South African Airways, ZS-SDF

South African Airways, ZS-SDF

Nachdem wir bereits am Montag auf eine Auslieferung am heutigen Tag spekuliert hatten (siehe erster Bericht), bewahrheiteten sich am Vormittag die Vermutung. ZS-SDF, der neuste Airbus A350 für South African Airways, hob um kurz nach 11 Uhr im strömenden Regen in Finkenwerder ab, um direkt weiter nach Johannesburg (JNB) zu fliegen. Der A350-941 wird dabei mehr als 10 Stunden für die mehr als 9.000km lange Strecke benötigen.

Das Leitwerk und den Rumpf zieren nun die Farben und die Titles der südafrikanischen Airline, die trotz der prekären finanziellen Lage den Airbus heute übernahm.

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ZS-SDF at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der heutige Airbus A350 dürfte der vorerst letzte für South African Airways sein, denn die Airline hatte dieses Jahr beschlossen insgesamt vier zweistrahlige Langstreckenjets von Airbus einzuflotten. Somit dürfte es nun schwerer werden einen A350 in den bunten Farben der Airline in Deutschland abzulichten. Denn bislang setzt die Airline noch den Airbus A340 auf ihrer Strecken nach Frankfurt (FRA) und den Airbus A330 auf der Strecke nach München (MUC) ein.

 

SAS Scandinavian Airlines, D-AXAJ (SE-ROU)

SAS Scandinavian Airlines, D-AXAJ (SE-ROU)

In jüngerer Vergangenheit haben viele Airlines ihren Flugzeugen ein zeitgemäßeres Aussehen in Form einer neuen Lackierung gegeben. So wurden unter anderem beispielsweise die Lackierungen der Lufthansa, Aer Lingus und Austrian Airlines modernisiert. Vor einigen Wochen veröffentlichte die skandinavische SAS Scandinavian Airlines ihre neue Lackierung. Nachdem bereits mindestens ein Airbus A320 und A320neo unterwegs sind und ein Airbus A350 in dieser neuen Farbgebung geliefert wurde, hob heute zum ersten Mal ein Airbus A320-251N in Finkenwerder im modernisierten Farbkleid ab. Das Flugzeug mit der Testkennung D-AXAJ, später SE-ROU, flog dabei über Hamburg, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Zum Ende des knapp 2,5 stündigen Testflugs setzte der Zweistrahler in Fuhlsbüttel zum obligatorischen Low Approach an, ehe es zurück zum Werksgelände nach Finkenwerder ging.

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D-AXAJ at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Angetrieben von zwei CFMI LEAP-1A26 wird SE-ROU in einigen Tagen ausgeliefert und gesellt sich zu den mittlerweile mehr als 40 Airbus A320neo in der Flotte der SAS. Insgesamt sind wohl bis Ende 2023 mindestens 80 Flugzeuge der sparsamen Version des A320 in der Flotte der SAS zu finden. SE-ROU wird dabei 180 Passagieren in einer Klasse Platz bieten und den Taufnamen „Liv Viking“ erhalten.

Die neue Lackierung unterscheidet sich durch das angepasste Farbschema auf dem Leitwerk, welches nun auch einen Teil des hinteren Rumpfs bedeckt. Ferner sind auch die silbernen Titel größer geworden und die Triebwerke nicht mehr rot, sonder silbern mit einem blauen Kranz lackiert. Auch die Fahnen der skandinavischen Länder, Schweden, Dänemark und Norwegen wandern von vorderen Rumpf nach hinten und werden besser sichtbar dargestellt.

Air Mauritius, ZS-SDF

Air Mauritius, ZS-SDF

Zunächst mit lackiertem Air Mauritus Leitwerk und keinen Titeln kam am heutigen Mittag, kurz nach der Avro RJ100 am Hamburger Flughafen, ein Airbus A350-941 der Air Mauritius in Finkenwerder (XFW) an. Der zweistrahlige Langstreckenjet startete mehr als zwei Stunden zuvor im französischen Toulouse (TLS).

