2022

Tus Airways, 5B-DDK

Tus Airways, 5B-DDK

Offenbar allzu lange hielt die Partnerschaft zwischen der neuen virtuellen Airline Tel Aviv Air und der polnischen Enter Air nicht. Denn mit dem heutigen Tage führt nicht mehr die polnische Fluggesellschaft die Flüge für die virtuelle Airline in die israelische Metropole durch, sondern die zypriotische Tus Airways. Am Mittag landete mit 5B-DDK ein Airbus A320 der im März 2016 gegründeten Fluggesellschaft in Fuhlsbüttel und sorgte somit für die Erstlandung dieser Airline am Hamburg Airport. Dabei wollte Tus Airways eh im weiteren Verlauf des Jahres eine eigene Route nach Paphos auf Zypern aufnehmen.

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5B-DDK at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als 17 Jahre alte Airbus A320-214 ist noch relativ frisch in der Flotte der Tus Airways. Erst seit Februar diesen Jahres fliegt er unter der Kennung 5B-DDK für die Zyprioten. Zuvor war die Maschine seit ihrer Auslieferung am 20. Oktober 2004 als 9H-AEK für Air Malta unterwegs. Bei Tus Airways trifft der Zweistrahler aktuell auf zwei weitere A320. Ein weiteres Flugzeug diesen Musters und ein Airbus A330 sollen zeitnah zur Flotte dazu stoßen.

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Icelandair, TF-FIC

Icelandair, TF-FIC

Es gibt kaum einen exklusiveren Weg eine große Reise zu unternehmen. Hapag Lloyd Cruises bietet nicht nur Kreuzfahrten an, sondern auch sogenannte Kreuzflüge. Ähnlich dem Wasserweg werden damit verschiedenste Länder und ihre Sehenswürdigkeiten bereist. Allerdings wird dabei der Luftweg gewählt. Da nun ein Flugzeug nun rein größentechnisch nicht vergleichbar mit einem Kreuzfahrtriesen ist, ist ein Kreuzflug wesentlich exklusiver. Am morgigen Sonntag startet wieder einmal ein solcher vom Hamburger Flughafen aus. Dazu kam bereits am heutigen Mittag TF-FIC der Icelandair auf einem Positionierungsflug aus Reykjavik (KEF) nach Fuhlsbüttel. Die Boeing 757-23N(WL) landete dabei über die Runway 23 und rollte danach auf das Vorfeld 2.

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TF-FIC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am morgigen Sonntagmorgen bricht der mehr als 21 Jahre alte Zweistrahler dann zu seinem Abenteuer auf. Dieses führt die 757 über den italienischen Flughafen Brindisi (BDS) zum Flughafen Entebbe (EBB) in Uganda. Mit an Bord sind maximal 46 Gäste, die im Rumpf der Boeing viel Freiraum, Komfort und unter anderem auch ein 180° Flatbed pro Platz vorfinden werden. Kostenpunkt dieser Reise ab 79.800 € pro Person (ohne Sitzplatzreservierung). Der weitere Reiseverlauf führt das Flugzeug dann unter anderem in den nächsten Tagen und Wochen noch nach Tansania, Sambia, Namibia, Südafrika, Botswana und die Seychellen. Erst am Abend des 14.04. wird TF-FIC wieder zurück in Hamburg erwartet. Bereits in der Vergangenheit gab es mehrfach im Jahr Kreuzflüge, meist durchgeführt mit einer Maschine der Icelandair. Auf Grund der Coronapandemie pausierten diese jedoch in näheren Vergangenheit. In diesem Jahr sind noch zwei weitere Reise geplant: In 20 Tagen um die Nordhalbkugel und ein Abenteuer in Grönland und Island.

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TF-FIC at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Dabei flog die Boeing 757-200 nicht immer exklusive Gäste. So wurde sie am 23. Juni 2000 im amerikanischen Renton (RNT) an die amerikanische American Trans Air ausgeliefert. Weitere Betreiber in den folgenden Jahren waren die amerikanische ATA Airlines, die russische VIM Airlines sowie die litauische Aurela. Am 3. März 2011 sicherte sich dann Icelandair die Dienste der Boeing und vermietete sie in den folgenden Jahren je einmal an die Vereinten Nationen (UN) und Air Nuigini aus Papua-Neuguinea. Für die Kreuzflüge erhielt das ansonsten schneeweiße Flugzeug nun auf der Einstiegsseite die Titel “Albert Ballin” und ein kleines Logo der “Hapag Lloyd Cruises”. Ihren Taufnamen “Magni” (ein isländischer Vulkan) behielt die 757 allerdings bis zum heutigen Tage.

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Bayham Holdings, VQ-BOS

Bayham Holdings, VQ-BOS

Erst im September des vergangene Jahres war die VQ-BOS der Bayham Holdings zuletzt zu einem Kurzbesuch bei der Lufthansa Technik (LHT) am Hamburger Flughafen zu Gast (wir berichteten). Am heutigen späten Nachmittag landete die Boeing 737-8GQ(WL) erneut in Fuhlsbüttel. Auch diesmal war der Grund ein Besuch bei der LHT. Der Zweistrahler setzt dabei aus dem italienischen Olbia (OLB) kommend über die Landebahn 23 am Hamburg Airport auf.

