Alsie Express, OY-CLZ

Alsie Express, OY-CLZ

Das neue Jahr ist da und damit ist auch die Fußballpause über die Feiertage nun vorbei. Am heutigen Nachmittag landete auf einem Positionierungsflug aus dem dänischen Sonderborg (SGD) kommend, eine ATR 72-500 (72-212A) der ebenfalls dänischen Alsie Express in Fuhlsbüttel. Die Maschine mit der Kennung OY-CLZ rollte vor das General Aviation Terminal (kurz GAT) und wartete dort auf eine Hamburger Fußballmannschaft. Eine gute Stunde später flog das zweimotorige Turboprop-Regionalverkehrsflugzeug in Richtung des Flughafens Nürnberg (NUE) wieder ab. Mit an Bord die Mannschaft des Fußballzweitligisten FC St. Pauli die am morgigen Sonntag gegen die SpVgg Greuther Fürth antritt.

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OY-CLZ at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Extra für diesen Charterflug brachte die dänische Airline das Logo des Fußballclubs auf dem Rumpf des etwas mehr als 12 Jahre alten Fliegers an. Gerade Alsie Express passte in der Vergangenheit immer wieder kurzfristig das Aussehen einer Chartermaschine an die Gäste des jeweiligen Flugzeugs an. Ursprünglich wurde die ATR 72 am 16. September 2008 im französischen Toulouse (TLS) an AZAL Azerbaijan Airlines ausgeliefert. Im Mai 2013 übernahm die dänische Nordic Aviation Capital (NAC) das Flugzeug und stattete es für den neuen Betreiber Alsie Express auf der Basis am Flughafen Sonderborg neu aus. Dort erhielt die fortan als OY-CLZ registrierte Maschine neben der charakteristischen matt-schwarzen Lackierung auch eine komfortable 48 Passagiere fassende Business-Class Kabine.

Lübeck Air, SE-MDB

Lübeck Air, SE-MDB

Nachdem bereits Anfang des Monats die einzige ATR 72 der Lübeck Air auf Grund von schlechter Witterung nach Fuhlsbüttel umgeleitet worden war, wiederholte sich dieses Movement am gestrigen Abend. Auf Grund von dichten Nebel würde SE-MDB aus München (MUC) nach Hamburg umgeleitet und parkte über Nacht auf dem Vorfeld 1. Am heutigen Mittag hob die ATR 72-500 zu einem sehr kurzen Positionierungsflug nach Lübeck (LBC) wieder ab, um morgen wieder im normalen Linienbetrieb der kleinen Airline zu fliegen.

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SE-MDB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 12 Jahre alte ATR 72-500 (72-212A) übernahm die erst in diesem Jahr gegründete Lübeck Air am 21. Juli diesen Jahres. Aktuell wird das 60 Passagiere fassende Flugzeug von der dänischen Alsie Express für Lübeck Air betrieben. Zuvor waren bereits die irische Aer Arann, die schwedischen Golden Air, Braathens Regional und BRA – Braathens Regional Airlines Betreiber der Maschine.

Lübeck Air, SE-MDB

Lübeck Air, SE-MDB

Für einen richtigen Überraschungsbesuch in Fuhlsbüttel sorgte am heutigen späten Abend mit SE-MDB die bislang einzige ATR 72-500 der Lübeck Air. Um kurz nach halb Zehn setzte das zweistrahlige Regionalflugzeug über die Landebahn 15 auf. Eigentlich sollte der Flug (wie immer) von München (MUC) zum Flughafen Lübeck (LBC) führen. Doch offenbar sorgte der dort vorherrschende dichte Nebel für die Umleitung nach Hamburg. Nach etwas mehr als einer halben Stunde auf der Position 10 brach das Turboprop-Regionalverkehrsflugzeug wieder auf. Sein Ziel diesmal: Der süddänische Flughafen Sønderborg (SGD). Dort erwartet die Maschine offenbar eine kurze Wartung beim Betreiber Alsie Express.
Dieses Movement ist nicht nur selten, sondern stellt außerdem auch die Erstlandung der noch jüngeren Airline Lübeck Air im Linienbetrieb am Hamburger Flughafen dar.

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SE-MDB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die etwas mehr als 12 Jahre alte ATR 72-500 (72-212A) wurde am 10. Dezember 2008 im französischen Toulouse (TLS) an die irische Aer Arann ausgeliefert. Einen Tag später übernahm die schwedische Golden Air das Flugzeug und versah sie mit der heutigen Kennung SE-MDB. Über die ebenfalls schwedischen Braathens Regional (ab 1. Januar 2013) und die Folgegesellschaft BRA – Braathens Regional Airlines (ab 6. Januar 2017), fand die ATR schließlich im Februar 2020 ihren Weg in die Flotte der dänischen Alsie Express mit Sitz im dänischen Sønderborg. Dort wurde die Maschine auf ihren Dienst bei der bereits 2016 gegründeten Lübeck Air vorbereitet und erhielt eine Kabine mit 60 Sitzplätzen (zuvor 72). Am 21. Juli diesen Jahres schließlich wurde SE-MDB an Lübeck Air übergeben und führte am 17. August ihren Erstflug nach München (MUC) durch. Seitdem verbindet sie mehrmals wöchentlich die Stadt an der Ostsee mit Stuttgart (STR) und eben München. Bis dato führte die Airline Charterflüge mit einer Dassault Falcon 7X durch.

