Airbus Industrie, F-WMIL

Airbus Industrie, F-WMIL

Am heutigen Morgen verließ der Airbus A350-1041 mit der Kennung F-WMIL in Werkslackierung wieder das Airbus-Werk in Finkenwerder (XFW). Nachdem ein Teil der aus Tianjin (TSN) gelieferten Schutzausrüstung im Kampf gegen das Coronavirus ausgeladen worden ist, setzte das Langstreckenflugzeug heute seinen Weg nach Toulouse (TLS) fort. Die unter anderem vier Millionen Schutzmasken sollen wie schon genannt Deutschland, aber auch Frankreich, Spanien und Großbritannien zu Gute kommen. Ob der Zweistrahler dabei seine Route über Frankreich hinaus fortsetzt ist uns allerdings nicht bekannt.

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F-WMIL at Hamburg – Finkenwerder
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Um kurz vor Acht am Morgen hob der vier Jahre alte Airbus A350 in Finkenwerder über die Bahn 23 ab.

Airbus Industrie, F-WMIL

Airbus Industrie, F-WMIL

Die Corona-Krise hat Europa und auch Deutschland weiterhin fest im Griff. Ein Großteil des Flugverkehrs wurde bereits eingestellt. Lediglich die Cargo-Sparte erlebt aktuell ein Hoch, da viele Cargo-Kapazitäten, die während normalen Linienflügen im Frachtraum verwendet wurden, wegfallen. Auf Grund dessen nutzen Airlines wie beispielsweise die Lufthansa aktuell normale Passagiermaschinen und funktionieren die Kabine kurzerhand um. So finden entweder tausende Atemschutzmasken und weiteres dringend benötigtes medizinisches Utensil auf den Sitzen Platz oder die Sitze werden einfach kurzerhand ausgebaut, um noch mehr Platz zu schaffen.
Auch der europäische Flugzeugbauer Airbus beteiligt sich aktuell an Versorgungsflügen für Europa und Deutschland. So landete vor einigen Tagen bereits eine Beluga mit Hilfsmaterial in Finkenwerder (XFW). Heute setzte mit F-WMIL jedoch etwas weit größeres beim Airbus-Werk in Finkenwerder auf. Ein Airbus A350-1041 landete am heutigen späten Nachmittag aus dem chinesischen Tianjin (TSN) und brachte so Hilfsgüter nach Deutschland.

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F-WMIL at Hamburg – Finkenwerder
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Der vier Jahre alte Airbus A350 mit der Baunummer (MSN) 059 ist der erste jemals gebaut A350-1000 und fungierte bislang als Testflugzeug. Nachdem er am 14. April 2016 das erste Mal der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, hob die gestreckte Version der 900er-Variante am 24. November des selben Jahres das erste Mal ab. Angetrieben wird F-WMIL dabei von zwei Rolls-Royce Trent XWB-97.

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F-WMIL at Hamburg – Finkenwerder
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Deutsche Luftwaffe, F-WZFF (10+03)

Deutsche Luftwaffe, F-WZFF (10+03)

Lange musste auf diese Lackierung nicht gewartet werden. Nachdem der erste Airbus A350 für die Deutsche Luftwaffe vor 18 Tagen aus Toulouse (TLS) in Finkenwerder landete (wir berichteten), verließ der Zweistrahler am heutigen Mittag das Airbus-Werk wieder. Dabei flog er allerdings nicht wie erwartet direkt nach Fuhlsbüttel, um dort die Kabinenausstattung zu erhalten, sondern zunächst wieder zurück nach Toulouse (TLS). In Finkenwerder erhielt das Langstreckenflugzeug die typische Lackierung aller Flugzeuge in der Flotte der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung. Einzig und allein die Winglets des Airbus A350-941 mit der Testkennung F-WZFF tragen nun ebenfalls die deutschen Farben, bislang ein Novum.

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F-WZFF at Hamburg – Finkenwerder
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In einiger Zeit wird der Airbus bei der Lufthansa Technik in Fuhlsbüttel erwartet, um dort seine Kabinenausstattung zu erhalten. Dabei wird er allerdings zunächst keine angepasste VIP Kabine eingebaut bekommen, sondern eine Interimskabine, sodass das Flugzeug möglichst schnell zur Flotte stoßen kann. Ursprünglich war der A350 für die Lufthansa bestimmt, die den Airbus mit der Baunummer (MSN) 416 jedoch nicht abnahm.
Final wird der Airbus A350 seine aktuelle Testkennung F-WZFF dann wohl gegen die Registrierung 10+03 eintauschen.

