Bald mit Emirates erneut nach New York?

Bald mit Emirates erneut nach New York?

Es gab ihn bereits, den Flug von Dubai über Hamburg nach New York John F. Kennedy. Der Flug bestand vom 29.10.2006 bis zum 30.03.2008. Damals flog man mit Boeing 777-300 und später dem Airbus A340-500 diese Strecke, leider auch in Konkurrenz zu United/Continental Airlines. Geht es nun bald mit Emirates erneut nach New York? Wenn es nach dem Wunsch von Hamburgs ersten Bürgermeister geht, ja.

Tschentscher trifft Clark

Der Hamburger Bürgermeister traf sich während seines Besuches in Dubai unter anderem mit Tim Clark, dem Präsidenten von Emirates, dem er diesen Vorschlag unterbreitete. Dieser wäre grundsätzlich nicht abgeneigt und bezeichnete eine solche Verbindung als wirtschaftlich durchführbar. Er fürchte allerdings, dass es mit dem Marktzugang nicht ganz so einfach sein könnte, da Lufthansa, als Nationalcarrier, ein Interesse daran hat keine Fluggäste, die sonst über die eigenen Hubs fliegen, an andere Airlines zu verlieren. Die Situation ist zudem eine andere als damals. Mit United entfällt dieses Mal ein Star Alliance Partner komplett auf der Strecke nach New York.

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United Airlines streicht Hamburg

United Airlines streicht Hamburg

Was sich bereits seit einiger Zeit im Buschfunk andeutete wurde heute bittere Realität für den Hamburg Airport. United Airlines streicht Hamburg aus ihrem Flugplan. Damit verliert Hamburg seine einzige Nonstop-Verbindung in die USA. Der letzte Flug fand bereits am 4. Oktober statt und eigentlich sollte die Verbindung im Frühjahr wieder aufgenommen werden. Dazu wird es nun allerdings nicht kommen.

United Airlines, Boeing 767-400 | Foto: Timo Soyke

Ursprünglich wurde die Strecke von Continental Airlines aufgenommen, welche später mit United Airlines fusionierte. Am 10. Juni 2005 starteten die Flüge zwischen New York und Hamburg und wurden zumeist mit einer Boeing 757-200 durchgeführt. Es kamen aber auch Boeing 767-300 und Boeing 767-400 zum Einsatz.

Wie geht es nun weiter?

Am Hamburger Flughafen zeigte man sich enttäuscht über die Entscheidung der Airline, versprach aber, sich so schnell wie möglich um Ersatz zu bemühen.

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