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ZS-SDF at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die Strecken führte den schon mit südafrikanischer Registrierung versehenen und unter South African Airways Flugnummer fliegenden Airbus über Frankreich, Großbrittanien und die Niederlande. Die südafrikanische Kennung ist auch der Grund des Besuchs in Finkenwerder, denn dort erhält der A350 mit der Registrierung ZS-SDF das Leitwerk und die Titel der South African Airways. Denn wie auch schon ZS-SDE vor einigen Tagen (wir berichteten) geht der Airbus in ein paar Tagen zunächst der Flotte der südafrikanischen Staatsairline zu, die den A350 von Air Mauritius least. Falls in der gleichen Geschwindigkeit die Arbeiten erledigt werden können wie beim Airbus vor einigen Tagen, so wäre es am Samstag möglich einen A350 in South African Airways Farben in Finkenwerder zu bestaunen.

RubyStar, EW-484TI

RubyStar, EW-484TI

Ein Großteil des Verkehrs in Finkenwerder (XFW) sind selbstverständlich Airbus Flugzeuge. Jedoch kommt es selten vor, dass auch einmal ein Fluggerät eines anderen Herstellers beim Airbuswerk landet und/oder startet.
Mit EW-484TI landete am heutigen Abend eine Antonov An-12B der weißrussischen RubyStar im Süden von Hamburg und sorgte damit für ein absolutes Highlight im Dunkeln. Denn das Transportflugzeug mit vier Propellerturbinentriebwerken ist mittlerweile knapp 50 Jahre alt und nur noch sehr wenig an Flughäfen anzutreffen. Gestartet war die Antonov in der nordirischen Hauptstadt Belfast (BFS) und benötigte für die etwas mehr als 1.000km lange Strecke etwas mehr als zwei Stunden.

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EW-484TI at Hamburg – Finkenwerder
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Ausgeliefert wurde die An-12B bereits im Januar 1969 (!) an die sowjetischen Luftstreitkräfte. Bis ins Jahr 1992 verrichtete das Transportflugzeug dort seine Dienste, ehe es nach 12 (!) weiteren Betreiberstationen am 19. November 2016 zur Flotte der weißrussischen RubyStar stieß und dort die Kennung EW-484TI erhielt.
Von den insgesamt 1.248 eigentlich vornehmlich fürs Militär produzierten Antonov An-12 sind nur noch ein Bruchteil im aktiven Einsatz. Gerade die Häufung von Unfällen in den letzten Jahren führten dazu, dass die Antonov An12 nicht mehr jeden Luftraum durch- oder anfliegen darf. Auch das Alter erschwert einen wirtschaftlichen Betrieb der Antonov An-12 immer mehr.

South African Airways, ZS-SDE

South African Airways, ZS-SDE

Zu einer besonderen Flugbewegung kam es am heutigen Morgen, denn in Finkenwerder wurde mit ZS-SDE ein Airbus A350-941 an die afrikanische South African Airways übergeben. Um kurz vor halb Zehn brach der neue Zweistrahler mit mehr als einer Stunde Verspätung auf, um vom Airbuswerk nach Johannesburg (JNB) zu fliegen.

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ZS-SDE at Hamburg – Finkenwerder
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Gekommen war der werksfrische A350 vor fünf Tagen (18.11.) in den Basisfarben der Air Mauritius. Die Airline wird den Langstreckenjet jedoch zunächst nicht selbst einsetzen, sondern vermietet den Airbus als ZS-SDE an South African Airways. In Finkenwerder erhielt er in nur fünf Tagen die Farben der südafrikanischen Airline.

Ob die bestellte Kabinenkonfiguration (28 Business- & 298 Economy-Class Plätze) beibehalten wurde, wissen wir aktuell leider nicht, ist jedoch anzunehmen bei der kurzen Standzeit in Finkenwerder. Insgesamt hat die Airline vier Flugzeuge des neue sparsamen Airbus Langstreckenjets bestellt.