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F-WZFF at Hamburg – Finkenwerder
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Cathay Pacific, F-WZFO (B-LQE)

Cathay Pacific, F-WZFO (B-LQE)

Dieser Tag stand ganz im Zeichen des Airbus A350 in Finkenwerder. Nachdem bereits der A350 für die Deutsche Luftwaffe das Airbus-Werk verließ (wir berichteten), startete einige Zeit später ein weiterer Airbus A350 mit dem Ziel Toulouse (TLS). Das Langstreckenflugzeug (finale Registrierung B-LQE) der Cathay Pacific erhielt südliche der Elbe ebenfalls seine Lackierung. Gekommen war der Zweistrahler allerdings schon vor über einem Monat und stand seit der erfolgreichen Lackierung einige Zeit geparkt auf dem Werksgelände (hier gehts zum Bericht).

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F-WZFO at Hamburg – Finkenwerder
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Auf Grund der aktuellen Lage durch den Coronavirus bleibt ein Großteil der Flotte der Cathay Pacific am Boden. Ob eine baldige Auslieferung des Airbus mit der finalen Kennung B-LQE stattfindet, darf durchaus bezweifelt werden. Ausgestattet wäre der A350 mit 38 Plätzen in der Business-, sowie 24 in der Premium-Economy- und 214 in der Economy-Class. Bislang betreibt die Airline aus Hong Kong schon 36 Flugzeuge des Musters A350 in ihrer 152 Flugzeug umfassenden Flotte.

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F-WZFO at Hamburg – Finkenwerder
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Deutsche Luftwaffe, F-WZFF (??+01)

Deutsche Luftwaffe, F-WZFF (??+01)

Am Mittag landete in Finkenwerder (XFW) der erste von drei Airbus A350 für die Deutsche Luftwaffe. Der zweistrahlige Langstreckenjet kam aus dem Airbus-Werk im französischen Toulouse (TLS) und erhält in Hamburgs Süden zunächst die Lackierung. So sah der Airbus mit der Testkennung F-WZFF im Landeanflug auf Finkenwerder in seiner „Primer“-Lackierung recht unspektakulär aus. Nach der Lackierung wird der A350-941 bei der Lufthansa Technik am Hamburger Flughafen seine angepasste Kabine und weitere Features erhalten.

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F-WZFF at Hamburg – Finkenwerder
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Der ursprünglich für die Lufthansa als D-AIXQ vorgesehene Airbus hob zum ersten Mal am 21. Februar diesen Jahres in Toulouse ab. Dabei wird der A350 zwei Rolls-Royce Trent XWB-84 angetrieben und eines von drei neuen Flugzeugen bei der Flugbereitschaft der Bundeswehr werden. Der erste Airbus, für den es bislang noch keine finale Registrierung gibt, wird zunächst die Flotte der beiden älteren und „pannengeplagten“ Airbus A340 ergänzen. Bereits ab Mitte diesen Jahres soll der Airbus mit der aktuellen Testregistrierung F-WZFF dann für die Transporte des Bundeskabinetts zur Verfügung stehen. Dafür erhält er lediglich eine Interimskabinenausstattung, die im späteren Verlauf wohl noch genauer auf die Bedürfnisse angepasst wird. Im weiteren Verlauf stoßen dann die beiden nächsten Zweistrahler zur Flotte und lösen die vierstrahligen A340 ab. Wie auch die beiden A340 sollen die drei Airbus A350 mit einer passiven Selbstschutzanlage ausgerüstet werden.

Im Forum gibt es weitere Fotos zu sehen.

Cathay Pacific, F-WZFO (B-LQE)

Cathay Pacific, F-WZFO (B-LQE)

Am späten Mittag landete mit F-WZFO die zukünftige B-LQE der Cathay Pacific beim Airbuswerk in Finkenwerder. Der Airbus A350-941 in „Primer“-Grundlackierung hob zuvor in Toulouse (TLS) ab. In Finkenwerder erhält das zweistrahlige Langstreckenflugzeug seine finale Lackierung.

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F-WZFO at Hamburg – Finkenwerder
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Der werksneue A350 hatte seinen ersten Flug am 7. Februar diesen Jahres. Zukünftig wird B-LQE 38 Gästen in der Business-, 28 Passagieren in der Premium-Economy- und 214 Reisenden in der Economy-Class Platz bieten. Die Airline aus Hong Kong betreibt aktuell bereits 36 weitere Airbus A350.

