Luftwaffe

Deutsche Luftwaffe, 15+04

Deutsche Luftwaffe, 15+04

Eigentlich vergeht keine Woche indem nicht ein Flugzeug der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung bei der hiesigen Lufthansa Technik (LHT) vorbeischaut. Am heutigen Vormittag landete mit 15+04 der einzige Airbus A321 in der Flotte der von der Luftwaffe betriebenen Flugbereitschaft aus Köln (CGN) kommend. Nach einer knappen Stunde Aufenthalt auf dem Vorfeld der LHT hob der Zweistrahler zu einem mehrstündigen Testflug ab und landete am Nachmittag wieder in Fuhlsbüttel. Der Testflug führte zunächst Richtung polnische Grenze und dann über Berlin Richtung Süden. Über München, den Bodensee, Stuttgart und das Ruhrgebiet ging es dann für den Airbus A321-231 wieder Richtung Norden. Dort drehte er noch einige Runden.

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1504 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach dem Testflug und einem kurzen Stopp am Hamburg Airport kehrte das Mittelstreckenflugzeug wieder zurück nach Köln (CGN) zurück. Ursprünglich ist die aktuell militärisch 15+04 registrierte Maschine an die Lufthansa vor knapp 21 Jahren ausgeliefert worden. Diese betrieb den in Finkenwerder (XFW) gebaute Airbus als D-AISE unter dem Taufnamen „Neustadt a. d. Weinstraße“ bis Ende 2016. Ab da an baute die Lufthansa Technik hier in Hamburg den A321 um. Kurz vor der finale Übergabe an die Flugbereitschaft am 5. Oktober 2018 führte die Luftwaffe im September 2018 einige Testflüge unter der Kennung 98+10 mit dem Flugzeug durch.

Deutsche Luftwaffe, 16+02

Deutsche Luftwaffe, 16+02

Man könnte fast meinen dieser Airbus A340 ist häufiger in der hier ansässigen Lufthansa Technik, als das er im Normalbetrieb fliegen würde… Denn am heutigen Morgen landete mit 16+02 erneut einer der beiden Airbus A340-313 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung in Fuhlsbüttel. Von Köln (CGN) gestartet setzte der Vierstrahler am Hamburger Flughafen über die Landebahn 05 auf. Danach rollte der Airbus über den Taxiway T auf das Gelände der Lufthansa Technik.
Um die Crew wieder abzuholen landete einige Zeit später mit 15+04 auch der Airbus A321 in Diensten der Luftwaffe hier und hob wenig später wieder ab.

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1602 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Das mehr als 20 Jahre alte Langstreckenflugzeug aus ursprünglichem Lufthansabestand steht kurz vor seiner Ablösung. Denn mit dem ersten von drei Airbus A350 in der Flotte der Flugbereitschaft fliegt schon einer der Nachfolger. Der nächste A350 wird schon bald für die Ausstattung bei der Lufthansa Technik einfliegen. Die aktuell als 16+02 registrierte Maschine trägt seit der Übernahme durch die Luftwaffe am 4. Juli 2011 auch den Taufnamen „Theodor Heuss“. Zuvor flog sie im ganz normalen Passagierdienst seit dem 6. Oktober 2000 als „Gummersbach“ und D-AIFB für die Lufthansa. Letztere war auch Abnehmer des Airbus bei der Auslieferung in Toulouse (TLS).

Deutsche Luftwaffe, 15+03

Deutsche Luftwaffe, 15+03

Bereits seit einigen Wochen ist der Airbus A319-133(CJ) mit der militärischen Kennung 15+03 zur Wartung bei der Lufthansa Technik am Hamburger Flughafen. Am heutigen Vormittag hob der Zweistrahler zu einem Testflug ab. Die Maschine wird von der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung vornehmlich im Rahmen des sogenannten Open Skies Abkommen eingesetzt. Dieses Abkommen zwischen den NATO Staaten und Russland berechtigt die jeweiligen Unterzeichner auf festgelegten Routen das Territorium anderer Länder zu überfliegen und Foto-, Video- oder Infrarot-Aufnahmen machen zu dürfen. Auch der Airbus A319 flog heute auf seinem Testflug unter einer Open Skies Flugnummer. Dies legt die Vermutung nahe, dass bei der Lufthansa Technik etwas an der entsprechenden Ausstattung neu konfiguriert oder geändert wurde.

