Deutsche Luftwaffe, 15+04

Deutsche Luftwaffe, 15+04

Dieser Tag am Hamburger Flughafen stand vollkommen im Zeichen der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung. Nachdem am Morgen bereits 15+01 ein Airbus A319 und 10+27 ein A310MRTT (wir berichteten) landeten, wollte mit 16+01 ein A340 der Flugbereitschaft nach seiner Wartung bei der Lufthansa Technik wieder zurück nach Köln fliegen (hier gehts zum Artikel). Offenbar, auf Grund von technischen Problemen, kehrte die Maschine allerdings wieder um und landete sicher in Hamburg. Allerdings sollte der Airbus auch die Crews der beiden vorangegangenen Flugzeuge wieder zurück nach Köln nehmen. Da traf es sich gut, dass mit 15+04 der einzige Airbus A321 in der Flotte der Luftwaffe eh schon in der Luft auf einem Trainingsflug aus dem rumänischen Constanta (CND) über Norddeutschland war. Dieser landete kurzerhand am Hamburger Flughafen und sammelte die gestrandeten Crews ein. Nach dem Start setzte der Airbus A321-231 seinen Weg nach Köln (CGN) fort und landete dort sicher.

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1504 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der mehr als 20 Jahre alte Airbus A321 wurde ursprünglich am 20. April 2000 als D-AISE in Finkenwerder (XFW) an die Lufthansa ausgeliefert. Dort erhielt die Maschine auch den Taufnamen „Neustadt a. d. Weinstraße“. Am 17. Dezember 2016 flottete die Lufthansa den Zweistrahler aus und überführte in zwei Tage später nach Fuhlsbüttel. Dort wurde das Mittelstreckenflugzeug fortan für die Bedürfnisse der Flugbereitschaft angepasst. Im September 2018 erfolgte dann die Flugerprobung seitens der Luftwaffe. Endgültig übernommen wurde der Airbus dann am 5. Oktober 2018 und trägt seitdem die Kennung 15+04.

Deutsche Luftwaffe, 16+01

Deutsche Luftwaffe, 16+01

Nachdem am Morgen bereits mit 15+01 ein Airbus A319 und mit 10+27 (hier gehts zum Artikel) ein Airbus A310 der Flugbereitschaft in Fuhlsbüttel gelandet waren, machte am Mittag ein Langstreckenflugzeug auf dem Gelände der Lufthansa Technik Platz. Mit 16+01 verließ ein Airbus A340-313 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung den Hamburger Flughafen und flog zurück zu seiner Basis nach Köln (CGN). Allerdings drehte der Vierstrahler im Sinkflug auf Köln wieder um kehrte mehr als eine Stunde später wieder nach Hamburg zurück. Den genauen Grund der Rückkehr kennen wir zwar nicht, mutmaßen aber technische Probleme.

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1601 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der ursprünglich an die Lufthansa in Toulouse (TLS) ausgelieferte Airbus A340 ist einer von zweien seines Typs in der Flotte der Flugbereitschaft, die die Deutsche Luftwaffe im Auftrag des Verteidigungsministeriums betreibt. Am 18. Mai 1999 wurde die Maschine an die Lufthansa als D-AIGR übergeben und trug den Taufnamen „Leipzig“. Im April 2009 wurde das Langstreckenflugzeug dann nach Hamburg geflogen und wurde einem knapp zweijährigen Umbau unterzogen. Nach den Anpassungen (unter anderem eine VIP Kabine und diverse militärische Konfigurationen) fand von Januar 2011 bis Ende März des selben Jahres die Flugerprobung statt. Am 30. März 2011 übernahm schließlich die Luftwaffe den Airbus und gab ihm neben der militärischen Kennung 16+01 auch den Taufnamen „Konrad Adenauer“.
Auf Grund der Anfälligkeit für technischen Pannen entschied sich die Bundesregierung vor einiger Zeit drei werksneue Airbus A350 zu beschaffen, die die A340 mittelfristig ersetzen sollen. Nach der Indienststellung von 10+03 wird bereits zeitnah der zweite A350 bei der Lufthansa Technik zum Umbau erwartet.