Iberia, F-WZGL (EC-NIG)

Iberia, F-WZGL (EC-NIG)

Bereits am 21. Januar landete mit F-WZGL ein Airbus A350-941 der für die spanische Iberia bestimmt ist in Finkenwerder (XFW). Der Zweistrahler verschwand allerdings leider in den tiefhängenden Wolken des winterlichen Hamburgs, sodass ein Bericht nicht möglich war. Einige Tage zuvor absolvierte der Langstreckenjet in Toulouse (TLS) seinen Erstflug. Am heutigen Mittag kehrte der Airbus wieder zurück nach Südfrankreich. Diesmal allerdings lackiert, denn der Grund seines Besuchs war die finale Lackierung in den Farben der spanischen Airline.

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F-WZGL at Hamburg – Finkenwerder
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Der Airbus A350 mit der Testkennung F-WZGL wird nach seiner Auslieferung in einigen Wochen 31 Gästen in der Business-, sowie 24 Passagieren in der Premium-Economy und 293 in der Economy-Class Platz bieten. Die finale Kennung des Flugzeugs mit dem Taufnamen „Selección Española de Baloncesto“ wird EC-NIG sein-

Hainan Airlines, F-WZFU

Hainan Airlines, F-WZFU

Offenbar hatte dieser Airbus A350-941 die Sonne Südfrankreichs satt, denn am heutigen Mittag landete mit F-WZFU ein einige Zeit eingelagerter Airbus A350 in Finkenwerder (XFW). Seit Mitte November des vergangen Jahres stand der Langstreckenjet auf dem Flughafen Lourdes (LDE) im Süden Frankreichs. Erstmals hob der Zweistrahler am 12. Juni 2019 ab, ehe der A350 am 12. November noch in der „Primer“-Grundlackierung geparkt wurde.

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F-WZFU at Hamburg – Finkenwerder
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Der Airbus war zunächst über den Leasinggeber Alafco für die chinesische Tianjin Airlines bestimmt. Diese ist wie Hainan Airlines Teil der finanziell strauchelnden HNA Group. Auch Hainan Airlines nahm das Langstreckenflugzeug bislang nicht ab. So landete F-WZFU nun heute in Finkenwerder, um dort offenbar in komplett neutralem Weiß lackiert zu werden für einen bislang unbekannten Kunden.

South African Airways, ZS-SDF

South African Airways, ZS-SDF

Nachdem wir bereits am Montag auf eine Auslieferung am heutigen Tag spekuliert hatten (siehe erster Bericht), bewahrheiteten sich am Vormittag die Vermutung. ZS-SDF, der neuste Airbus A350 für South African Airways, hob um kurz nach 11 Uhr im strömenden Regen in Finkenwerder ab, um direkt weiter nach Johannesburg (JNB) zu fliegen. Der A350-941 wird dabei mehr als 10 Stunden für die mehr als 9.000km lange Strecke benötigen.

Das Leitwerk und den Rumpf zieren nun die Farben und die Titles der südafrikanischen Airline, die trotz der prekären finanziellen Lage den Airbus heute übernahm.

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ZS-SDF at Hamburg – Finkenwerder
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Der heutige Airbus A350 dürfte der vorerst letzte für South African Airways sein, denn die Airline hatte dieses Jahr beschlossen insgesamt vier zweistrahlige Langstreckenjets von Airbus einzuflotten. Somit dürfte es nun schwerer werden einen A350 in den bunten Farben der Airline in Deutschland abzulichten. Denn bislang setzt die Airline noch den Airbus A340 auf ihrer Strecken nach Frankfurt (FRA) und den Airbus A330 auf der Strecke nach München (MUC) ein.

 

Air Mauritius, ZS-SDF

Air Mauritius, ZS-SDF

Zunächst mit lackiertem Air Mauritus Leitwerk und keinen Titeln kam am heutigen Mittag, kurz nach der Avro RJ100 am Hamburger Flughafen, ein Airbus A350-941 der Air Mauritius in Finkenwerder (XFW) an. Der zweistrahlige Langstreckenjet startete mehr als zwei Stunden zuvor im französischen Toulouse (TLS).

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ZS-SDF at Hamburg – Finkenwerder
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Die Strecken führte den schon mit südafrikanischer Registrierung versehenen und unter South African Airways Flugnummer fliegenden Airbus über Frankreich, Großbrittanien und die Niederlande. Die südafrikanische Kennung ist auch der Grund des Besuchs in Finkenwerder, denn dort erhält der A350 mit der Registrierung ZS-SDF das Leitwerk und die Titel der South African Airways. Denn wie auch schon ZS-SDE vor einigen Tagen (wir berichteten) geht der Airbus in ein paar Tagen zunächst der Flotte der südafrikanischen Staatsairline zu, die den A350 von Air Mauritius least. Falls in der gleichen Geschwindigkeit die Arbeiten erledigt werden können wie beim Airbus vor einigen Tagen, so wäre es am Samstag möglich einen A350 in South African Airways Farben in Finkenwerder zu bestaunen.

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