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VQ-BOS at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach der Landung rollte die 737 dann über den Taxiway U vor die Hallen die Wartungshallen der Lufthansa Technik. Es ist erst der zweite Besuch der mehr als 14 Jahre alten Boeing. Ursprünglich wurde die Maschine jedoch als 191-Sitzer im amerikanischen Renton (RNT) an die ebenfalls amerikanischen Pegasus Aviation ausgeliefert. Erst am 1. Februar 2010 übernahm Bayham Holdings das Mittelstreckenflugzeug und stattete es neben der Kennung VQ-BOS auch mit einer VIP-Kabine aus.

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Armée de l’Air (French Air Force), MRTT047 (F-UJCM / 047)

Armée de l’Air (French Air Force), MRTT047 (F-UJCM / 047)

Anfang des Jahres 2020 kamen immer mal wieder größere Flugzeuge aus Toulouse (TLS) zum Lackieren nach Finkenwerder (XFW), um bei dem dortigen Airbuswerk Engpässe in der Lackierung zu umgehen. Mit der fortschreitenden Coronapandemie wurden diese Flüge an den Hamburger Standort des europäischen Flugzeugbauers jedoch eingestellt, da in dieser Zeit keine Kapazitätsengpässe am französischen Standort mehr drohten.
Am heutigen Mittag landete nun, zwar nicht aus Toulouse sondern aus dem spanischen Getafe (QYM), ein Airbus A330-243MRTT der für die französischen Luftstreitkräfte bestimmt ist im Süden Hamburgs. Mit der Testkennung MRTT047 setzte die spätere F-UJCM über die Landebahn 23 auf.

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MRTT047 at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der Zweistrahler trägt bislang lediglich die so genannte Primer-Grundlackierung. In Finkenwerder soll die multifunktional einsetzbare Maschine nun seine Lackierung erhalten. Dabei wurde der A330 zunächst in Toulouse gefertigt und zum Umbau als militärisches Multi-Role Tanker Transport Flugzeug nach Getafe geflogen. Dabei besitzt die French Air Force aktuell schon sechs A330MRTT. Die zukünftige F-UJCM mit der Flottennummer 047 und der Baunummer (MSN) 1998 ist eine von insgesamt noch fünf offenen bestellten Airbus A330MRTT für die Armée de l’Air. Diese werden vom Geschwader “31e Escadre Aérienne de Ravitaillement et de Transport Stratégiques” am Luftwaffenstützpunkt 125 Istres-Le Tubé (LFMI) betrieben.

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Turkish Airlines, TC-LKB

Turkish Airlines, TC-LKB

Erst vor genau einer Woche landete eine Boeing 777 der Turkish Airlines, als Folge des tags zuvor vorangegangenen Streiks des Sicherheitspersonals am Airport, in Fuhlsbüttel (wir berichteten). Am gestrigen Tag wiederholte sich der 24 stündige Ausstand der Sicherheitskräfte und so landete gestern lediglich Flugzeuge mit Passagieren in Hamburg, nahmen auf den Rückflügen jedoch keine wieder mit. Dadurch änderte Turkish Airlines wie auch schon in der letzten Wochen das eingesetzte Fluggerät heute auf den beiden Kursen von und nach Istanbul (IST). Am Vormittag wurde so anstatt eines Airbus A321 ein A330 eingesetzt und am Nachmittag eben wieder eine Boeing 777 anstatt des eigentlichen A321.
Das Großraumflugzeug mit der Kennung TC-LKB setzte am späten Nachmittag über die Landebahn 15 am Flughafen auf.

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TC-LKB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

TC-LKB ist einige der wenigen Boeing 777-300ER bei Turkish Airlines die nicht neu ab Werk von der Fluggesellschaft übernommen wurden. Ursprünglich flog der acht Jahre alte Zweistrahler vom 1. Mai 2014 bis Ende Oktober 2015 für Kenya Airways. Diese stellte die 777-36N(ER) dann zunächst für einige Monate in Nairobi (NBO) und anschließend in Amsterdam (AMS) ab, ehe erst im April 2016 Turkish Airlines die Boeing von Kenya Airways leaste. Lediglich zwei weitere Flugzeuge diesen Typs in der Flotte von Turkish Airlines sind von der kenianischen Fluggesellschaft gemietet und bieten deshalb auch ein anderes Kabinenlayout und mehr Sitzplätze an.
Auf Grund der gestern ausgefallenen Flüge bietet das eigentliche Langstreckenflugzeug natürlich wesentlich mehr Platz als die eigentlichen am heutigen Tag geplanten A321 auf den beiden Istanbul-Kursen. So finden 28 Gäste in der Business- und 372 Passagiere in der Economy-Class dieser “Triple Seven” Platz. Normalerweise betreibt Turkish Airlines seine eigene 777-Flotte mit maximal 349 Sitzplätzen (aufgeteilt auf 49 Sitze in der Business- und 300 Plätze in der Economy-Class).

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