flughafen Paris-Orly (ORY) im Juni 2013 erfolgte. Im September 2013 feierte der Airbus A340 kurzzeitig ein Comeback in der Flotte der Regierung Libyens, jedoch nur bis zur bereits erwähnten erneuten Standzeit ab März 2014.
Wir hoffen, dass nach der aktuellen Wartung noch hoffentlich viele weitere Besuche hier in Hamburg folgen werden. Denn der A340 ist nicht nur in seiner Lackierung ein Hingucker, sondern ist auch aktuell einer von nur noch lediglich sechs aktiven Flugzeugen der -200 Variante des Airbus A340.

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SK Telecom, HL8080

SK Telecom, HL8080

So schnell wie sie kam, so schnell verließ HL8080 der südkoreanischen SK Telecom den Hamburger Flughafen wieder. Bereits am gestrigen Nachmittag wurde der Airbus A319-115(CJ) vom Gelände der Lufthansa Technik (LHT) geschleppt und auf dem Vorfeld 2 geparkt. Von dort machte sich der Zweistrahler dann am heutigen Nachmittag auf den Weg wieder zurück zum südkoreanischen Flughafen Incheon (ICN).

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HL8080 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Seit vergangenem Sonntag stand der etwas über acht Jahre alte A319 mit VIP Kabine zu Wartungszwecken bei der LHT (hier gehts zum Artikel). Er gehört zu einem der häufigeren Gäste in Fuhlsbüttel und war bereits in der Vergangenheit einige Male am Platz. Betrieben wird die Maschine seit ihrer Auslieferung am 13. April 2015 vom südkoreanischen Telekommunikationsunternehmen SK Telecom.

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Royal Air Force, ZE708

Royal Air Force, ZE708

Schon einige Male war in der Vergangenheit eine British Aerospace 146-200QC der Royal Air Force am Hamburger Flughafen zu Gast. Jedes Mal wiesen wir bislang darauf hin, dass die kleinen Vierstrahler in der Flotte der britischen Luftstreitkräfte bereits seit geraumer Zeit zum Verkauf stehen würden und sich die Zeit der BAe dem Ende neige. Allerdings scheint es so als ob die kleinen Schulterdecker munter weiterfliegen. Zumindest landete am heutigen Nachmittag mit ZE708 im tristesten Januar-Grau eine 146-200QC in Fuhlsbüttel. Die Maschine kam vom britischen Newcastle Airport (NCL) auf einem Trainingsflug in die Hansestadt und wurde nach der Landung auf dem Vorfeld 2 abgestellt. Erst am morgigen Vormittag soll das Flugzeug wieder in Richtung Oslo (OSL) abheben.

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ZE708 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die mittlerweile mehr als 28 Jahre alte British Aerospace hat bislang schon eine lebendige Vergangenheit hinter sich. Ursprünglich hob sie am 13. September 1993 im britischen Watford (EGCD) zum ersten Mal ab und wurde am 17. Juni 1994 von der französischen Air Jet übernommen. Dort flog von Februar 2000 bis Februar 2002 für Air France. Am 1. Juli 2002 leaste dann die italienische Ciao Fly das, auf Grund seiner “Vierstrahligkeit” liebevoll “Jumboline” genannte, Flugzeug (in Anlehnung an die Bezeichnung der Boeing 747 als “Jumbo”) bis in den Mai 2003. Von dort an betrieb die ebenfalls französische Axis Airways bis Januar 2006 BAe 146-200QC. Über die belgische TNT Airways gelangte dann am 21. März 2012 die Maschine zur Flotte der Royal Air Force. Dort ist ZE708 mittlerweile nur noch eine von dreien ihrer Art. Neben der ebenfalls grauen ZE707 ist lediglich die ZE700 als VIP Transporter noch im Einsatz der britischen Krone.

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