Deutsche Luftwaffe, 10+27

Deutsche Luftwaffe, 10+27

Irgendwann ist es für alles und jeden Zeit zu gehen. Nichts bleibt für ewig. Dies gilt natürlich auch für Flugzeuge. Zum letzten Mal setzte am heutigen Morgen die 10+27 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung in Fuhlsbüttel auf. Starten wird der Airbus A310-304 MRTT dagegen nie wieder, denn die Maschine soll auf dem Gelände der hiesigen Lufthansa Technik zerlegt werden. Natürlich passte sich das Hamburger Wetter diesem traurigen Anlass an.
Nach seinem letzten Flug von Kölner Flughafen (CGN) setzte das komplett grau lackierte Flugzeug über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel auf. Damit beginnt nun das Ende einer Ära…

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1027 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der mehr als 31 Jahre alte Airbus A310 wurde ursprünglich am 2. März 1990 im französischen Toulouse (TLS) an die Lufthansa als D-AIDI unter dem Taufnamen „Fellbach“ ausgeliefert. Am 17. November 1998 flottete dann die Luftwaffe den A310 ein und baute ihn zum Multi Role Tanker Transport (MRTT) um. Neben der nun militärischen Kennung 10+27 erhielt der Airbus auch einen neuen Taufnamen: August Euler, nach dem deutschen Flugpionier und Ingenieur.
Mit der stetigen Beschaffung von Flugzeugen des Musters Airbus A330 MRTT auf europäischer Ebene für die NATO, werden die A310 in der Deutschen Luftwaffe zunehmend überflüssig. Da zudem auch bereits zwei A321neo bei Airbus bestellt wurden, die dieses Jahr noch eingeflottet werden sollen, bedeutet dies nun das Ende der A310 MRTT in der Flotte der Flugbereitschaft. In nähere Zukunft sollen die vier weiteren A310 in der Flotte der 10+27 folgen und wohl auch in hier in Hamburg ihr Ende finden. So verschwindet schleichend ein weiteres Flugmuster vom Himmel.
Wir blicken zurück auf viele verschiedene Besuche am Hamburger Flughafen, sei es auf Missionsflügen, Trainingsflügen oder zu Wartungsbesuchen bei der Lufthansa Technik, und sagen „Danke!“ für viele schöne Momente und Fotos!

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1027 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Deutsche Marine, 79+55 & Deutsche Luftwaffe, 14+04

Deutsche Marine, 79+55 & Deutsche Luftwaffe, 14+04

Um die Mittagszeit trainierten gleich zwei Luftfahrzeuge der Bundeswehr kurz am Hamburg Airport. Zunächst absolvierte ein NH90 NTH Sea Lion mit der Kennung 79+55 der Marine einen Low Approach über die Bahn 05. Zuvor war der Hubschrauber bereits unter anderem kurz in Hannover (HAJ) zu Gast, bevor er nach dem Kurzbesuch in Fuhlsbüttel wieder Richtung Cuxhaven weiterflog.
Der Sea Lion wird bei der Marine in der Regel für Transport- und Rettungseinsätze genutzt. Der Zusatz „NTH“ steht dabei für „Naval Transport Helicopter“. Gegenüber der Variante für das deutsche Heer (TTH) verfügt dieser NH90 über wesentlich mehr Sensoren und Kommunikationsmittel, die ihn bestmöglich auf den Einsatz auf See vorbereiten.

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7955 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Kurz nach dem NH90 stattete dann mit 14+04 eine Bombardier BD-700-1A11 Global 5000 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung dem Airport einen minimal längeren Besuch ab. Denn der mehr als zehn Jahre alte Jet, setzte gleich dreimal zum Low Approach über die Landebahn 05 an, ehe die Maschine mit VIP Kabine zum Flughafen Köln (CGN) zurückkehrte.

