All Nippon Airways

European Flight Academy, D-ILHA

European Flight Academy, D-ILHA

Der Airbus A340 der Flugbereitschaft war heute nicht das einzige Flugzeug was am Hamburg Flughafen trainierte (hier gehts zum Artikel). Kurz vor dem „Touch and Go“-Manöver des A340 absolvierte eine wesentlich kleinere Cessna 525 CitationJet CJ1 der European Flight Academy mit der Kennung D-ILHA gleich zwei Low Approaches über die Landebahn 23. Dabei fliegt das Flugzeug die Landebahn wie gewohnt an, landete jedoch nicht, sondern startet vor oder über der Landebahn wieder durch. Während Corona waren diese Trainingsflüge, meist von Bremen (BRE) aus, rar. Jedoch nahmen die Trainingsflüge der sich in der Ausbildung befindenden Piloten in der letzten Zeit wieder zu. Nach dem Absolvieren der beiden Manöver flog die Cessna 525 weiter zum Flughafen Heringsdorf (HDF) nahe der polnischen Grenze.

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D-ILHA at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Die European Flight Academy gehört zur Lufthansa Aviation Training und bildet hauptsächlich Piloten der Airlines des Lufthansakonzerns aus. Dazu gehören neben der Lufthansa selbst, auch Eurowings, Austrian Ailrines, Swiss und Brussels Airlines. Doch auch Piloten anderer Airlines wie bspw. der japanischen All Nippon Airlines können und werden dort ausgebildet. Aus diesem Grund tragen eine Cessna in der Flotte nicht das Logo der Lufthansa auf dem Leitwerk. So auch der heutigen D-ILHA registrierte CitationJet. Seit Mitte 2017 trägt die Maschine das in den Farben der japanischen All Nippon Airways (kurz ANA) lackierte Seitenleitwerk. Vorher zierte sie jedoch seit der Auslieferung im Jahre 2008 das Logo der Kranich-Airline.

All Nippon Airways, D-AYAH (JA148A)

All Nippon Airways, D-AYAH (JA148A)

Das winterliche Hamburg hinderte am Vormittag einen Airbus A321neo nicht daran zu seinem Erstflug vom Airbuswerk in Finkenwerder aufzubrechen. Der A321-272N der japanischen All Nippon Airways (ANA) mit der späteren Kennung JA148A brach mit ein wenig Verspätung zu seinem etwas mehr als zwei Stunden dauernden Erstflug auf. Dieser führte das aktuell zu Testzwecken als D-AYAH registrierte Flugzeug über Niedersachsen, Schleswig-Holstein und die Nordsee bis vor die niederländische Küste. Zum Ende absolvierte der A321 auch den obligatorischen Low Approach am Hamburg Airport in Fuhlsbüttel, diesmal über die Landebahn 23.

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D-AYAH at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach ihrer Auslieferung in näherer Zukunft wird die Maschine mit der Baunummer (MSN) 10207 dann acht Passagieren in der Business- und 186 Passagieren in der Economy-Class Platz bieten. Die zukünftige JA148A erwarten – Stand heute – 14 weitere Airbus A321neo in der Flotte der ANA. Daneben betreibt die Airline drei Airbus A320, elf A320neo, vier A321, drei A380, sowie sieben Boeing 737-700, 39 B737-800, 32 B767-300, 16 B777-200, 34 B777-300, als auch 36 Boeing 787-8, 36 787-9 und 2 787-10 Dreamliner. Bislang zog die größte japanische Airline die Aufmerksamkeit allerdings durch die drei bunt lackierten Airbus A380 auf sich. Diese drei Vierstrahler wurden alle in Finkenwerder lackiert und sind mittlerweile in Dienst gestellt worden.

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

Flieg kleine Schildkröten, flieg! War bereits der RTO vor zwei Tagen ein kleines Spektakel in Finkenwerder (wir berichteten), so fanden sich heute noch mehr Schaulustige und Spotter rund um die Aussichtsplattform beim Airbus-Werk ein. Denn bei besten äußeren Bedingungen und damit schönstem Sonnenschein brach die zukünftige JA383A der japanischen All Nippon Airways (ANA) zum Cabin First Flight auf. Dieser Flug markiert den Erstflug nach erfolgreicher finaler Lackierung und dem Einbau der kompletten Innenkabine des Airbus A380. Um kurz nach Zwei am Mittag rollte der Airbus A380-841 zum Start über die Bahn 23 in XFW. Dabei hieß es zunächst, dass der heutige Flug gestrichen worden sei. Am Vormittag dann jedoch die Entwarnung, die für große Erleichterung aller Wartenden in Finkenwerder sorgte. Schon seit dem Morgen versammelten such zahlreiche Spotter und Schaulustige aus Deutschland und den Nachbarländern um die Aussichtsplattform am Airbus-Werk.

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
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Sein knapp dreistündige Testflug führte das doppelstöckige Langstreckenflugzeug über Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein. Dabei sah das Flugzeug mit der französischen Testkennung F-WWAL viele Bundesländer, die es wohl so schnell nicht mehr zu Gesicht bekommen wird, denn nach seiner Auslieferung in einigen Wochen nach Japan wird der A380 primär auf Strecken nach Hawaii eingesetzt.

