A340-300

Deutsche Luftwaffe, 16+02

Deutsche Luftwaffe, 16+02

Man könnte fast meinen dieser Airbus A340 ist häufiger in der hier ansässigen Lufthansa Technik, als das er im Normalbetrieb fliegen würde… Denn am heutigen Morgen landete mit 16+02 erneut einer der beiden Airbus A340-313 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung in Fuhlsbüttel. Von Köln (CGN) gestartet setzte der Vierstrahler am Hamburger Flughafen über die Landebahn 05 auf. Danach rollte der Airbus über den Taxiway T auf das Gelände der Lufthansa Technik.
Um die Crew wieder abzuholen landete einige Zeit später mit 15+04 auch der Airbus A321 in Diensten der Luftwaffe hier und hob wenig später wieder ab.

Aviation photo
1602 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Das mehr als 20 Jahre alte Langstreckenflugzeug aus ursprünglichem Lufthansabestand steht kurz vor seiner Ablösung. Denn mit dem ersten von drei Airbus A350 in der Flotte der Flugbereitschaft fliegt schon einer der Nachfolger. Der nächste A350 wird schon bald für die Ausstattung bei der Lufthansa Technik einfliegen. Die aktuell als 16+02 registrierte Maschine trägt seit der Übernahme durch die Luftwaffe am 4. Juli 2011 auch den Taufnamen „Theodor Heuss“. Zuvor flog sie im ganz normalen Passagierdienst seit dem 6. Oktober 2000 als „Gummersbach“ und D-AIFB für die Lufthansa. Letztere war auch Abnehmer des Airbus bei der Auslieferung in Toulouse (TLS).

Deutsche Luftwaffe, 16+01

Deutsche Luftwaffe, 16+01

Zu Trainingszwecken schaute am heutigen Mittag mit 16+01 einer der beiden Airbus A340 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung vorbei. Der Vierstrahler absolvierte ein „Touch and Go“-Manöver über die Landebahn 23. Dabei landet das Flugzeug zunächst regulär, bremst jedoch nicht komplett ab und startet einige Sekunden später durch und hebt wieder ab.
Zuvor war der Airbus A340-313 vom Flughafen Köln (CGN) gestartet und trainierte in der Folge zunächst in Leipzig (LEJ) ehe das Langstreckenflugzeug nach Fuhlsbüttel flog. Nach dem Durchstarten steuerte der Airbus den Flughafen München (MUC) zum weiteren Training an.

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1601 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der beinahe 22 Jahre alte Airbus wurde ursprünglich als D-AIGR am 18. Mai 1999 im französischen Toulouse (TLS) an die Lufthansa ausgeliefert. Dort trug sie den Taufnamen „Leipzig“ und ist zudem das zweitausendste jemals ausgelieferte Flugzeug von Airbus. Im April 2009 wurde die Maschine nach Hamburg überführt, wo sie von der Lufthansa Technik für die Luftwaffe umgebaut wurde. Im Januar 2011 erhielt sie dann zu Testzwecken bereits die militärische Testkennung 98+47, ehe das Flugzeug mit VIP Kabine dann am 30. März des selben Jahres final übernommen wurde. Seitdem trägt es neben der Kennung 16+01 auch den Taufnamen „Konrad Adenauer“.

Deutsche Luftwaffe, 16+01

Deutsche Luftwaffe, 16+01

Nachdem am Morgen bereits mit 15+01 ein Airbus A319 und mit 10+27 (hier gehts zum Artikel) ein Airbus A310 der Flugbereitschaft in Fuhlsbüttel gelandet waren, machte am Mittag ein Langstreckenflugzeug auf dem Gelände der Lufthansa Technik Platz. Mit 16+01 verließ ein Airbus A340-313 der Flugbereitschaft des Bundesministeriums für Verteidigung den Hamburger Flughafen und flog zurück zu seiner Basis nach Köln (CGN). Allerdings drehte der Vierstrahler im Sinkflug auf Köln wieder um kehrte mehr als eine Stunde später wieder nach Hamburg zurück. Den genauen Grund der Rückkehr kennen wir zwar nicht, mutmaßen aber technische Probleme.