Jazeera Airways, D-AXAQ (9K-CBC)

Jazeera Airways, D-AXAQ (9K-CBC)

Zwei Airbus A320neo hat die kuwaitische Jazeera Airways bereits übernommen. Der nächste dürfte alsbald folgen, denn mit D-AXAQ, später 9K-CBC, absolvierte heute ein Airbus A320-251N seinen Erstflug. Dabei startete der Zweistrahler in Finkenwerder (XFW) und überflog bei seinem Erstflug dabei Niedersachsen, Schleswig Holstein, Mecklenburg-Vorpommern und Brandenburg. Zum Abschluss setzte der Airbus auch zum obligatorischen Low Approach in Fuhlsbüttel an und kehrte nach etwas mehr als zwei Stunden wieder zum Airbuswerk zurück.

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D-AXAQ at Hamburg – Finkenwerder
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Der A320neo wird das 12. Flugzeug in der Flotte der Airline aus dem Wüstenstaat werden. Nach seiner Auslieferung in einigen Tagen wird er die finale Kennung 9K-CBC erhalten und vermutlich 12 Gästen in der Business- und 144 Passagieren in der Economy-Class Platz bieten. Aktuell betreibt die Airline neun Airbus A320-200 und bislang zwei A320neo. Aktuell wurden insgesamt vier Flugzeuge des Musters A320N bestellt die jeweils mit zwei CFMI LEAP-1A26 ausgestattet sind.

TAP – Air Portugal, F-WWYZ (CS-TUS)

TAP – Air Portugal, F-WWYZ (CS-TUS)

In schönstem herbstlichen Licht landete am heutigen Nachmittag ein Airbus A330-941 für die portugiesische TAP – Air Portugal in Finkenwerder (XFW). Das Flugzeug mit der Testregistrierung F-WWYZ, später CS-TUS, war am Mittag in Toulouse (TLS) zum ersten Mal abgehoben und vollzog zunächst ein Testprogramm über Südfrankreich. Nach diesen Tests nahm der Zweistrahler Kurs auf das Airbuswerk in Finkenwerder. Dort erhält der A330 seine Lackierung.

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F-WWYZ at Hamburg – Finkenwerder
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Nach seiner Auslieferung in einigen Wochen in Toulouse wird der A330neo die Registrierung CS-TUS tragen und insgesamt 300 Passagieren in zwei Klassen (34 Business- und 264 Economy-Class Plätzen) Platz bieten. Das Flugzeug mit der Baunummer (MSN) 1954 wird nach CS-TUR (wir berichteten) der 19. A330-941 in der 21 Flugzeuge umfassenden Bestellung des Erstkunden TAP sein.

STARLUX Airlines, D-AZAX (B-58201)

STARLUX Airlines, D-AZAX (B-58201)

Noch nie von STARLUX Airlines gehört? Nicht weiter tragisch, denn die taiwanesische Airline nimmt ihren Flugbetrieb Anfang des kommenden Jahres auf. Gegründet wurde die sie allerdings schon im Jahre 2016. Um ihren Flugbetrieb aufnehmen zu können benötigt STARLUX Airlines natürlich auch Flugzeuge. Diese werde alle fabrikneu übernommen.
Das erste Flugzeug wird dabei ein Airbus A321-252NX sein, der am heutigen frühen Abend in Fuhlsbüttel einen Low Approach auf seinem Erstflug absolvierte und danach wieder (leicht verspätet und somit nach Sonnenuntergang) nach Finkenwerder zurückkehrte. Im vierten Anlauf klappte es dann auch endlich…

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D-AZAX at Hamburg – Finkenwerder
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Der Airbus A321neo mit der aktuellen Testregistrierung D-AZAX stellt einen von zehn bislang bestellten A321 der taiwanesischen Airline dar. Angetrieben von zwei CFM International LEAP-1A30 wird er insgesamt 188 Passagieren Platz bieten, dabei entfallen acht Sitzplätze auf komfortable Business-Class Sitze. Völlig unspektakulär im Gegensatz zur Lackierung des Airbus, wird die zukünftige Registrierung lauten: B-58201.