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Wer den heutigen Flug des mit roten Schildkröten lackierten Flugzeugs verpasst hat, sollte sich sputen, denn all zu lange dürfte der letzte A380 für ANA nicht mehr in Finkenwerder bleiben. Erfahrungsgemäß könnte in einigen Tagen die Überführung nach Toulouse (TLS) stattfinden, um von dort dann – anders als bei Emirates – final ausgeliefert zu werden.

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

Das Warten hat endlich ein Ende. Lange nicht mehr ist auf ein Flugzeug so hingefiebert worden. Die Rede ist vom dritten und letzten Airbus A380 für die japanische Air Nippon Airways (ANA). Nach bereits erfolgreichem Testen der Triebwerke und dem ersten Taxi-Check auf der Bahn in Finkenwerder (XFW), vollzog der Airbus am heutigen Nachmittag den nächsten Test, den sogenannten Rejected Take Off (Rto). Dabei wird auf der Runway ein Startabbruch simuliert. Dies ist meist einer der letzten Tests bevor das Flugzeug zum ersten Mal abhebt. Diesen Erstflug hat der A380 mit der Testkennung F-WWAL zwar bereits hinter sich, allerdings noch nicht mit voll ausgestatteter Kabine die er in Finkenwerder erhielt. Neben der Kabine erhielt die zukünftig JA383A registrierte Maschine in Finkenwerder auch die ikonische – diesmal rote – Schildkrötenlackierung („Flying Honu“).

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der Airbus A380-841 mit der Baunummer (MSN) 266 wird nach seiner Auslieferung in einigen Wochen der dritte und letzte in der Flotte der japanischen Airline werden. Diese betreibt bereits zwei Stück, die ebenfalls eine unterschiedliche „Flying Honu“-Sonderlackierung mit Schildkröten auf dem Rumpf tragen. Der erste A380 in der Farbe Blau und mit dem Namen „Lani“ symbolisiert dabei den Himmel. Der Zweite in der Farbe Smaragdgrün und dem Namen „Kai“ den Ozean. Der heutige Airbus A380 wird mit seinem roten Farbton und dem Namen „Ka La“ den Sonnenuntergang darstellen.
Wie auch die beiden anderen Airbus A380 in der Flotte der ANA, wird JA383A vornehmlich auf der Strecke zwischen Tokio (NRT) und Honolulu (HNL) eingesetzt. Wenn man also nicht gerade in Tokio oder auf Hawaii zu Gast ist, wird es in Zukunft sehr schwer diese Lackierung erneut zu Gesicht zu bekommen.

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Angetrieben wird der Airbus von vier Rolls-Royce Trent 970. Auf seinen Reisen bietet das doppelstöckige Flugzeug acht Gästen in der First-, 56 Flugreisenden in der Business-, 73 Passagieren in der Premium-Economy- und 383 Reisenden in der Economy-Class Platz.

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F-WWAL at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

All Nippon Airways, F-WWAL (JA383A)

Mit dem heutigen Tage begann das letzte Kapitel in der Schildkröten Geschichte der japanischen All Nippon Airways, kurz ANA, in Hamburg. Mit F-WWAL landete am Mittag der vorerst letzte Airbus A380-841 beim Airbuswerk im Süden Hamburgs der für die japanische Airline bestimmt ist. Der Airbus mit der späteren Kennung JA383A war zuvor im französischen Toulouse (TLS) gestartet und absolvierte mit dem heutigen Flug bereits den zweiten Testflug, allerdings noch in der grünen „Primer“-Lackierung (Grundierung).

In Finkenwerder erhält der Airbus seine ikonische Schildkröten-Lackierung und die Kabinenausstattung. Bis der A380 jedoch sein komplettes Farbkleid final erhalten haben wird, wird es wohl noch bis Anfang des nächsten Jahres dauern. Wie auch bei den anderen beiden Vierstrahlern für ANA wird auch dieser A380 mit der Baunummer (MSN) 266 ein Testprogramm im Finkenwerder absolvieren, bevor er zur Auslieferung zurück nach Toulouse überführt wird. Nach „Kai“ (JA381A) und „Lani“ (JA382A) wird dieser Airbus A380 den Namen „Ka La“ und ein orange-rotes Farbkleid tragen. Ebenfalls unterscheidet sich der Gesichtsausdruck der lackierten Schildkröten zu denen der beiden anderen A380.

Auf Grund der Witterung und der sehr tief hängenden Wolken haben wir heute leider kein aktuelles Bild für euch. Das unten stehende Bild zeigt den ersten A380 und dient der Veranschaulichung der Primer-Lackierung:

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F-WWSH at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Nach seiner Auslieferung, wohl Ende des zweiten Quartals 2020, wird der Airbus die Kennung JA383A erhalten. Ferner werden acht Passagiere in der First-, 56 Passagiere in der Business-, 73 Passagiere in der Premium-Economy- und 383 Gäste in der Economy-Class Platz finden. Diese werden dann hauptsächlich zwischen Japan und Hawaii in dem doppelstöckigen Flugzeug Platz nehmen dürfen. Dabei wird er von vier Rolls-Royce Trent 970 angetrieben.

Auf Grund des geplanten Routings der dann drei A380 von ANA werden es wohl erstmal die letzten Chancen sein Anfang des nächsten Jahres auch die dritte Schildkröte in voller Lackierung in Deutschland/Europa zu erwischen.

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