Fleet Air International, HA-KAO

Fleet Air International, HA-KAO

Am Mittag landete mit HA-KAO eine ATR 72-202(F) der ungarischen Fleet Air International in Fuhlsbüttel. Das Cargoflugzeug setze von dem italienischen Flughafen Pescara (PSR) kommend über die Landebahn 15 auf. Nach der Landung rollte das Turboprop-Flugzeug auf eine Parkposition vor der Halle H. Nach mehr als vier Stunden Aufenthalt flog die Maschine wieder weiter, diesmal zum Flughafen Ostrava (OSR) in Tschechien.

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HA-KAO at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die mehr als 30 Jahre alte ATR wurde ursprünglich als Passagier-Variante am 10. August 1990 im französischen Toulouse (TLS) an die spanische Binter Canarias ausgeliefert. Dort bot sie 68 Passagiere Platz. Anfang des Jahres 2005 begann der Umbau des ATR 72 zu einem Cargoflugzeug. Dieses übernahm dann am 18. April 2005 die irische Air Contractors als EI-SLG. Am 14. Januar diesen Jahres stieß die ATR dann zu Flotte der Fleet Air Bulgaria, ehe sie am 13. Juli als HA-KAO zur Flotte der Fleet Air International wechselte.

SAS Scandinavian Airlines, ES-ATI

SAS Scandinavian Airlines, ES-ATI

Airlines erneuern ab und an ihre Lackierung. So geschehen bei der skandinavischen SAS die bereits vor mehreren Monaten das neue aktualisierte Farbkleid vorstellte. Bislang jedoch konnte man diese neue Lackierung wenig am Hamburger Flughafen beobachten. Aktuell trägt ES-ATI, eine ATR 72-600 (72-212A), die bislang regelmäßig auf der Route Hamburg – Kopenhagen (CPH) verkehrt, bereits die neuen Farben der Fluggesellschaft. Beispielhaft dafür landete das Turboprop-Regionalverkehrsflugzeug am gestrigen Abend über die Landebahn 05 in Fuhlsbüttel.
Aktuell hat man bis zu zwei Chancen pro Tag dieses frisch lackierte Flugzeug in Hamburg zu sehen. Denn SAS setzt ES-ATI meist auf dem morgendlichen oder abendlichen Kurs aus der dänischen Hauptstadt in die Hansestadt ein. Jedoch könnten sich die Chancen bald ausdünnen, denn in näherer Zukunft sollen die Route auch wieder Flugzeuge des Musters Canadair CRJ-900 fliegen.

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ES-ATI at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die etwas mehr als sieben Jahre alte ATR 72 wurde am 8. März 2013 im französischen Toulouse (TLS) an die indische JetKonnect ausgeliefert und bot zu diesem Zeitpunkt 68 Passagieren Platz. Vom 6. Februar 2019 bis zum 19. November 2019 stand das Regionalflugzeug jedoch sowohl im dänischen Sønderborg (SGD) als auch im estnischen Tallinn (TLL) vom Leasinggeber GECAS abgestellt. Am 15. November des vergangen Jahres übernahm die estnische Regional Jet die ATR und stattete sie neben 70 Sitzplätzen auch mit der aktuellen Registrierung ES-ATI und dem Taufnamen „Rorik Viking“ aus. Diese betrieb die Maschine dann für SAS. Nach der Insolvenz von Regional Jet übernahm die ebenfalls estnische Xfly den Betrieb der ATR 72-600 für SAS – Scandinavian Airlines.

Abgestellte Flugzeuge auf dem Vorfeld 2

Abgestellte Flugzeuge auf dem Vorfeld 2

Das Coronavirus hat die Luftfahrtindustrie schwer getroffen. Die Auswirkungen sind nicht nur an unserem heimischen Airport hier in Hamburg für jeden sichtbar. Leere Terminals, kaum ein Flieger an den Gates und auf dem Vorfeld 2 (Apron 2) stehen die Symbole der derzeitigen Krise abgestellt und verwahrt bis es irgendwann wieder los geht.