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1404 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Deutsche Luftwaffe, 10+25

Deutsche Luftwaffe, 10+25

Kurz nach Sonnenuntergang landete am heutigen Nachmittag mit 10+25 ein Airbus A310-304MRTT der deutschen Luftwaffe in Fuhlsbüttel. Der graue Zweistrahler setzte dabei über die Landebahn 15 auf und rollte nach der Landung weiter auf die Position 95C auf dem Vorfeld 2. Gestartet war der das „Multi Role Tanker Transport“ (kurz MRTT) Flugzeug vom Flughafen Chania “Ioannis Daskalogiannis” auf der griechischen Inseln Kreta. Grund für den Besuch ist der Transport von Soldaten die dort stationiert sind. Am Abend flog der A310 wieder zurück nach Köln (CGN).

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1025 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die als „Hermann Köhl“ bei der Luftwaffe getaufte Maschine flog ursprünglich für die Lufthansa. Diese übernahm am 10. Dezember 1988 im französischen Toulouse (TLS) das Flugzeug und flog es bis zum 14. Juli 1996. Ab dem 31. Juli 1996 setzte dann die Luftwaffe den aktuell mehr als 32 Jahre alten Airbus ein und gab ihm neben dem Taufnamen des deutschen Luftfahrtpioniers Köhl auch die Kennung 10+25.

Deutsche Luftwaffe, 15+01 & 15+02

Deutsche Luftwaffe, 15+01 & 15+02

Gleich zwei Airbus A319 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung landete am Morgen in Fuhlsbüttel. Zuerst setzte 15+01 (ein Airbus A319-133(CJ)) über die Landebahn 23 am Hamburger Flughafen auf und rollte dann auf das Gelände der Lufthansa Technik.

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1501 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Dort soll die mehr als elf Jahre alte Maschine gewartet werden. In der Flotte der Deutschen Luftwaffe fliegt der Zweistrahler seit dem 31. März 2010. Zuvor wurde das in Finkenwerder (XFW) gebaute Flugzeug bei der Lufthansa Technik in Fuhlsbüttel für die Anforderungen der Flugbereitschaft ausgerüstet. Dazu gehört unter anderem eine VIP-Kabinenausstattung.

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1502 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Weniger als eine Stunde später landete mit 15+02 der zweite Airbus A319-133(CJ) am Hamburg Airport. Die Maschine kam ebenfalls aus Köln (CGN), holte jedoch lediglich der Crew des zuvor gelandeten Airbus der Flugbereitschaft ab.
Auch dieser mehr als elf Jahre alter A319 wurde in Finkenwerder gebaut und bei der Lufthansa Technik unter anderem mit einer VIP-Kabine ausgestattet. Seit der Übernahme am 7. Juni 2010 durch die Luftwaffe trägt das Flugzeug die Kennung 15+02.

Deutsche Luftwaffe, 16+02

Deutsche Luftwaffe, 16+02

Kurz bevor die Boeing 737 der belarussischen Regierung den Airport verließ (wir berichteten), rollte mit 16+02 noch ein weiteres Flugzeug vom Gelände der Lufthansa Technik. Der Airbus A340-343 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung gab somit den Weg für die 737 über die Taxiway T frei.

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1602 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Der Vierstrahler wurde in den Hallen der Lufthansa Technik gewartet und erhielt hier unter anderem offenbar ein grundüberholtes Fahrwerk. In der Vergangenheit waren die 16+02 das Schwesterflugzeug 16+01 (ebenfalls ein A340) bereits häufiger wegen kleinerer Mängel oder Pannen bei der Lufthansa Technik zu Gast.

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1602 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Über die Startbahn 23 hob das Langstreckenflugzeug der Bundesregierung ab und flog weiter zum Flughafen Köln (CGN).