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1503 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Auf dem mehr als vier Stunden dauernden Flug, flog das Flugzeug zunächst Richtung Süden und drehte drei Runden nahe der NATO Air Base Geilenkirchen (GKE) im Westen von Nordrhein-Westfalen. Danach nahm der Airbus Kurs auf das nördliche Bayern und flog dort ebenso wie etwas später südlich von Berlin einige Schleifen. Danach kehrte der knapp 21 Jahre alte A319 wieder nach Hamburg zurück. Ursprünglich übernahm am 13. November 2000 Volkswagen Air Service den A319(CJ) in Finkenwerder (XFW). Vom 20. Juli 2016 bis zur vollständigen Abnahme durch die Luftwaffe im Juni 2019 verweilte die rund 34 Meter lange Maschine in den Hallen der Lufthansa Technik und wurde aufwändig umgebaut. Nach der Flugerprobungsphase unter der militärischen Kennung 98+11 seitens der Flugbereitschaft, trägt das Flugzeug nun die Kennung 15+03. Anders als bei den anderen beiden Airbus A319 in der Flotte der Flugbereitschaft, trägt dieses Flugzeug dazu noch auf dem Leitwerk das Logo des Open Skies Abkommens.

Deutsche Luftwaffe, 16+01

Deutsche Luftwaffe, 16+01

Zu Trainingszwecken schaute am heutigen Mittag mit 16+01 einer der beiden Airbus A340 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung vorbei. Der Vierstrahler absolvierte ein „Touch and Go“-Manöver über die Landebahn 23. Dabei landet das Flugzeug zunächst regulär, bremst jedoch nicht komplett ab und startet einige Sekunden später durch und hebt wieder ab.
Zuvor war der Airbus A340-313 vom Flughafen Köln (CGN) gestartet und trainierte in der Folge zunächst in Leipzig (LEJ) ehe das Langstreckenflugzeug nach Fuhlsbüttel flog. Nach dem Durchstarten steuerte der Airbus den Flughafen München (MUC) zum weiteren Training an.

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1601 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der beinahe 22 Jahre alte Airbus wurde ursprünglich als D-AIGR am 18. Mai 1999 im französischen Toulouse (TLS) an die Lufthansa ausgeliefert. Dort trug sie den Taufnamen „Leipzig“ und ist zudem das zweitausendste jemals ausgelieferte Flugzeug von Airbus. Im April 2009 wurde die Maschine nach Hamburg überführt, wo sie von der Lufthansa Technik für die Luftwaffe umgebaut wurde. Im Januar 2011 erhielt sie dann zu Testzwecken bereits die militärische Testkennung 98+47, ehe das Flugzeug mit VIP Kabine dann am 30. März des selben Jahres final übernommen wurde. Seitdem trägt es neben der Kennung 16+01 auch den Taufnamen „Konrad Adenauer“.

Deutsche Luftwaffe, 14+06

Deutsche Luftwaffe, 14+06

Am heutigen Vormittag besuchte uns mit der 14+06 eine Bombardier BD-700-1A10 Global 6000 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung. Der Grund für ihren Besuch war die Durchführung eines Low-Approach auf der Bahn 33. Nach ihrem Low Approach auf der Bahn 33 flog die Global weiter in Richtung Braunschweig (BWE) wo sie ebenfalls Platzrunden flog.

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1406 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Cornelius Grossmannon netAirspace

Die mittlerweile etwas über ein Jahr alte Global 6000 wurde am 19. November 2019 aus dem kanadischen Montréal (YUL) nach Hamburg überführt, um hier ihre VIP Kabine zu erhalten. Knapp zwei Monate später wurde die Global 6000 dann final an die Luftwaffe übergeben und erhielt in dem Zuge auch ihre militärische Kennung 14+06.

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