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1601 at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Der ursprünglich an die Lufthansa in Toulouse (TLS) ausgelieferte Airbus A340 ist einer von zweien seines Typs in der Flotte der Flugbereitschaft, die die Deutsche Luftwaffe im Auftrag des Verteidigungsministeriums betreibt. Am 18. Mai 1999 wurde die Maschine an die Lufthansa als D-AIGR übergeben und trug den Taufnamen „Leipzig“. Im April 2009 wurde das Langstreckenflugzeug dann nach Hamburg geflogen und wurde einem knapp zweijährigen Umbau unterzogen. Nach den Anpassungen (unter anderem eine VIP Kabine und diverse militärische Konfigurationen) fand von Januar 2011 bis Ende März des selben Jahres die Flugerprobung statt. Am 30. März 2011 übernahm schließlich die Luftwaffe den Airbus und gab ihm neben der militärischen Kennung 16+01 auch den Taufnamen „Konrad Adenauer“.
Auf Grund der Anfälligkeit für technischen Pannen entschied sich die Bundesregierung vor einiger Zeit drei werksneue Airbus A350 zu beschaffen, die die A340 mittelfristig ersetzen sollen. Nach der Indienststellung von 10+03 wird bereits zeitnah der zweite A350 bei der Lufthansa Technik zum Umbau erwartet.

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Offenbar wurde laut genug „Zugabe“ gerufen. Nachdem wir bereits Ende des vergangenen Jahres, also vor einigen Tagen, von einem vermutlichen Ende des Cargoauftrags der 9H-SUN in Fuhlsbüttel berichteten (hier gehts zum Artikel), landete am heutigen Mittag der Airbus A340 erneut am Hamburg Airport. Der Vierstrahler setzte diesmal über die Landebahn 05 auf und rollte auf die ihm angestammte Position 95C auf das Vorfeld 2. Gestartet war das Flugzeug zuvor im südkoreanischen Seoul (ICN).

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9H-SUN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Am morgigen Nachmittag soll dann jedoch endgültig das Engagement des Langstreckenflugzeug in Hamburg enden und der Airbus zum Flughafen Tarbes–Lourdes–Pyrénées Airport (LDE) geflogen werden. Dort wird die Maschine dann abgestellt. Wie es mit 9H-SUN in der Flotte der Hi Fly Malta von da an weitergeht ist derweil ungewiss. In den vergangenen zwei Monaten besuchte der A340-312 insgesamt 12 mal den Hamburger Flughafen. Dabei wurden tonnenweise Schutzausrüstung und Schnelltests gegen die Coronapandemie aus Asien nach Norddeutschland transportiert.

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Hi Fly Malta, 9H-SUN

Nicht nur das Jahr 2020 endet bald, sondern auch die Zeit von 9H-SUN. Am heutigen Vormittag hob der Airbus A340-312 der maltesischen Hi Fly zum letzten Mal vom Hamburger Flughafen ab, nachdem der Vierstrahler am frühen Morgen bereits aus Asien in Fuhlsbüttel gelandet war. Wie bei nahezu jedem Besuch landete das Großraumflugzeug aus dem südkoreanischen Seoul (ICN) kommend am Hamburg Airport.
Nach insgesamt elf Besuchen seit Mitte November diesen Jahres in der Hansestadt, endet mit dem heutigen Take Off das Kapitel dieses A340 in diesem Jahr hier. Denn die Maschine flog heute in Richtung des portugiesischen Hi Fly Parkplatzes Beja (BYJ) ab.

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9H-SUN at Hamburg – Fuhlsbuettel (Helmut Schmidt)
by Niclas Rebbelmund on netAirspace

Doch damit nicht genug. Auch die Zeit von 9H-SUN bei der maltesischen Hi Fly soll bald vorbei sein. So steht wohl bald ein Überführungsflug des mehr als 20 Jahre alten Airbus ins französische Tarbes (LDE) an, um dort abgestellt zu werden. Wie es mit dem A340 danach weiter geht ist bislang ungewiss. Ob und welche Maschine von Hi Fly Malta eventuell weitere Flüge mit Schutzmaterial gegen die Coronapandemie nach Hamburg durchführt ist derweil noch nicht bekannt.

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