2022

Libya Government, 5A-ONE

Libya Government, 5A-ONE

Wohl einiges länger als ursprünglich angenommen stand nun 5A-ONE der libyschen Regierung am Hamburger Flughafen. Der Vierstrahler war Ende Januar diesen Jahres zu Wartungszwecken zur Lufthansa Technik (LHT) gekommen (wir berichteten). Offenbar gab es jedoch einige Schwierigkeiten mit dem Airbus A340-213 der ursprünglich vom libyischen Diktator Muammar al-Gaddafi angeschafft wurde. Diese Probleme verzögerten den geplanten Abflug immer wieder.
Nachdem am gestrigen Sonntagnachmittag bereits ein Versuch der Crew unternommen wurde den Flughafen zu verlassen, musste sie jedoch auf dem Weg zum Start kurz vor dem Lineup auf die Startbahn 05 abbrechen und kehrte auf die Position 91 auf dem Vorfeld 2 zurück. Grund hierfür waren wohl Probleme mit einem Bremssystem des Langstreckenflugzeugs.

Aviation photo
5A-ONE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die Nacht verbrachte die Maschine dann doch wieder in den Hallen der LHT, um das Problem beseitigen zu können. Am heutigen Mittag unternahm dann die Crew erneut einen Startversuch und hob erfolgreich über die Startbahn 33 mit dem mehr als 25 Jahre alten ehemaligen Prestigejet des libyschen Diktators ab. Aktuell befindet sich der Airbus im Besitz der Regierung Libyens und soll dort auch wieder als offizielles Transportmittel der Regierenden genutzt werden. Ursprünglich diente der A340 jedoch den Herrscher aus Brunei sei dem 11. Oktober 1996 als Transportmittel. Über die saudischen Kingdom Holding (ab März 2000) gelangte der Flieger schließlich am 5. Oktober 2006 in den Besitz der Libyer.

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Aerotranscargo, ER-BAM

Aerotranscargo, ER-BAM

Vor genau einem Jahr waren die Jumbojets der moldawischen Aerotranscargo am Hamburger Flughafen kaum wegzudenken. Die Boeing 747 brachten in der Hochzeit der Corona-Pandemie dringend benötigte Hilfsgüter und Tests aus Asien in die Hansestadt. Nach ein paar Monaten liefen die Flüge jedoch aus und Aerotranscargo verschwandt wieder aus Fuhlsbüttel.
Mit ER-BAM landete am heutigen Morgen jedoch wieder eine Boeing 747-409(BDSF) am Hamburg Airport. Anders jedoch als die Flüge vor einem Jahr handelte es sich diesmal um keinen Cargo-Flug, sondern um einen Wartungsauftrag bei der Lufthansa Technik (LHT).

Aerotranscargo _ B747-409(BDSF) _ ER-BAM (@HAM 14.03.2022)

Dazu rollte der Vierstrahler nach der Landung aus dem ungarischen Budapest (BUD) vor die Hallen der LHT. Dort soll bald 30 Jahre alte Maschine einige Tage verbleiben. Ursprünglich flog das Langstreckenflugzeug jedoch kein Fracht, sondern wurde am 11. Januar 1993 im amerikanischen Everett (PAE) als Passagiervariante an China Airlines ausgeliefert. Erst mit der Übernahm durch die allerdings bereits längst vergangene deutsche ACG Air Cargo Germany am 13. Juli 2009 wurde die Boeing von da an ausschließlich für Fracht genutzt. Vorangegangen war ein Umbau zur “BDSF” (Bedek Special Freighter)-Variante der 747. Seit dem 16. Dezember 2014 fliegt der Jumbo nun als ER-BAM für Aerotranscargo, erhielt jedoch erst Mitte des vergangenen Jahres seine Lackierung der Frachtfluggesellschaft.