German Air Force, 10+03

German Air Force, 10+03

Da hatte wohl jemand Heimweh… Nachdem vor einigen Tagen der Airbus A350-941 für die Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung final ausgeliefert worden war schaute die 10+03 registrierte Maschine am heutigen späten Nachmittag wieder in Fuhlsbüttel vorbei. Zuvor besuchte der Zweistrahler den Flughafen Leipzig (LEJ) und vollzog dort einigen Anflug- und „Touch and Go“-Manöver. Letztere absolvierte das Langstreckenflugzeug in der Folge dann auch dreimal am Hamburger Flughafen.

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1003 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Bei der Übung, wird das Durchstarten bei einem simulierten Landeabbruch geprobt. Dafür setzt das Flugzeug kurz auf der Landebahn auf, um dann wieder Schub zu geben und durchzustarten. Nach dem dritten „Touch and Go“ flog der Airbus A350 wieder zurück nach Köln (CGN), wo er seit der Auslieferung stationiert ist.
Bereits am heutigen Mittag absolvierte mit 16+01 ein Airbus A340-313 der Luftwaffe dieses Manöver in Fuhlsbüttel.

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1003 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Seit dem 9. Oktober nun steht das fabrikneue Flugzeug der Bundesregierung zum Transport von Ministern, der Kanzlerin oder des Bundespräsidenten zur Verfügung (wir berichteten). Ganz zu Beginn hob der A350 zum ersten Mal am 21. Februar diesen Jahres in Toulouse (TLS) als F-WZFF ab. In Finkenwerder (XFW) erhielt die Maschine dann ihre Lackierung und flog in der Folge wieder zurück nach Frankreich. Von dort kehrte der Airbus als F-WJKM zum Airbuswerk südlich der Elbe zurück. Einige Tage später wurde er als D-AGAF nach Fuhlsbüttel zur Lufthansa Technik überführt, um dort die Kabinenausstattung und weitere Konfigurationen zu erhalten. Auch einige Testflüge wurden vom Hamburger Flughafen aus unternommen. Schlussendlich erhielt das Regierungsflugzeug neben der nun finalen Kennung 10+03 auch den Taufnamen „Kurt Schuhmacher“ und wird seitdem von der Flugbereitschaft betrieben.

German Air Force, 10+03

German Air Force, 10+03

Am frühen Vormittag verließ uns der erste A350 der Flugbereitschaft, mit der militärischen Kennung 10+03 in Richtung seiner neuen Heimat Köln-Wahn(CGN). Gelandet war der A350-941CJ erstmalig im Mai diesen Jahres und erhielt seitdem in den Hallen der Lufthansa Technik seine Übergangs VIP Kabine(wir berichteten).
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1003 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Ehe der A350 uns heute verließ hatte er letzten Mittwoch noch einen Testflug absolviert(wir berichteten). Nach dem Start über die Bahn 33 verabschiedete sich der A350 noch mit einem Low Pas über der Bahn 23.

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1003 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Der A350 wird nach seiner Indienststellung den Taufnamen „Kurt Schumacher“ erhalten. Diesen Name trägt aktuell auch noch der Airbus A310 mit der Registrierung 10+23.

German Air Force, D-AGAF (10+03)

German Air Force, D-AGAF (10+03)

Beim schönsten Licht setze der A350 mit der Registrierung D-AGAF, später 10+03, nach Mehrstündigen Testflug auf der Bahn 15 auf. Der heutige Testflug führte den A350 nach dem Start zuerst über Norddeutschland bis runter nach Bielefeld ehe es dann nach Ingolstadt(IGS) ging für zwei Low Approach. Bevor der A350 wieder Kurs auf Hamburg nahm, flog er noch einen Low Approach am zukünftigen Standort Köln-Bonn(CGN).

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D-AGAF at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmann on netAirspace

Anders als alle bisherigen Maschinen die, die Luftwaffe übernommen hat, trug der A350 für seinen heutigen Testflug noch das zivile Kennzeichen D-AGAF. Gestern zeigte sich der A350 mit seinem zukünftigen Taufnamen „Kurt Schuhmacher“ das erste mal. Dieser Name trägt aktuell auch noch der Airbus A310 mit der Registrierung 10+23.

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