Ferner bestellte die neu gegründete Airline fünf Airbus A350-900 und 12 A350-1000 beim europäischen Flugzeugbauer. Bislang sind allerdings nur Destinationen im asiatischen Raum geplant. Die Bestellung der A321 sollen bis Ende des Jahres 2021 abgeschlossen sein. Die größeren Flugmuster des A350 werden allerdings erst voraussichtlich zwischen 2021 und 2024 an die Airline übergeben.

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

Mit dem heutigen Tage begann das letzte Kapitel in der Schildkröten Geschichte der japanischen All Nippon Airways, kurz ANA, in Hamburg. Mit F-WWAL landete am Mittag der vorerst letzte Airbus A380-841 beim Airbuswerk im Süden Hamburgs der für die japanische Airline bestimmt ist. Der Airbus mit der späteren Kennung JA383A war zuvor im französischen Toulouse (TLS) gestartet und absolvierte mit dem heutigen Flug bereits den zweiten Testflug, allerdings noch in der grünen „Primer“-Lackierung (Grundierung).

In Finkenwerder erhält der Airbus seine ikonische Schildkröten-Lackierung und die Kabinenausstattung. Bis der A380 jedoch sein komplettes Farbkleid final erhalten haben wird, wird es wohl noch bis Anfang des nächsten Jahres dauern. Wie auch bei den anderen beiden Vierstrahlern für ANA wird auch dieser A380 mit der Baunummer (MSN) 266 ein Testprogramm im Finkenwerder absolvieren, bevor er zur Auslieferung zurück nach Toulouse überführt wird. Nach „Kai“ (JA381A) und „Lani“ (JA382A) wird dieser Airbus A380 den Namen „Ka La“ und ein orange-rotes Farbkleid tragen. Ebenfalls unterscheidet sich der Gesichtsausdruck der lackierten Schildkröten zu denen der beiden anderen A380.

Auf Grund der Witterung und der sehr tief hängenden Wolken haben wir heute leider kein aktuelles Bild für euch. Das unten stehende Bild zeigt den ersten A380 und dient der Veranschaulichung der Primer-Lackierung:

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F-WWSH at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach seiner Auslieferung, wohl Ende des zweiten Quartals 2020, wird der Airbus die Kennung JA383A erhalten. Ferner werden acht Passagiere in der First-, 56 Passagiere in der Business-, 73 Passagiere in der Premium-Economy- und 383 Gäste in der Economy-Class Platz finden. Diese werden dann hauptsächlich zwischen Japan und Hawaii in dem doppelstöckigen Flugzeug Platz nehmen dürfen. Dabei wird er von vier Rolls-Royce Trent 970 angetrieben.

Auf Grund des geplanten Routings der dann drei A380 von ANA werden es wohl erstmal die letzten Chancen sein Anfang des nächsten Jahres auch die dritte Schildkröte in voller Lackierung in Deutschland/Europa zu erwischen.

Hong Kong Airlines, F-WZGU (B-???)

Hong Kong Airlines, F-WZGU (B-???)

Nachdem bereits vor zwei Tagen ein A330-900 der TAP zum Lackieren in Finkenwerder (XFW) angekommen war (wir berichteten), landete heute ein weiterer Gast im Süden Hamburgs, um dort seine finale Lackierung zu erhalten. Mit F-WZGU landete ein Airbus A350-941 in sogenannter „Primer“-Lackierung (Grundierung) der Hong Kong Airlines auf der Landebahn des Airbuswerks. Zuvor war der zweistrahlige Langstreckenjet im französischen Toulouse (TLS) gestartet. Seinen Erstflug absolvierte der A350 bereits am 17. September diesen Jahres in Frankreich.

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F-WZGU at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die finale Registrierung des Flugzeugs mit der Baunummer (MSN) 355 steht leider aktuell noch nicht fest. Allerdings werden in dem von zwei Rolls-Royce Trent XWB-84 Triebwerken angetriebenen Flugzeug 33 Gäste in der Business- und 301 Passagiere in der Economy-Class Platz finden. Das Langstreckenflugzeug mit der Testkennung F-WZGU wird offenbar der siebte Airbus A350 in der Flotte der Airline. 11 Stück hat Hong Kong Airlines bislang bei Airbus bestellt.

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