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Nomad Aviation, HB-JJJ

Nomad Aviation, HB-JJJ

Genau so schnell wie er gekommen war, so schnell verließ uns am heutigen Nachmittag der Airbus A319 der Nomad Aviation auch wieder. Nachdem am gestrigen Abend die Maschine mit VIP-Kabine eine Delegation rund um den indonesischen Verteidigungsminister in die Hansestadt brachte (wir berichteten), flog eben dieser Tross am Nachmittag wieder ab und nahm Kurs auf den Pariser Hauptstadt Flughafen Orly (ORY).

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HB-JJJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dazu nutzte der 17 Jahre alte Zweistrahler die Runway 23. Der Airbus A319-133(CJ) der Schweizer Nomad Aviation ist spezialisiert für eben solche Sonderflüge. Mit seiner VIP-Kabine lässt er für 19 Gäste kaum Wünsche offen. Neben dem luxuriösen Interieur gehören auch ein komplettes Schlafzimmer (Queen Size Bett) sowie insgesamt fünf weitere Schlafmöglichkeiten (zwei Queen Size Betten, sowie drei Einzelbetten) und ein Badezimmer inkl. Dusche zur Ausstattung der Maschine. Angetrieben wird das Flugzeug von zwei IAE V2527M-A5. Damit kommt der Airbus mit der Baunummer (MSN) 2421 aus dem Airbuswerk in Finkenwerder maximal 8.150km weit.

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Nomad Aviation, HB-JJJ

Nomad Aviation, HB-JJJ

Mit den letzten Sonnenstrahlen des Tages landete am heutigen späten Nachmittag mit HB-JJJ ein nicht alltäglicher Gast am Hamburger Flughafen. Der Airbus A319-133(CJ) der schweizer Nomad Aviation landete aus der griechischen Hauptstadt Athen (ATH) kommend über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel. An Bord soll offenbar eine Delegation rund um den indonesischen Verteidigungsminister gewesen sein.

Aviation photo
HB-JJJ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die 17 Jahre alte Maschine wurde ursprünglich am 22. März 2005 in Finkenwerder (XFW) an die schweizer Jet Aviation Business Jets ausgeliefert. Schon damals befand sich eine VIP-Kabine im inneren des Zweistrahlers. Am 19. Mai 2006 übernahm dann die britische TAG Aviation (UK) Ltd den Airbus, ehe am 30. November 2018 sich die ebenfalls schweizer Nomad Aviation die Dienste des A319 sicherte. Seitdem fliegt das Flugzeug unter der Kennung HB-JJJ.

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DLR – Deutsche Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt, D-CMET

DLR – Deutsche Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt, D-CMET

Es gibt Flugzeuge die sind allein auf Grund ihres Einsatzbereiches schon selten. Dazu zählt auch sicherlich die modifizierte Dassault Falcon 20E-5 des DLR. Die Maschine mit der Kennung D-CMET im Einsatz für die Deutsche Forschungsanstalt für Luft- und Raumfahrt absolvierte am heutigen Morgen ein sogenanntes “Touch and Go”-Manöver über die Landebahn 15 in Fuhlsbüttel. Nach dem kurzen Berühren der Runway und dem darauffolgenden Durchstarten, kehrte das Forschungsflugzeug zu seiner Basis am bayrischen Sonderflughafen Oberpfaffenhofen (OBF) zurück.

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D-CMET at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Bereits seit dem Jahr 1976 die die Falcon 20 in Betrieb des DLR. Seitdem hat sich das Flugzeug zu einer der wichtigsten Plattformen deutscher und europäischer flugzeuggetragener Forschung zur Erkundung von Erde und Atmosphäre entwickelt. In seinen mehr als 40 Jahren Betriebszeit in der Umwelt- und Klimaforschung hat die D-CMET laut dem DLR eine Spitzenposition unter den europäischen Forschungsflugzeugen eingenommen. Dabei führt der Zweistrahler verschiedenste Missionen durch und misst bspw. mit seinem markanten Nasenmast Anströmgeschwindigkeit und -richtung. Doch auch spezielle Fenster, leistungsstärkere Triebwerke zur besseren Bordstromversorgung, sowie diverse Befestigungspunkte am Rumpf und den Flügeln für Messsysteme gehören zur Ausstattung des eigentlichen Geschäftsreiseflugzeugs aus französischer Herstellung.

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