Der deutsche Ferienflieger TuiFly hat beispielsweise gleich drei Flugzeuge des Typs Boeing 737-800 dort abgestellt. Neben dem Flugzeug mit der Sonderlackierung die die Hotelkette „Riu“ bewirbt (D-ATUZ), reihen sich dort auch eine normal lackierte Boeing 737-85K(WL) mit der Kennung D-ATUA und die komplett neu lackierte D-ABMV in „CEWE Fotobuch“-Sonderlackierung ein.

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D-ATUA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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D-ABMV at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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D-ATUZ steht seit dem 24. März, D-ATUA seit dem 26. März und D-ABMV seit dem 22. März auf dem Vorfeld 2 geparkt. Letztere erhielt relativ frisch – im Februar diesen Jahres – ihre Sonderlackierung, die sie leider Europa und der Welt gerade nicht zeigen kann.

Doch nicht nur die TuiFly hat hier Flugzeuge geparkt, sondern auch der deutsche Ferienflieger Condor. Neben der Condor Retro-Lackierung auf einem Airbus A320 (D-AICH), stehen hier zwei normal lackierte Airbus A320 (D-AICA & D-AICF) und gleich vier Boeing 757-300 (D-ABOE, D-ABOM, D-ABOJ & D-ABOK) abgestellt.

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D-AICA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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D-ABOM at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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D-ABOE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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D-AICA steht noch gar nicht mal so lange auf Apron 2 abgestellt. Der Airbus A320 parkt dort erst seit dem 20. April. Anders hingegen D-AICF und D-AICH die ihr Dasein seit dem 24. März bzw. 22. März auf dem Vorfeld 2 fristen. Ähnlich verhält es sich mit den vier Boeing 757 die zwischen dem 21. März und 17. April hier in Hamburg eintrafen, um geparkt zu werden.

Zwischen all den Ferienflieger hat sich dann auch noch eine Boeing 737 der Eurowings geschummelt. Die Maschine mit der Kennung D-ABKN steht als einzige ihrer Airline geparkt auf dem Vorfeld 2. Viele weitere Flugzeuge der Typen Airbus A319 und A320 der Eurowings stehen allerdings gar nicht weit weg auf dem Gelände der Lufthansa Technik geparkt.

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D-ABKN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Durch die hohe Auslastung der Parkmöglichkeiten auf dem Vorfeld 2 müssen regelmäßige Besucher dieser Stellflächen aktuell ausweichen. So parkt aktuell die kleine Frachtmaschine der FedEx vor der Halle H. Dort wird die ATR 42-300(F) die von Air Contractors betrieben wird auch abgefertigt.

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EI-FXB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Air Corsica, F-HAIB

Air Corsica, F-HAIB

Einen ganz besonderen kleinen Gast verschlug es am heutigen Mittag nach Finkenwerder. Dort landete mit F-HAIB eine ATR 42-500 der französischen Air Corsica. Dies stellt schon eine Seltenheit dar, da in der Regel in Finkenwerder nur Airbus Flugzeuge landen und starten (mit Ausnahme einiger Business Jets und Kleinflugzeuge).
Das Turboprop-Regionalflugzeug war zuvor vom französischen Flughafen Albert-Picardie (BYF) nördlich von Paris nahe der belgischen Grenze gestartet. Über den Grund des Besuchs können wir bislang nur spekulieren, allerdings sitzt am Flughafen Albert-Picardie die Airbustocher Stelia Aerospace. Der weitere Weg soll die ATR weiter zum Flughafen Ajaccio (AJA) auf der Mittelmeerinsel Korsika führen.

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F-HAIB at Hamburg – Finkenwerder
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Die bald 15 Jahre alte ATR 42 wurde am 3. Mai 2005 im französischen Toulouse (TLS) an Czech Airlines übergeben. Erst am 24. Mai 2019 übernahm Air Corsica das Flugzeug und stattete es neben der Kennung F-HAIB auch mit dem Taufnamen „La Liaison“ aus. Seit der Auslieferung finden 48 Reisende in dem der ATR 42-500 Platz.
Air Corsica betreibt aktuell eine gemischte Flotte aus vier Airbus A320, zwei A320neo, sowie fünf ATR 72-500 und eben einer ATR 42-500.

Fleet Air Bulgaria, LZ-FAB

Fleet Air Bulgaria, LZ-FAB

Im wechselhaften Licht und Schatten des verregneten und sonnigen Nachmittags, landete heute ein ATR 42-320(F) der Fleet Air Bulgaria. Das Flugzeug mit der Kennung LZ-FAB landete dabei über die Bahn 23. Gestartet war Turboprop-Flugzeug zuvor im tschechischen Ostrava (OSR) und benötigte auf Grund von starkem Gegenwind über zwei Stunden für die ca. 700km lange Strecke. Nach der Landung parkte die ATR auf APRON 2.

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LZ-FAB at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Ausgeliefert wurde das mittlerweile knapp 31 Jahre alte Flugzeug am 10. Januar 1989 im französischen Toulouse (TLS) an die deutsche NFD Luftverkehrs AG. Am 1. Januar 1993 übernahm Eurowings die ATR 42 mit der Kennung D-BEEE. Anfang des Jahres 2000 nahm ATR das Flugzeug zurück, ehe es von Oktober bis Dezember 2000 bei der bulgarischen Balkan – Bulgarian Airlines flog. Danach wurde die ATR zu einem Cargoflugzeug umgebaut und erhielt im Zuge dessen zudem auch eine Neukonfiguration der Triebwerke. Fortan von zwei Pratt & Whitney Canada PW121 angetrieben, flog sie vom 23. Februar 2001 bis zum 30. April 2015 für die schweizer Airline Farnair Switzerland. Über die irischen Air Contractors und ASL Airlines Ireland fand das Cargoflugzeug am 3. September 2018 den Weg in die Flotte der Fleet Air Bulgaria. Dort erhielt sie die Kennung LZ-FAB und ist bislang die einzig aktive Maschine der Airline.

SprintAir, SP-SPE

SprintAir, SP-SPE

Am heutigen Morgen landete eine ATR 72-202 der polnischen SprintAir am Hamburger Flughafen. Der Hochdecker kam vom belgischen Flughafen Lüttich (LGG) und landete um kurz nach sechs Uhr am Morgen über die Bahn 05. Nach einem zweistündigen Aufenthalt auf Vorfeld 1 startete die ATR mit der Kennung SP-SPE über die Bahn 05 in Richtung der französischen Stadt Rennes (RNS).

Am morgigen Abend wird die ATR 72 wieder zurück erwartet. Grund für diesen Umlauf ist offensichtlich ein Charterauftrag.

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SP-SPE at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die 24,5 Jahre alte ATR 72 wurde am 7. Dezember 1995 im französischen Toulouse (TLS) an die britische Cityflyer Express ausgeliefert. Im Januar 2001 übernahm der Flugzeugbauer allerdings das zweistrahlige Propellerflugzeug und lagerte es bis Mitte 2002 ein. Am 30. Mai 2002 leaste die irische Air Araan das 66 Passagiere fassende Flugzeug von ATR, ehe es im April 2009 wieder zurückkehrte. Am 10. Juli 2009 übernahm Royal Air Maroc Express die ATR 72-202 und stattete sie mit 78 Sitzen aus. Am 10. Oktober 2012 verließ sie die Flotte wieder und wurde in Mönchengladbach (MGL) abgestellt. Von April 2013 bis Januar 2014 sicherte sich ein unbekannter Eigner die Dienste des von zwei Pratt & Whitney Canada PW124B angetrieben Flugzeugs. Im Januar 2014 ging die ATR dann der Flotte der spanischen Canary Fly zu, deren Flotte sie am 12. Oktober 2015 wieder verließ. Seit Juli 2016 fliegt sie nun für Sprint Air und erhielt dort auch ihre aktuelle Registrierung, SP-SPE.

Blue Islands, G-ISLL

Blue Islands, G-ISLL

Für einen wirklichen Farbtupfer, im sonst doch recht tristen Airportalltag zwischen Lufthansa, Eurowings und Ryanair, sorgte heute G-ISLL. Die ATR 72-500 (72-212A) der britische Blue Islands landete am heutigen Nachmittag im lilafarbenen Kleid der ebenfalls britischen FlyBe über die Landebahn 23 in Fuhlsbüttel. Gestartet war das Regionalflugzeug im nicht ganz so weit entfernten Bremen (BRE) nachdem es dort aus Jeresey (JER) gelandet war. Der Grund des Besuchs ist mutmaßlich ein Charterauftrag. Nach einer knappen Stunde Aufenthalt verlies G-ISLL Hamburg wieder in Richtung Jersey.

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G-ISLL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die britische Airline Blue Islands hat ihren Sitz in St. Peter Port auf der Kanalinsel Guernsey vor dem französischen Festland. Der Name ist der Handelsname der Fluggesellschaft AirX Limited. Angesteuert werden in der Regel das britische Festland, Inseln um Großbritannien und Ziele im Charterbereich.

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G-ISLL at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
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Die bald 17 Jahre alte ATR72 wurde am 27. November 2002 im französischen Toulouse (TLS) an Air Tahiti ausgeliefert. Am 3. Juli 2015 wurde das Turboprop-Regionalverkehrflugzeug in Billund (BLL) abgestellt und aus dem Dienst genommen. Die vorübergehenden Einlagerung wurde am 16. November 2016 in Mönchengladbach (MGL) fortgesetzt. Am 20. Januar 2017 übernahm Blue Islands das Flugzeug und gab ihm die Kennung G-ISLL. Seitdem fliegt die 72-500 für FlyBe und bietet 68 Passagieren Platz.

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